Raucherdackel! schrieb:
Schauen wir mal zur Konkurrenz:
Android: Account benötigt - teilweise auch noch einen Herstelleraccount.
Apple: Account benötigt
Schauen wir zu den freien Browsern:
Firefox: Account bevorzugt
Chrome: Google account bevorzugt
Microsoft sind die letzten, die nachziehen...
... und meine persönliche Meinung: Es gibt Mittel und Wege, einen Account zu machen, ohne gleich seinen ganzen Lebenslauf preisgeben zu müssen. Dafür bekommt man die Vorzüge von Geräteübergreifenden Diensten. Ich wette, die meisten hiernutzen das bereits ziemlich sorglos auf den anderen Plattformen.
Das ist schlichtweg Unsinn, und enstpricht überhaupt nicht der Wahrheit. Man braucht überhaupt gar keinen Account für ein Android Gerät, es lässt sich ohne eine Konto einwandfrei einrichten, und läuft auch ohne damit einwandfrei. Alternative App Stores gibt es mehr als genug (F-Droid), denen Datenschutz einigermassen wichtig ist. Ein Android Gerät lässt sich komplett ohne Account betreiben, und da gibt es auch keinen Zwang.
Offensichtlich kapieren oder wollen einige den Unterschied nicht kapieren, weil Ihnen inziwschen alles völlig wurscht ist. "Wenn ich ein Account anlegen kann, muss es wohl jeder machen können...".
Von Wahlfreiheit und Datenschutz haben wohl einige hier überhaupt gar keine Ahnung.
Und wir reden hier von Betriebssystemen, die nötig sind, um ein Gerät zu betreiben, und nicht um etwaige Apps a la Facebook, WhatsApp, Firefox, Youtube, etc.
Genauso ist es bei Linux. Hier gibt es NULL Accountpflicht, weder zur Installation, noch zum Betrieb.
Selbst bei MacOS gibt es das nicht, nur beim vernagelten iOS mit seinen Apps.
Immer wieder werden diese Falschmeldungen hier verbreitet, was Microsoft in ein gutes Licht rücken soll.
Bei Microsoft wird das Online Konto aber zur Pflicht werden, man kann das OS nicht einmal ohne ein Konto erstmalig einrichten. Und wir reden hier nicht von eiem OS Hersteller, der ausschliesslich eigene Geräte mit eigens abgestimmter Software ausliefert, sondern auf etliche Konfigurationen verschiedenster Gerätschaften.
Die relativ offene Installationsfreiheit- bzw. Möglichkeit hat Windows so beliebt gemacht, und zwar ohne Zwang und Auflagen. Das ist jetzt passe, damit haben sie sich eine gute "Abschöpfbasis" erarbeitet.
Die Marktmacht und quasi Monopolstellung von Windows rückt das ganze in ein noch negativeres Licht. Auf einen Schlag erhält der Konzern Millionen Daten von Windows Nutzern, und zwar Zwangsweise. Wenn das nicht Ausnutzung der Marktmacht ist und Datenschutzprobleme aufwirft, dann weiss ich auch nicht. Die Politik MUSS dagegen vorgehen, erst recht die Datenschützer.
Microsoft macht mit Ihrem "as a Service" so schnell so viele radikale Änderungen am OS, das die Datenschützer hier überhaupt gar keine Chance haben, auf dem aktuellsten Stand zu sein. Sehr geschickt das ganze....Erst werden alle angefixt, und dann wird "abgeerntet"....Hat der Nadella sauber hingekriegt.
Die "Assimilation" funktioniert bestens.
Man kann sich ziemlich gut vorstellen, was dann noch folgt. Secure Boot und TMP als Pflicht (welch Zufall

) werden das ganze in Kombination mit dem Pflicht-Account "zunageln", der Hersteller kann dann machen was er will.
Und noch eines: Fake Kontos verstossen gegen die Microsoft Richtlinien, denn dahingehend kann Microsoft sogar alle Dienste samt Konto sperren. Dazu würde auch O365 gehören. Und das bündeln mit der Telefonnummer macht das ganze zudem noch schwieriger.