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Test Star Trek: Voyager - Across the Unknown im Test: Benchmarks & Analysen zu einem Spiel der seltenen Art

brabe schrieb:
Aber der war nicht in der News?
Seit wann müssen denn Threads in den News stehen, damit sie korrekt nach Thema bedient werden? :confused_alt: ;)
 
In diesem Thread ist aber mehr los als im Spielethread - ich würde sagen, da siegt Gewohnheitsrecht :D.
 
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Gibt es eigentlich TV-Geschichten, die im Spiel nicht vorkommen?
Und umgekehrt, gibt es Geschichten im Spiel, die im TV nicht vorkommen?
 
sikarr schrieb:
Dort regt mich alles auf, die Optik, der Kaptain, die Schiffe, die Kadetten usw. Dazu kommt dieser ganze Woke Mist mit pazifistischen, Schwulen Klingonen der Lampenfieber hat und mit nem Rock rumläuft, das geht gar nicht. Die Romulanerin aus dem Kriegscollege ist mehr Klingone als er aber dafür weniger Romulanerin.
Wie gesagt ich kann da so weiter machen.
ST war schon immer progressiv.

Es war damals auch ein Skandal als ein weißer Mann zum ersten im TV eine schwarze Frau geküsst hat.

Worüber du dich da aufregst ist eigtl nichts anderes.
 
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Alphanerd schrieb:
Es war damals auch ein Skandal als ein weißer Mann zum ersten im TV eine schwarze Frau geküsst hat.
Das hat mich überhaupt nicht gestört bzw. ist mir egal, wenns Leute nicht bemängeln würden, würde ich es nichtmal wahrnehmnen.
Alphanerd schrieb:
Worüber du dich da aufregst ist eigtl nichts anderes.
Nadoch, es geht ja nicht darum das Er Schwul ist, sondern es geht darum wie die Klingonen mit ihm dargestellt werden. Und wie gesagt, alleine das er schon Pazifist ist, ist für einen Klingonen ja schon beschähemend aber der ganze andere Rest noch dazu ist dann zuviel des guten, mMn.
 
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Vigilant schrieb:
Aber auch innerhalb einer Gesellschaft mit homogener Tradition wird es Ausnahmen geben. Alles andere wäre verwunderlich.
Da muss ich an Star Wars denken :D Ein ganzer Planet nur Wueste? Ein Mond der nur Wald ist? Ein anderer Planet der eine globale Stadt ist?

Oder eben auch in Star Trek. Ein ganzes Volk als Krieger? Ein ganzes Volk als reine Logiker?

Sci-Fi tendierte zumindest in der Vergangenheit dann doch schon sehr stark zu pauschalisieren.

sikarr schrieb:
aber gleich alles auf einmal
Genau in diesen Bereichen ist Star Trek schon immer, von Anfang an, sehr progressiv gewesen. Immer ein bisschen weiter als in der breiten Gesellschaft damals akzeptabel war.

Alphanerd schrieb:
Es war damals auch ein Skandal als ein weißer Mann zum ersten im TV eine schwarze Frau geküsst hat.
Nichtmal nur das. Alleine die Brueckencrew war schon was besonderes. Eine Frau als Offizierin? Gar eine Schwarze? Ein Japaner am Steuer? Wenn man sich mal George Takeis Erlebnisberichte ueber die Lager fuer Japaner in den USA zu gemuete fuehrt, kann man vielleicht erahnen wie progressiv das in den USA damals wirklich war.
Ab Staffel 2 dann ein Russe auf der Bruecke?

sikarr schrieb:
Das hat mich überhaupt nicht gestört bzw. ist mir egal, wenns Leute nicht bemängeln würden, würde ich es nichtmal wahrnehmnen.
Wann hast du ToS denn das erst Mal gesehen wenn man fragen darf?
Und - in dem Kontext wichtig - das war wahrscheinlich in Deutschland?
Wenn man mal in die USA schaut, war dieser Kuss im selben Jahr als die letzen Gesetze zur Rassentrennung weggefallen sind.
 
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sikarr schrieb:
sondern es geht darum wie die Klingonen mit ihm dargestellt werden. Und wie gesagt, alleine das er schon Pazifist ist, ist für einen Klingonen ja schon beschähemend aber der
Ja, aber Völker entwickeln sich halt weiter. Und das fängt immer mit wenigen oder einen einzelnen an. So dauererfolgreich war man mit seiner bisherigen Kultur halt nicht. Time for a change.
Ranayna schrieb:
Wenn man mal in die USA schaut, war dieser Kuss im selben Jahr als die letzen Gesetze zur Rassentrennung weggefallen sind.
War wirklich ein riesen Aufreger damals.
 
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@Ranayna Im Grunde ist das schon richtig, das SciFi bei den Spezies recht stark pauschalisierte, gerade bei Star Trek. Insofern kann ich Sikarr auch verstehen...weil das über die Jahrzehnte in der Vergangenheit der Standard war und es fühlt sich jetzt fremd an, wenn das so komplett über den Haufen geworfen wird.
Vorher war klar...
Klingone Krieger-Ehre-Blutwein-Qapla'!
Vulkanier-Emotionslos-Logisch-Starrköpfig
Ferengi-kapitalistisch-verschlagen-gierig-Latinum

Mittlerweile ist das halt sehr aufgeweicht und man hat Schwierigkeiten sein liebgewonnenes Universum wiederzuerkennen. Aber das ist halt so, weil das Universum, auch bei uns, immer in Bewegung ist und sich alles immer verändert.
Hatte es ja auch schon vorher mal geschrieben...was ich bissl kritikwürdig finde, das die anderen Spezies hier keine eigenen Unterschiede entwickeln, sondern menschliche.
Spannend wäre doch, wenn sich bei den Klingonen eine andere Philosophie durchgesetzt hätte und der neue Klingone bei Academy jetzt kein Pazifist wäre, also einfach nur Gegenteiltag bei den Klingonen, sondern sich etwas völlig Neues daraus entwickelt hätte...aber da fehlte den Drehbuchautoren vermutlich bissl die Kreativität.
 
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Ranayna schrieb:
Nichtmal nur das. Alleine die Brueckencrew war schon was besonderes. Eine Frau als Offizierin? Gar eine Schwarze? Ein Japaner am Steuer? Wenn man sich mal George Takeis Erlebnisberichte ueber die Lager fuer Japaner in den USA zu gemuete fuehrt, kann man vielleicht erahnen wie progressiv das in den USA damals wirklich war.
Ab Staffel 2 dann ein Russe auf der Bruecke?
Alles 1a Errungenschaften für das damalige TV und bringt so richtig den Spirit und die Philosophie von ST rüber.

Hat man als Kind damals so gar nicht verstanden.
 
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Alphanerd schrieb:
Hat man als Kind damals so gar nicht verstanden.
Vorallem in Deutschland nicht.
Rassismus war in meiner Kindheit in den 80ern quasi kein reelles Thema. Es war etwas von dem man gehoert hat, dass es frueher mal so war, aber das war sooooo weit weg.
Vorallem in meiner Ecke von nordwestdeutschland, die laendlich, platt-sprechend und insgesamt halt sehr homogen war. Wir hatten nichtmal viele "Russlanddeutsche" bei uns.
Das "Fremde" kannte man nur aus dem Fernsehen, und das meisste - zumindest das was mir in Erinnerung geblieben ist - war sehr idealistisch.
 
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Ranayna schrieb:
Wann hast du ToS denn das erst Mal gesehen wenn man fragen darf?
boar Gute Frage, in den 90ern, so Grundschulalter, nein ich habe sie damals nicht bei Release gesehen :D
Ranayna schrieb:
Und - in dem Kontext wichtig - das war wahrscheinlich in Deutschland?
Ja

Also als Grundschüler nach der Wende irgendwann, es sei denn ich hab Westfernsehen gesehen dann kanns auch eher gewesen sein aber so richtig erinnern kann ich mich da nicht drann.
Ergänzung ()

Return2Burn schrieb:
Vorher war klar...
Klingone Krieger-Ehre-Blutwein-Qapla'!
Vulkanier-Emotionslos-Logisch-Starrköpfig
Ferengi-kapitalistisch-verschlagen-gierig-Latinum
Genua, gut zusammengefasst
 
Alphanerd schrieb:
Ja, aber Völker entwickeln sich halt weiter. Und das fängt immer mit wenigen oder einen einzelnen an. So dauererfolgreich war man mit seiner bisherigen Kultur halt nicht. Time for a change.
Am Ende ist es eben auch eine Serie und die Dinge, über die man sich dann aufregt, sind die Probleme, die man selbst hat und nicht die Figuren in der Serie. Wenn man das verstanden hat, hat jede gute Serie ihren Auftrag erfüllt. Pazifistische Klingonen finde ich dabei sogar sehr logisch. Die Erfahrung der beiden Weltkriege hat die Menschen immerhin auch auf einen friedfertigeren Kurs gebracht - zumindest in einigen Teilen der Welt - und das hätte jemand aus dem Jahrgang 1900 bestimmt nicht vorausgesagt.
 
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Boimler schrieb:
die Dinge, über die man sich dann aufregt, sind die Probleme, die man selbst hat und nicht die Figuren in der Serie
aha, Interressant Freud, erzähl mal mehr. PS ich habe kein Problem mit homosexuellen, das nur mal dazu.
Aber ich vergleiche die Serie mit ihren Vorgängern und die haben die Messlatte sehr hoch gesteckt.
Boimler schrieb:
Wenn man das verstanden hat, hat jede gute Serie ihren Auftrag erfüllt.
Genau, jede GUTE Serie, Academy seh ich da nciht!
Boimler schrieb:
Pazifistische Klingonen finde ich dabei sogar sehr logisch.
ähm Nein, Klingonen sind Klingonen und halt Geil weil sie eben wie Klingonen sind, genau wie Romulaner, Vulkanier, Cardassianer usw.
Boimler schrieb:
Die Erfahrung der beiden Weltkriege hat die Menschen immerhin auch auf einen friedfertigeren Kurs gebracht - zumindest in einigen Teilen der Welt - und das hätte jemand aus dem Jahrgang 1900 bestimmt nicht vorausgesagt.
Genau, deswegen gibt es Statistisch gesehen aller 25-50 Jahre einen schweren Krieg, hat echt gut geklappt der friedfertiger Kurs. In der Ukraine ist Krieg, Rußland reizt die Nato, die USA greifen im Nahen Ost ein (so wie die letzen 50 Jahre auch schon) und China giert nach Taiwan, jup sehe den frieden überall.
 
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sikarr schrieb:
Aber ich vergleiche die Serie mit ihren Vorgängern und die haben die Messlatte sehr hoch gesteckt.
sikarr schrieb:
Klingonen sind Klingonen und halt Geil weil sie eben wie Klingonen sind, genau wie Romulaner, Vulkanier, Cardassianer usw.
Worfs Geschichte, Sevens Menschwerdung, die komplizierte Entwicklung der Xindi, die komplexe Entwicklung von Hologrammen am Beispiel des Doktors, die ethisch schwierige Lebensweise der Trill, die Frage nach selbst bestimmtem Sterben von Androiden am Beispiel von Data, D'Vana Tendis Charakter in der Welt der Orioner... Man muss noch nicht einmal die neuesten Serien nehmen, um das zu widerlegen. Jay-Den steht in keinem Widerspruch dazu, dass die Mehrheit der Klingonen vielleicht weiterhin traditionell lebt UND dass es Ausnahmen gibt.

sikarr schrieb:
Genau, deswegen gibt es Statistisch gesehen aller 25-50 Jahre einen schweren Krieg
Woher sind diese Zahlen? Ich kenne nur die Strauss-Howe Generationentheorie und die gilt inzwischen als widerlegt und pseudowissenschaftlich, weil sie nicht falsifizierbar ist.

sikarr schrieb:
hat echt gut geklappt der friedfertiger Kurs.
Boimler schrieb:
- zumindest in einigen Teilen der Welt -
Für den Einen ist das Glas halb voll, für den Anderen halb leer :heilig:. Die Föderation ist auch kein perfektes Gebilde und dennoch möchten die meisten Völker dort beitreten, weil sie dann Teil einer friedlichen Gemeinschaft sind. Die Situation Bajors in DS9 kann man gut mit der Situation der Völker des ehemaligen Jugoslawiens vergleichen, von denen praktisch alle in die EU wollten oder wollen.
 
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Energieverbrauch erhöht, das ist doch mal ein gutes Zeichen. :D
 
@Blackland Bin grad auf der Erde angekommen...das mit dem Energieverbrauch hat mich im letzten Sektor erwischt. War bei 496 und mit dem Update auf einmal im Minus 😅
 
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Nach dem jetzt ein manueller Quicksave erlaubt ist und der Schwierigkeitsgrad angepasst wurde und nun gut machbar ist, heute geholt und schon 4 Stunden versenkt...sehr gut umgesetzt bisher.
 
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Erhöhten Energieverbrauch hätte ich jetzt auch nicht gebraucht, bin ohnehin immer am Limit des Warpkern
 
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