LikeHike schrieb:
Allein der Antritt ist als sportlicherer Fahrer eine Wucht. Verbrenner sind technologisch einfach abgehängt.
Ich bin ja selbst überzeugter E-Auto Fahrer ... aber muss man es immer so übertreiben ? so erreicht man bestimmt nicht mehr Akzeptanz.
Warum nicht realistisch ?
Ja, die Beschleunigung ist (zeitlich begrenzt) bei einem E-Auto echt die Wucht. Aber eben nur zeitlich begrenzt.
Für jeden der Fahrertrainings hatte und Autos wirklich im Grenzbereich bewegen kann merkt man dann recht schnell die Vor- und Nachteile beider Technologien.
Bei den meisten mir bekannten E-Autos ist die Dauerleistung deutlich geringer als die Maximalleistung. Und je nach Fahrer und Fahrzeug erreicht man das auch recht schnell und deutlich merkbar. Dann wird man von netten Popups im Display daran erinnert, dass die Leistung jetzt reduziert wird weil das System überhitzt.
Das mag zwar für Otto Normal Verbraucher nicht relevant sein, aber trotzdem sollte man doch so realistisch sein und das erwähnen !?
Dazu ist die gespeicherte Menge an Energie in einem E-Auto heute halt immer noch deutlich niedriger als in einem 60 Liter Benzin/Diesel Tank. Auch das ist wegen der deutlich höheren Effizienz eines E-Autos für Otto normal Nutzer kein Problem..... ja wenn man halt nicht im sehr hohen Lastbereich fährt.
Bei 230+ km/h bleibt dann halt nicht mehr viel Reichweite übrig, bei einem Verbrenner ist das nicht direkt so extrem bemerkbar, weil die Menge an mitgeführter Energie deutlich höher ist und der Tankvorgang nur wenige Minuten dauert.
Wie gesagt, auch das ist für den Alltag kein Thema und sollte die meisten nicht stören (mich auch nicht), aber es gehört halt zur Wahrheit dazu.
Die nächsten Jahre wird sich bei E-Autos noch viel tun und sie werden diese Schwächen sicher auch bald nicht mehr haben, aber stand jetzt ist es so.
Warum also nicht mit ein bisschen mehr Realismus ?