News Bildbearbeitung Darktable 5.4.0: Freie Konkurrenz zu Adobe Lightroom erhält großes Update

SeppoE schrieb:
, ich lasse alle raws am PC entwickeln.
Als ich noch viel mit den digitalen "rischdischen" Kameras Bilder gemacht hatte, war das auch mein Standard.

Das ist für mich ja einer der Vorteile dieser Programme: Alles automatisiert beim Import (Dateiablage nach meinem Wunsch, Standardentwicklungsrezept nach meinem Geschmack, Grundverschlagwortung geht auch schnell) und bei Lust, Laune und Zeit dann bei einzelnen Aufnahmen in die unendlichen Tiefen der Reglerkombinationen.
 
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martinisnowfox schrieb:
Ich benutze DT nicht, finde es aber gut, das es hier Updates gibt. Konkurrenz belebt den Markt und wenn das so weiter geht, könnte man von LR ja woanders hin ^^

Adobe ist meiner Meinung nach einfach zu groß geworden.

Ich hätte nichts gegen Lightroom einzuwenden, wenn es eine Kaufoption gäbe.
Bei Abo gehört Dir nichts und das ist driss.

Frustrierend, wie viele Leute in der Vergangenheit so unvernünftig waren, im Abo-Modell zu mieten.
Die sind alle schuld, dass man sich solche Produkte nicht mehr kaufen kann und nur noch kontinuierlich abgemolken wird.
 
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Spock37 schrieb:
Eine Menüleiste zu programmieren, scheint heutzutage unmöglich zu sein.

ICH als 80/90er Generation kann das Ding jedenfalls nicht bedienen. Mit Thunderbird oder Linux/Gnome tue ich mich nicht leichter.
Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen: Linux ist nicht Gnome!

Sieht dir mal Xfce an: Das ist übersichtlich, klar strukturiert und umgeheuer flexibel. Die Standardkonfiguration erinnert an Apple, aber so habe ich es nicht genutzt, Sondern immer mit der Taskleiste unten: Zuerst bei LinuxMint, inzwischen unten zentriert: Es lassen sich sogar beliebig viele Leisten an beliebige Stellen positionieren. So hatte ich schon mal eine Zeit lang eine dezentrale Taskleiste genutzt.
 
Caramon2 schrieb:
Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen: Linux ist nicht Gnome!

Sieht dir mal Xfce an: Das ist übersichtlich, klar strukturiert und umgeheuer flexibel. Die Standardkonfiguration erinnert an Apple, aber so habe ich es nicht genutzt, Sondern immer mit der Taskleiste unten: Zuerst bei LinuxMint, inzwischen unten zentriert: Es lassen sich sogar beliebig viele Leisten an beliebige Stellen positionieren.
Ich habe das nur so geschrieben, weil nicht jede(r) etwas mit "Gnome" anfangen kann, und auf Windows läuft das ja nicht. Mit Linux hat das nichts zu tun, korrekt. Konsequent ist nichtmal mehr KDE/Plasma: auch hier muss ich zuweilen Menüleisten erst einblenden.
 
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chillipepper schrieb:
Ich hätte nichts gegen Lightroom einzuwenden, wenn es eine Kaufoption gäbe.
Ich hatte ein paar Jahre Lightroom in dem Adobe Photopaket (oder wie das heißt). Weiß gar nicht mehr, wieso ich das gemacht hatte, aber es hatte mich latent genervt. Ein Grund wieso ich das Abo gekündigt habe, waren deren Updates, die Lightroom abstürzen ließen oder anderen Zicken machten. Weiß gar nicht mehr, was noch alles da war. Seit dem ist es nicht mehr installiert, einen würdigen Nachfolger der sowohl unter Windows als auch Linux läuft, habe ich bis heute nicht gefunden.

Grund war, dass ich so eine Art Eierlegende-Wollmilch-Sau wie Lightroom gesucht hatte. Nicht nur bearbeiten von RAW Bilder, sondern auch eine nette Katalogisierung der Fotos sowie den Import von den Speicherkarten. Das fand ich sehr angenehm verpackt.
 
Spock37 schrieb:
Ich habe das nur so geschrieben, weil nicht jede(r) etwas mit "Gnome" anfangen kann,
Ok, das hatte ich falsch verstanden. "Gnome (Linux-Desktop)" wäre m. E. eindeutiger.

Nachdem mich mal ernsthaft jemand gefragt, ob Linux wirklich 2025 eingestellt wird (ich hatte das erst für einen Scherz gehalten - wahrscheinlich hatte er das zu einer Ubuntu-Version gehört), bin ich bei solchen Verallgemeinerungen etwas empfindlich. ;)

Spock37 schrieb:
und auf Windows läuft das ja nicht.
Höchstens vielleicht im WSL. (keine Ahnung, ich habe das noch nie gesehen)

Spock37 schrieb:
Konsequent ist nichtmal mehr KDE/Plasma: auch hier muss ich zuweilen Menüleisten erst einblenden.
Wann immer ich lese, dass etwas einen moderneren Look bekommen hat, modernisiert wurde, oder was auch immer in Verbindung mit "modern" genannt wird, läuten bei mir die Alarmglocken. - Meistens gerechtfertigt…
 
Caramon2 schrieb:
Nachdem mich mal ernsthaft jemand gefragt, ob Linux wirklich 2025 eingestellt wird (ich hatte das erst für einen Scherz gehalten - wahrscheinlich hatte er das zu einer Ubuntu-Version gehört), bin ich bei solchen Verallgemeinerungen etwas empfindlich. ;)
Wie der "Postillon" kürzlich schrieb: "Über 2000 Weihnachtsmärkten droht baldige Schließung..."
 
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Spock37 schrieb:
Eine Menüleiste zu programmieren, scheint heutzutage unmöglich zu sein.

ICH als 80/90er Generation kann das Ding jedenfalls nicht bedienen. Mit Thunderbird oder Linux/Gnome tue ich mich nicht leichter.
Wow, 2 Klicks in Thunderbird und du hast deine Menüleiste wieder.
 
DJMadMax schrieb:
Findest du wirklich? Ich zahle liebend gerne einmal 200 Euro und hab dafür Jahre (!) lang Ruhe, als jeden Monat an Adobe mein Schutzgeld dafür bezahlen zu müssen, dass sie hoffentlich meine Fotos gleichsortiert lassen, wie das in Lightroom "irgendwie" dahingedeichselt wurde.
Stimm ich dir zu. DXO ist jeden Euro wert. Bin seit Optics Pro V4 dabei und hab alle Generationen mitgemacht...
Ich meinte einfach, kostenmäßig verglichen mit einer Freeware. Nicht jeder gibt mal eben 200 Euro aus, geschweige denn regelmäßig - insb wenn es fähige kostenlose Alternativen wie DT gibt.
 
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Zhenwu schrieb:
Wow, 2 Klicks in Thunderbird und du hast deine Menüleiste wieder.
Darum geht es doch gar nicht. Denk mal etwas abstrakter: Es war als Beispiel für immer schlechter werdende UI/UX genannt. Hätte er kein Beispiel genannt, hätte auch wieder jemand gemeckert, wo es denn nicht gut ist.
 
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obama schrieb:
Darum geht es doch gar nicht. Denk mal etwas abstrakter: Es war als Beispiel für immer schlechter werdende UI/UX genannt.
Komischerweise wird ja nichts schlechter. Ich hab die Wahl.

Will ich das Menü schalte ich es ein und gut ist.
obama schrieb:
Hätte er kein Beispiel genannt, hätte auch wieder jemand gemeckert, wo es denn nicht gut ist.
Er hat aber nun mal Beispiele genannt und die entsprechen nun mal nicht der Realität - zumindets nicht alle
 
SeppoE schrieb:
Das ist einer der wenigen Punkte, die mich noch aif Windows hält. Würde sonst gern umsteigen. Ging leider keine dxo linux Version.
Dito hier. Eigentlich sogar mein einziger Punkt. Die Nik Tools laufen ja noch über wine, aber an PhotoLab habe ich mir die Zähne ausgebissen.

Auf Darktable 5.4 bin ich dennoch gespannt.
Ergänzung ()

SVΞN schrieb:
Bei mir läuft DxO mit WinBoat unter Linux absolut problemlos und fühlt sich so an, als wäre es nativ installiert. Einfach mal ausprobieren.
Bei mir nicht. Es lief zwar, aber ohne OpenCL ist wirklich fast jeder Einzelschritt grottenlangsam. IIRC unterstützt Winboat auch kein GPU-Passthrough.

Wie hast du das denn hinbekommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Blowfly schrieb:
as ganze Datenbank-Gedöns a la LR ist überflüssig wenn man eine gute Ordnerstruktur auf der Platte hat, zumindest als Hobbyfotograf. Man macht sich damit allerdings komplett abhängig von einem Hersteller und gerade Adobe nutzt das ja auch brutal aus mit seinen ständig steigenden Mietpreisen für ihr Software und sich dann irgendwann von LR zu lösen fällt vielen Leuten unglaublich schwer. Dazu kommt noch die ganze Arbeit mit der Verschlagwortung usw., weil man glaubt man könne sonst nicht mehr die Bilder von Tante Ernas 66. Geburtstag vor 12 Jahren finden. Aber wenn man meint man bräuchte unbedingt so eine Datenbank dann wenigstens eine wie Darktable wo man nicht jeden Monat für nix Kohle abdrücken muss. Excire Search wäre sonst noch eine zwar kostenpflichtige Alternative, aber erstens zahlt man da nur einmalig und man erspart sich die ganze Arbeit mit Verschlagwortung weil die Software das selber macht und eine recht gute Erkennung von Motiven, Personen usw. hat, wenn man wirklich mal was sucht und nicht findet.
Erfahrungsgemäß braucht man das Datenbankgedöns aber so gut wie nie und macht einen nur abhängig von Adobe.
Für Leute die nur ein wenig rum knipsen mag das gut funktionieren. Sehe das bei mein Eltern, die machen alles direkt in jpg und haben kein Interesse am PC was zu bearbeiten.

Aber es gibt Leute die betreiben ihr Hobby etwas professioneller und da ist eine Datenbank unabdingbar, wenn man sich Lebenszeit ersparen will.
Denn verwalte bitte Mal eine Fotodatenbank von über 150.000 Fotos nur in Ordnern. Verknüpfen das mit einer Webseite und anderen Diensten wie Flickr. Und suche da Fotos für Kalender und co. Viel Spaß.
Wenn du da ein bestimmtes Foto suchst viel Spaß.

Bei mir sind alle Fotos mit Stichwörter versehen und teilweise Bewertet und mit Farben versehen und GPS Daten und dazu eine gute Ordner Struktur. Erst damit kann man jedes Foto schnell zu jeden Zeitpunkt finden.

Zusätzlich hat Lightroom noch ein Vorteil den keine andere Software auf dem Markt jemals bietet. Plugins.
Der Fotokatalog ist direkt mit vielen anderen Programmen verknüpft über Lightroom, was massive Zeit Ersparnis bringt.
Z.B. LRTimelapse wo direkt die Fotos zwischen den beiden Programmen ausgetauscht werden.
WP/LR Sync. Ein Plugin womit ich mein fotokratalog direkt mit meiner Wordpress Seite verknüpft habe. Ich ändere nachträglich das Foto oder Stichwort kein Problem ich drück auf Button und die Änderung wird direkt auf meine Webseite hochgeladen.
Genauso mit Flickr oder anderen Diensten.
Dazu kann man auch direkt von Lightroom mit DxO und Topaz arbeiten.

Klar man kann das ganze auch wie in den Anfang 2000er machen und jedes Bild welches neu ist oder geändert wurde es exportieren, warten, importieren, warten, Einstellungen anpassen usw.
Das sehe ich aber in der heutigen Zeit als unnötige Zeitverschwendung an.

Wäre schön wenn darkebel auch diese Art Plugin Fähigkeit bekommen würde und das man die Plugins von Lightroom nutzen könnte. Das wäre dann eine echte Alternative.

Von Excire Search halte ich nicht viel. Hatte versucht meine 150.000 Fotos dort reinzuladen. Nach 1h bei 5000 hat es sich aufgehangen. Habe da mehre Stunden in diese Software versenkt die ist nicht in der Lage große Archive mit einen Schlag einzulesen. Dazu kommt das die verschlagwortung meist Mist war. Vögel waren oft falsch und die kannte nicht Mal unterscheiden von Tempel und Schrein. So simple Dinge wie Wasser, Brücke Mensch usw. ging hingegen gut aber das Brauch ich nicht.
 
ComputerJunge schrieb:
Adobe machte mich zum Pixelpeeper - und Adobe machte mich mit der "Requiemversion" LR_6.14 wieder clean. :D

Darktable hatte ich als Ersatz damals auch versucht (und Capture One, Zoner, vergessen). Dann dachte ich, mit Affinity Photo und iMatch eine gangbare Lösung gefunden zu haben. Im Endeffekt hatte ich aber soviel Zeit aufgewendet, dass ich eines Tages einfach keine Lust mehr hatte - die Minuten/Pixel waren einfach zu schlecht.
ging mir auch so..

zuerst RawTherapie...
damit war ich überfordert

dann DarkTable ausprobiert

und dann noch Lightroom..

und mit Lightroom kriegte ich die besten Ergebnisse zustande - gleichzeitig aber auch mit dem geringsten Aufwand..

Lebenszeit ist kostbar --> also hab ich das Abo genommen
 
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Spock37 schrieb:
Ich habe das nur so geschrieben, weil nicht jede(r) etwas mit "Gnome" anfangen kann, und auf Windows läuft das ja nicht.
Noch was zu Gnome: Als ich mit ein neu installiertes LMDE 7 eingerichtet habe *) und den Gnome-Systemmonitor konfigurieren wollte, erlebte ich eine Überraschung:

Ich öffne die Enstellungen und ziehe sie zur Seite, um beim Systemmonitor die Auswirkungen der Änderungen zu kontrollieren, aber der wurde mit verschoben: Der Systemmonitor "hing" hinter dem Einstellungsdiaglog und blieb von diesem größtenteils verdeckt: Ich musse die Einstellungen quasi blind machen!
(das gleiche habe ich inzwischen auch bei anderen Gnome-Tools erlebt)

Wer hat denen ins Gehirn geschissen, dass sie ihren Mist immer unbrauchbar machen?

Nutzen die das überhaupt selbst? - Niemand mit nur einem Funken Verstand im Kopf kann sowas doch wohl gut finden!


*) hier am Ende des Beitrags und hier mit Win7-like Startmenü
 
Hatte ich mal probiert aber die Software ist unglaublich schlecht und sieht zudem auch noch so aus. Würde ich nicht mal für Geld benutzen.
 
Caramon2 schrieb:
Die Standardkonfiguration erinnert an Apple, aber so habe ich es nicht genutzt, (…)
MacOS sieht anders aus, globale (App-)Menüs in der Menüleiste für alle Anwendungen gibt es schlicht bei keiner (Linux-)Desktop-Umgebung. Weil nicht so leicht umsetzbar.

Ist ziemlich angenehm, Menüs unabhängig von der Anwendung immer an der gleichen Stelle finden zu können.


IMG_3035.jpeg

Quelle: https://support.apple.com/de-de/guide/mac-help/mchlp1446/mac

(Auf die Art würde Gnome auch benutzbarer, imo)
 
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Coole Sache. Darktable habe ich auch länger verwendet. Zusammen mit DigiKam empfinde ich beide Programme als sehr wichtig und fähig in der Open-Source Szene. Aktuell habe ich meinen Sweet Spot zwischen technischer Exzellenz und Nutzerautonomie gefunden :). Nach längerer Testphase wurde es dann doch CaptureOne in der Kaufversion und Affinity 2. :) Leider halt beides unter Windows. Ärgert mich selsbt zwar ein wenig, geht aber aktuell leider nicht anders.
 
@sedot
Ich finde es unangenehm und seit ewig irritierend.

Erstens, wegen der teilweise unnötigen lange Mauswege. Zweitens, weil diese Leiste für mich den OS- und nicht einen Anwendungskontext repräsentiert. Letzteren präsentiert für mich das Anwendungsfenster, da sollten die Anwendungsmenüs konsequenterweise platziert sein. Wenn ich könnte, würde ich es daher ab- bzw. umschalten. ^^
 
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