Spielt auch keine Rolle, denn wir haben eine soziale Marktwirtschaft (https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft). Und in dieser sind Eingriffe in den Markt gewünscht. Z.B. Wenn Firmen ihre Machtpositionen ausnutzen um ihre Wettbewerber zu behindernKabelkasper schrieb:Du hast scheinbar den Begriff der freien Marktwirtschaft nicht verstanden.
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News Apple Intelligence: Siri bekommt massig AI und wird zum Multi-Modal-Agent
- Ersteller DennisK.
- Erstellt am
- Zur News: Apple Intelligence: Siri bekommt massig AI und wird zum Multi-Modal-Agent
Ich wollte es mir nicht entgehen lassen Dir und weiteren Befürwortern der Eu-Regeln, Folgendes zu zitieren:Alphanerd schrieb:Die mischt sich nicht ein. Die stellt ein Regelwerk auf, an die sich alle zu halten haben, die hier ihre Produkte verkaufen wollen.
"Siri AI ist von Grund auf privat und tief in alle Plattformen von Apple integriert. Siri AI nutzt On-Device Verarbeitung und Private Cloud Compute und erweitert so den Datenschutz und die Sicherheit des iPhone auch in die Cloud. Nach der extrem engen Auslegung des DMA durch die EU-Regulierungsbehörden müsste Apple jedoch allen virtuellen Assistenten direkten Zugriff auf die privaten Daten der Nutzer:innen geben – sowie die Möglichkeit, andere installierte Apps direkt zu steuern –, sobald Siri AI in der EU zur Verfügung gestellt wird. Dies alles ohne die nötigen Vorkehrungen, um Nutzer:innen und ihre Daten zu schützen."
Super, wie die EU ihre Bürger und Bürgerinnen zu schützen versucht! Versuche die Chatkontrolle bereits X mal durchzudrücken ist auch Schnee von Vorgestern und wird bestimmt nie wieder kommen. Der Einsatz von Palantir ist hier kein Whataboutism sondern klar angelehnt an den Kontext privacy first! Ich frage mich wirklich, wie wenig manche daran hängen "frei" zu sein und weshalb so wenig nachgedacht wird. Mündig zu sein bedeutet leider nicht mehr viel und sagt mir bitte nicht, dass die EU-Regel genau nur dies für die Verbraucher im Sinn hat! Im Grundgerüst mag dies so sein, doch hier sind wir wieder beim Beispiel, wo man vielleicht hätte doch etwas mehr Hirnschmalz reinstecken sollen! Ich z.B. nutze keinen Google-Dienst mehr außer YT und GMail (Archiv meiner damaligen E-Mail), ebenso kein META. Ich versuche meine Daten beisammenzuhalten. Wenn Apple sagt: "Nach der extrem engen Auslegung des DMA durch die EU-Regulierungsbehörden müsste Apple jedoch allen virtuellen Assistenten direkten Zugriff auf die privaten Daten der Nutzer:innen geben – sowie die Möglichkeit, andere installierte Apps direkt zu steuern –, sobald Siri AI in der EU zur Verfügung gestellt wird." dann bedeutet dies ALLEN Apps. Jetzt würde ein denkender Kopf argumentieren: "Dann installiere Dir halt keine andere KI." Genau, weil andere Apps die vermeintlich keine KI haben/nutzen, sich so gut an privacy first oder by design halten und es immer nur Opt-In gibt. Kleinanzeigen nutzt und das ist btw. Opt-Out eure Chats für KI! Haha, Adressen und IBAN schon darüber ausgetauscht? Fein, die sind jetzt zu Trainingszwecken verwendbar.
Es ist und bleibt imho (wichtig, MEINE!!!) dumm was die EU hier auf biegen und brechen versucht. Das bedeutet nicht, das alles dumm ist. War der Lightning Adapter besser als USB C? Antworten ist klar JA! Aber es ist nunmal USB C geworden und somit besser als Nichts - Standards sind gut und leider musste man hier zum allgemeinen Glück regulatorisch gezwungen werden.
Carrera124
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Herzlichen Glückwunsch, wenn "Likes" alles sind was du brauchstNJay schrieb:@Carrera124 Schau dir mal die Anzahl der likes meiner Beiträge zu dem Thema an und dann die deiner.![]()
Ich nutze übrigens beide Welten, habe iPhone/iPad/Macbook als auch Android Smarpthone und Tablet.
Beide Ökosysteme haben ihre Vorteile und Nachteile, können was was das jeweils andere System nicht kann.
Dir scheint diese praktische Erfahrung zu fehlen, weswegen du halt eher in der Trollinger-Blase unterwegs bist?
Mechanisch ja, technisch offensichtlich nicht^^Kabelkasper schrieb:Der Lightningport war 10x besser als das USB-C.
Kabelkasper
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Der Wettbewerber kann doch machen was er will! Ich kann auch nicht zu Mercedes gehen und denen sagen, dass sie mir nen 3.3l Reihensechszylinder von Mazda einbauen sollen. Wenn ich als Anwender etwas will, was der eine nicht hat, dann geh ich zum anderen.NJay schrieb:Spielt auch keine Rolle, denn wir haben eine soziale Marktwirtschaft (https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft). Und in dieser sind Eingriffe in den Markt gewünscht. Z.B. Wenn Firmen ihre Machtpositionen ausnutzen um ihre Wettbewerber zu behindern
Die soziale Marktwirtschaft endet wieder im Sozialismus und das will ich nie wieder erleben müssen. Wenn der Staat/EU sich überall einmischt, dann kommt nur Müll raus. Der einzige Fachkräftemangel herrscht nämlich in der Politik. Allein in unserer Regierung gibt es keinen einzigen Minister der die nötige Qualifikation für sein Amt mitbringt.
@prayhe
Ich brauche das Kabel zum Laden und sonst läuft alles Wireless. Selbst Windoof kann das mittlerweile ganz gut. Im Büro auf dem Mac funktioniert es sowieso.
andy_m4
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Ja. Allerdings fällt das halt trotzdem ein stückweit auf die zurück, wenn Billighersteller ABC Produkt XYZ auf den Markt bringt und mit "works with iOS bewirbt" und was dann doch nicht ordentlich funktioniert.12nebur27 schrieb:Korrekt aber die Schnitstelle selbst ist ja nicht das Kaufargument sondern das Kaufargument ist wie gut Apple die Sachen durchtestet und wie sauber dann am Ende alles klappt.
Dem Billighersteller fällt das natürlich auch auf die Füße. Aber der hat eh keine etablierte Marke, weshalb Imageschaden nicht so schlimm ist.
Der naive Apple-Kunde denkt dann aber nicht unbedingt differenziert, sondern der sieht nur: "Geht nicht richtig"
Und dann will möglicherweise nicht, nachdem er schon Geld in XYZ versenkt hat, dann Apple noch mal 'ne Chance geben.
Das andere Ding ist halt wie gesagt, das BIllighersteller ABC viele Investitionen nicht hatte die Apple aber tätigen musste.
Ja. Allerdings hatte ich ja im Thread diesen Punkt bereits adressiert.12nebur27 schrieb:Richtig. Ist auch alles schön und gut bis man in einer Marktbeherrschenden Position ist.
Genau deshalb hab ich mich ja auch Pro Regulierung positioniert und die Kompromiss-Idee war, das Apple sich grundsätzlich öffnen muss. Aber eben nicht sofort, sondern mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung.
Damit sowohl Apples Interessen als Innovator Rechnung getragen wird als auch die Interessen eines Drittanbieterzugangs.
silentdragon95
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Again: der Automarkt ist zum Glück im Gegensatz zu Smartphone-Betriebssystemen auch kein Duopol, das Argument "der Käufer hat die freie Wahl" lässt sich hier also (halbwegs) anwenden. Bei iOS vs. Android geht das eben nicht.Kabelkasper schrieb:Der Wettbewerber kann doch machen was er will! Ich kann auch nicht zu Mercedes gehen und denen sagen, dass sie mir nen 3.3l Reihensechszylinder von Mazda einbauen sollen. Wenn ich als Anwender etwas will, was der eine nicht hat, dann geh ich zum anderen.
Fotos (und insbesondere Videos, die können ja sehr schnell sehr groß werden) kann man halt schonmal nicht kabellos vom iPhone zu Windows transferieren. Aber ja: USB-C und damit USB 3 bringt für "normale" Anwender eher wenig bis keine Vorteile - aber die non-pro iPhones haben ja auch nur USB 2.0. Bei (semi)professionellen Anwendern (iPhones als Kameras sind gar nicht so ungewöhnlich) sieht das aber anders aus. Ist sicher auch ein Grund weshalb das iPad Pro schon sehr viel länger USB-C hatte.Kabelkasper schrieb:Ich brauche das Kabel zum Laden und sonst läuft alles Wireless. Selbst Windoof kann das mittlerweile ganz gut.
andy_m4
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Mercedes hat aber auch keine merktbeherrschende Stellung bei der sie große Teil der Infrastruktur kontrollieren.Kabelkasper schrieb:Der Wettbewerber kann doch machen was er will! Ich kann auch nicht zu Mercedes gehen und denen sagen, dass sie mir nen 3.3l Reihensechszylinder von Mazda einbauen sollen.
Der Autovergleich würde dann passen, wenn Mercedes auch viele Straßen funktionieren würden und die dazu sagen würden: "Auf unseren Straßen sind nur unsere eigenen Autos erlaubt. Wenn Du mit Auto zur Arbeit willst, dann besorg Dir mal lieber einen."
Alphanerd schrieb:Dafür kannst dich an den Verbraucherschutz wenden und eine Musterfeststellungsklage oder Abhilfeklage anstoßen lassen.
Eben, das ist der Punkt: Man muss erst solche Wege gehen um an sein Recht zu kommen.
Alphanerd schrieb:Wenn das genug Leute machen
Was sicherlich passieren wird.
Alphanerd schrieb:Gab es überhaupt Werbung für Apple intelligence in D?
Ja. Und selbst wenn nicht: So what? Mir wird doch auch in Deutschland Englische Apple Werbung gezeigt.
Alphanerd schrieb:Liegt an den Verbrauchern. Die könnten schon was ändern, siehe oben
Täter/Opfer Umkehr
Ergänzung ()
Liatama schrieb:Wenn du dem Verlauf der Unterhaltung gefolgt wärst, würdest du merken, dass ich nicht von Apple rede. Dem ganzen liegt eine Diskussion zugrunde die auf Basis der techriesen stattgefunden hat.
Dann ist eure Diskussion Offtopic.
Zu viel Elon Musk gelesen?Kabelkasper schrieb:Die soziale Marktwirtschaft endet wieder im Sozialismus und das will ich nie wieder erleben müssen.
Die Soziale Marktwirtschaft ist in Deutschland von der CDU gefördert worden (die sind ja für ihre linke Politik bekannt /s) und hat absolut nicht das Ziel Sozialismus zu bringen, sondern faire Martkumgebungen zu schaffen, in denen kapitalistische Unternehmen gegeneinander konkurrieren können.
Ich bringe mal ein ganz dummes Beispiel.
Nehmen wir ich kaufe die Straße, in der du wohnst, weil ich sage Straßen zu verwalten kann ich als Privatperson besser als der Staat (quasi deine These).
Jetzt gehört sie mir und am nächsten Tag willst du zur Arbeit, aber ich lasse dich nicht gratis raus. Ich verlange 1000000 Euro dafür. Ist ja meine Straße. kann damit ja machen was ich will. Kannst dich ja mit dem Helikopter abholen lassen wenn du willst. Hast ja Alternativen.
Fändest du das gut? oder hättest du dann doch Interesse daran, dass der Staat dir garantiert, dass du dein haus über eine Straße verlassen kannst? Oder wäre ein Eingriff hier Sozialismus?
Aber es gibt eben nicht immer wiedr andere. Wir haben in der IT praktisch zwei Autohersteller. Einer von beiden erlaubt dir nun nicht die Reifen deiner Wahl ans Auto zu machen, weil geh halt ein anderes Auto kaufen wenn du deine eigenen Reifen eines Fremdherstellers verwenden willst. Es gibt aber nur einen relevanten Autohersteller, der erlaubt dir zwar andere Reifen nervt dich dabei aber rum, weil eigentlich wille r dir auch verbieten Fremdreifen zu nutzen, aber er traut sich noch nicht ganz. Wurdest du dann nicht lieber bei beiden Autoherstellern die Reifen deienr Wahl von einem Hersteller deiner Wahl nutzen können?Kabelkasper schrieb:Der Wettbewerber kann doch machen was er will! Ich kann auch nicht zu Mercedes gehen und denen sagen, dass sie mir nen 3.3l Reihensechszylinder von Mazda einbauen sollen. Wenn ich als Anwender etwas will, was der eine nicht hat, dann geh ich zum anderen.
Kabelkasper
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Es steht jedem Hersteller frei sein eigenes Betriebssystem zu entwickeln. Niemand zwingt Samsung und Co. zu Android. Ihr wollt jemanden zwingen etwas in sein Betriebssystem zu basteln, was er nicht will. Sollen die anderen Hersteller doch mal das Geld in die Hand nehmen und etwas entwickeln. Dann kann man auch das Maul aufreißen. Den Duopol gibt es nur aus Faulheit und Geldgier. Wenn die EU etwas regeln sollte, dann das!andy_m4 schrieb:Mercedes hat aber auch keine merktbeherrschende Stellung bei der sie große Teil der Infrastruktur kontrollieren.
Der Autovergleich würde dann passen, wenn Mercedes auch viele Straßen funktionieren würden und die dazu sagen würden: "Auf unseren Straßen sind nur unsere eigenen Autos erlaubt. Wenn Du mit Auto zur Arbeit willst, dann besorg Dir mal lieber einen."
Kannst ja mal bei ASML fragen ob die dir Zugriff auf ihre Sachen geben und die haben ein Monopol!
Niemand wird gezwungen. Man kann sich an die Regeln des Marktes halten oder freiwillig aus diesem Markt aussteigen.Kabelkasper schrieb:Ihr wollt jemanden zwingen etwas in sein Betriebssystem zu basteln, was er nicht will
Ja, auch in den USA passiert das nicht von alleine.aid0nex schrieb:Eben, das ist der Punkt: Man muss erst solche Wege gehen um an sein Recht zu kommen.
Opfer ist sehr weit hergeholt. Wenn man durch falsche Werbung getäuscht wurde, kann man sein Recht einfordern.aid0nex schrieb:Täter/Opfer Umkehr
Wenn man weiterhin beim Täter bleibt, bei belanglosen Konsumgütern ist man selber schuld.
Alphanerd schrieb:Ja, auch in den USA passiert das nicht von alleine.
Ich könnte es dir jetzt groß und breit darlegen, aber ganz kurz: In den USA sind Sammelklagen für die betroffenen Verbraucher und Kläger im Vergleich zu Deutschland deutlich einfacher, finanziell risikoärmer und weitaus mächtiger.
Alphanerd schrieb:Opfer ist sehr weit hergeholt. Wenn man durch falsche Werbung getäuscht wurde,
ist man das Opfer.
Alphanerd schrieb:Wenn man weiterhin beim Täter bleibt, bei belanglosen Konsumgütern ist man selber schuld.
Täter bezieht sich in der Juristerei nicht nur auf Schwerverbrechen.
Mit Verlaub, die Welt ist komplexer als reine Marktwirtschaft. Es gibt genug Wirtschaftsinteressen, die der Allgemeinheit sehr schädlich sind. Die vermeintliche Chancengleichheit verspielen wir uns schon damit, dass gerade in DE die Schreie am lautesten sind: "Aber die Chinesen können das viel billiger, der VW/BMW ist da X% billiger."NJay schrieb:Richtig, ein Duopol. Was in einer Marktwirtschaft sehr schädlich ist und deshab reguliert werden muss.
... DMA ist und warum es aus martkwirtschaftlicher Sicht gut ist, dass es ihn gibt.
... Firmen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, um vor allem europäischen Firmen einen Zugang zu einem US-Dominierten Markt zu ermöglichen, da wir in der IT eben hintendran sind. Wenn du also an einer Stärkung der IT in Deutschland und Europa interessiert bist und dir Wirtschaftswachstum erhoffst, ist der DMA ein Werkzeug das zu erreichen.
Lohnkosten? Ach wozu betrachten. Warum ist Apple so teuer? Guter Gewinn, aber eben auch z.B. 8 Jahre Support beim iPhone! Ob das dann noch gut läuft - fair enough, da könnte Apple def. mehr dran schrauben und die Situation bei den SmartWatches ist gar noch prekärer.
Wenn Du den Markt reguliert sehen möchtest, gerne. Aber auf Kosten der Privatsphäre? NEIN! Und schauen wir uns das doch gerne einmal an, was die EU - nämlich Nichts:
Die Chinesen? Haben die Hardwareproduktion.
Die USA? Software.
Die EU? Will ebenfalls an die Daten kommen, welche die anderen beiden Mächte über ihre jeweilige Sparte bereits besitzen. Aber die Kurzsichtigkeit Vieler ist frappierend - längst hat man Chatkontrolle und co. über die Grenzen der grauen Hirnzellen geschoben, ab in die Sphären der vergessenen Vergangenheit.
Also bitte, tue Dir doch selbst einen Gefallen und lasse Dich mindestens auf diesen Perspektivenwechsel ein - aber Obacht, könnte den eigenen Horizont erweitern.
Ergänzung ()
Was? Nein? Doch! Hör doch auf mit Argumenten 😜 Das zeugt nicht von genügendem EU-Patriotismus (so fühlt es sich langsam an).NJay schrieb:Spielt auch keine Rolle, denn wir haben eine soziale Marktwirtschaft (https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft)
andy_m4
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Da hast Du völlig recht.Kabelkasper schrieb:Es steht jedem Hersteller frei sein eigenes Betriebssystem zu entwickeln.
Das geht aber am Thema vorbei.
Das ist ja auch gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, ob ein Markteilnehmer eine Stellung auf dem Markt erreicht hat, in dem er über Gebühr Einfluss nehmen kann zum Nachteil des Verbrauchers.Kabelkasper schrieb:Niemand zwingt Samsung und Co. zu Android.
Um mal beim Straßenbeispiel zu bleiben:
Wenn Mercedes 50% der Straßen gehören würden, dann wäre das ein Problem weil dann Mercedes zum Beispiel andere Autohersteller benachteiligen könnte was auf den Verbraucher durchschlägt, weil der dann nicht mehr freie Autowahl hätte.
Du hast als Verbraucher aber eher weniger mit ASML zu tun.Kabelkasper schrieb:Kannst ja mal bei ASML fragen ob die dir Zugriff auf ihre Sachen geben und die haben ein Monopol!
Im Kern geht es halt darum, die Rechte und Wahlfreiheit des Verbrauchers zu stärken und weniger darum, anderen Herstellern zu helfen.
Von daher geht auch Dein Rant in Richtung anderer Hersteller am Thema vorbei.
schwimmcoder
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Die Frage ist, ob man das freigeben muss als Nutzer. Apples KI Gedöns ist ja scheinbar auf OS Ebene, ich könnte mir sogar vorstellen, dass eine Installation von ChatGPT bereits als Zustimmung ausreicht aus EU Sicht.Mimir schrieb:Na ja, ich verstehe Apple's Haltung schon, aber das heißt ja nicht, dass jede drittanbieter KI direkt die Systemrechte bekommt. Das müsste der User dann eben erst freigeben.
War ja bei den WiFi Zugangsdaten für SmartWatches genauso, Apple wurde verpflichtet, diese Daten grundsätzlich mit den Watches zu teilen, mehr oder weniger sobald sie sich mit den iPhone erstmalig verbinden und diese Daten haben wollen. Also flog der Automatische Transfer der WiFi Zugangsdaten von iPhone zur Watch mit OS26.4 raus, kannste jetzt per Hand eintippen.
Und wenn gleiches passiert, App xy will den KI Zugriff, also muss er ihn bekommen, dann bin ich bei Apple, weil jeder KI App einfach meiner Daten geben, nö. Ich würde gerne ChatGPT und co auf den Geräten als normale KI-Agenten nutzen wollen, ohne dass diese auf mein iPhone zugreifen.
Ergänzung ()
Wohl eher umgekehrt. Chatkontrolle lässt grüßen.Iarn schrieb:Die EU ist für Mindeststandards an Datenschutz, Apple nicht
Tatsächlich sind die Apple Apps deutlich eher gekapselt, Sandboxed sind beide, bei Android kannst du aber eher mal über die Grenze hinaus. Bei Apple kann keine App mal eben so deinen Sceen aufnehmen, bei Android ist das ein Settings. Klar, erstmal deakiviert, die Schnittstelle ist aber da.mux schrieb:Ich benutze keine Apple-Hardware und wusste das nicht. Wenn das stimmt, dann verständlich, dass der Konzern hier so argumentiert.
Weil diese einfach Vollzugriff auf alle deine Daten geben. Willst du Grok/ChatGPT zugriff auf deine Passwörter geben?Alphanerd schrieb:Warum schaffen es alle anderen?
Ergänzung ()
Doch, Googles Android Mobile ist explizit als Gatekeeper OS eingestuft. Fällt also genauso darunter. Nur da das System so offen ist, fielen die paar Änderungen kaum auf.kachiri schrieb:Weil Android grundsätzlich ein quelloffenes Betriebssystem ist. Btw. fällt Android nicht unter das DMA, sondern eben Google mit seinen Diensten als Gatekeeper.
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heroesgaming
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Freie Marktwirtschaft ist schön und gut, bis ein Konzern eine dominante Position erlangt. Dann werden Markteingriffe sinnvoll, um weiteres Wachstum auf breiterer Basis möglich zu machen. Die Alternative ist ein Oligopol, wie es den amerikanischen Tech-Sektor kennzeichnet. Schön und gut, die US-Volkswirtschaft wächst dennoch dynamisch, dieses Wachstum ist aber von sehr wenigen Konzern abhängig und steht deshalb nicht notwendigerweise auf stabilen Füßen, wenn ein Sektor in die Krise rutscht.Kabelkasper schrieb:Du hast scheinbar den Begriff der freien Marktwirtschaft nicht verstanden. Es ist Apples Produkt, auch ihr geistiges Eigentum. Niemand gibt mir vor wie ich mein geistiges Eigentum zu öffnen habe! Kannst ja mal bei VW und Co. fragen, ob du die Software verändern oder ihr völlig misslungenes Entertainmentsystem anpassen darfst. Ich glaube die Antwort kennen wir alle.
Ich sage damit nicht, dass die EU in sehr, sehr vielen Fällen überreguliert, das tut sie durchaus. Die DMA-Richtlinie ist aber in vielerlei Hinsicht sinnvoll, allein schon weil sie dominante US-Konzerne einhegt, die hier einerseits längst nicht die Steuern zahlen, die ihrem Umsatz angemessen wären und andererseits ohne angemessene Kontrolle auf die Rechte von Verbrauchern und etwaiger Konkurrenz pfeifen würden.
Im Übrigen ist es schizophren sich als Verbraucher bedingungslos vor das geistige Eigentum eines Konzerns zu stellen. Aber das muss ich dir sicher nicht erklären.
USB-Standards werden gewöhnlich von einem Konsortium entwickelt, an dem viele Firmen beteiligt sind. Dass auch Apple dabei war tut rein gar nichts zur Sache und widerlegt auch meine Aussage nicht: In der Regel passt sich Apple früher oder später an EU-Vorgaben an.Kabelkasper schrieb:Und zu USB-C: wer hat's erfunden? Ohne Apple gäbe es bis heute kein USB-C!
Der Lightningport war 10x besser als das USB-C.
Lightning kannst du indes gern besser finden (auch wenn ich nicht wüsste wieso, ist aber auch egal), es basierte protokollseitig allerdings bis zum Schluss auf USB 2.0, was es vor allem eines machte, nämlich schnarchlangsam.
Ergänzung ()
Sie tut mit dem DMA genau das.Kabelkasper schrieb:. Den Duopol gibt es nur aus Faulheit und Geldgier. Wenn die EU etwas regeln sollte, dann das!
Du baust dir hier einen Strohmann nach dem anderen, das merkst du schon? Fast alles, was du schreibst, hat mit den Argumenten deiner Vorredner rein gar nichts zu tun.Kabelkasper schrieb:Kannst ja mal bei ASML fragen ob die dir Zugriff auf ihre Sachen geben und die haben ein Monopol!
War mechanisch einfach robuster als USB-C. Rein von dem Aspekt her hat mir Lightning auch besser gefallen. Und es gab bei den iPad Pros tatsächlich Lightning mit höherer Geschwindigkeit (glaube 3.0?)heroesgaming schrieb:Lightning kannst du indes gern besser finden (auch wenn ich nicht wüsste wieso, ist aber auch egal), es basierte protokollseitig allerdings bis zum Schluss auf USB 2.0, was es vor allem eines machte, nämlich schnarchlangsam.
Du wirfst hier zwei Dinge durcheinander, den DMA und Chatkontrolle. Beides hat nichts miteinander zu tun und man kann das eine gut finden und das andere ablehnen. So ist es bei mir. Der DMA ist sinnvoll, die Versuche zur Chatkontrolle sind zu verurteilen.Silencium schrieb:Wenn Du den Markt reguliert sehen möchtest, gerne. Aber auf Kosten der Privatsphäre? NEIN! Und schauen wir uns das doch gerne einmal an, was die EU - nämlich Nichts:
Die EU hat aktuell in der IT wenig große Unternehmen, genau das soll geändert werden! Der DMA ist das werkzeug der Politik den markt zu öffnen, damit europäische Unternehmen die Chance haben in ihm zu bestehen, da man eben hintendran ist. Die Alternative wäre aufgeben, aber warum sollten wir? Natürlich passiert das nicht von heute auf morgen, das ist ein Jahre und Jahrzehntelanger Prozess.
Wie gesagt die Chatkontrolle ist was völlig anderes. Hier ist es auch egal, ob die Unternehmen Us basiert sind oder aus der EU kommen, wenn die EU ein Gesetzt verabschiedet gilt das für alle in der EU, unabhängig davon woher die Firma kommt. Die Chatkontrolle ist abzulehnen!Silencium schrieb:Die EU? Will ebenfalls an die Daten kommen, welche die anderen beiden Mächte über ihre jeweilige Sparte bereits besitzen. Aber die Kurzsichtigkeit Vieler ist frappierend - längst hat man Chatkontrolle und co. über die Grenzen der grauen Hirnzellen geschoben, ab in die Sphären der vergessenen Vergangenheit.
Ergänzung ()
Hast du dafür eine Quelle, finde dazu nichts.prayhe schrieb:iPad Pros tatsächlich Lightning mit höherer Geschwindigkeit (glaube 3.0?)
Ergänzung ()
Machen sie doch, mit genau dem DMA...Kabelkasper schrieb:Den Duopol gibt es nur aus Faulheit und Geldgier. Wenn die EU etwas regeln sollte, dann das!
silentdragon95
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Das ist faktisch halt einfach falsch. Lightning fehlen schlicht die Kontakte bzw. Adern um schnellere Geschwindigkeiten zu erreichen, weshalb das iPad Pro ja auch bereits seit 2018 USB-C hat, weil es bei einem "Pro"-Gerät eben nicht akzeptabel war, auf USB 2.0 beschränkt zu sein.prayhe schrieb:Und es gab bei den iPad Pros tatsächlich Lightning mit höherer Geschwindigkeit (glaube 3.0?)
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