PC für Bildbearbeitung - benötige Antworten / Verbesserungsvorschläge

Micha- schrieb:
das wird nur zu Enttäuschung führen
Dann steckt man in 5 Min. eine GPU dazu, fertig ist der Lack.
Und wenn man schlau ist, lässt man den Monitor trotzdem am Mainboard, nutzt also die iGPU zur Bildausgabe, und die dGPU nur zum rechnen.
 
Das Gehäuse-Format ist eine Vorgabe meiner Partnerin. Sie will einfach keinen riesen Trümmer auf, neben oder unter dem Tisch stehen haben. Noch dazu ist der Platz auf ihrem Tisch begrenzt, weshalb ich ihr (nutze ich ebenfalls) diese Halterung unter die Tischplatte montiere, aber das nur als side note.

Mit der Aussage "Kompatibilitätsliste des Herstellers" bezog ich mich auf die Memory QVL des ASRock B860M LiveMixer WiFi.
In dieser Übersicht ist der von mir ausgewählte RAM-Kit Kingston FURY Beast Kit 64GB (DDR5-5600, CL36-38-38) mit der Bezeichnung "KF556C36BBEK2-64" aufgelistet. Aus diesem Grund bin ich von einer uneingeschränkten Kompatibilität ausgegangen.
Aber ich verstehe die Hinweise und habe den RAM-Kit in der Setup-Übersicht angepasst.
Der Crucial Pro DIMM Kit 64GB (DDR5-5600, CL46-45-45) taucht inform der Einzelmodule (CP32G56C46U5) ebenfalls in der Memory QVL des ASRock B860M LiveMixer WiFi auf.


@Micha-
Auf deinen Benchmark-Thread bin ich schon vor einer Woche per Google gestoßen. Die dort gesammelten Ergebnisse haben mir sehr weitergeholfen.
Nachdem ich mittlerweile aber erfahren habe, dass sie kaum bis gar nicht KI‑gestützt entrauscht, ist die Gewichtung der Grafikkarte nach meiner Einschätzung und zumindest für den Moment nicht mehr so hoch anzusiedeln. Wie zuvor von mir angemerkt wurde, wird nach persönlichem Erkenntnisgewinn unter Umständen nachzujustieren sein.

@till69
Den Tipp bzgl. der Monitoranbindung werde ich ausprobieren.
 
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Dpt69 schrieb:
Mit der Aussage "Kompatibilitätsliste des Herstellers" bezog ich mich auf die Memory QVL des ASRock B860M LiveMixer WiFi.
In dieser Übersicht ist der von mir ausgewählte RAM-Kit Kingston FURY Beast Kit 64GB (DDR5-5600, CL36-38-38) mit der Bezeichnung "KF556C36BBEK2-64" aufgelistet. Aus diesem Grund bin ich von einer uneingeschränkten Kompatibilität ausgegangen.
Aber ich verstehe die Hinweise und habe den RAM-Kit in der Setup-Übersicht angepasst.
Der Crucial Pro DIMM Kit 64GB (DDR5-5600, CL46-45-45) taucht inform der Einzelmodule (CP32G56C46U5) ebenfalls in der Memory QVL des ASRock B860M LiveMixer WiFi auf.
Habe gerade eine Freudenträne verdrückt für den toll verfassten Absatz.

Dankeschön.
 
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ApolloX30 schrieb:
Nur sind wir beim Apple dann was das Budget angeht in ganz anderen Spähren.
Mit dem Budget geht es schon, zB. https://geizhals.de/apple-mac-mini-2024-z1cf-z1cg-z1jx-a3345487.html?hloc=de Mit der Erweiterbarkeit hast du aber recht, das RAM ist fix und die SSD kann man (nur) extern erweitern. Es geht zwar auch intern, aber das ist schon heftige Bastelei.

Ansonsten, zum RAM, mit 200 EUR sind auch 96GB möglich: https://geizhals.de/g-skill-ripjaws...f5-5200j4040a48gx2-rs5k-a3198549.html?hloc=de
 
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Dpt69 schrieb:
Nachdem ich aber mittlerweile erfahren habe, dass sie kaum bis gar nicht KI‑gestützt entrauscht
Natürlich macht sie das nicht, wenn es 20 Minuten pro Bild dauert.
 
hört doch bitte auf den 265k mit jedec spec RAM unnötig einzubremsen, vorallem die 5600 cl46. da wird wirklich nur noch Performance weggeschmissen, und zwar ordentlich.

https://www.techpowerup.com/review/intel-core-ultra-9-285k/27.html

https://www.phoronix.com/review/intel-arrow-lake-ddr5/2

96gb RAM sind für Bildbearbeitung totaler overkill. 48gb bzw. max 64gb reichen locker.

bei 64gb hat man noch einen performance vorteil durch den dual ranked Aufbau. 2x32gb 6000 cl32 sind teilweise sehr preiswert - das macht hinterher vielleicht 20-30€ Unterschied aus aber bringt je nach Anwendung gut zweistellige Performancegewinne.

ich würde ein günstiges 2x32gb Kit im Bereich 6000-6400 MTs mit hynix Bestückung aus der qvl nehmen. 6000 cl30/32 in 2x32gb läuft zu 100% stable mit xmp.

hab selbst 2x32gb 6000 cl30 verbaut und manuell übertaktet. xmp läuft rockstable out of the Box.

nur weil der RAM extrem langsam ist, heißt es nicht, dass das hinterher stabiler läuft, siehe bspw. die permanenten Probleme mit dem ddr4 gskill aegis, wo wirklich nur die gammligsten memory ics verlötet wurden und obwohl Board/CPU die Taktraten von dem RAM locker schaffen, produzieren die gskill aegis unverhältnismäßig viele Instabilitäten, einfach nur weil die Specs so lasch sind, dass hier sprichwörtlicher Abfall verwertet wird.

6000 cl30/32 ist immer hynix a/m.
 
duskstalker schrieb:
96gb RAM sind für Bildbearbeitung totaler overkill. 48gb bzw. max 64gb reichen locker.
Meinst du?

Ich habe 2x32 RAM und bin mit Photoshop, Lightroom Classic, Luminar Neo und sämtlichen Plugins wie NIK Collection, Topaz Labs und Pexels Photoshop Plugins. Klar, alle zusammen auf einmal nicht!

Je nach Bildgröße der Bilddateien und verwendete Programme stoße ich manchmal an den Grenzen. Ich kann mir denken, wie die Videobearbeiter damit umgeht ...

Vorher hatte ich 64 RAM, das ging gerade noch, weil ich maximal 3 bis 5 Bilder bearbeitet habe, aber trotzdem mit 96 GB läuft viel flotter. Außerdem der Preisunterschied ist nicht so gravierend.

Man muss auch bemerken, dass man auch in die Zukunft schauen muss, man weiß noch nicht, welche Anforderungen für kommende Programmen und Aktualisierungen gestellt werden.
 
also bei meinem normalen workflow komme ich beim bilderbearbeiten auf ca 15-20gb ramauslastung.

das ist capture one pro + affinity photo. je mehr bilder parallel in affinity photo offen sind, desto mehr wirds natürlich, aber mehr als 2-3 sind das nie, weil affinity photo sonst sehr laggy wird, meistens bearbeite ich deshalb eher seriell. parallel bearbeiten macht nur sinn, wenn man die fotos matchen muss, bspw. beim colorgrading, aber das passiert bei mir alles vorher in capture one. da gehts dann wirklich nur noch im pixel-level korrekturen.

das sind 45 megapixel raws aus einer nikon d850, die entweder direkt aus C1 in jpegs exportiert werden (ich bearbeite eigentlich nur ca 10-20% manuell in affinity photo nach bspw. bei hochzeiten) oder in den fällen, die nachbearbeitet werden müssen, werden in 16bit aRGB tifs exportiert und dann in affinity photo bearbeitet.

das sind dann die angesprochenen 15-20gb. jetzt kann ich natürlich hergehen, c1, affinity photo, topaz gigapixel parallel öffnen und jeweils ein paar bilder laden. dann komme ich auf ca 35gb ram und 5,5gb vram (A770 16gb). aber in der regel schließe ich eine stufe komplett ab und gehe dann in die nächste.

wer will kann natürlich auch 64gb vollmachen, wenn man nur genug parallel öffnet, aber mein capture one workflow ersetzt bspw. zu 90% die "beauty retusche" in photoshop/affinity via frequency seperation und das spart mir immens viel zeit und entsprechend auch ram. es ist halt auch immer eine frage der ressourcen-effizienz im workflow, und das ist halt individuell anders. ich kann bei sowas nur anhand von meinen erfahrungen empfehlen und bei mir ist die ram-auslastung einfach nicht besonders hoch.

ich stimme dir schon zu, dass der ram insgesamt nicht zu eng sein sollte - 32gb ram wären hier nicht schlau, auch wenn das theoretisch für einen schlanken workflow reichen sollte.

wo es dann eng wird wären gigapixel panoramen. das ist aber eine sehr nischige sonderanwendung. da macht mehr ram definitiv sinn.

video bspw. in davinci resolve haut aber schon mehr rein. hier sinds 4k 10bit 422 60fps long-gop aus einer canon c70. da steigt die gesamtramauslastung bei einem ca 1 stunden langen hochzeitsfilm auf ~50gb. da reichen mir derzeit die 64gb auch noch, aber als ich den rechner zusammengebaut habe, waren 96gb kits noch extrem teuer.

du hast recht, derzeit ist der aufpreis auf 96gb von 64gb kommend nicht sehr groß. ein vergleichbares kit würde etwa 70€ mehr kosten als das 64gb kit, das ich damals gekauft habe. von daher würden 96gb ram für eine video-anwendung mehr luft lassen und wären heute definitiv die bessere wahl.

die frage ist halt, wie groß der ram bedarf hinterher wirklich ist. mehr ram bringt überhaupt nichts, wenn man die kapazität nicht braucht. wenn jetzt der workflow der anwenderin 20-30gb auslastung produziert, wäre alles über einem 48gb kit völlig verschwendet - die 64gb gehe ich natürlich auch noch gerne mit, wegen dual ranked, wegen skalierbarkeit usw. aber bei 96gb sollte man sich bei workflow und budget sicher sein, dass das sinn macht - ich kann halt anhand von meinem foto-workflow sagen, dass die 96gb bei mir wahrscheinlich nie über 40% gefüllt wären - da wäre das budget dann an einer anderen stelle sinnvoller gewesen, entweder für schnelleren ram oder eine extra backup-hdd, ggf. schnellere gpu.
 
@duskstalker
Ja, an vielen Stellen hast du auch wohl Recht, keinen Zweifel.
Um kurz zu fassen, ich bleibe dabei mit meinen 96 GB Ram. Mehr als zufrieden bin ich ja sowieso. Der Freund meiner Tochter hat sich das genau angesehen, ich meine die Leistung bei Bearbeitung. Er war ja sofort begeistert und möchte auch irgendwann die RAM-Module upgraden, denn er hat nur 64 GB, denn er ist eher ein Video-Fan und sowieso mit Davince Resolve und Adobe Premiere tätig.

Man muss auch daran denken, die Entwicklung der Hardware und Software steigt rasant zu, d. h. es werden mehr und mehr an Leistungen der Hardware gefordert ...
Deswegen muss man ja daran denken, bei Zusammenstellungen neuer Hardware wo möglichst eher in die Zukunft denken als heute.
 
Da es hier ja hauptsächlich um Lightroom geht - das profitiert kaum von mehr RAM. Mein Rechner hat sogar nur 32 GB und ich habe keine negativen Auswirkungen. Bei Video mag das anders aussehen. Aber 96GB halte ich doch für etwas übertrieben.
 
duskstalker schrieb:
hört doch bitte auf den 265k mit jedec spec RAM unnötig einzubremsen, vorallem die 5600 cl46. da wird wirklich nur noch Performance weggeschmissen, und zwar ordentlich.
Auch bei Bildbearbeitung? Bei darktable hält es sich ja sehr in Grenzen.
 
@HerrRossi
Ein Upgrade in Richtung Apple ist nicht vorgesehen.

@duskstalker
Ich werde bei dem Crucial Pro DIMM Kit 64GB (DDR5-5600, CL46-45-45) bleiben.
Aber ja, ich bin nun ein bisschen angestachelt und werde versuchen einen stabilen Betrieb mit 6000-6400Mbps hinzubekommen. Wenn der Versuch glücken sollte super, falls nicht ist es auch kein Beinbruch.
Danke für die Erläuterung

@Micha-
Du kannst aus der Entscheidung schlussfolgern was du willst, trägt nur nichts zum Thema bei.
 
ram kits zu übertakten, die nach einem trash tier spec gebinnt sind, würde ich direkt bleiben lassen.

mit hynix a/m die kann mans mal riskieren, aber in diesem kit entsorgt micron ihre schlechtesten ICs und bei den miesen timings kommt mit ein bisschen mehr takt auch keine performance raus. also da kannst du dir die zeit echt sparen, das ist nicht mal 5 minuten der zeit wert. die sind so wie sie sind.
 
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