Fireplace April 2026
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News Preiserhöhung für Videospiele: Forza Horizon 6 kostet eigentlich 120 Euro

subcontractor schrieb:
Und mal ehrlich, wenn ihr bereit seid arschteure GPU zum spielen zu kaufen, dann sind 70 Euro fur ein aktuelles Spiel nicht zu viel...
zwischen 1980 und 1991 ist aber auch noch sehr viel passiert.

Aber du hast Recht mit der Aussage das im Vergleich zur damaligen Zeit Videospiele noch recht günstig sind, im Vergleich zu anderen Dingen die sich deutlich verteuert haben, und durchaus auch 70€ wert sind. Aber die vielen Jahre 60€ als psychologische Schwelle ist in vielen Köpfen und daher löst alles darüber weniger Begeisterung aus.
 
Was du 1995 für deine 89 DM bekamst:
  • Ein Spiel, das nach 3 Stunden durch war
  • Eine Bedienungsanleitung dicker als dein aktuelles Studium
  • 5 Disketten, von denen eine beim dritten Installationsversuch den Geist aufgab
  • Kein Internet, kein Patch, kein DLC – Bugs waren Features (naja gut heute auch)
Was du heute für 80 € bekommst:
  • Ein Spiel mit 80+ Stunden Spielzeit
  • Gratis Updates für Jahre
  • Eine Welt, größer als deine Wohnung (leider auch größer als dein Leben)
  • Und wenn du Glück hast, Einen Battle Pass, der dir erklärt, warum du eigentlich arbeiten solltest, statt zu zocken

Der einzige Grund, warum es sich teuer anfühlt? Du kaufst mehr davon. Früher ein Spiel alle drei Monate. Heute 47 Spiele im Steam-sale für insgesamt 200 €, die du nie anrührst. Das ist nicht teurer, das ist Kapitalismus mit schlechtem Gewissen.
 
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@puuhman
Grundsätzlich nicht falsch argumentiert und dargestellt aber zu kurz gedacht.

Du hast außer acht gelassen das Spiele heute Massenauswurf sind und verschiedenste IP´s wie am Fließband produziert werden, im Gegensatz zu 1995 als Spiele eher in Erscheinungszahlen einer Manufaktur herausgekommen sind. Davon mal ganz abgesehen waren eben spieletaugliche Endgeräte auch weniger verbreitet, heute hat ein jeder ein solches Endgerät in der Hosentasche.
Wir sind in Zeiten wo Engines es möglich machen im Baukastenprinzip Assets aneinanderzureihen und daraus ein fertiges Spiel auszuspucken.
Was sich billig produzieren ließ war auch damals schon billig wenn ich an die LCD-Spiele-Handhelds denke die millionenfach billiggames für 15-30Mark verkauft haben.
Damals zu heute verglichen war das noch auf Ebene von Grundlagenforschung die dementsprechend teuer bezahlt werden musste bis sich das irgendwann mal so gerechnet hat das wir bei Preisen gelandet sind die wir heute haben.
 
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puuhman schrieb:
Ich verstehe deine Argumentation, aber dann musst du deutlich weiter in die Vergangenheit gehen. Vielleicht C64 Anfangszeit oder noch davor.
1995 gab es ein breites Angebot an Spielen durch viele Genres wie z.B. Command & Conquer, Yoshi's Island, Wipeout, Worms.
 
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Das Leben ist an sich heutzutage besser. Im Bereich spiele nicht erwähnenswert.. wir wissen alle dass die Spiele heute deutlich mehr bieten für fast den gleichen Preis wie vor 25 Jahren.

Aber dafür ist alles andere schlechter und teurer geworden. Wenn ich heute einen vernünftigen bezahlbaren Döner oder Cheeseburger oder Wohnung will muss ich auswandern.
 
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Manegarm schrieb:
Wir wissen alle dass die Spiele heute deutlich mehr bieten für fast den gleichen Preis wie vor 25 Jahren.
Die Technik / Grafik hat sich natürlich weiterentwickelt, aber inhaltlich gab es spätestens ab der Amiga-Zeit auch einige spielerische und/oder erzählerische Perlen mit Tiefgang. Mit aufblühen des PC Gamings und Online Spielen gab es dann vor allem spielerischen Fortschritt inklusive ganz neuer Genres.
Ja, solche Spiele können auf heutiger Hardware besser "erlebt" werden, aber umgekehrt gibt es heute auch sehr vieles an Schrott.
Ein Ambermoon war zu seiner Zeit inhaltlich nicht weniger kreativ als ein Baldurs Gate 3.
 
MariaDocks schrieb:
hast außer acht gelassen das Spiele heute Massenauswurf sind und verschiedenste IP´s wie am Fließband produziert werden, im Gegensatz zu 1995 als Spiele eher in Erscheinungszahlen einer Manufaktur herausgekommen sind
Nope,

Die Zahl der Veröffentlichungen sinkt seit vielen Jahren.

In deinem "damals" waren die verkaufsszahlen deutlich geringer, die Anzahl an Veröffentlichungen dagen deutlich größer.

Siehe diverse Adventure und RPG oder RTS Serien von Sierra oder EA damals.
 
@subcontractor
Diese Behauptung kann man nicht ernst nehmen.
Daher lass ich einfach mal google antworten:

Es gibt keine exakte globale Gesamtzahl an Videospielen für diese Zeiträume, da unzählige Nischen-Plattformen, mobile Apps (iOS/Android), Heimcomputer und Modding-Projekte existieren. Historische Analysen und Plattform-Statistiken geben jedoch verlässliche Tendenzen für das enorme Wachstum der Branche: [1, 2]
1990 bis 1995 (Späte 16-Bit- & frühe CD-Ära)
Für diesen Zeitraum schätzen Historiker die Zahl der weltweit veröffentlichten kommerziellen Titel (inklusive Arcade, DOS-PC, Amiga, SNES und Mega Drive) auf schätzungsweise etwa 5.000 bis 10.000 Spiele. Allein die MobyGames Datenbank verzeichnet zehntausende Einträge für die gesamte Retro-Ära, wobei sich diese Titel auf diverse, oftmals inkompatible Systeme verteilten. [1]
2020 bis 2025 (Moderne Indie- und Digital-Ära)
In diesem Zeitraum erschienen Schätzungen zufolge über 100.000 Spiele auf allen Plattformen zusammen. Ein Großteil davon entfällt auf digitale Stores. Allein auf der Plattform Steam wurden im fraglichen Zeitraum folgende neuen Titel veröffentlicht: [1, 2]
  • 2020: 9.645 neue Spiele
  • 2021: 11.227 neue Spiele
  • 2022: 12.263 neue Spiele
  • 2023: 14.046 neue Spiele
  • 2024: 18.536 neue Spiele
  • 2025: 21.464 neue Spiele
    (Gesamt für Steam allein: ca. 87.181 Spiele) [1]
Hinzu kommen zehntausende weitere Veröffentlichungen auf Konsolen (PlayStation 5, Nintendo Switch, Xbox Series X/S), Mobilgeräten, dem Epic Games Store und GOG. Detaillierte Statistiken lassen sich unter anderem direkt bei SteamDB nachvollziehen. [1, 2, 3, 4]

Das ist meine Zeit an die ich mich erinnere und haut auch gefühlt so hin.
Ich weiß ja nicht was du so in der Zeit gemacht hast aber die Wahrnehmung war da möglicherweis getrübt?
Heute vielleicht auch noch?
 
@MariaDocks Die vergleichst Äpfel mit Birnen.... ;-)

Indie Games sind das equivalent zu Shareware Games in den 1990ern.

In den 1990ern haben die heutigen AAA Publisher einen deutlich größeren outputs als heute. Schau dir die Listen dazu bei Wikipedia an.

In den goldenen Zeilen hat ein spiel 10-50k Kopien verkauft und galt dann bereits als profitbel. Hingegen wurden aber mehr Spiele als heute von Publishern entwickelt.

Und ja , es gab damals auch eine riesige Shareware Games Szene. Prominente Beispiele sind ID Software oder Epic Games. Das waren die Indies der 1990er und daher sollte man das auch mit den Indies der Gegenwart vergleichen und nicht mit dem output von AAA Publishern.
 
@subcontractor
Da du Fakten ja nicht sehen willst ist das Thema nach der Antwort durch von meiner Seite.
Es war die Rede von kommerzieller Software, auch Shareware ist kommerzielle Software die eingerechnet wurde.
Und wenn du auf Public Domain abzielst dann stehst du noch viel blöder da, da diese Veröffentlichungen sich linear mit der Zahl programmierfähiger Endgeräte gesteigert haben.
Allein mit Steam liegst du um den Faktor 10 gegenteilig falsch, da waren schon die ganzen Konsolen nicht mit drin.
Du liegst halt komplett daneben, so what? Ist doch kein Beinbruch, da braucht man die falsche Annahme doch nicht noch verteidigen mit einer noch falscheren Aussage.
Ich kann meine Argumentation mit Zahlen untermauern, mit was kommst du in der Antwort? Trust me Bro?
 
@MariaDocks

Lieber Revisionist, ignorierst geflissentlich das immer weniger AAA games auf den Markt kommen. Siehe Metacritic und Co.

Die Publisher, welche früher ein dutzend Titel pro Jahr auf den Markt gebracht haben, glänzen heute mit wenigen einstelligen Releaes pro Jahr und verdienen ihr Geld größtenteils mit Service Games.

Titel wie COD ,die pro Release mal locker 20 Millionen Kopien absetzen, gab es in den 1990ern und frühen 2000ern einfach nicht.

Von daher bleibt es dabei, es werden immer weniger Titel produziert, diese Titel setzen aber deutlich mehr ab als in den goldenen Zeiten als Eingabe Budget bei 10K lag und ein Studio aus drei Mitarbeitern bestanden hat.

Und Indies sind indies ;-)
 
Müsste man die Zahlen nicht relativ zu den vorhandenen Computern / Konsolen etc. sehen? Ein einfacher Vergleich der verkauften Spiele pro Jahr erscheint mir keine Relevanz zu haben.

10 verkaufe Spiele sind bei zehn vorhanden Computern super, bei zehntausend nicht.
 
MariaDocks schrieb:
.

Du hast außer acht gelassen das Spiele heute Massenauswurf sind und verschiedenste IP´s wie am Fließband produziert werden, im Gegensatz zu 1995 als
Das stimmt nicht.
Die Frequenz mit der heutzutage spiele (wir reden von aaa) veröffentlicht werden ist deutlich geringer geworden.
Wo damals ein GTA jedes Jahr kam, brauchen die heute für den Nachfolger 15 Jahre. Die fetten Jahre sind lange vorbei.

Gleiches bei anderen Serien. Nur call of duty kriegt immer noch jedes Jahr einen neuen. Dein Zeitgefühl ist wahrscheinlich ein wenig durcheinander, ist normal wenn man alt wird.
 
Manegarm schrieb:
Dein Zeitgefühl ist wahrscheinlich ein wenig durcheinander, ist normal wenn man alt wird.
Um mich genau darauf nicht zu berufen(mein Zeitgefühl) habe ich mit handfesten Fakten und Zahlen argumentiert. Stimmen diese etwa nicht so?
Bringt hier bei so einigen nichts, damit kann ich leben.
Aber dann sollte man irgendwann auch mal gut sein lassen, hast meinetwegen Recht für Dich und ich meine Ruhe.
Ich für mich berufe mich halt weiterhin auf echte Analysen und dessen Ergebnisse und werde mich nicht darauf verlassen was andere dagegen fühlen oder schätzen.

Ist es so schwer mal selbst die Google Suche zu bemühen mit der Frage: Wurden zwischen 1990-1995 oder zwischen 2020-2025 mehr (AAA) Spiele veröffentlicht oder weniger?".
Dauert max. 5Sekunden, aber nein, die Antwort wird nicht genehm sein und daher gar nicht erst "recherchiert" sonst würde man ja schwarz auf weiß sehen das man falsch liegt.
Aber solcher Typ Mensch "argumentiert" dann womöglich noch mit: Google lügt, nur ich nicht...
Willkommen in einer sachlichen Diskussion der heutigen Zeit, na Danke.
Stellt meiner Argumentation gern Fakten entgegen, aber nicht dieses wiederholte: Das war so... mit anderen Worten
 
@MariaDocks Deine Frage:

MariaDocks schrieb:
Wurden zwischen 1990-1995 oder zwischen 2020-2025 mehr (AAA) Spiele veröffentlicht oder weniger?".

...macht wenig Sinn weil der Begriff AAA und die dazugehörigen budgets erst im Verlauf der 2000er aufgekommen ist.

Wenn man den Google Bot allerdings fragt ob in den 2010ern mehr AAA Spiele veröffentlicht wurden als in den 2020ern, ist das Ergebnis eindeutig.

Es werden immer weniger Single Player Games mit AAA Budget entwickelt. Das ist nicht sonderlich überraschend weil diese Entwicklung bereits vor 15 Jahren vorhergesagt wurde und die AAA Publisher lieber Service Games produzieren
 
puuhman schrieb:
Was du heute für 80 € bekommst:
  • Ein Spiel mit 80+ Stunden Spielzeit
  • Gratis Updates für Jahre
  • Eine Welt, größer als deine Wohnung (leider auch größer als dein Leben)
  • Und wenn du Glück hast, Einen Battle Pass, der dir erklärt, warum du eigentlich arbeiten solltest, statt zu zocken
Das klingt gut, ist aber nicht ganz richtig.
80+ Stunden vollgestopfter belangloser Open World, kann man das als wirkliche Spielzeit sehen? Was bedeutet Spielzeit? Es ist ja nicht 80h Hauptstory.

Gratis Updates? Ne, nicht wirklich, nur in Form von DLC und Battle Pass. Mag vielleicht ganz wenige Ausnahmen geben.

Bei Indies für 20€ bekommt man da eher kostenlose Updates.
 
puuhman schrieb:
Was du heute für 80 € bekommst:
  • Ein Spiel mit 80+ Stunden Spielzeit
  • Gratis Updates für Jahre
  • Eine Welt, größer als deine Wohnung (leider auch größer als dein Leben)
  • Und wenn du Glück hast, Einen Battle Pass, der dir erklärt, warum du eigentlich arbeiten solltest, statt zu zocken

Die beschreibst hier * Forever* Games wie Fortnite, Alex Legends oder Minecraft.

Fur Single Player Spiele gilt das nicht.SP games die um solche Mechanismen herum "gebaut" werden, sind idr seelenlose Machwerke ....

Battle Pass und MTX sollten fur SP Games abgeschafft werden. Stattdessen sollten die Publisher den "realen" Preis ausrufen mit dem sie ausreichend Gewinn machen.

Meines Erachtens nach sind MTX, Batte Pass und DLC entstanden weil die Publisher und Studios mit 59 Euro Verkaufspreis zuwenig Umsatz machen, aber aufgrund von Marktmechanismen den Preis nicht anheben können oder wollen.
 
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subcontractor schrieb:
Es werden immer weniger Single Player Games mit AAA Budget entwickelt. Das ist nicht sonderlich überraschend weil diese Entwicklung bereits vor 15 Jahren vorhergesagt wurde und die AAA Publisher lieber Service Games produzieren
Du argumentierst nicht fair. Ursprüngliche Aussage war, dass es heute mehr Veröffentlichungen gibt als damals.

Du kommst danach mit immer neuen Einschränkungen (Shareware, AAA, Single Player AAA etc), die nichts mehr mit der ursprünglichen Aussage zu tun haben, um dich im Recht zu sehen.

Und Shareware mit Indies gleichzusetzen ist ok, sind trotzdem kommerzielle Titel und Veröffentlichungen.

Und alleine was nun heutzutage an Indiegames veröffentlicht wird Dank leichterer Vertriebskanäle, davon hätte in den 90igern niemand zu träumen gewagt. Und Indiespiele sind sehr beliebt, was seine Gründe hat. Es spielt keine Rolle ob oder nicht AAA,AAAA.
 
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