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stefan92x schrieb:Kern der Kritik ist ja die These, dass man sich so auf Diversität konzentriert hätte, das darüber kompetentes Storywriting vergessen wurde.
iSight2TheBlind schrieb:Aber wichtig ist dabei eben, dass man z.B. einen schwulen Charakter (!) schreibt, und nicht einfach einen schwulen (!) Charakter. Leider ist es viel schwieriger einen Charakter zu schreiben als einfach nur einen Schwulen und bei vielen erzeugt das dann leider keine Ablehnung des schlecht geschriebenen Charakters sondern spezifisch seiner Sexualität. Damit erweist man dem Fortschritt als Autor einen Bärendienst.
Brauchst du nicht, der wahre Mass Effekt Nachfolger kommt ja eh nicht von EA. 😉Phoenix3000 schrieb:Ich bekomme Angst wenn ich an Mass Effekt denke.
Ich hab in einem Kommentar Writing und Charaktere erwähnt. Das DEI Thema ist in den Dialogen schlecht verwurstet, das wurde hier oft angemerkt. Auch der Grafikstil und das Gameplay wurde kritisiert von vielen hier. Das Game kann man als Gamepass Abonennt auch 5 Stunden anspielen. Ich hab reingespielt ca. 1.5 Stunden. Das Gameplay hat mit einem klassischem Dragon Age nicht mehr viel gemein. Das würde mich aber sogar am wenigsten stören, denn es macht mir so auch Spaß. Aber Story, Charaktere, Dialoge und Woke Thema begraben dann sämtliche Lust drauf.Habu schrieb:Naja, eigentlich geht es nur noch darum, wie woke das Spiel und warum das der Untergang der Spielkultur ist.
Dabei hat es noch jede Menge andere Probleme. Mich hat es wegen dem Kindergarten-Writing verloren, nicht wegen Diversität. Und für den Nachwuchs, der damit eigentlich abgeholt werden könnte, passt die Altersfreigabe nicht. Auch das Gameplay ist ja bei vielen Kritikern schlecht angekommen.
Aber davon redet natürlich keiner, weil es hier maximal drei Leute überhaupt gespielt haben.
Für mich ist es nur ein weiteres Symptom vom schlechten Writing, der Rest ist ja nicht besser. Also warum sich dann immer auf genau diesen einen Aspekt konzentriert, kann ich nicht ganz nachvollziehen.stefan92x schrieb:Kern der Kritik ist ja die These, dass man sich so auf Diversität konzentriert hätte, das darüber kompetentes Storywriting vergessen wurde.
Gibt natürlich genug Kommentare, die auch andere Themen ansprechen. Aber diesen Circle Jerk, den man zum Beispiel auf Reddit oder YouTube bei jedem neuen Game von vorne startet, würde ich als Forenbetreiber auch unterbinden. Es führt einfach zu nichts, außer dass die Fronten sich weiter verhärten und der Ton rauer wird.Standeck schrieb:Ich hab in einem Kommentar Writing und Charaktere erwähnt.
Hätten wir auch nicht. Ich hab BG3 gespielt und das Thema ist da auch mit drin. Aber eben nicht so Plump, dämlich und wenig Subtil wie hier. Es ist und bleibt einfach schlecht geschrieben. Wenn einem diese Agenda überall in dem Game um die Ohren gehauen wird dann nervt es halt. Es gibt schon ewig lange in Spielen Gleichgeschlechtliche Romanzen bspw. CP2077, Mass Effect Andromeda, BG3... Aber ich ignorier das dann einfach wenn ich das nicht will und fertig, wer es möchte kann es Spielen. Ist auch ok in einem Game viele Optionen zu haben. Bei CP2077 spiele ich im neuen Durchgang als Frau um die eine Lady rumkriegen zu können.milliardo schrieb:Natürlich macht das halbe Internet wieder einen dämlichen rechts-links-Kampf draus, weil das ja mittlerweile leider Usus ist. Aber ich behaupte, den K(r)ampf hätten wir nicht, oder halt viel weniger, wenn das Dialogniveau und Characterzeichnungen näher an bspw einem BG3 wären.
Das ist leider allgemein ein Problem, dass sich in letztere Zeit bei dieser Thematik zeigt, nicht nur in Spielen oder Filmen.stefan92x schrieb:Die meisten Kritiker haben kein Problem damit, wenn ein Charakter schwul ist (manche halt schon, die darf man dafür dann auch kritisieren), sondern damit, dass "ich bin schwul" das einzige ist, was den Charakter auszeichnet.
Sie behandelt ja zum Beispiel den Totenbeschwörer ähnlich, wie sie selbst von ihrer Mutter behandelt wird. Genau genommen ist sie sogar noch ablehnender und weniger aufgeschlossen. Das wäre eigentlich eine Steilvorlage für eine tiefere Selbstreflexion und Charkterentwicklung gewesen, aber dieses Paradoxon wird dann leider nicht wirklich thematisiert.DevPandi schrieb:Taash wird im Spiel auf ihre Non-binrärität reduziert und auf den Konflikt mit ihrer Mutter. Das ist eindimensional. Dabei gibt es bei Taash viele Dinge, die sie definieren könnten.
Vielleicht weil einem die diversen Inhalte wie eine Sahnetorte ins Gesicht geklatscht wurden ?Habu schrieb:Für mich ist es nur ein weiteres Symptom vom schlechten Writing, der Rest ist ja nicht besser. Also warum sich dann immer auf genau diesen einen Aspekt konzentriert, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Wenn das negativ auffällt dann meistens deshalb weil man diese Charaktere nur reinbaut um wieder einen Haken an die Checkliste zu machen. Schwul: Check. Lesbisch: Check: Schwarz: Check: Frau: Check. usw. Ob das für die Story an sich passt oder nicht ist da zweitrangig. Und genau das ist es was mich nervt und warum das keiner mehr haben will. Es ist gefühlt überall mit drin, ob es nun passt oder nicht spielt keine Rolle.iSight2TheBlind schrieb:@stefan92x Dem schließe ich mich an!
Eine "weiße Pimmelparade" ist vielleicht bei The Expendables ganz unterhaltsam, aber sonst gibt es auch viele gute Geschichten mit Charakteren die unterschiedliche Hintergründe, Hautfarben, Sexualitäten usw. haben.
Es wurde ja auch gepusht in jeden Medien.computerbaser_ schrieb:Vermutlich ein weiteres Beispiel, dass die "modern audience" doch nicht so groß ist, wie manche Manager annehmen.
Ja, das hat mich massiv geärgert an Taash und damit hat sie mich sogar an eine Situation in meinem Leben erinnert. Ich hatte da was Ähnliches erlebt, dass eine non-binäre Person von mir eine Entschuldigung forderte, als ich einen Autistishen-Wutanfall hatte, der durch Situation und Co getriggert wurde. Die Person setzt sich für geschlechter Gereichtigkeit ein, gleichzeitig hat die Person meinen Autismus besseite und als nichtig weggewischt. Die Person wollte sogar, dass ich eine Abmahnung bekomme, nur der Bumerrang ging dann zurück.Habu schrieb:Das wäre eigentlich eine Steilvorlage für eine tiefere Selbstreflexion und Charkterentwicklung gewesen, aber dieses Paradoxon wird dann leider nicht wirklich thematisiert.
Ums mal ganz klar zu sagen: Leute, die sich "Non Binär" nennen sind eine Totale Minderheit. Wieviele gibt es denn in Deutschland die das von sich behaupten? 1000? 10000? Mehr dürften es nicht sein. Und wegen so wenigen Leuten sollen Millionen Leute in D. jetzt Gendersternchen benutzen und die Sprache so verhunzen dass man einen Text mehrmals leden muss, um zu kapieren was die von einem wollen.Fighter1993 schrieb:Dabei haben die Leute doch nur drauf gewartet das sie endlich repräsentiert werden.....
Ich bin ja auch nicht überrascht, aber ich würde lieber eine allgemeine Diskussion über das plumpe Writing führen, bei der nicht nur auf diesem einen Thema rumgeritten wird. Es ist aber wie gesagt absolut symptomatisch, da gehe ich voll mit.Rotznase6270 schrieb:Noch plumper ging es kaum noch und klar ist doch auch, dass sich in einer eh aufgeladenen gesellschaftlichen Debatte sofort eine ebenso schrille Gegenbewegung formiert.
Dann bring doch mal Beispiele ein, ich bin offen dafür.Habu schrieb:Ich bin ja auch nicht überrascht, aber ich würde lieber eine allgemeine Diskussion über das plumpe Writing führen, bei der icht nur auf diesem einen Thema rumgeritten wird. Es ist aber wie gesagt absolut symptomatisch, da gehe ich voll mit.