Schwesternruf PC Windows 7 Embedded

Kristatos schrieb:
Mit einer Neuinstallation wird es bestimmt nicht getan sein, weil Du ja auch die Software der Rufanlage und auch die ganzen Config-Dateien brauchst für die Anlage selbst und die Zimmer Zuordnungen.
Ja, das wundert mich auch. Der Fragesteller installiert erstmal Windows neu. Und hat damit im schlimmsten Fall sogar schon Dateien, die man hätte retten können, überschrieben.
Also scheinen ja die Installationsdateien von der Software, die Konfiguration/Einrichtung und was weiß ich vorhanden zu sein, und nur die Windowsinstallation scheitert.
Das wäre noch machbar, zur Not den alten PC wieder mit ner Platte flott bekommen.

Wenn aber nix mehr da ist, dann wäre am Ende ein nacktes Windows 7 da gewesen was ... nichts kann.
Wenn dann die ganze Konfiguration und Software eh nicht vorhanden ist, wird das ein gewaltiges Projekt! Im schlimmsten Fall kauft man die komplette Anlage neu, wenn es die Software nicht mehr gibt.
Und durch den Windows-Installationsversuch wurde eventuell sogar mehr gelöscht, als vorher durch das RAW Format schon defekt war.

Es liest sich halt so wie ... ja da will son Rechner nicht mehr. Will da einfach Windows drauf installieren und dann Wordpad öffnen und was schreiben können. Easy zu machen.
Wenn da jetzt bettlägerige Patienten nicht um Hilfe rufen können.. :o
 
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Es geht hier schon um sowas, ja?
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtruf

Ist kein "Medizinprodukt", da es selbst die Patienten nicht überwacht, ich will aber trotzdem nicht in der Klinikleitung sein, wenn ein Patient abnippelt, weil niemand zügig informiert werden konnte dass in dem Zimmer voller Bettlägeriger gerade irgendwas dumm gelaufen ist.
Die Lokalpresse würde sooo viel Spaß haben...

Systemhaus! Das ist höchstwahrscheinlich über dem Pay-grade des TE.

Ansonsten schließe ich mich allem an was @D0m1n4t0r schreibt, inklusive der schriftlichen Meldung an die Geschäftsleitung!
Die haben es verkackt indem sie darauf vertrauten, dass schon niemals etwas mit der Hardware (und Software) schiefgehen wird, den Schuh dürfen die sich anziehen und müssen sie auch.
Hier herumzubasteln, damit die GL dann am Ende "Na also, geht doch" sagen kann, nur damit dann alle Schuld beim TE landet wenn erneut etwas ausfällt und dann ggf. Blut dran klebt... nee!
 
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Willst du da ernsthaft dran rumpfuschen (kein rant: schreibst ja selbst, dass du keine Ahnung hast). Wenn du das tust, und hinterher läuft es nicht, wird es auf jedenfall dir in die Schuhe geschoben. Und wenn es wider Erwarten doch wieder laufen sollte, aber später wäre was dran: was glaubst du wer Schuld wäre?
Besonders bei so einer Geschäftsleitung?
Finger weg!!
Das ist Sache der IT oder der Geschäftsleitung, da was zu klären.
 
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Dimitsch schrieb:
Die Festplatte habe ich auch schon mal ausgebaut, diese hat 3 partionen und die sind RAW formatiert.

Dimitsch schrieb:
Ich bin mir sicher, es dürfte nur eine Kleinigkeit sein
Das ist leider keine Kleinigkeit, weil RAW bedeutet, das an der Festplatte etwas schwer verbogen ist - Das kann der MBR der Festplatte sein bis zu schwerer Beschädigung der Festplatte selbst - unkorrigierbaren Sektoren - oder beides

Mal mit einer Rettungs- Disk die Smart Werte der Festplatte auslesen.
 
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Kenne ich leider zu gut auch von anderen Pflegeheimen das gerne mal an der IT gesparrt wird. Kenne einige die in dem Bereich Arbeiten.

Ich dachte aber immer das so eine Rufanlage ein eigenes Gerät ohne Windows ist? Also sozusagen eine Art Gerät wo nur für sowas zuständig ist.

Lasa aufjedenfall die Finger davon, sucht euch ein Systemhaus das sowas kann. Normalerweise hat man bei sowas Verträge das in einer gewissen Zeit jemand vor Ort kommt. Weil sowas kann echt über Leben und Tod entscheiden!
 
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end0fseven schrieb:
Ich dachte aber immer das so eine Rufanlage ein eigenes Gerät ohne Windows ist?
Für "Appliances" hat Microsoft eben genaus diese Derivate "CE/Embedded/Enterprise IoT LTSC)...aber davor hat auch niemand davor zurück geschreckt für Wahl- und Geldautomaten Windows 9x zu installieren.
 
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Mein Rat: Finger davon lassen und die GL informieren schriftlich und per Telefon. Die müssen schließlich wissen wer das damals eingerichtet hat und müssen den dann informieren oder jhemand anderes schicken der sich damit auskennt. Kostet zwar etwas aber da müssen die denn durch. Blos nicht selbst dran rumfummeln, denn wen dann was passiert bist du Schuld.
 
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lasst doch den Kollegen mal mehr info liefern...
hier wird hin und her philosophiert, irre.
 
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Nur zur Sicherheit würde ich ja gerne mal wissen, um welches Unternehmen ich hier einen (sehr) großen Bogen machen muss.
 
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D0m1n4t0r schrieb:
Medizinischer Bereich nehme ich an ? Oder was bedeutet "Schwesternruf-PC" ?
Danke für den Beitrag Nummer 11. Jetzt hab ich verstanden was ein Schwesternruf-PC ist ^^ Hab mich die ganze Zeit gefragt warum seine Schwester ruft :D
 
@brooklands das möchtest du nicht wissen, war ein paar Jahre in einem Systemhaus mit solchen Kunden. Das "gute" ist als Patient bekommst du meist nichts mit davon, da dann meist innerhalb kürzester Zeit der 3-10 fache Betrag der eigentlichen Wartungskosten investiert wird um die Störung zu beheben. Nachteil, ".... die Kosten im Gesundheitssystem explodieren"
Ist wie bei den Brücken, nichts machen sieht lange gut aus, bis es zu spät ist und dann mehr (neubau) investiert werden muss.
BTT: Bloß die Finger davon lassen als HobbyIT ohne Versicherung die das abdeckt, an vorgesetzte Stellen auf offiziellem Weg schreiben und auf den Ausfall hinweisen.
 
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