Kaufberatung - Hauptsächlich Porträts innen und außen

Schade ist, dass lokale Fachgeschäfte, meistens nie alle Marken zum Vergleich haben.

Madcat69 schrieb:
Du kannst am nächsten ran (indoor halt ggf. nicht unwichtig, deswegen würde ich über kleinere Sensoren als APS-C nicht nachdenken) und am besten freistellen.
Kommt drauf an, was man möchte, aber das Thema hatten wir jetzt schon einige Male.
Speziell Headshots und auch Portraits ab Brust blendet man normal ab, damit man auch mehr als die Nasenspitze der Person scharf sieht.
Und sobald man anfängt, bei Vollformat abzublenden, kann man direkt auf kleinere Kameras mit kleineren Sensoren und kleineren Objektive setzen.
Vollformat macht Sinn, wenn ich den kompletten Körper einer Person mit soften Bokeh fotografieren will, wie z.B. mit einem 50mm F1.2. Aber wie oft hat man diese Fälle und wenn es nur um die Weichheit des Hintergrunds bei 2-3 Bildern geht, dann erreiche ich eine ordentliche Freistellung mit einem Klick in der Bildbearbeitungs-Software.

Was mich allerdings nach wie vor optisch sehr anspricht, wäre die Nikon Z F mit dem 40mm F2. Wäre evtl. auch was für @Pontus.
 
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zandermax schrieb:
Das hat nichts mit knipsen zu tun, sondern das sind halt technische Mängel der DSLR, weil der Fokus unter falschen Bedingungen am falschen Punkt gemessen wird.
Das, mit Verlaub, kann auch bei einer DSLM passieren. Noch kann keine Kamera die Gedanken des Nedieners lesen und daraus folgern, wo der Fokus sitzen soll. Selbst die moderne, KI-basierte Motiverkennung ist bisweilen stark verwirrt. Auch da ist die Technik (bzw Software) nicht unfehlbar, und ist teilweise noch nerviger.

Im Übrigen ist eine konstruktionsbedingte, technische Beschränkung kein technischer Mangel. Spitzfindigkeiten.

Pontus schrieb:
Bischen sparen und erstmal was „billiges“ holen, was man auch locker wieder abstoßen kann?
Könnte man machen, wenn man es sinnvoll aufzieht. Eine Sparmöglichkeit wäre der Kamerabody. Keine sinnvolle Sparmöglichkeit wäre das Objektiv. Die Bodies sind austauschbar. Ein alter Body macht an gutem Glas immer noch eine passable Figur, wohingegen selbst die beste Kamera auf dem Markt nicht mehr allzu viel aus schlechtem Glas herausholen kann.

Oder anders gesagt: Entscheide Dich für ein System, investiere in gute Objektive. Die Bodies tauschst Du sowieso über die Jahrzehnte aus, da kannst Du getrost auch ein nicht ganz so gutes Modell für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt erwerben. An der Bildqualität tut sich da nicht viel, Dir werden nur Komfortfunktionen fehlen, Du wirst aber Bilder machen können. Der spätere Umstieg auf ein höherwertigeres Modell fällt dann umso leichter.

Um mal ein Sprichwort zu verschandeln: "Der Body vergeht, das Glas besteht". Gute Gläser kann man gar vererben, wenn man vernünftig damit umgeht.
 
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Nein. Das kann bei der DSLM nicht passieren, weil der Fokus auf der Sensorebene gemessen wird und nicht in einem separaten Modul.

Ich würde die Entscheidung auch nicht Formatabhängig machen. Zumindest nicht vollständig.
Was du erreichen willst ist ja folgendes: Eine Freistellung bei gegebenem Bildausschnitt und Abstand zum Motiv.
Einfach ausgedrückt: Je mehr Freistellung desto teurer.
Ob du an APSC 56 mm F1.2 benutzt oder an Vollformat 85 mm F1.8 wird am Ende preislich ungefähr gleich rauskommen und die Freistellung ist auch beinahe gleich.

Sparen kannst du nur dann, wenn du an APSC in Richtung weniger Lichtstärke gehst. Im Zweifel kann es sich vielleicht sogar lohnen mal was auszuleihen und probieren was du brauchst. Oder was auch immer lohnt, ist mal ein Blick auf den Gebrauchtmarkt.
 
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JackA schrieb:
Kommt drauf an, was man möchte, aber das Thema hatten wir jetzt schon einige Male.
Speziell Headshots und auch Portraits ab Brust blendet man normal ab, damit man auch mehr als die Nasenspitze der Person scharf sieht.

Also ich nutze da an VF auch gerne mal noch Blende 2.8. Das ist an VF gut zu bekommen, an APS-C muss man da schon 1.8 als Offenblende haben (von den wenigen F2 Objektiven mal abgesehen).

JackA schrieb:
Und sobald man anfängt, bei Vollformat abzublenden, kann man direkt auf kleinere Kameras mit kleineren Sensoren und kleineren Objektive setzen.
Vollformat macht Sinn, wenn ich den kompletten Körper einer Person mit soften Bokeh fotografieren will, wie z.B. mit einem 50mm F1.2. Aber wie oft hat man diese Fälle und wenn es nur um die Weichheit des Hintergrunds bei 2-3 Bildern geht, dann erreiche ich eine ordentliche Freistellung mit einem Klick in der Bildbearbeitungs-Software.

Wenn ich anfange die Unschärfe dann wieder in der Bildbearbeitung hinzuzufügen kann ich IMHO aber auch direkt beim Smartphone bleiben...

JackA schrieb:
Was mich allerdings nach wie vor optisch sehr anspricht, wäre die Nikon Z F mit dem 40mm F2. Wäre evtl. auch was für @Pontus.

APS-C mit 40/2 ist ok, damit ist man dann vom Winkel und der Tiefenschärfe bei 60/2.8 an VF und das ist absolut valide für den anvisierten Einsatz. APS-C ist im Grunde auch ok als Wahl für Portraits. Persönlich würde ich heute aber nur noch zu kleinen Sensoren greifen, wenn ich im Alltag auch deren Vorteile nutze, also Größe, Gewicht oder im Wildilfe unterwegs wäre. Ansonsten eröffnet mir VF mehr Möglichkeiten.

Twostone schrieb:
Das, mit Verlaub, kann auch bei einer DSLM passieren. Noch kann keine Kamera die Gedanken des Nedieners lesen und daraus folgern, wo der Fokus sitzen soll. Selbst die moderne, KI-basierte Motiverkennung ist bisweilen stark verwirrt. Auch da ist die Technik (bzw Software) nicht unfehlbar, und ist teilweise noch nerviger.

Fehlerhafte Auswahl eines AF-Punktes und Front/Backfokus sind aber doch zwei völlig unterschiedliche Dinge. Letzteres hat mich bei meiner seligen Nikon D7100 gerne in den Wahnsinn getrieben, weil man ja auch nicht die gleiche Einstellung für jedes Objektiv nimmt und immer wieder nachjustieren muss. Und bei weit offener Blende oder im Makro-Bereich ist ein Front- oder Backfokus einfach mies. Natürlich kann man Glück haben und der ist nicht da bzw. vernachlässigbar, kann aber mit Pech auch eine Seuche sein.

Hingegen kann ich an der DSLM den AF-Punkt fix vorgeben und jegliches KI-Gedöns in der Richtung ganz einfach ausschalten.

Twostone schrieb:
Im Übrigen ist eine konstruktionsbedingte, technische Beschränkung kein technischer Mangel. Spitzfindigkeiten.

Diese konstruktiv bedingte Unzulänglichkeit macht einem das Leben aber u.U. sehr viel schwieriger und das aus heutiger Sicht auch noch völlig unnötig.

Twostone schrieb:
Könnte man machen, wenn man es sinnvoll aufzieht. Eine Sparmöglichkeit wäre der Kamerabody. Keine sinnvolle Sparmöglichkeit wäre das Objektiv. Die Bodies sind austauschbar. Ein alter Body macht an gutem Glas immer noch eine passable Figur, wohingegen selbst die beste Kamera auf dem Markt nicht mehr allzu viel aus schlechtem Glas herausholen kann.

Da bin ich absolut bei Dir, gutes Glas ist nur durch noch besseres Glas zu ersetzen. Aber heute gibt es gutes Glas schon für wirklich geringe Summen.

Twostone schrieb:
Oder anders gesagt: Entscheide Dich für ein System, investiere in gute Objektive. Die Bodies tauschst Du sowieso über die Jahrzehnte aus, da kannst Du getrost auch ein nicht ganz so gutes Modell für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt erwerben. An der Bildqualität tut sich da nicht viel, Dir werden nur Komfortfunktionen fehlen, Du wirst aber Bilder machen können. Der spätere Umstieg auf ein höherwertigeres Modell fällt dann umso leichter.

Um mal ein Sprichwort zu verschandeln: "Der Body vergeht, das Glas besteht". Gute Gläser kann man gar vererben, wenn man vernünftig damit umgeht.

Damit würde ich nicht mehr rechnen, wer weiß schon wann der nächste Bajonettwechsel kommt und ob alte Objektive dann noch adaptierbar sind. Je nach System ist man ja auch heute mit alten Objektiven und den erforderlichen Adaptern schon mal eingeschränkt. In Jahrzehnten rechne ich da nicht mehr ;)
Ergänzung ()

zandermax schrieb:
Ob du an APSC 56 mm F1.2 benutzt oder an Vollformat 85 mm F1.8 wird am Ende preislich ungefähr gleich rauskommen und die Freistellung ist auch beinahe gleich

Ich behaupte mal das 85/1.8 ist gebraucht deutlich leichter zu bekommen und günstiger.

Sigma 56/1.4 kostet neu ab 440€ für mFt/APS-C und für den Preis gibts auch das Sony 85/1.8 für VF.
Gibts außer für Fuji APS-C noch ein 56/1.2er? Das liegt aber preislich dann auch noch höher.
 
Madcat69 schrieb:
Fehlerhafte Auswahl eines AF-Punktes und Front/Backfokus sind aber doch zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Das schon. Aber wenn man das Objektiv einmal an der Kamera eingemessen hat, hat man dann auch wieder Ruhe. Da opfert man eben mal eine Stunde, und dann ist gut.

Klar hat eine DSLM einen deutlichen Vorteil in der Anzahl der AF-Punkte und der Tatsache, daß nicht an anderer Stelle gemessen wird und somit das Einstellen entfällt. Dennoch ist der AF immer noch weit von unfehlbar und verrechnet sich auch imho (zumindest bei Sonys A7-Reihe) deutlich häufiger als bei meinen DSLRs. Die tollen, neuen Helferlein sind nicht wirklich bahnbrechend. Ich muß genau so wie bei meinen DSLRs den AF-Meßbereich beschränken, und selbst dann habe ich mehr Ausschuß (prozentual), als bei meinen DSLRs. Dafür mengenmäßig aber auch mehr Bilder, also auch in absoluten Zahlen mehr gute Bilder. Im Album aber landen dann doch nicht mehr.
 
Diese Aussage halte ich für sehr gewagt. Weder an meiner A7 II, noch an der A7r III hatte ich systematische Fehlmessungen, dann würde ich mal den Service kontaktieren, oder native Sony-Objektive testen.
Softwareunzulänglichkeiten unterschreibe ich. Aber auch da würde ich erstmal recherchieren, wie die Autofokuslogik funktioniert. Wenn man das weiß, kann man bestens damit arbeiten.
 
zandermax schrieb:
Diese Aussage halte ich für sehr gewagt.
Ansichtssache. Das Problem ist lediglich, daß der AF zwar leistungsfähig ist, die Motiverkennung aber nicht unfehlbar. Die Funktion ist gegeben, die Kameras arbeiten durchaus fehlerfrei. Aber es gibt eben doch Beschränkungen in der Programmierung, die dann doch bisweilen ärgerlich dazwischenfunken, was bei einer DSLR, die eben nicht über derlei Routinen verfügt, nicht passieren kann. Dabei handelt es sich aber eben nicht um einen "Fehler" per se, sondern um etwas, was zwar das menschliche Hirn zu leisten im Stande ist, aber nur schwer auf einem begrenzten System in Software nachzubilden ist.

Bei einer DSLR ist die wetware mehr gefragt als software und ist entsprechend noch das leistungsfähigere System. Ich wage auch mal zu behaupten, wenn ich die DSLMs ähnlich nutzen würde wie meine DSLRs oder meine RFs, wäre mein Verdruß mit den DSLMs auch geringer. Allerdings wäre dann auch der Daseinszweck der DSLMs auch nicht mehr erfüllt.

In der Farbreproduktion gefallen mir die Sonys auch nur bedingt (die A7M3 mit separatem hot mirror gefällt mir da noch am ehesten), das können meine anderen Systeme in meinen Augen besser. Zum Teil kann ich das in der "Entwicklung" korrigieren, ist aber eigentlich mehr Arbeit, als ich da reinstecken möchte, und gelingt eben auch nur zum Teil. Auch die Abbildungseigenschaften der Sony-Objektive sind mir zu uniform und weichgespült, gerade den GMs fehlt es oft an Charakter, das Hauptaugenmerk wurde imho zu sehr auf unnatürliche Schärfe gelegt, ohne auch nur annähernd an die reale Abbildungsleistung z.B. eines 50/2 APO-Summicron Asph. heranzureichen. Ich habe etwas andere Ansprüche an ein Objektiv als nur "Schärfe, Schärfe, Schärfe" und weichgespültes Bokeh. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, wie das 100/2.8 GM STF, oder das SEL50f14Z, aber im Großen und Ganzen finde ich die Sony-Objektive in der Abbildung eher langweilig oder übertrieben.
 
Madcat69 schrieb:
Also ich nutze da an VF auch gerne mal noch Blende 2.8. Das ist an VF gut zu bekommen, an APS-C muss man da schon 1.8 als Offenblende haben (von den wenigen F2 Objektiven mal abgesehen).
Die Zeiten ändern sich. Mittlerweile gibt es auch sehr gute, bereits offenblendig scharfe klein gebaute und leichte Objektive für APS-C, wie die bereits genannten Viltrox 35mm/56mm F1.7 Air.
https://www.rollei.de/products/objektiv-af-56-mm-f-1-7-mit-fuji-x-mount-11160
Oder das allseits bekannte Sigma 56mm F1.4.
Oder auch das Fuji XF33mm F1.4.
Und mal nebenbei, wenn du mit einer schnuckeligen X-M5 und dem Viltrox 35mm 1.7 Air auf einer Party erscheinst, dann nimmt dich kaum einer als Fotograf wahr und die Leute reagieren viel natürlicher in deiner Gegenwart, bis ihnen die Kinnlade runter fällt, wenn sie die Bildergebnisse sehen.

Madcat69 schrieb:
APS-C mit 40/2 ist ok, damit ist man dann vom Winkel und der Tiefenschärfe bei 60/2.8 an VF und das ist absolut valide für den anvisierten Einsatz.
Ich meine da schon Vollformat. Die Nikon Z F ist eine Vollformat Kamera und das 40mm F2 ein kleines lichtstarkes Objektiv passend dazu. Das ist so eine Kombi, die mich zu Vollformat bewegen könnte.

Madcat69 schrieb:
Sigma 56/1.4 kostet neu ab 440€ für mFt/APS-C und für den Preis gibts auch das Sony 85/1.8 für VF.
Gibts außer für Fuji APS-C noch ein 56/1.2er? Das liegt aber preislich dann auch noch höher.
Du musst halt auch den Größenunterschied von dem Sigma 56 1.4 zu nem 85mm 1.8 sehen.
und eine Alternative zum XF56mm 1.2 wurde heute erst vorgestellt:
https://www.rollei.de/products/viltrox-objektiv-af-56-mm-pro-f-1-2-fuji-xf-mount-12076
Nebenbei gibts auch noch das oft vergessene XF 50mm F1
 
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Twostone schrieb:
Ich würde mal einen Blick auf Pentax werfen. Erfordert ein wenig mehr Geduld und Lernfähigkeit als DSLMs, aber die Farben gefallen mir, abgesehen von meinem Primärsystem, bei Pentax immer noch am Besten und die Dinger machen einfach Spaß, kosten nicht die Welt, sind sehr robust und haben viele, kleine und sinnvolle Gimmicks.

Weil Du es gerade nochmal schriebst, und es schon häufiger mal erwähnt hast. ich aber hier schon lange nachfragen wollte:

Nutzt die die Farben Standardeinstellung (dynamisch? Oder wie das heißt? Kann gerade nicht nachsehen) oder "natürlich" bei Pentax? Hört man ja ab und zu, aber mir fehlt da der Vergleich - ich nehme immer natürlich und bin damit ganz zufrieden. Dynamischer sieht zwar oft besser aus, aber halt nicht natürlicher... ;)
 
angHell schrieb:
Nutzt die die Farben Standardeinstellung (dynamisch? Oder wie das heißt?
Diese Einstellung hat keinerlei Auswirkungen auf die Rohdaten. Das wirkt sich nur aus, wenn man JPEGs ooc nimmt. Was ich nicht mache.

Es gibt zwar (zumindest theoretisch) die Möglichkeit, diese Einstellung mit in die Rohdaten zu übernehmen und in der EBV beim Einlesen automatisch anzuwenden (der Weißabgleich wird z.B. ebenso gespeichert und automatisch angewendez von den meisten Programmen), aber das habe ich so bisher nur bei Leicas Monos, für Canon und Nikon kann ich nicht sprechen. Ist aber auch eine Funktion, die mir nicht so wichtig ist. Derlei Veränderungen an den Farben kann man besser mit Rohdaten in der EBV machen, da hat man dann auch mehr Zeit dazu, das in Ruhe anzupassen und auch filigraner.

Nein, ich finde, daß Pentax den Arbeitspunkt des Sensors besser im Griff hat bzw. die Farbinterpolation. Was genau sie anders machen, kann ich Dir nicht sagen, aber die errechneten Farben sind ooc (auch in den Rohdaten) weitaus ansprechender, als das, was z.B. Sony aus den gleichen Sensoren herausholt. Die Bilder wirken lebendiger, und ich habe in der Nachbearbeitung auch weniger Arbeit.

Ist schwer zu beschreiben, man muß es einfach mal erlebt haben, mal damit arbeiten. Ist aber auch etwas hochgradig subjektives, da es sehr von den persönlichen Vorlieben abhängt.
 
Sicher - ich nutze halt die Jpegs, deswegen vielleicht nicht vergleichbar - meine ZV-1 stinkt natürlich total dagegen ab, aber das ist halt auch kein Vergleich. Habe ja die K-3 III....
 
angHell schrieb:
Habe ja die K-3 III....
Mit was für Objektiven?

Ich nutze eigentlich schon seit meiner ersten Digitalen nur die Rohdaten, denn damals war die integrierte JPEG-Engine nicht allzu gut, und ich arbeite auch viel mit nur wenig Licht, insofern kommt mir die "Reserve" der Rohdaten sehr entgegen. Ins Archiv wandern allerdings nur (fertig entwickelte) JPEGs. Ich habe irgendwann vor vielleicht fünfzehn Jahren oder mehr aufgehört, auch die Rohdaten zu archivieren: Ich packe die sowieso nicht mehr an.

Die einzigen Bilder, die ich mir wirklich recht häufig ansehe, sind die, die auch ins "Familienalbum" gewandert sind, da blättere ich gerne drin herum. Aber ok, ich bin halt mit Filmkameras groß geworden. Haptik spielt eine große Rolle, ich mag Bilder zum Anfassen und Blättern.

Mit der K3-III fährst Du eigentlich nicht schlecht. Wenn man mal davon absieht, daß es "nur" eine APS-C-Kamera ist, ist sie technisch der K1-II überlegen, sehr gut überlegen sogar, wenn man vor Allem den AF betrachtet. Allerdings verzeiht sie auch etwas weniger, und ein paar sinnvolle Features der K1(-II) fehlen. So zum Beispiel die Beleuchtung des Bajonetts und der hinteren Tasten, der wirklich geniale, (in Grenzen) neig-, schwenk- und drehbare Bildschirm, und noch ein paar wenige mehr. Auch spielt sie (zumindest bei mir) nicht so gut mit einigen KB-Objektiven zusammen (vor Allem dem an der K1 wirklich genialen 70-200/2.8). Sie ist auch nicht ganz so "weich" und "verträumt" in der Reproduktion, wie die K1-II. Mit dem 16-50/2.8 erinnern die Bilder mehr an ein Zeiss Planar. Aber auch hier ist ein Vergleich mit z.B. einer Sony A7M4 oder A7RM5 in meinen Augen zu Gunsten der Pentax, was Farben und Wirkung angeht. Sony ist mir insgesamt zu zurückhaltend, neutral in der Darstellung. Fast schon langweilig, die Farben haben kaum Strahlkraft, selbst an sehr sonnigen Tagen. Nichts im Vergleich zu Pentax oder Leica (mit den richtigen Objektiven).

Wenn ich rein dokumentarisch arbeiten würde, wäre Sony wahrscheinlich die bessere Wahl. Allerdings ist's ein Hobby, und ich halte Erinnerungen fest. Die dürfen dann auch gerne etwas "malerischer", farbiger sein.

Ein Hühnchen kann ich jedoch mit Pentax rupfen, und das ist die K3-IIIm. Gute Kamera, aber sehr, sehr neutrale (graue) Bilder per default. Viel mehr Arbeit, als bei Leica. Fast jedes Bild aus der K3-IIIm ist ursprünglich erst einmal ziemlich langweilig, da sie auch wirklich sehr neutral belichtet, auch, wenn ich (wie bei allen meinen Kameras) meist leicht unterbelichte. Die Bilder werden erst mit etwas mehr Arbeit richtig schön knackig (so, wie ich sie im Kopf sah), das geht bei Leica schneller und besser. Auf der anderen Seite ist natürlich aber auch der riesige Preisunterschied, und die Sensoren. Man könnte sagen, der Sensor in der K3-IIIm arbeitet kontrollierter.
 
Habe das 16-50 2.8 PLM, das 11-18er 2.8 und das 55-300 PLM. Ich denke damit habe ich alles was ich brauche... Ist auch nicht so, dass ich es nicht mag (unterbelichte auch immer etwas - habe den Fokuspunkt mit der Belichtung verknüpft, habe hier allerdings nur die Mehrfeldbelichtung. Wenn ich Punkt oder erweiterten Punkt bei der Belichtung mache komme ich bei der 3III nicht auf nachvollziehbare Ergebnisse, leider, Bei der K-r hatte ich es immer so, und wenn also der Fokuspunkt in ner dunklen Ecke im Gegenlicht war, hat sie eher überbelichtet und vice cersa, das funktioniert bei der 3III irgendwie überhaupt nicht, selbst bei Punkt Belichtung nicht, da ist dann das ganze Bild viel zu dunkel - verstehe ich nicht. Egal, ist ein anderes Thema - letztlich übe ich noch, habe aber schon nen paar richtige Knallerbilder gemacht, aber das meiste ist halt bestenfalls naja, liegt aber nicht an der Kamera. :( ;) Wollte in der hauptsache mal Deine Erfahrungen dahingehend hören. Die modernen Objektive (PLM usw) und der gute AF waren letztlich der Grund für die K-3, obwohl ich schon Jahre mit der VF geliebäugelt hatte...
 
schneup schrieb:
Wenn Du hauptsaechlich Portrait machen moechtest dann wuerde ich Dir eine Vollformatkamera empfehlen damit Du mit der Tiefenschaerfe arbeiten kannst.
Er sieht sich als Amateur und die Fotos landen im Fotobuch🤷
Da reicht auch eine APS-C mit einem 50 mm und einer Brennweite Blende von 1.8.
Rein als Beispiel wären das z.B. die Nikon D3000er und D5000er Serie.

@Pontus zu der Handykamera: ja, da fehlt dieser 3D-Look, es wirkt zuviel von Vorne bis Hinten einfach gleich scharf, was die Natur Optik etwas zerstört

@lowrider20 ist korrigiert, merci
 
Zuletzt bearbeitet:
Man braucht auch kein Vollformat um professionell Portraits / Menschen zu fotografieren :) Sind alles individuelle Vorlieben
 
angHell schrieb:
obwohl ich schon Jahre mit der VF geliebäugelt hatte...
Bin ehrlich gesagt auch lieber mit der K1 unterwegs, die verzeiht doch etwas mehr.

Bei der Belichtung arbeite ich mit dem erweiterten Spot (sowohl Fokus als auch Belichtungsmessung), sowohl bei K1 als auch bei den K3-IIIern, das funktioniert soweit eigentlich ganz gut. Und ja, die Verknüpfung von Fokuspunkt und Belichtungsmessung sollte schon sein. Allerdings solltest Du dann auch wissen, wann Du mit der Belichtungskorrektur nachsteuern musst.

Was ich auch bisweilen ganz gerne gemacht hatte, aber bei DSLMs doch praktischer ist als bei DSLRs, ist mit Mittenmessung und AEL zu arbeiten. Sollte Dir mal eine Q2m über den Weg laufen, ist das das Mittel der Wahl, für kontrastreiche, dramatische Bilder. An einer DSLR ist das eher etwas unpraktisch, da Du (außer im Live-View) nicht direkt beurteilen kannst, ob die Belichtung so passt.Als alter Sucher-Fetischist funktioniert das natürlich nicht so praktisch. Da nutze ich eher die Belichtungskorrektur, um nachzubessern.

Letztlich habe ich aber, da ich sowieso Rohdaten in die EBV mitnehme, mehr Reserven, um leichte Fehlbelichtung zu korrigieren.

angHell schrieb:
Habe das 16-50 2.8 PLM, das 11-18er 2.8 und das 55-300 PLM. Ich denke damit habe ich alles was ich brauche...
Das 15-60/2.8 ist nicht schlecht, da hast Du schon was Gutes. 11-18 wäre mir zu weit, da habe ich keine Erfahrung mit. Gleiches gilt für das 55-300.
Wenn Du noch etwas mehr Tele haben willst, das 150-450 ist ein erstklassiges Objektiv. Als KB-Objektiv aber auch entsprechend schwer.

Keine Festbrennweiten?
 
Nee, den beiden ersteren sagt man ja nach, sie wären ein bunch of primes. ;)

Ist schon klar, letztlich ist es ja auch Erfahrung auf der Kamera, wieviel man korrigiert bzw. manuell einstellt, aber bei Belichtungsmessung bei der K-3, wenn ich bspw. im Gegenlicht den dunklen Teil anvisiere mit Spot, ist das Bild dennoch viel zu dunkel, obwohl er ja eigentlich eher überbelichten müsstel, ist für mich nicht nachvollziehbar, deswegen hatte ich aufgehört zu testen, denn mit der Mehrfeldmessung erziele ich weitgehend die Ergebnisse wie ich sie wünsche. Generell ist es aber bei Abend und Nachtaufnahmen mMn viel zu hell, da muss ich immer manuell eingreifen. Liveview ist auch viel zu langsam für den Fokus für mich, kann man mal bei ner Stativaufnahme machen, aber sonst!? Nix für mich...

Aber kann ja bei Gelegenheit nochmal etwas testen, mal schauen wie es wird - eigentlich fand ich es bei der K-r gerade bei sowas wie Gegenlicht super, einmal auf den dunklen Teil, einmal auf den hellen und dann mal schauen. Auf dem Display muss es bei mir jedenfalls immer etwas zu dunkel erscheinen damit ich es hier am PC dann gut finde. Ich schieße im Zweifel, wenn man kann dann einfach ein paar Varianten mit etwas dunkler und etwas heller...

Tele brauche ich nicht so oft, aber das Ding ist echt super - und nen 4er oder gar 2.8er Tele nehme ich nicht mit....

So groß ist der Weitwinkel an APS-C gar nicht - für mich wäre das noch nen Grund für VF - noch mehr Weitwinkel, bspw. für Selfies ;-p
Nee, ich mag Weitinkel, insbesondere wenn ich hohe Tiefenschärfe erzielen will mit etwas im Vordergrund und noch scharfen Hintergrund, finde ich Klasse, aber letztlich ist das 16-50er mein immerdrauf, kann man ja Weitwinkelmäßig auch schon einiges machen....
Ergänzung ()

Die sind beide mit dem 55-300 gemacht:

https://www.computerbase.de/forum/t...5-fahrbahnmarkierungen.2244740/#post-30762121

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angHell schrieb:
So groß ist der Weitwinkel an APS-C gar nicht - für mich wäre das noch nen Grund für VF
Ganz frisch auf dem Markt:
 
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