News Polestar 4: Google Maps erhält Live-Spurführung mittels Kamerazugriff

Duststorm schrieb:
@mmdj Die Daten die BMW, VW & Co. bekommen, sind tatsächlich relativ begrenzt -> Datenschutz. Ich seh auf meiner BMW App wo mein Auto steht. Ob BMW das weiß, ich bezweifle es stark.
Ganz im Gegensatz zum Beispiel in China, hier haben die Hersteller wirklich zu ALLEN Telemetriedaten zugriff. Da spielt der Datenschutz aber auch keine Rolle.
hmm... dass die daten nicht anonymisiert weitergegeben werden wundert mich gerade
 
@mmdj: Definiere anonymisiert. Spätestens wenn ich das Fahrprofil eine Woche lang beobachte, weiß ich wo die betreffende Person wohnt, arbeitet und einkaufen geht. Ob das Jetzt Karl-Heinz oder "user_545a54fasf4af" ist, ist ziemlich egal. Ist ja "anonymisiert", also nicht schlimm.

Der Beitrag vom CCC zu den VW Daten zeigt das ja ganz eindrucksvoll. Geheimdienstfahrzeuge, Bordellbesuche u.v.m.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BOBderBAGGER
Nuklon schrieb:
Kurze Antwort: weil es der Käufer nicht honoriert. Langlebige Produkte sind teurer und werden nicht gekauft.
Genauso bei Druckern. Hätten diejenigen welche am längsten durchgehalten den meisten Gewinn gemacht, wäre das alles nicht gekommen.
Schuld sind wir Verbraucher selber...
jaein,
das ist wie das Thema der unkaputtbaren Gläser in der ehem. DDR. Waren sogar billiger in der Produktion als normale Gläser, hatten aber ein Problem: sie gingen (fast) nicht kaputt. Deswegen hat sie nach Ende der DDR keiner produziert, da man kein Nachfolgegeschäft generieren konnte.
Ein Systemproblem: ein Unternehmen ist nur etwas Wert, wenn es Gewinn steigert, Nullwachstum gibt es nicht, auch wenn alle Rechnungen bezahlt werden können, die Arbeiter, die Inhaber ein Auskommen habne, wert hat es nicht.
Also fängt man gerade bei Marktsättigung an, Bedarf zu generieren, Angebote künstlich zu verknappen oder die Konsumer dazu zu zwingen neu zu kaufen, wie bei den Gläsern oder den Elektrogeräten, die keine 30 Jahre mehr halten.
 
Aslo schrieb:
Ich guck einfach durch die Windschutzscheibe und bekomme die selben Infos…

Das ist in der Theorie durchaus richtig, aber im dichten Stadtverkehr (Und ja, ich gebe gerne zu, ich bin Landkind und fahre nur selten in die "große Stadt" :D) kann man bei einer Strecke, die man nicht oft oder gar das erste mal fährt (Daher ja auch das Navi) durchaus Nutzen aus der Fahrbahn-Information ziehen. Vor allem in einer Stadt wie München mit ihrer unglaublich dämlichen Straßenführung. :D

Und zu den Leuten, die sich im letzten Moment dann doch noch von der einen Spur bei dichtem Verkehr auf die Abbiegespur reindrängen, will man doch auch nicht gehören. ;)
 
Ist schon alles ein ein zweischneidiges Schwert. Viel der Assistenten können die Unzulänglichkeiten der Menschen ausgleichen/korrigieren und auch einige Sachen erleichtern (mit einem Papier-Stadtplan in einer fremden Großstadt alleine zu Navigieren will ich nicht unbedingt). Andererseits je mehr Komponenten ein System hat, desto mehr Komponenten gibt es, die auch kaputt gehen können. Und wenn sie zu Tief im System stecken/eingreifen, auch wenn sie z.B. normalerweise nicht essenziell sind, wird es problematisch.
 
Nuklon schrieb:
@TnTDynamite Es gehen auch PCs kaputt oder haben Updatefehler. Deswegen empfiehlt aber auch keiner Rechenschieber wieder. Auch wenn meine Oma mit dem Rechenschieber umgehen kann....
Sowas darf meiner Meinung nach nie das Argument sein.

Ich sag ja nur, dass es einen Markt für Autos ohne zu komplexe Computer-Steuerung gibt. Den Markt für Rechenschieber gibt es auch noch, meine Tochter hat einen für die Grundschule.

Ein e-Auto kann minimalistisch mit einem schlanken Linux laufen, ohne dass der Fahrer viel damit konfrontiert ist. Ich glaub es würde auch keiner auf die Idee kommen eine Mondrakete mit Android zu steuern.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BOBderBAGGER
Nuklon schrieb:
Ich will nicht fahren. Das ist lästig.
Alles andere soll zum Hobby werden und auf die Rennstrecke gehen.
Somit ist für mich jede Automatisierung wie Erkennung von Spuren und Verkehr wünschenswert. Es kommt der Vollautomatisierung näher.

So wie ich kein Feuer mehr machen will, keine Kohlen shippen, so will ich nicht mehr fahren und kochen.

Ich verstehe den krampfhaften Anspruch der deutschen nicht ihre Metallkutsche noch unbedingt selber kutschen zu müssen. Es ist eine Vergeudung von Wissen und Fertigkeiten, die anders genutzt werden könnten. Es behindert uns massiv beim Fortschritt.
Die Autokonzerne schwenken nicht und geraten ins hintertreffen, weil wir antike Vorstellungen ans Autofahren haben.

Fortschritt statt Pferdekutschen

Ja, wenn ALLE im Straßenverkehr automatisiert fahren, dann kann es funktionieren. Aber eine Mischung funktioniert nicht.
Die Systeme erkennen ja nicht mal Markierungen richtig oder fahren in Brandenburg in den Alleen irgendwo in der Mitte der Straße, weil sie es nicht kapieren.

Wenn die Leute einfach entspannter fahren würden, und nicht immer mehr ausrasten und komplette scheisse bauen und egoistisch wären, DANN bräuchten wir keine Vollautomation. Aber leider sind die Menschen halt nicht so.
Das größere Ziel wäre egtl die Gesellschaft dahin zu bringen und nicht mit Automation völlig verblöden zu lassen!
Denn Autofahren trainiert sehr wohl das Gehirn, wenn man sich Mühe gibt und es richtig machen will! Das kann und muss man egtl als großen Pluspunkt sehen.
 
@Rotzlöffel85 Ich seh das anders. Wenn ich jeden Tag eine halbe Stunde auf Arbeit fahre und Zurück, dann ist das eine Stunde Konzentration, die mir auf Arbeit fehlt oder zu hause und dann nur müde durchhänge. Mit selbstfahrenden Autos kann ich schon mit Arbeiten anfangen an der Haustür und mein Tag planen, Absprachen treffen usw., du bis effektiv eine Stunde weniger da und vor allem ausgeruhter.

Autofahren als Gehirntraining. Ich glaub du brauchst nen Job, der dir mehr abverlangt und Geld bringt.
 
Ich weiß nicht wie du darauf kommst dass mein Job nicht genug Geld bringt, und was das damit zu tun hat, aber naja.
Ich fahre sehr gern Auto, weil ich es kann, es mir Spaß macht, und ich gerne interagiere mit anderen Menschen. Das macht auch, normalerweise, Spaß. Außer wie gesagt die letzten Jahre, da wurde es immer schlimmer mit den Dummen und Egoisten.
Ich verstehe ja dass man ohne Stress zur Arbeit will, aber vielleicht sollte man sein Leben nicht nur nach der Arbeit ausrichten? Evtl machst du ja was falsch und arbeitest zu viel weil du sonst zu wenig verdienst?
Und an meinem Standpunkt halte ich fest: Autofahren ist sehr anstrengend und trainiert einige Fertigkeiten! Da ist nichts schlechtes daran, sich zu trainieren und zu entwickeln! Verstehe nicht wie man das negativ darstellen kann....
 
Nuklon schrieb:
Klar schaffen einige den Wandel nicht das Fahrzeuge, Waschmaschinen, Kühlschränke und anderes vernetzt werden. Das ist aber gar nicht schlimm.
Einiges an Fortschritt ist toll, aber nicht alles.
Das hier genannte klingt nett, bedeutet aber eigentlich weniger selber zu denken. Jetzt pack mal das wenuger selber denken ins Gesamtbild KI und Fake News. Merkst Du, wohin die Reise geht? Ich denk da an Wall:E und die Menschen dort, weniger auf Unsportlichkeit bezogen, dafür auf den Verlust selber zu denken. Und zynisch gesagt, die Zahl derer, die nicht richtig selber denken, steigt stetig.
 
@Muntermacher Aber genau das ist der Sinn. Unsere Produktivitätssteigerung kommen daher das ich über Dinge weniger nachdenken muss. Kein Feuer mehr, sondern ein Herd, der sich selbstständig abschaltet, wenn den Topf von der Platte nimmt.
Kühlschränke, die dir sagen, dass die Wurst seit 5 Tagen offen ist, weg sollte und nachbestellt wurde.
Dinge, die uns den Arbeitsalltag erleichtern.

Was Fakenews damit zu tun haben erschließt sich mir nicht. Das ist ne ganz andere Kategorie in der Newskonsumption, die mit Wikipedia anfing (Vertrau wiki nicht, da kann jeder reinschreiben). Aber nichts in der Entwicklung und Vernetzung von Produkten. Wer sich Russia Today als News auf den Kühlschrank legt, der will dass so. Das ist aber nicht das Problem des intelligenten Kühlschranks.

Arbeitserleichterung heißt das wir mehr Kapazität für andere Aktivitäten haben. bei Arbeit und in der Freizeit.
 
Nuklon schrieb:
Aber genau das ist der Sinn. Unsere Produktivitätssteigerung kommen daher das ich über Dinge weniger nachdenken muss. Kein Feuer mehr, sondern ein Herd, der sich selbstständig abschaltet, wenn den Topf von der Platte nimmt.
Ich verstehe, was Du meinst, sehe darin aber einen Denkfehler bei Dir: Du mixt Handlungen und Denken. Der Herd ist z.B. eine Erleichterung durch Übernahme von Aktionen, aucj das automatische Abschalten. Reine Denkprozesse sind etwas anderes. Genau da liegt auch die Gefahr von KI, so nützlich und hilfreich sie auch ist.
 
Muntermacher schrieb:
Das hier genannte klingt nett, bedeutet aber eigentlich weniger selber zu denken.

Dann nutz einfach gar keine Navigation und fertig. Aber lass doch den Rest der Welt die bessere Navigation genießen, wenn sie in Gegenden unterwegs sind, wo sie sich nicht auskennen. Was das mit "denken" zu tun haben soll ist mir ein Rätsel. :rolleyes:

TnTDynamite schrieb:
Ich glaub es würde auch keiner auf die Idee kommen eine Mondrakete mit Android zu steuern.

Warum nicht? Android Automotive ist übrigens nicht gleichzusetzen mit einem normalen Android auf deinem Smartphone...
 
MaverickM schrieb:
Dann nutz einfach gar keine Navigation und fertig. Aber lass doch den Rest der Welt die bessere Navigation genießen, wenn sie in Gegenden unterwegs sind, wo sie sich nicht auskennen. Was das mit "denken" zu tun haben soll ist mir ein Rätsel. :rolleyes:
quod erat demonstrandum.
 
@Muntermacher
Ganz sicher nicht. Aber erklär doch bitte, was genau Ortskenntnis (oder eben nicht) bei Straßenregeln und -Wegen nun mit Denken oder gar Intelligenz zu tun hat. Da bin ich sehr gespannt drauf.
 
@MaverickM
Also ich seh bei mir so schon daß,ich mich rechts einordnen muß wenn ich googlemaps nutze, da brauchts keine KI mit Kamerazugriff für. Es bedarf nur der Fähigkeit zu sehen und zu hören.
 
@Muntermacher
Und was machst Du, wenn die Daten in Google Maps nicht aktuell sind? Gerade mit Baustellen ein häufiges Thema. Und warum überhaupt Google Maps, ich dachte jeder intelligente Mensch braucht sowas nicht... :rolleyes:
 
@MaverickM
1. Brain.exe verwenden. Navi sagt, in 1000 m rechts abbiegen. Da frag ich mich, warum man doch noh Hilfe braucht sich einzuordnen. Hatt man das 200m später vergessen?
Wenn ich dann in einer Baustelle bin, da gibts so komisch bunte Dinger mit Buchstaben. Nennt sich Schilder. Wenn man jetzt ohne KI noch lesen kann, sind die hilfreich.

Google Maps ist ein Navisystem, ich hab nie gesagt, daß man kein Navi braucht. Leg mir bitte nichts in den Mund, was ich nicht gesagt habe.
 
@Muntermacher
Ich glaub, Du willst es einfach nicht verstehen. Die Kameras sind dafür da, um das vorhandene Kartenmaterial entsprechend zu unterstützen, denn es kann nie so aktuell sein, wie potentiell die Änderung vor Ort, bspw. eben durch eine Baustelle. Was genau spricht denn nun dagegen, das Kartenmaterial und bspw. die Anzeige der Spuren anhand der eh verbauten Kameras im System zu verbessern!?
 
@MaverickM
Ich glaube, Du willst mich nicht verstehen. Warum braucht man die Kameras, die allemöglichen zusätzlichen Daten erfassen, wenn man sowieso bereits Ansagen hat? Du glaubst doch nicht allen Ernstes, daß die System jetzt schon soweit sind rechtzeitig dem Kartenmaterial unbekannte Sperrungen ala solche zu erkennen, oder? Wenn Du das glaubst, dann verstehe ich, wo Du den Vorteil siehst, muß aber sagen, das ich das für naiv halte.
 
Zurück
Oben