Test TP-Link M8550 im Test: Mobiler 5G-Router überträgt bis zu 3,4 Gbit/s per Mobilfunk

Die möglichen Datenübertragungsraten des mobilen Routers übersteigen in den meisten Fällen die Möglichkeiten der 5G-Standorte. Im Test in Berlin ließen sich knapp 900 Mbit/s erzielen, was für mobiles Internet in fast allen Fällen mehr als ausreichend ist.
Die Standorte können durchaus mehr, aber euer Test-Gerät eben nicht.

Ist am Ende wieder nur typisches Marketinggeblubber vom Chinamann und das Teil ist völlig offensichtlich intern auf Gigabit (= netto 936 Mbit/s) limitiert.

Probiert mal https://store.ui.com/us/en/products/udr-5g-max am 2.5Gb-Ethernet. Da wird mehr rauskommen. Die 3,6GHz-Netze liefern in DE bis zu 1,7 Gbit/s.
 
@Siebenschläfer China geht auch anders. Siehe Foto. Ist ein 5G SA Netz auf den Philippinen und verbunden mit dem ZTE U60 Pro: 2,2 Gb/s. Ich vermute mal mit 5G SA Carrier Aggregation. Zuvor waren es 1,1 Gb/s ohne CA.

Zum TP-Link M8550 hab ich übrigens auch auf Nachfrage bisher keine Infos bekommen wie viele Kanäle der bündeln könnte (ich vermute 3CA) und welches 3GPP Release unterstützt wird. Auch gibt TP-Link keine Infos raus welches Modemchip da drin verbaut ist. Ich verstehe die Geheimnistuerei nicht wirklich.
 

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Gemäß TP-Link Support unterstützt der Router 3GPP mit Release 16. Das ist für einen neuen Router aus dem Jahr 2025 eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Release 16 gibt es seit Juni 2020 und 3GPP Release 17 seit Juni 2022. Ich hätte mindestens 3GPP 17 erwartet.

Die mögliche Anzahl an Carrier Aggregations ist im Anhang anbei. So wie ich das verstehe im Bestfall bis zu 5CA im Download was überraschend gut ist. (Voraussetzung ist natürlich, dass die entsprechenden Bänder vorhanden sind und vom Provider bedient werden.)
 

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