Nvidia N1X, N2 und N2X: Start des Notebookchips noch in Q1, Nachfolger ab Mitte 2027

Volker Rißka
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Nvidia N1X, N2 und N2X: Start des Notebookchips noch in Q1, Nachfolger ab Mitte 2027

Für Nvidias GB10/N1 lief es zum Start selbst mit viel Verspätung nicht rund und auch der N1X ist spät dran – soll aber noch in diesem Quartal erscheinen. Dennoch soll es bereits im nächsten Jahr jeweils einen Nachfolger geben. Ob und wie das angesichts anziehender Speicherpreise so umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Verschiedene N1-Chips in diesem Jahr für Notebooks

Der N1X-Chip, der im DGX Spark unter einem anderen Namen (Project Digits) vor über einem Jahr vorgestellt wurde, soll in diesem Jahr dann endlich in Windows-on-Arm-Notebooks einziehen. Also in direkte Konkurrenz zu Qualcomm Snapdragon X(2) Elite in Consumer- und Business-Laptops treten.

Nachdem Nvidia viele Probleme und Kinderkrankheiten in den letzten Monaten ausgemerzt hat und der DGX Spark seitdem stets größere Updates erfahren hat, scheint nun die Zeit gekommen zu sein, die große Bühne zu erobern. Insgesamt sind dabei drei Chips geplant, die alle auf dem GB10/N1/N1X basieren und über das gesamte Jahr gestreut erscheinen sollen.

Der GB10 oder auch N1 respektive N1X ist das Herzstück der Lösung – technisch hatte ihn Nvidia im Sommer des letzten Jahres beleuchtet. Im DGX Spark, mit über einem halben Jahr Verzögerung seit Oktober 2025 endlich ausgeliefert, wurde er auch zur CES 2026 noch einmal ins Rampenlicht gerückt. Kein Platz war dort jedoch für die Notebook-Variante, weshalb Zweifel bestehen, ob diese auch wirklich noch im ersten Quartal dieses Jahres erscheinen wird. Spätestens im März zur GTC 2026 als Nvidias Hausmesse muss es dann Details geben.

N2 und N2X ab Q3/Q4 2027

Vor allem, wenn es im kommenden Jahr gleich mehrere Nachfolger geben soll. Der N2 für Notebooks soll ab dem dritten Quartal 2027 debütieren, der N2X für die Next-Gen-Spark dann im vierten Quartal – es wäre demnach der umgekehrte Ansatz der Produktstarts. Da jedoch auch die Bezeichnung des Chips umgekehrt ist – Das X für den Spark und der normale für die Notebooks statt andersherum – liegt hier vielleicht schlichtweg ein Fehler vor.

Ob die Zeitpläne dabei aber haltbar sind, steht auf einem anderen Blatt. Denn Nvidia hatte nicht nur mit der Hardware zu kämpfen, sondern auch mit dem Ökosystem, allen voran Windows, schreibt auch heute noch das taiwanische Branchenblatt DigiTimes. Aber auch ökonomische und politische Gründe sollen eine Rolle gespielt haben – erstere werden durch teuren Speicher vermutlich jedoch erst einmal nicht besser.

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