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News Dragon Age: The Veilguard: EA schiebt Schuld an Misserfolg dem Konzept zu

Krazee schrieb:
Das Veilguard-Fiasko war jetzt ziemlich gigantisch. Bleibt nur zu hoffen, dass sie da Schlüsse draus ziehen.
Haben sie doch gerade getan .... :skull_alt: :freak:
 
habla2k schrieb:
Nö, eogentlich nicht. Warum muss sich zu Inhalten eines Spiels die mir nicht gefallen sofort eine Gegenbewegung formen? Warum lässt man das Spiel nicht einfach links liegen und spielt was anderes?
Genau das hat der Kunde doch auch gemacht.
 
Stimmt, da hat niemand ein Fass aufgemacht und alle sind abwinkend weitergezogen... :D

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Habu schrieb:
Wenn es um Story-Spiele geht, wird die politische Einstellung und Sichtweise der Autoren immer ein Einfluss sein. Die kann man nicht wie ein Jackett an der Garderobe ablegen.

Das ist durchaus möglich. Erfordert aber halt gute Autoren. Davon gibt es nicht sehr viele.

Habu schrieb:
Studien gibt es dazu nur aus der Werbeindustrie, da ist es tendenziell eher verkaufsfördernd.

Mag sein, aber ob die auch zwangsläufig auf Spiele und deren Käuferschichten übertragbar sind, wage ich zu bezweifeln. Spieler sind schon ein sehr spezielles Völkchen...

Easy1991 schrieb:
Mass Effekt 1-3 Remake

Gab es doch schon mit der Legendary Edition...!?

Habu schrieb:
niemand ein Fass aufgemacht

Das sind alles Videos von einem einzigen Kanal. Alleine die Tatsache, wie die Thumbnails aufgemacht sind und dass der Typ mindestens vier Videos zu dem Thema verbrochen hat, spricht schon dafür, dass das vor allem Hass-triefender Schmutz ohne Gehalt ist. Das ist keine (Gegen-)Bewegung und sollte auch keiner Beachtung wert sein.
 
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Finde ja auch als GaaS mit monatlichen Updates, Mikrotransaktionen, Echtgeld Equipment, irgendwelchen wilden Skins, mehr genderneutralität und am besten als Abo Modell mit 20€ im Monat, wäre es definitv erfolgreicher geworden
 
Immer die Schuld auf andere schieben.
 
Jetzt neu Call of Mass Effect 5. Sechs Level a eine Stunde, Jeder Level mit einer neuen Rüstung für nur 20$ im ingame shop oder 100 süße Kleintiere auf der Wiese verbluten lassen.
Deine Skins kannst du im Multiplayer einsetzen. Jetzt Shepards 965 Gewehrskins aus dem Store sammeln für das goldene Gewehrabzeichen.
Vergiss nicht das die 30$ Oster und Weihnachtsskins nur zu den Feiertagen erhältlich sind. Du willst doch auch das goldene Gewehrabzeichen als Errungenschaft. EA weiß doch was die Spieler in Mass Effect wollen. Jaaaaaa, kommt her ihr kleinen Moneten, direkt zu uns.
 
MaverickM schrieb:
Gab es doch schon mit der Legendary Edition...!?


Ja und trotzdem ist dieses unflexibel kampfsystem der Grund wieso es heute nicht viele gerne wieder anspielen

Sehr schwammig und immer von Deckung zu Deckung rennen. Hab 1 bis 3 durch und wollte es auf den Steam Deck spielen und schnell wieder abgebrochen
 
dermatu schrieb:
Das kann man so sehen, vielleicht liegt es aber auch daran, dass man mit dem diversity thema einen Großteil der Spieler von vorne herein vergrault hat...
Ich glaube, dass das ein Trugschluss ist. Rollenspiele per se sind im Normalfall der Inbegriff von Diversität, da mit eines der Hauptgründe ist, eben in eine andere Rolle zu schlüpfen.
Ich möchte ein Katzenwesen sein? Eine Frau, ein Gnom, dürr, fett, hübsch, hässlich? -> Kein Problem im Rollenspiel.

Wie bereits von anderen Usern mehrfach beschrieben, wird einem aber in vielen Titeln ein Thema oberlehrerhaft aufgedrängt. Die Diversität wird nicht mehr als natürlicher Bestandteil des Systems Rollenspiel behandelt, sondern oft auf die plumpste Art und Weise hervorgehoben.

Jetzt kann man natürlich immer argumentieren, dass diese Thematik ja nur einen kleinen Teil des Spiels ausmachen würde. Nur wird oft vergessen, dass sich das Spiel, der Film und die Serie nicht im Luftleeren Raum befinden. Da alle irgendwie "im Namen des Guten" auf der Trendwelle mitschwimmen wollen, ist ein Ungleichgewicht bzw. eine Überräpräsentanz entstanden.
In nahezu jedem modernen Machwerk wird man, ob sinnvoll eingewoben oder nicht, mit teils übertriebener Diversität "zwangsbeglückt". Die Raumforderung dafür ist verhältnismäßig deutlich größer, als es die Lebensrealität der Bevölkerung widerspiegelt.
Somit wird das Thema vermehrt als Fremdkörper wahrgenommen und mit der Zeit kann sich dagegen gar eine Ablehnung entwickeln.

Um den Bogen zu schließen-
Vergrault hat "die meisten Spieler" also nicht das Thema an sich, sondern die Art und Weise, wie damit heutzutage umgegangen wird.
Nebst solcher Nebensächlichkeiten, dass sich der Titel weit weg von einem klassischen Rollenspiel bewegt hat...
 
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habla2k schrieb:
Warum lässt man das Spiel nicht einfach links liegen und spielt was anderes?
Habe ich gemacht und wenn man die Verkaufszahlen so ansieht wohl jede Menge ehemaliger Drage Age Spieler.

Inquisition hat 12 Mio Einheiten verkauft, Veilguard 1.5 Mio Spieler "engaged", die Verkaufszahl dürfte daher deutlich unter dieser Marke liegen.

Sprich man hat einfach mal 85% der ehemaligen Fans verloren.

Das ist nicht nur auf die "Anti-Woke" Crowd zurück zu führen.

Es ist ein Spiel mit optisch flashy Kampfsystem, dem die Tiefe fehlt, die Story ist sehr einfach gestrickt, Charaktere eindimensional und das Charakter Design einfach zu quietsch-bunt.

Hätte man das ganze untere einem anderen Namen als Dragon Age veröffentlicht wäre es immer noch nicht geil aber auch nicht so zerrissen worden.
Ergänzung ()

Habu schrieb:
Stimmt, da hat niemand ein Fass aufgemacht und alle sind abwinkend weitergezogen... :D

Anhang anzeigen 1579876
Wie genau halten solche Videos Leute davon ab ein Spiel zu kaufen?

Gibt X Beispiele, aktuell KCD2, bei dem du ähnliche Videos findest und die sich trotzdem sehr gut verkaufen.
Ein gutes Spiel wird seinen Markt finden. Flops wie Veilguard, Star Wars Outlaws oder Concord eben nicht.
 
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Ich weiß nicht, aber irgendwie fühlt sich diese Aussage vom CEO sehr nach Ragebait an. Getreu nach dem Motto - auch schlecht Publicity ist gewinnbringende Publicity.
 
Unti schrieb:
Ach was. Die machen alles richtig und sind unfehlbar.
Das Problem liegt nicht bei denen, sondern bei uns, wir sind die Dummen die nix blicken.

Ich glaube die wissen ganz genau warum das Spiel wirklich gescheitert ist. Aber die werden einen Teufel tun das laut auszusprechen und sich ihren ESG-Score zu versauen...
 
MaverickM schrieb:
Das ist durchaus möglich. Erfordert aber halt gute Autoren. Davon gibt es nicht sehr viele.
Kannst du ein Beispiel nennen? In meinen Augen ist Kunst immer politisch und war es auch schon immer.

MaverickM schrieb:
Mag sein, aber ob die auch zwangsläufig auf Spiele und deren Käuferschichten übertragbar sind, wage ich zu bezweifeln.
Zumindest gibt es wenig Hinweise, dass es nicht so ist. Die Umsätze sind doch in den letzten 5-10 Jahren insgesamt stark gestiegen und einen Einbruch wie bei Ubisoft würde ich jetzt nicht auf Wokeness schieben, sondern auf die Qualität der Spiele.

MaverickM schrieb:
Das sind alles Videos von einem einzigen Kanal.
Ja, das ist nur ein Kanal. Und es gibt noch Dutzende weitere Kanäle mit identischen Inhalt, die teils noch mehr Erfolg haben. Und Varianten davon auf allen Sozialen Medien. Im Steamforum gibt es bei praktisch jedem Spiel mehrere Threads mit diesem Narrativ. Ab wann wäre es denn eine Gegenbewegung? Es sind Millionen Leute, die mit solchem Content interagieren und sich die Lunge aus dem Leib schreien.

Darüber kann man geteilter Meinung sein, aber es ging mir vor allem um die Aussage "Warum lässt man das Spiel nicht einfach links liegen und spielt was anderes?" und das ist defintiv nicht geschehen. Wie viel Einfluss diese Kanäle auf die Verkaufszahlen haben, kann wohl niemand mit Sicherheit sagen. Vermutllich kaum der Rede wert, ich denke da hat @Feierbiest schon den richtigen Riecher. Aber es vergiftet zumindest den Diskurs und sorgt dafür, dass ich immer weniger Lust habe, mich über Spiele auf bestimmten Plattformen auszutauschen.
 
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Habu schrieb:
einen Einbruch wie bei Ubisoft würde ich jetzt nicht auf Wokeness schieben, sondern auf die Qualität der Spiele.
Das berühmte Henne-Ei-Problem. Ist zuerst die Qualität gefallen, so dass woke Themen mehr auffallen, oder sind woke Themen so in den Fokus gerückt, dass darüber die Qualität schlechter wurde?

Und ich denke tatsächlich, dass einige schlechte Schreiber ihre Jobs aufgrund von virtue signalling bekommen haben, während anderswo eben gute Schreiber woke Themen ohne Schaden für das jeweilige Spie verarbeitet haben.
 
@stefan92x Ich kann nur für mich sprechen, aber ich fand Ubisoft AAA-Spiele schon zu Black Flag und Far Cry 3 Zeiten langweilig und uninspiriert. Ich glaube, die Leute haben mittlerweile einfach genug von der Ubisoft Formel und andere Entwickler haben gezeigt, wie man es besser macht.

Schaut man sich die erfolgreichsten Spiele der vergangenen Jahre an, sind die meisten davon woke und deswegen glaube ich nicht, dass das tatsächlich über Sieg und Niederlage entscheidet.

Diese Liste zum Beispiel: https://www.gamespot.com/gallery/the-20-best-selling-games-of-2023-in-the-us/2900-4951/

Alles außer den Nintendo- und den Sportspielen gilt als woke, da werden ja mittlerweile umfangreiche Datenbanken geführt.
 
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Habu schrieb:
Ich glaube, die Leute haben mittlerweile einfach genug von der Ubisoft Formel und andere Entwickler haben gezeigt, wie man es besser macht.
Denke ich auch. Aber ich denke eben auch, dass da zum Teil Fehlschlüsse gezogen wurden, wovon genau die Leute genug haben und was "besser machen" bedeutet.
Habu schrieb:
Schaut man sich die erfolgreichsten Spiele der vergangenen Jahre an, sind die meisten davon woke und deswegen glaube ich nicht, dass das tatsächlich über Sieg und Niederlage entscheidet.
Wie schon gesagt, gute Schreiber bringen woke Themen ohne Probleme unter und produzieren damit gute Spiele. Kombiniere das mit dem woken (früher) Twitter-Outrage zu allem möglichen, und schon hast du Unternehmensführungen die denken "Hey, woke Inhalte brauchen wir um erfolgreich zu sein!"

Das Resultat davon sind dann Spiele mit schlechtem Writing wie dieses, die wegen ihrem schlechten Writing floppen. Aber die These, dass das (auch) deshalb schlecht ist, weil man eben zu viel Wert auf Weltanschauung und zu wenig auf Inhalt gelegt hat, finde ich schon sehr plausibel.
 
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demonicron schrieb:
Corinne Busche ist jetzt bei Wizards of the Coast und kann da das nächste große Franchise zerstören.
Soviele Fehleinschätzungen alleine in diesem Forum sagen mir dass EA allen Grund hat, nicht diesen Gamern zuzuhören. Soweit man nachlesen kann, hat Busch die letzten 2 Jahre daran mitgearbeitet und hat im Endeffekt nur dafür gesorgt dass es überhaupt spielbar rauskommen konnte.
 
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Feierbiest schrieb:
Inquisition hat 12 Mio Einheiten verkauft, Veilguard 1.5 Mio Spieler "engaged"
Wobei da auch die Frage ist, ob viele Veilguard nicht gekauft haben, weil sie von Inquisition so enttäuscht waren. Nur weil das 12 Mio gekauft haben, heißt ja nicht, dass es auch 12 Millionen toll fanden. Man sieht die Auswirkungen oft erst beim nächsten Spiel. Kann ein Faktor sein, nicht der Hauptgrund.
Feierbiest schrieb:
Das ist nicht nur auf die "Anti-Woke" Crowd zurück zu führen.
Eben, weil das Spiel eben andere bzw. mehr Probleme hat, als nur irgendwas mit woke. Trotzdem schreiben die hier jedes Mal am lautesten in den Kommentaren. Nicht nur bei Dragon Age.
 
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