News Server-CPU-Marktanteile: AMD auf dem Weg zu 40%, Arm zu 12% – auf Kosten von Intel

CCIBS schrieb:
OMG! Wär hätte diese Kausalität nur erahnen können?
Damit ist gemeint dass sich Arm die Anteile bei Intel holt, während AMD weiter leicht zulegt.

IMO wird ein wenig unterschätzt wie sich die Rack Scale Server von Nvidia auswirken.
CCIBS schrieb:
Und in 10 Jahren kann es wieder ganz anders aussehen. Intel dann wieder vorn, oder dann doch ARM die dominante Macht? Meine Kristallkugel sagt "War's halt ab!"
Die CPU hat ihre dominierende Stellung im Data Center verloren. Ohne dass Intel bei den Rack Scale Servern bedeutende Anteile holt, wird es auch beim Anteil an den CPUs weiter deutlich abwärts gehen.
 
@Brrr ne da war ich leider einfach zu blöd dafür, könnte mich in den Hintern beissen, aber wenn ich investiert hätte wärs eh nur gefallen, habe da kein Glück.
 
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Freut mich von Herzen für AMD . Bin immer treuer Kunde geblieben.
Seit der Sauerei die Intel damals betrieben hat um AMD mit Bestechung und Erpressung vom Markt zu fegen.

Ich kann mich zum Release von Ryzen noch erinnern wie die Inteljünger von der ominösen Schublade Sprachen aus der Intel etwas heraus zaubert 😂 Diese scheint seit Jahren zu klemmen.
 
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Macht sich auch gut im Aktien-Depot. Und zum Höchststand im letzten Jahr ist noch ordentlich Luft.
 
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drago-museweni schrieb:
Ich freue mich auch für AMD, gerade da ich auch in den sehr dunklen Zeiten zu Faildozer bei AMD geblieben bin, Fanboy eben.
Der einzige Grund für Freude wäre, wenn du AMD Aktien hältst.

Konkurrenz ist natürlich immer gut und belebt das Geschäft. Vielleicht meintest du das auch so :-)

Meine nächste CPU wird übrigens auch eine AMD CPU^^
 
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Absolut verdient AMD....
ABER... der große Gegner ist Nvidia, bei dem GPUs kann man deutlich mehr Geld rausholen.
Entscheidend wird jetzt die Richtung nach den Q3 Zahlen bzw. Q4 sein... hoffe hier auf mind 9 Mrd. Umsatz.
Der Markt, den man sich mit Intel teilt ist klein im Vergleich zur GPU Seite.
 

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zu P4 Zeiten hat AMD zugelegt
mit Core kam Intel retour
dann AMD mit Ryzen
hoffen wir Intel kommt bald wieder

Und, dass AMD in der GPU Sparte etwas mehr auf's Gaspedal drückt!
 
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drago-museweni schrieb:
Ich freue mich auch für AMD, gerade da ich auch in den sehr dunklen Zeiten zu Faildozer bei AMD geblieben bin, Fanboy eben.
Ich hab auch Eiskalt Bulldozer durchgezogen.
Hatte den letzten Intel als 450mhz Celeron.
Dann Athlon XP, Athlon 64, Phenom II, Bulldozer, Zen 1.
Gabber schrieb:
zu P4 Zeiten hat AMD zugelegt
mit Core kam Intel retour
dann AMD mit Ryzen
hoffen wir Intel kommt bald wieder
Ich würde sagen Intel Pentium 2 & Pentium 3 waren noch recht gut.
Dann war AMD mit dem Duron aber schon gleichauf.
AMD Athlon XP klar besser als Pentium 4.
Athlon 64 in 2002/2003 war dann der Sargnagel für Pentium 4.
Intel hat dann den Pentium 3 ausgepackt und zu Core Duo weiter entwickelt und 2006 einen echten Brecher gebracht.
2007 der Phenom I wäre ein guter Konter gewesen, hatte aber einen Bug der 15-25% Leistung kostete und erst 2009 mit Phenom II gefixt wurde.
Dann kam Intel bereits 2009 mit dem starken Nehalem um die ecke und der war echt heftig.
Nichtmal AMD,s Bulldozer von ende 2011 konnte es mit dem Nehalem von 2009 aufnehmen.
Sandy Bridge war dann nochmal ein absichern in Richtung Zukunft, AMD war nur noch irrelevant.
Nur noch Hardcore AMD Fanboys wie ich blieben dann bei AMD.
Die Hardware Foren wie Hardwareluxx, Computerbase etc waren gefühlt mit 95% Intel Usern vertreten zu der Zeit.
2012 der Piledriver brachte 8% mehr IPC für Bulldozer, quasi lächerlich da immernoch kaum auf Nehalem Level.
Sandy Bridge war immernoch meilenweit entfernt und Ivy Bridge brachte den ersten guten Shrink und weitere IPC.
Dann noch Haswell 2013 und AMD war quasi gefühlt um ein Jahrzehnt hinten.
Dann noch Skylake in 2015 und AMD stand kurz vor der Pleite.
Dann 2017 Zen 1, der IPC Technisch noch nicht wirklich gegen Skylake ankam, aber gute Preise und viele Kerne brachten AMD mehr Marktanteile.
Mit Rapide folgenden Zen 1+ und Zen 2 kam AMD dann 2018 und 2019 ruck zuck an Intel heran, während Intel fertigungsprobleme hatte und gefühlt noch im Jahr 2015 stecken blieb.
Spätestens seit 2020 Zen 3 ist AMD dann eine Macht.
 
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SweetOhm schrieb:
Wenn auch nicht so performant wie die INTEL "Jünger", jene es einem auch eine Dekade lang auf´s Brot geschmiert haben ... :lol:
Mit erschrecken ist zu vernehmen das es davon immer noch ein paar hier im Forum gibt die den 265K vergöttern.....

Aber Intel ist auf dem Absteigenden Ast und zwar in allen Lebenslagen.
 
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crt schrieb:
Der einzige Grund für Freude wäre, wenn du AMD Aktien hältst.

Nope es gibt weiterhin gute Produkte und das ist mir erstmal genug.
 
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Sorry, aber objektiv betrachtet, würde ich eher die wettbewerbswidrigen Intel-Praktiken, Langzeitverträge und Rabatt-Aktionen als den Grund ansehen, warum AMD keinen Fuß fassen konnte. Aber das ist nur meine Ansicht ohne direkten Einblick, was Sache gewesen ist.
Mittlerweile dürften einige Verträge ausgelaufen sein und man hat sich für AMD entschieden, wo man vorher über Jahre bei Intel "gefangen" war...

Dass der Bulldozer eine Fehlentwicklung war und an der Realität vorbei entwickelt worden ist (wenn ich mich nicht irre: gute Multi-Core-Leistung, aber miserable IPC/Single-Core-Leistung, right?), keine Frage. Doch was Intel hinter den Kulissen abgezogen hat, sollte nicht außer Acht gelassen werden, warum es AMD so schwer hatte bzgl. der Marktanteile.
 
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ETI1120 schrieb:
Ohne dass Intel bei den Rack Scale Servern bedeutende Anteile holt, wird es auch beim Anteil an den CPUs weiter deutlich abwärts gehen.
Wo sollte der Anteil herkommen? Ich gebe dir recht, dass es durch Rackscale für Intel weiter abwärts gehen wird, ich sehe da halt nur absolut gar keine Hoffnung für Intel in dem Bereich.

Rackscale lebt davon, alle Komponenten eng aneinander koppeln zu können, und das können aktuell nur Nvidia und AMD liefern. Intel hat keine GPUs und wird auch in absehbarer Zukunft keine bekommen. Und die DPUs (von Intel IPU genannt) sehen jetzt auch eher nicht topaktuell aus, da machen Nvidia Bluefield und AMD Pensando einen besseren Eindruck.
 
stefan92x schrieb:
Wo sollte der Anteil herkommen? Ich gebe dir recht, dass es durch Rackscale für Intel weiter abwärts gehen wird, ich sehe da halt nur absolut gar keine Hoffnung für Intel in dem Bereich.
Intel arbeitet an Rack Scale Systemen. Das wird doch aus allen Statements zu den Data Center GPUs deutlich.

Was dabei heraus kommt werden wir sehen.
Ergänzung ()

Wenn Intel nicht schleunigst bei den Data Center GPUs etwas auf die Beine stellt wird es auch für die Server CPUs sehr sehr schwer.
 
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ETI1120 schrieb:
Wenn Intel nicht schleunigst bei den Data Center GPUs etwas auf die Beine stellt wird es auch für die Server CPUs sehr sehr schwer.
Das ist der Kern meiner Frage letzten Endes... bei AMD gibt es jetzt eine sehr klare Roadmap, wie nächstes Jahr "echtes" Rackscale umgesetzt werden soll mit Helios/MI400 und kann aktuell zumindest alle Komponenten für Standard-Racks aus einer Hand liefern (und ist dabei in jeder Hinsicht besser aufgestellt als Intel, höchstens bei den CPUs vergleichbar).

Bei Intel wird frühestens zum gleichen Zeitpunkt Jaguar Shores kommen, aber wie groß ist das Vertrauen in diese Roadmap? Wird das schon wirklich eine Rackscale-Lösung sein? Und glauben wir daran, dass dieser große Wurf direkt klappt?

Bei Nvidia konnte man über Jahre zusehen, wie die Entwicklung hin zu Rackscale-Lösungen ging. Bei AMD hat man zumindest aktuell haufenweise Komponenten, bei denen es realistisch wirkt, dass der nächste Entwicklungsschritt echte Rackscale-Server sein können.

Aber Intel? Mir ist klar, dass auch Intel den Bedarf sieht und das umsetzen will. Ich seh nur nicht wie.
 
Früchte diese Arbeit .. Wie würde wohl der Markt heute aussehen wenn Intel nicht über den 10nm Hügel gestolpert wär ? Obwohl dieses Stolpern bei Intel und das Nachfolgende voll auf die Nase legen und erstmal nicht wieder Hochkommen ja wohl auch gründlichst erarbeitet war ..

Mal sehn wer als Nächster auf die Nase fällt. Nichts ist beständiger als der Wandel.
 
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Fighter1993 schrieb:
Aber Intel ist auf dem Absteigenden Ast und zwar in allen Lebenslagen.
Und hier können wir als Konsumenten nur hoffen, daß Intel die richtigen Schlüsse & Konsequenzen zieht, um in Zukunft auch wieder für alle Nutzer eine Alternative zu sein.

Vielleicht kontaktieren die ja diesmal Jim Keller. Der ist ja eh ein Wandervogel in Sachen CPU Technologie.

AMD ist keine "Robin Hood" Vereinigung, sondern da sitzen auch knallharte Manager, die gierige Aktionäre im Rücken haben. Sollten die Entscheidungsträger von AMD bei Intel eine lange Durststrecke erahnen, werden die auch schön die Preise weiter hochziehen.

Heißt: freuen wir uns alle über den aktuellen Moment für AMD...und ich persönlich hoffe darauf, daß sie auch beim Thema ARM so richtig mal was machen. Ein zweites Prozessorstandbei neben x86-64 wäre für die Zukunft ggf. nicht schlecht.
 
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Ltcrusher schrieb:
Vielleicht kontaktieren die ja diesmal Jim Keller. Der ist ja eh ein Wandervogel in Sachen CPU Technologie.
Scheint verpufft zu sein:
Im April 2018 kam Keller zu Intel.[21] Am 11. Juni 2020 verkündete er seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen.[22]
https://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Keller#Berufliche_Laufbahn
Ergänzung ()

Ltcrusher schrieb:
AMD ist keine "Robin Hood" Vereinigung, sondern da sitzen auch knallharte Manager, die gierige Aktionäre im Rücken haben. Sollten die Entscheidungsträger von AMD bei Intel eine lange Durststrecke erahnen, werden die auch schön die Preise weiter hochziehen.
Das gilt auch für ARM und ARM ist ein Monopolist.
X64 ist wenigstens ein Duopol.
 
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@foofoobar 5 Jahre sind eine lange Zeit. Häufig sind "persönliche Gründe" bei vertraglichen Dingen auch immer nett klingende Formulierungen dafür, daß es unüberbrückbare Differenzen menschlich oder rein arbeitstechnisch gab.

Ich rede mal fiktiv: man stelle sich vor, die sitzen rein freundschaftlich nach irgendeinem Kongress bei einem Bier und BBQ zusammen und er meint dann, ich würde es mal so oder so versuchen. Muss ja nicht mal was vertragliches sein.
 
Ltcrusher schrieb:
@foofoobar 5 Jahre sind eine lange Zeit. Häufig sind "persönliche Gründe" bei vertraglichen Dingen auch immer nett klingende Formulierungen dafür, daß es unüberbrückbare Differenzen menschlich oder rein arbeitstechnisch gab.
Durchaus. Wenn man die Interviews mit Jim Keller in den letzten Jahren verfolgt hat und sich als Kontext die Entwicklung der jeweiligen Firmen anschaut, dann kann man daraus schon ein paar Erkenntnisse ziehen.

Die erste: "Moore's law is dead" ist kein Fakt, sondern eine Meinung (zumindest je nachdem wie eng man es definiert).

Bei AMD hat er wohl weniger die CPU selbst aufgebaut, sondern das Zen-Team entwickelt und sichergestellt, dass dieses schnell, effizient und "mutig" entwickeln konnte. Dieses Team rund um Mike Clark hat den Zen-Core und das drumherum entwickelt und eine gut umzusetzende Roadmap hinbekommen, die brutale Sprünge ermöglicht hat. Dazu gehörten eben auch kreative Ansätze, wie man um MLID herumkommt (Stichwort Chiplets).

Bei Intel hingegen wurde MLID wohl als Fakt betrachtet und akzeptiert, dass man halt kaum noch vorwärts kommt. In diesem satten, selbstzufriedenen Sumpf wurde das Ausbleiben großer Sprünge wohl nicht als Problem betrachtet, sondern als unvermeidbar - wenn Intel als Marktführer es nicht schafft, wer sonst sollte es schaffen können? Wir kennen die Antwort heute...

Gelsinger und jetzt vor allem auch Tan als Intel CEO haben beide klare Vorstellungen, dass Intel diese Sprünge wieder machen muss, Scheitern ist keine Option mehr (mittlerweile wäre ein Scheitern in manchen Bereichen sogar existenzbedrohend für Intel). Da könnte es in der Tat so langsam am Punkt sein, dass Jim Kellers Methoden und Vorstellungen bei Intel auf fruchtbaren Boden fallen und nicht wieder ausgebremst werden (oder dass Tan einfach jeden feuert, der dem im Weg steht).
 
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