News GigaZuhause CableMax 1000: Vodafone bringt Gigabit-Kabel-Internet für unter 50 Euro zurück

senf.dazu schrieb:
Ich denke das solche Angebote auch in Deutschland überfällig sind. Und mehr Datenrate anzubieten kostet die Provider nicht wirklich nennenswert. Die Investkosten für FTTH Provider sind zum weit überwiegenden Teil eh Tiefbaukosten.
Bist Du da im Thema wirklich drin? Denn ich denke schon, dass die Kosten erheblich sind, wenn man nicht nur die Sync-Rate anbieten möchte, sondern auch wirklich die gleichzeitige Anbindung aller Teilnehmer gewährleisten muss.

Und was an einem 1000er-Anschluss ein Witz sein soll, den die meisten Kunden jetzt schon gar nicht ausnutzen, wenn sie ihn denn überhaupt haben können, verstehe ich auch nicht. Damit sind doch mehrere Downloads und etliche UHD-Streams gleichzeitig problemlos möglich.

SeeKerle schrieb:
aber da wir hier auch das ~3,5 Fache verdienen, ist das völlig in Ordnung.
Da ist es natürlich dann leicht über die höheren Preise hinwegzusehen und am Wochenende mit den anderen Schweizern in Massen bei den deutschen Discountern aufzuschlagen ;).
 
Incanus schrieb:
Bist Du da im Thema wirklich drin? Denn ich denke schon, dass die Kosten erheblich sind, wenn man nicht nur die Sync-Rate anbieten möchte, sondern auch wirklich die gleichzeitige Anbindung aller Teilnehmer gewährleisten muss.

Und was an einem 1000er-Anschluss ein Witz sein soll, den die meisten Kunden jetzt schon gar nicht ausnutzen, wenn sie ihn denn überhaupt haben können, verstehe ich auch nicht. Damit sind doch mehrere Downloads und etliche UHD-Streams gleichzeitig problemlos möglich.
Im westlichen Ausland bekommst du XGS-PON Anschlüsse ohne Limit also knapp 8G zwischen 15€ und 39€
Frankreich das am besten vergleichbar ist ab 24€.

Je höher die Bandbreite desto geringer die Chance der Gleichzeitigkeit.
Gleichzeitigkeit sind eher die Streams und Social Aktivitäten wie z.b. Video-Calling und Gaming, diese brauchen ja nicht mehr nur weil die Peak Bandbreite höher liegt.
 
Also eine rein theoretische Zahl, wozu braucht man dann so einen Tarif?
Und wie schon einmal gesagt, was interessiert mich das westliche Ausland, wenn ich nicht alle Bedingungen miteinander vergleiche?
Ich kann nicht zum Arbeiten hier wohnen, zum Einkaufen da, für die medizinische Versorgung dort und für die soziale Absicherung wieder woanders.
 
Unverbesserlich schrieb:
1. Stand es ja so in den AGB (ich weiß, ich habe die auch nicht durchgelesen).
Wenn etwas gegen deutsches Recht verstößt, ist alles was im Vertrag/AGB steht ungültig.
Einseitige Preiserhöhungen sind in einer festgelegten Laufzeit unwirksam.
Google selber mal nach den Urteilen.
Selbst Netflix und Co. müssen Preisanpassungen nach der Laufzeit begründen, da selbst diese manchmal nicht wirksam sind. Ebenfalls googlen.
 
Incanus schrieb:
Und was an einem 1000er-Anschluss ein Witz sein soll, den die meisten Kunden jetzt schon gar nicht ausnutzen, wenn sie ihn denn überhaupt haben können, verstehe ich auch nicht. Damit sind doch mehrere Downloads und etliche UHD-Streams gleichzeitig problemlos möglich.

Es gibt doch Öffis mit denen man überall hinkommt - warum dann Autos anbieten.

In einer Marktwirtschaft ist Bedarf das was die Leute nachfragen - sprich sich leisten mögen. Nicht das was irgend jemand behaupted das es völlig ausreichend wär. Also z.B. nicht das 1G für 50€ sondern mancher leistet sich eben das 10G für 60€. Obwohl es satte 20% mehr kostet aber dem Provider vermutlich nur (frei geraten) 3% mehr Kosten verursacht. Und der Provider bietet es an, muß es anbieten, weil es wirtschaftlich machbar ist und wenn er's nicht tut es ein Konkurrent liefert. In meinen Augen ist die FTTH Quote von 30% selbst verschuldet. Wenn man FTTH zum gleichen oder höheren Preis als DSL bei der gleichen (!) Datenrate anbietet dann bleibt den Leuten gar nichts anderes übrig als abzuwarten bis der Deal stimmt. Eine andere Möglichkeit darauf wettbewerblich zu reagieren gibt's schließlich nicht wenn kein alternatives Angebot besteht. Die Alternative die ich nutze ist FTTH mit der billigsten Einstiegsrate, bei mir waren das 300M - FTTH kommt ins Haus + Abstimmung mit den Füßen.

Ein Witz ist das 1G Angebot ist gleichermaßen beim Internet wie auch beim Netzwerk weil es ein technisch überholtes Angebot ist. 1GbE stammt buchstäblich aus dem letzten Jahrhundert in dem es standardisiert wurde. Ähnlich schnell wie ein USB 2.0 Anschluß (0.48 GBit/s). Will auch keiner mehr nutzen. GPON ist übrigens aus diesem Jahrhundert - 2003. Das ist in der schnellebigen Technikwelt schon ein echter Klopper. Seit 5J hab ich nun FTTH. Und es gibt keine Bewegung bei dem Preisniveau.

Stattdessen nutzt man USB3 10Gbps, USB4 40Gbps .. 80Gbps kopiert die Daten auf eine portable SSD und trägt sie zum Zielrechner. Oder zum fährt damit zum Kunden. Monitore nutzen übrigens digitale Übertragung per DP, HDMI, USB - 4k:15G, 5k: 25G, 6k: 37G.

Wenn es wie in Deutschland keinen größeren Anbieter gibt der mehr als 1G anbietet - wie sollen sich dann Diensteanbieter finden die für z.B. 10G oder auch nur 1G einen Service anbieten oder entwickeln. So fällt Deutschland in die Steinzeit, während der Rest der EU sich entwickelt.

Und nein - du kannst nicht mal mehrere UHD Streams parallel nutzen. Zumindest nicht sobald das alle regelmäßig tun. GPON erlaubt wie gesagt pro User nur "garantierte" 78G je Nutzer (2.5G/32). Bei 64 Nutzern im GPON Multiplex sogar nur die Hälfte. UHD fängt wohl bei 25M an. Bei 24Hz Bildrate. Und mit reichlich Latenz - die es für interaktive Anwendungen ungeeignet macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, da kann ich Dir nicht folgen. Wenn 1000Mbit/s für mehrere UHD Streams nicht reichen sollen, was dann?
 
senf.dazu schrieb:
Wenn man FTTH zum gleichen oder höheren Preis als DSL bei der gleichen (!) Datenrate anbietet
Telekom bietet FTTH günstiger als DSL an und zudem mit höherer Datenrate.
senf.dazu schrieb:
Ein Witz ist das 1G Angebot ist gleichermaßen beim Internet wie auch beim Netzwerk weil es ein technisch überholtes Angebot ist. 1GbE stammt buchstäblich aus dem letzten Jahrhundert in dem es standardisiert wurde.
Andererseits waren die WAN-Verbindungen ja damals noch lachhaft im Vergleich zu heute. Da haben die WAN-Verbindungen also sehr stark aufgeholt, während sich im LAN-Bereich mit bestenfalls 2,5G im Massenmarkt eher wenig getan hat.
senf.dazu schrieb:
Stattdessen nutzt man USB3 10Gbps, USB4 40Gbps .. 80Gbps
Äpfel und Birnen, allein schon wegen der Leitungslänge.
senf.dazu schrieb:
kopiert die Daten auf eine portable SSD und trägt sie zum Zielrechner. Oder zum fährt damit zum Kunden. Monitore nutzen übrigens digitale Übertragung per DP, HDMI, USB - 4k:15G, 5k: 25G, 6k: 37G.
Verlangst du jetzt 100G-Anschlüsse, weil du einen Monitor unkomprimierte Daten zukommen lassen willst? :D
senf.dazu schrieb:
Wenn es wie in Deutschland keinen größeren Anbieter gibt der mehr als 1G anbietet - wie sollen sich dann Diensteanbieter finden die für z.B. 10G oder auch nur 1G einen Service anbieten oder entwickeln.
Da ja anderswo alles besser ist müsste es anderswo ja schon Diensteanbieter geben, die aus solchen Bandbreiten einen derart massiven Vorteil ziehen, das es zum System-Seller wird. Fällt dir da was ein?
senf.dazu schrieb:
GPON erlaubt wie gesagt pro User nur "garantierte" 78G je Nutzer
Das würde ja mehr als bequem ausreichen... :P
senf.dazu schrieb:
Und mit reichlich Latenz - die es für interaktive Anwendungen ungeeignet macht.
Das Problem hast du ja bei Streaming allgemein, unabhängig von der Bandbreite.
 
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Dito schrieb:
Wenn etwas gegen deutsches Recht verstößt, ist alles was im Vertrag/AGB steht ungültig.
In den AGB steht Vodafone darf jederzeit die Bedingungen ändern, aber der Kunde hat dann ein Sonderkündigungsrecht, was ja auch gegeben war. Viele haben wegen den 5 € gekündigt. Ob das unterm Strich besser ist, weiß ich nicht. Bei der Telekom kostete der Anschluss 1000er Anschluss damals 79 € bei Vodafone 44 € (vorher 39 €). Da sehe ich keinen Grund zu wechseln. Falls ich mich noch anders entscheide, kann ich monatlich kündigen. Vielleicht gibt es ja in Zukunft mehr Anbieter in meiner Straße.

Dito schrieb:
Einseitige Preiserhöhungen sind in einer festgelegten Laufzeit unwirksam.
Deshalb gibt es ja auch die Sammel Klage, wobei ich jetzt nicht von einer 100% Erfolgschance ausgehe.
"Dauerhaft" ist vielleicht keine rechtlich wirksame Formulierung. Aber das muss das Gericht entscheiden.

Dito schrieb:
Selbst Netflix und Co. müssen Preisanpassungen nach der Laufzeit begründen, da selbst diese manchmal nicht wirksam sind.
Hat Vodafone gemacht: Die erhöhten Strompreise.
Das haben viele andere Firmen damals auch so begründet.
 
seulit00 schrieb:
300Mbit startet ab 45€ und das 1000er ab 65€ im Monat. Das ist schon eine Menge Geld.
Dann bestell doch die 100er. Oder bestell bei einem alternativen Anbieter.
Ergänzung ()

Dito schrieb:
Wenn etwas gegen deutsches Recht verstößt, ist alles was im Vertrag/AGB steht ungültig.
Theoretisch ja, aber da am Ende quasi immer eine sog. salvatorische Klausel steht, hat sich das in 99,99% der Fälle erledigt.
Ergänzung ()

Dito schrieb:
Einseitige Preiserhöhungen sind in einer festgelegten Laufzeit unwirksam.
Nicht korrekt. Preisanpassungsklauseln sind zulässig.
Ergänzung ()

Unverbesserlich schrieb:
Gibt es dafür eine Sammelklage
Abhilfeklage... Sammelklagen gibt's in D weiterhin nicht
 
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Wäre es nicht so das in 10jahren mein Internet nur 3x ausgefallen ist wäre ich schon lange weg. In den hauptzeiten 600 down und 5-9up ist eine absolute Frechheit. Ich hab zwar den Bandbreitentest gemacht von der Bundesregierung aber laut Techniker, wird sich nichts ändern weil überlastet.

Montag Kabelfernsehen abgeschaltet worden und auf digital umgestellt worden von der Telekom und die Buchse war tot. 2 Tage später Techniker da. Es ist Fluch und sehen die Firma.
 
shortex schrieb:
Montag Kabelfernsehen abgeschaltet worden und auf digital umgestellt worden von der Telekom
Was hat die Telekom damit zu tun, wenn wir von den VF-Tarifen sprechen?
 
shortex schrieb:
Montag Kabelfernsehen abgeschaltet worden und auf digital umgestellt worden von der Telekom und die Buchse war tot. 2 Tage später Techniker da. Es ist Fluch und sehen die Firma.

Bitte was? Es gibt kein Analoges (Kabel) TV mehr.
 
h00bi schrieb:
Abhilfeklage... Sammelklagen gibt's in D weiterhin nicht
Abhilfeklage ist eine Sammelklage. Zumindest reden alle davon.

Sammelklage gegen Vodafone
https://www.verbraucherzentrale.de/verfahren/vodafone

Abhilfeklage: Eine neue Sammelklage für Verbraucher
https://www.anwalt-suchservice.de/r..._neue_sammelklage_fuer_verbraucher_28125.html

Abhilfeklage: So setzen Sie Ihre Rechte mit der neuen Sammelklage durch
https://www.verbraucherzentrale.de/...-rechte-mit-der-neuen-sammelklage-durch-85862
 
Hier eine gute Erläuterung zu den Bezeichnungen:
https://www.bundesjustizamt.de/DE/T...egister/Verbandsklagen/Fragen/_config/02.html

Die Übersetzung von "class action law suit" als Sammelklage ist auch nur beschreibend.


Davon ab ist der Cable Max für die jetzt aufgerufenen 49,99€ eigentlich nicht mehr erstrebenswert.
Es ist nicht der Bestpreis, hart verhandelnde Bestandskunden sind teilweise sogar noch auf 39,99€ und gratis Fritzbox.
Die Neukundenpreise (das Cable Max Angebot ist ja offiziell ebenfalls nur für Neukunden) für die 1000er sind mittlerweile deutlich besser als damals, die 1000er gibts über Logitel für durchschnittlich 26,66€ inkl. Modem(router), das ist über 24 Monate knapp 320€ günstiger als der Cable Max.
Tatsächlich müsste man über ein weiteres Jahr auf 65€ Vollpreis sitzen bleiben, bis sich der Cable Max rentiert hat. Mit cleveren Wechseln kann man bis zu diesem hypothetischen Punkt aber noch mehr rausholen und locker 500€ Preisvorteil erzielen.
 
Incanus schrieb:
Sorry, da kann ich Dir nicht folgen. Wenn 1000Mbit/s für mehrere UHD Streams nicht reichen sollen, was dann?
Ihr immer mit eurem Streaming , was habt ihr im Internet gemacht als es das noch nicht gab ?
Für einige scheint Internet nur da zu sein um Glotzen zu können.
 
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