Moinsen, ich hab da mal ein Gedankenexperiment. Zuerst muss ich aber meine Paintskillz demonstrieren:
So, nun zum Eigentlichen. Man nehme einen Würfel mit gleich langen Seiten, d.h. b=h=t, und tauche ihn in Wasser. Er ist erst mal beliebig groß und besitzt die gleiche Dichte wie Wasser, weder sinkt noch steigt der Würfel deswegen. Das Würfelmaterial und das Wasser nehmen wir als inkrompressibel an. Beide Stoffe ändern also ihr Volumen nicht, die Dichte bleibt immer konstant. Es ist allgemein bekannt, dass Wasser eine Masse hat, und je mehr man davon übereinander stapelt, desto größer die Kraft, die sie in Richtung ihrer Beschleunigung (Gravitation) auswirkt. Das heißt, in einer größeren Tiefe ist der Druck entsprechend auch höher, ergo ist der Druck an der Unterseite des Würfels höher als an der Oberseite. Links, rechts, vorne und hinten ist der Druck auf gleicher Höhe ebenfalls gleich. Der Verlauf der Kraft innerhalb des Würfels in y-Richtung muss konstant sein, da es nicht anders möglich ist. Die Kräftebilanz besagt also:
Summe aller Kräfte in x = Null
Summe aller Kräfte in z = Null
Summe aller Kräfte in y = nicht Null
Kraft ist bekanntlich Druck mal Fläche, die Kraft an der Unterseite ist demzufolge größer als an der Oberseite, womit der Würfel sich nach oben bewegen müsste. Irgendwas in mir strebt sich aber gegen den Gedanken und ich weiß nicht, ob ich etwas übersehen habe oder ob die Überlegungen aufgrund der Randbedingungen und Vereinfachungen nicht hinkommen oder gar falsch sind. Ganz fernab der Möglichkeiten scheint es mir nämlich nicht zu sein, selbst unter Beachtung von etwaigem elastischen Verhalten des Würfels.
Des Ingenieurs letzte Worte: Reibung nicht beachtet...