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News Dragon Age: The Veilguard: EA schiebt Schuld an Misserfolg dem Konzept zu

Ich würde ja sagen: Für gute Spiele gibt es immer einen Markt.
Ergänzung ()

mrsing schrieb:
Die wundern sich, dass ein Spiel, welche für eine Minorität designed wurde, sich schlecht verkauft?
Teilweise ja nicht nur "für" sondern auch "von".
 
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Azeron schrieb:
Die wissen ganz genau warum es nicht erfolgreich war, sagen es aber natürlich nicht sonst gibts auf Twitter von ein paar Leuten und von den üblichen verdächtigen Magazinen wieder nen Aufschrei.
Tja, dieser ganze "Woke" und "Gender" .... ich erspare mir nun meine restliche Meinung.
Seht selbst -> HIER (ungefähr in der Mitte)
Ich bin ehrlich, ich hab noch nie ein Dragon Age gespielt, weil ich nicht so der RPG Spieler bin.
Aber ich fand das Kampfsystem ganz cool bei dem Teil.
Dann hab ich lauter solcher Cutscenes gesehen.
Und dachte mir.
Nope. Mögest du in der Hölle verroten Game.
Herzaaa schrieb:
Finde das fast schon beeindruckend wie CEOs von großen, bekannten Spieleentwicklern/Publishern so zuverlässig Dinge missinterpretieren können und die falschen Schlüsse draus ziehen.
Ach was. Die machen alles richtig und sind unfehlbar.
Das Problem liegt nicht bei denen, sondern bei uns, wir sind die Dummen die nix blicken.
 
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Dragon Age wurde 2017 angekündigt, die Entwicklung als Live-Service-Spiel neu gestartet und 2021 schließlich in einen Einzelspieler-Titel überführt.
Finde den Fehler. Aber nein, es sind ja immer Andere schuld.
 
Vexz schrieb:
Aber warum sollte die Konkurrenz seiner Konkurrenz helfen wollen? :D
Weil Larian spiele am Herzen liegen? Deswegen haben sie doch sogar ihr Rezept ganz offen bei den letzten Game Awards vorgetragen, kann jeder kopieren der möchte. EA fehlt dafür aber seit ca 20 Jahren die Fähigkeit.

Und nachdem die Kunden dank Ubisoft gerade gemerkt haben das nicht kaufen tatsächlich hilft ... warum nicht gleich mehr Publisher absägen und einfach woanders kaufen. Es hilft ja.
 
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DevPandi schrieb:
Taash wird im Spiel auf ihre Non-binrärität reduziert und auf den Konflikt mit ihrer Mutter. Das ist eindimensional. Dabei gibt es bei Taash viele Dinge, die sie definieren könnten. Taash ist also selbst massiv unsicher - oder wird entsprechend so unsicher geschrieben -, um ihre ganze Persönlichkeit genau auf eine Facette zu reduzieren. Es fehlt ihr die Selbstsicherheit und auch andere Identifikationsmöglichkeiten.
Perfekt pointiert und "nailed". Taash reflektiert nur die Unsicherheit der writer, die das penetrant auf eine viel zu offensichtliche Agenda reduzieren, die nichts in einem Game zu suchen hat.
Es ist nicht mal thought provoking, es ist pubertärer habitus, der die Spielerschaft nicht ernst nimmt.
Die ganzen writer, die Taash entworfen haben, nehmen sich aber selbst so dermaßen ernst, dass es die Immerison killt.
Es ist eindimensional, so wie Du schreibst.

Daher die Reaktionen und schade für das Spiel an sich, das m.E. genug Potenzial hat viel "größer" und "mehr" zu sein.

In Baldurs Gate 3 sehen wir doch, wie es gut funktioniert. Keinen interessiert dort die Diversität, weil es subtil eingeflochten ist und den Schuss Selbstironie mitbringt. Und in dieser Diversität sind alle dann wieder "gleich" und spannend und in sich vielfältig so wie sie sind.

Daher:

MarcoHatFragen schrieb:
Elefant im Raum wird natürlich nicht angesprochen und konsequent ignoriert und die Realität verweigert von EA.
Genau das 👍
Habe dazu einen interessanten Kommmentar gefunden.

"I've said it before and I'll say it again:
Gamers were the worst fight that leftists have ever picked.
Gamers have grown up with such a pervasive understanding of toxicity, bullying, and harassment, that it's a cultural norm.
The woke left decided that they were going to try to bully a demographic that has been dealing with bullying ever since the first online games were created.

It's like a level 1 trying to do a world boss raid, taking along some other level 1s and thinking they're going to win. There isn't even a competition; gamers are immune to those tactics, because we've grown up both on the giving and receiving end of it our entire lives"


Und bevor einige getriggert sind: Ich bin selbst einer der "Linken", und manche mißbrauchen das Liberale und Linke und Toleranz für ihren Zweck und ihr Narrativ.


btw der Top reddit Kommentar zu der News:
1738779755950.png
 
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Unti schrieb:
Ach was. Die machen alles richtig und sind unfehlbar.
Das Problem liegt nicht bei denen, sondern bei uns, wir sind die Dummen die nix blicken.
Da fällt mir immer der Satz ein. "Sie verstehen, dass große ganze Nicht". :D
 
Mit einem jährlichen lauwarmen Fußballaufguss, bei dem man die Spieler durch in Game Käufe abzockt, kann man natürlich deutlich mehr verdienen. :mad:
 
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Entwickelt wurde ein lineares Einzelspieler-Rollenspiel. Die Zukunft liegt anderswo, zeigen die Zahlen, das klassische Modell hat ausgedient – mal wieder.


Das kann man so sehen, vielleicht liegt es aber auch daran, dass man mit dem diversity thema einen Großteil der Spieler von vorne herein vergrault hat...
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Herzaaa schrieb:
Finde das fast schon beeindruckend wie CEOs von großen, bekannten Spieleentwicklern/Publishern so zuverlässig Dinge missinterpretieren können und die falschen Schlüsse draus ziehen.
Das finde ich auch immer atemberaubend. Da hättest du jeden Gamer von der Straße Fragen können der hätte dir da sofort was sagen können warum das Ding nichts wird
 
theLittleCandy schrieb:
Brauchst du nicht, der wahre Mass Effekt Nachfolger kommt ja eh nicht von EA. 😉
Und heißt Exodus. 😎
 
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MarcoHatFragen schrieb:
Elefant im Raum wird natürlich nicht angesprochen und konsequent ignoriert und die Realität verweigert von EA.
... weil man einen "anderen Grund" finden MUSS. Primär ist es sowieso IMMER der Spieler.
 
Das Problem ist nicht das Konzept, sondern dass es weder ein Rollenspiel und schon gar kein Dragon Age ist. Die Charaktere sind ultra flach, die Story ist Mist und sie haben alle guten Ansätze und Lore Hintergründe komplett an die Wand gefahren. Das Problem ist einfach wenn man Anzugträger und Marketingmenschen ans Ruder lässt, statt Menschen die eine Leidenschaft für ein Spiel oder eine Marke haben, die wissen, was die Marke verkörpert. Bioware ist schon lange lange tot.
 
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Diese würden, sagte Wilson, „zunehmend Shared-World-features“, „deeper engagement“ und „hochqualitative Erzählungen“ suchen. Veröffentlichung und Aufnahme in Medien seien zwar gut gewesen, es habe jedoch eine zu schmale Zielgruppe angesprochen.


Dragon Age had a high-quality launch and was well reviewed by critics and those who played. However, it did not resonate with a broad enough audience in this highly competitive market.

Andrew Wilson

Den Begriff des Live Service nimmt Wilson nicht in den Mund. In welche Richtung die Bedürfnisse wahrgenommen werden, verrät der Begriff des „Engagements“. Im Grunde geht es darum, Spieler möglichst lange und oft zum Interagieren mit einem Produkt zu bringen – und das funktioniert bei linearen Einzelspieler-Titeln nicht.

EA checkt es echt nicht, oder!?

Das Spiel hat gewaltige Defizite in der Qualität der Spielmechanik, der Handlung und der Erzählweise. Und dazu kommt noch die "DEI" Kontroverse. Gepaart mit der Tatsache, dass es so gar nichts mit dem Ursprung der Reihe zu tun hat, hat dafür gesorgt, dass es sich nicht verkauft... Oder genauer gesagt, dass es sich nicht gut genug verkauft.

Nicht euer Ansatz ist falsch... Die Ausführung ist falsch. Aber Hauptsache, man sucht die Fehler nicht bei sich selbst...

Das die genannten und aufgezählten Eigenschaften zudem entgegen laufen (Wie soll eine "Shared World" bitte für eine "hochqualitative Erzählung" sorgen!? Das hat noch nie funktioniert!) scheint dabei nur umso lächerlicher.

Diese Firma... :stock:
 
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Kingdome Come Deliverance 2 hat an einem Tag 1.000.000 Kopien verkauft...
 
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Ich war sehr an dem Dragon Age Spiel interessiert. Und ich habe auch kein Problem mit Gendergerechter Sprache. Aber dann habe ich mir auf Grund diverser abgespacter Berichte Twich Streams angeschaut und als dann diese Fantasie Sprache losging mit "hen" und so weiter war ich halt raus. Ich gebe doch kein Geld für ein politisches Umerziehungslager aus. Egal ob die Grafik gut ist. Aber gut jetzt gibt es ja Kingdom come Deliverance 2 damit bin ich dann erst mal beschäftigt.
 
DevPandi schrieb:
Taash wird im Spiel auf ihre Non-binrärität reduziert und auf den Konflikt mit ihrer Mutter. Das ist eindimensional. Dabei gibt es bei Taash viele Dinge, die sie definieren könnten. Taash ist also selbst massiv unsicher - oder wird entsprechend so unsicher geschrieben -, um ihre ganze Persönlichkeit genau auf eine Facette zu reduzieren. Es fehlt ihr die Selbstsicherheit und auch andere Identifikationsmöglichkeiten.

Um die "Problematik" der eigenen Identität zu transportieren, ist Taash eigentlich ein Paradebeispiel, wie so etwas nicht laufen sollte, weder im echten Leben noch in einem Spiel, um die Problematik zu vermitteln.
Würde man Kritik immer so anbringen wäre das wirklich schön. Leider ist es aber überwiegend und auch hier im Forum oft nicht der Fall, sondern die Kritik ist dann ebenso eindimensional und einfach nur "der ganze woke Scheiss nervt mich und muss weg".
Ergänzung ()

Rotznase6270 schrieb:
und klar ist doch auch, dass sich in einer eh aufgeladenen gesellschaftlichen Debatte sofort eine ebenso schrille Gegenbewegung formiert.
Nö, eogentlich nicht. Warum muss sich zu Inhalten eines Spiels die mir nicht gefallen sofort eine Gegenbewegung formen? Warum lässt man das Spiel nicht einfach links liegen und spielt was anderes?
 
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Solch Einstellung ist falsch, wie Deine Tags. :(

Das Spiel hat starke Defizite in Charakeren, Story und Questdesign, Wording usw. DARAN liegt es, der Rest ins eher unglücklich und zu belehrend eingebracht.
 
"Keine Politk in Games" meint ja eigentlich eher "Meine Politik in Games". Wenn es um Story-Spiele geht, wird die politische Einstellung und Sichtweise der Autoren immer ein Einfluss sein. Die kann man nicht wie ein Jackett an der Garderobe ablegen.

Ich glaube, der Einfluss von "Wokeness" auf den Erfolg von Spielen, Filmen oder Produkten wird auch stark überschätzt. Zumindest mit Zahlen lässt sich das nicht belegen, wenn man kein Cherrypicking betreibt. Studien gibt es dazu nur aus der Werbeindustrie, da ist es tendenziell eher verkaufsfördernd.
 
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Ea ich gebe euch den Tipp

Mass Effekt 1-3 Remake mit neuen kampfsystem und guter Grafik, die Story war super, man könnte aber noch paar ariale ausbauen und bf3 Remake oder ein bf2. Es kann so einfach sein
 
M@tze schrieb:
Ich hoffe inständig, dass das nur seelenloses Blabla ist um eine Erklärung für die Shareholder zu liefern, sonst sehe ich schwarz für Mass Effect.

Niemals Fehler zugeben und weiter machen wie bisher. Double down, triple down. Irgendwie sau oft zu sehen heutzutage. Es ist nicht mehr feierlich.

Ganz ehrlich: Einfach im Kopf mit der Serie schon mal abschließen, wenn nicht schon vor Ewigkeiten geschehen. Das ist glaube gesünder. Erwartungshaltung = zero.

kA, wie weit ME mittlerweile ist. Doch da wird von einigen Seiten schon Schadenskontrolle betrieben. Lese da hin und wieder "beruhigende" Aussagen vom Regisseur. Es ist auch bitter nötig, da Etliche diese Befürchtungen teilen.

Davon mal abgesehen, gab es in der Mass Effect-Serie immer irgendwelche Designentscheidungen, die mir gar nicht gepasst haben. Spiel ich ME1 und geh dann zu ME2 haut es mich ehrlich weg. Dann gewöhn ich mich an ME2 and der Sprung zu ME3 ist auch noch mal richtig übel.

Das zeigt mir schon, dass sie elend damit zu tun hatten, da überhaupt eine Koheränz aufrecht zu erhalten oder reinzubekommen. Vom Ende in ME3 fang ich gar nicht erst an. Bei D:A haben sie das ja gleich komplett über den Haufen geworfen. Daher ist die Sorge definitiv berechtigt.

Das Veilguard-Fiasko war jetzt ziemlich gigantisch. Bleibt nur zu hoffen, dass sie da Schlüsse draus ziehen. Doch bei relativierenden double-down Aussagen, schauts eher nicht danach aus.
 
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