Stabilitätsprobleme nach Bios Update - Ryzen 5 1600 - RAM?

Lässt sich nicht sicher sagen. Ich hatte ja trotzdem die Probleme mit dem alten Ram und einem 5600X auf einem "neuen" B550 Mainboard.
Das war schlichtweg ein DDR4 Kit aus der Anfangszeit, da wurde noch nicht auf AMD geachtet und mit meiner Intel Plattform lief das tadellos. Deswegen gibt es ja auch seit ein paar Jahren "Intel XMP" und "AMD EXPO".

Ich würde erstmal noch testen was mit 1,37-1,39V DRAM Spannung passiert und die SOC Spannung sollte zwischen 1,05-1,1V liegen. Das reicht eigentlich locker für 3000Mhz Ram.

Aber davon ab: ein Ryzen 5600/5600X/5700X bringt einen enormen Schub. Nicht vergleichbar mit 2133 vs 3000Mhz Ram.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: larska
Das neue BIOS-Versionen Einfluss auf RAM haben ist nicht ungewöhnlich, vor allem Übertakter kennen dies, die auch Sublatenzen und so weiter optimieren.
Dieses Phänomen kann nicht nur in Richtung Verschlechterung auftreten, sondern auch in die andere Richtung gehen, also das mehr Takt und schärfere Latenzen stabil gefahren werden können als zuvor.
Es hängt nicht nur von AMD ab, also von den AGESAs, sondern vor allem wie konservativ die Mainboard-Hersteller vor allem mit den Sublatenzen und Spannungen automatisch angewendet werden.
Wenn der RAM schon vorher am oberen Bereich des durchschnittlichen Möglichen des Speichercontrollers gewesen ist, so wie bei dir es der Fall ist, denn bei weitem nicht jeder Ryzen 1000 schafft 3000MTs, kann so eine Änderung stärker zu tragen kommen.
Dies kann man eventuell abfedern, wenn man weiter diesen Takt fahren möchte, indem man die Spannungen manuell erhöht, vor allem beim vSOC.
Was ich machen würde wäre folgendes, RAM-Profil laden, aber den RAM-Takt senken, auf 2666MTs, schrittweise den Takt erhöhen um zu sehen wo die neue Grenze ist.
Es kann durchaus möglich gewesen sein, dass schon vorher ein Problem bestanden hat, du mögliche Probleme nicht auf den RAM geschoben hast, also es nur ein scheinbare Stabilität gegeben hat, dies erst eindeutig aufgefallen wäre wenn du den RAM auf Stabilität geprüft hättest mit entsprechenden Programmen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zwirbelkatz und larska
ruthi91 schrieb:
Aber davon ab: ein Ryzen 5600/5600X/5700X bringt einen enormen Schub.
dann denke ich jetzt nochmal ernsthaft darüber nach...
Macht es denn Sinn ein so "altes" System (ca. 8 Jahre, Netzteil, Mainboard, etc) aufzurüsten?
Momentan merke ich Betrieb keinen echten Unterschied zu dem höheren RAM-Takt von früher... Aber ich zocke jetzt auch keine krassen Spiele...
Ergänzung ()

Wolfgang.R-357: schrieb:
dies erst eindeutig aufgefallen wäre wenn du den RAM auf Stabilität geprüft hättest mit entsprechenden Programmen.
zum Beispiel?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wolfgang.R-357: schrieb:
OCCT testen - beides Gratis.
das habe ich hier in Linux Mint...
habe ich auch schonmal gestartet, mir ist nur nicht klar, wie lange ich das laufen lassen soll?
 
larska schrieb:
Macht es denn Sinn ein so "altes" System (ca. 8 Jahre, Netzteil, Mainboard, etc) aufzurüsten?
Na klar, das ergibt Sinn. Der riesige Vorteil des AM4-Sockels ist seine enorm lange Lebenszeit und die damit einhergehenden Aufrüstmöglichkeiten. Du kannst die CPU problemlos gegen einen Ryzen 5 5600 tauschen und erhältst für wenig Geld einen Prozessor, der annähernd doppelt so schnell ist. Alternativ könntest du deine jetzige Grafikkarte und CPU verkaufen und beispielsweise einen AMD Ryzen 5 5600G oder 5700g nehmen. Dann hättest du Mehrleistung zum Nulltarif.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: larska und sedot
ja die ersten zen und auch zen+ waren vom speicherkontroler eher bescheiden, hatte selbst mit dem 1700x ohne anpassen meinen 3000er kit nich zum laufen bekommen.
wenn ich mich recht entsinne war auch die ungeraden timings ein faktor der aus irgendwelchen gründen eher bescheiden lief.
sonen biosupdate verändert schon manchmal einiges, vorallem wenn lange keins gemacht wurde.

wenn du mit der normalen leistung ansich noch zufrieden bist gabs ja hier genug vorschläge, spannung rauf, timings lockern, mhz senken...
bei den neueren ryzen sind die controler deutlich besser, ja die kommen auch mit deinem alten ram zurande, in dem fall wäre der ram dann eher das was vielleicht eher bremst und nicht wie jetzt der controler der mit den "schnellen" 3000er nix anfangen kann, macht aber auch nicht so viel aus das du da jetzt unbedingt auf 3200 umsteigen müsstest.
bei den jetztigen preisen wäre es teils fast günstiger die cpu zu wechseln wie neuen ram zu kaufen...besonders wenn man günstig nen gebrauchten bekommt.

den vorschlag auf ne G cpu zu wechseln find ich eher nicht passend, die alte 570 hat da schon noch bissel mehr leistung. klar wenn damit garnicht gespielt wird oder man lieber auf stromsparen setzt wie auf spieleleistung wär das sicher ne gute alternative.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: larska
Ok, danke für die Tipps
Ich fasse mal zusammen:
  • Ich mache jetzt erstmal einen Stabilitätstest ohne XMP, um zu sehen ob das stabil läuft.
  • Dann das gleiche mit XMP und dann ggf. ein paar Anpassungen wie Spannung anheben
  • Falls ich mit der Leistung nicht zufrieden sein sollte (momentan merke ich im Normalbetrieb keine Einschränkungen zum XMP-Betrieb) werde ich mir einen 5600 zulegen und dann nochmal mit XMP den alten RAM testen
zu OCCT:
ich glaube zumindest die Werte für die Graka stimmen nicht. Im Idle sind die Lüfter eigentlich aus...
1758728270342.png

1758728226271.png


EDIT: den OCCT RAM CPU Test wirklich 1 h laufen lassen? Geht ja ganz schön an die Substanz... 1 h CPU bei 100 %...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das ist normal, Stabilität benötigt seine Zeit.
Das ist eigentlich noch eine kurze Zeit, schau mal in den Link den ich im #24 Beitrag dargelegt habe, die Leute testen da eher mehrere Stunden, manche auch über Nacht.
Der Speichercontroller in der CPU und die RAM müssen dabei auch wärmer werden, um herauszufinden ob das in allen Lebenslagen stabil ist, denn aber einer gewissen Temperatur verschlechtert sich die Stabilität.
Vor einiger Zeit habe ich ein 32GB Kit verkauft, was ich zuvor mit Memtest86 getestet habe um es in einem Bild in die Beschreibung einzufügen, der Test hat etwa zwei Stunden gedauert, ich will nicht wissen wie lange das dauert wenn ich in Zukunft mein aktuelles 64GB Kit verkaufe werde ;-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: larska
das schaut ja schonmal gut aus...
1758736466505.png

Ergänzung ()

habe gerade in einem anderen Thread gelesen, dass für ein Asrock-Board das neueste Bios nicht für den Ryzen 5 1600 empfohlen wird...
könnte das bei meinem MSI Board auch so sein, nur dass MSI es nicht ausdrücklich schreibt?
 
ruthi91 schrieb:
Ich würde erstmal noch testen was mit 1,37-1,39V DRAM Spannung passiert und die SOC Spannung sollte zwischen 1,05-1,1V liegen.
das wären doch die Werte, oder?
Ich habe irgendwo gelesen, dass durch das auswählen eines XMP Profils auch automatisch noch andere Werte im Bios geändert werden, ist das richtig?
SOC ist dieser Wert hier, oder? (CPU NB/SoC Voltage)
Beim Test vorhin habe ich gesehen, dass mein Ryzen 3,4 Ghz packt... dachte bei 3,2 ist Ende...
1758786405239.png
 
Aktuell sieht alles nach stock aus. Lade doch erstmal Profil1 und probier das aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: larska
ruthi91 schrieb:
Lade doch erstmal Profil1
vor dem Biosupdate lief Profil 2 besser (2933mhz)...
Profil 1 hat eine ungewöhnliche Taktrate mit 2800, oder?
Ich probiere jetzt aber mal Profil 1 mit den 2800...
gerade läuft der Stabilitätstest mit OCCT...
 
Ungewöhnlich oder unpassend gibts bei modernen Systemen eigentlich nicht mehr. Es gibt zig Ram Teiler um auch die kleinsten Taktstufen einzustellen.
Die DRAM Spannung müsste nun auf 1,35V stehen und was gibt das Mainboard bei NB/SOC ?

larska schrieb:
Beim Test vorhin habe ich gesehen, dass mein Ryzen 3,4 Ghz packt... dachte bei 3,2 ist Ende...
Erstmal nur um eine Sache zur Zeit kümmern. Dein Ryzen 1600 hat einen Basistakt unter Last von 3,2Ghz und maximalen Turbo 3,6Ghz.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: larska
ruthi91 schrieb:
Die DRAM Spannung müsste nun auf 1,35V stehen und was gibt das Mainboard bei NB/SOC ?
DRAM steht auf 1,344 und CPU NB/Soc auf 1,104...

der Test lief jetzt eine Stunde ohne Fehler:
1758792791555.png
 
Top, alles im standardmäßigen Rahmen.
Dann nun Profil2 ausprobieren. Vielleicht auch einen Test der den kompletten Ram testet.
OCCT scheint nur "2688MB" zu testen im CPU+Ram Kombi Modus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: larska
ruthi91 schrieb:
Vielleicht auch einen Test der den kompletten Ram testet.
gibt es das in OCCT auch? finde da nur diesen CPU-RAM-Test...

mache jetzt den OCCT-Test mit Profil 2...

komisch in Linux wird mir ein andere Wert angezeigt als im Bios:(für die Spannung... oder ist das in Linux nicht auslesbar?)

1758795525545.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben