Systemkamera für Tierfotografie gesucht

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Der bekommt keinen einzigen Klick von mir. Wenn man meint, bei einem echten Problem mitreden zu wollen, und dann nicht mal die Technik versteht und beherrscht, zeugt das nicht von Kompetenz. Damit kann man die Tiktok-Generation begeistern (sofern die Aufmerksamkeitsspanne überhaupt ausreicht), aber man sieht an der Menge an Videos, das es rein um Masse statt Klasse geht. Ohne Content, der polarisiert, verdient er nix. Und das ist einfach nicht seriös. Ich brauche keine Lobhudelei. Damit gewinnt der Konsument nix. Nur der "Reviewer" weitere, zur Verfügung gestellte, Hardware, mit der weitere Kohle generiert werden kann. Da ist der englischsprachige Raum noch seriöser.
 
Ja ..., ich habe deine Meinung zur Kenntniss genommen.
:D
 
zandermax schrieb:
Ich weiß nicht wie oft ich "f2.8 ist f2.8" noch lesen muss. Ja. Ist es. Aber die Brennweite verändert sich, wenn der Bildausschnitt gleich bleiben soll, sobald der Sensor kleiner wird. D.h. auch der Durchmesser der Blendenöffnung wird kleiner und damit logischerweise die absolute Lichtmenge geringer. Und das nicht "etwas", sondern eben quadratisch. F2.8 (MFT) = 1/2 Lichtmenge F2.8 (APSC). Das ändert zwar nichts an der Belichtungszeit, aber eben am Rauschen (Helligeit bleibt gleich, aber die belichtete Fläche ist bei MFT nur halb so groß).

Versteh das Agrument irgendwie nicht, der Sensor ist ja auch kleiner. Klar wenn ich die gleiche Auflösung habe/brauche wie beim VF ist das ggf. ein Argument - aber für normale Menschen die sich das bestenfalls auf nem 4K Bildschirm angucken oder mal nen A3 ausdrucken ziemlich irrelevant. Wenn ich mehr Pixel habe und dann skaliere ist das mit dem rauschen ja auch schon wieder relativ. Für nen Anfänger in dem Segment ist MFT einfach ne sehr gute Empfehlung, schon allein weil Teles nicht so ultraschwer und groß sind, selbst mit f2.8 nicht, bei APS-C sieht das schon deutlich anders aus und die moderne Technik da für relativ (!) geringes Geld da ist - da wird man viel Freude mit haben, gerade auch wenn man kein Stativ nutzen will usw. Und die Top-Objektive sind schon deutlich günstiger als die für den größeren Sensoren.
 
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Auf die Gefahr hin, hier Leute zu nerven: Du projizierst mit f/2,8 ein gleich helles Bild auf einen je kleiner desto weniger lichtempfindlichen Sensor. Der Witz an der Sache ist daher, dass du bei APS-C gar kein f/2.8-Objektiv brauchst um das gleiche Bild zu machen, sondern nur ein f/4, und beim KB nur ein f/5,6. Und diese Linsen sind dann oft sogar günstiger als das Äquivalent bei mFT. Das von mir genannte Canon RF 100-400 (5,6-8, 635g) hat bei mFT ein ziemlich exaktes Äquivalent mit dem Panasonic Leica DG Vario Elmarit 50-200mm 2.8-4.0 (655g), und das ist dann weder günstiger noch wesentlich leichter. Kürzer und optisch ein gutes Stück besser, ja.
mFT ist ein super System, hat tolle kompakte und leistbare Objektive, ist für den TO sicherlich auch gut geeignet, da es meines Erachtens bei der Tierfotografie nicht wirklich auf Lichtstärke ankommt, aber lichtstarke Objektive gehören prinzipbedingt wirklich nicht dazu und lichtstark und günstig geht sowieso kaum zusammen...bei keinem Hersteller. Das kann man sich natürlich schönreden, wenn man sich rein auf die Blendenzahl versteift, aber wie gesagt...an der Physik kommt keiner vorbei.

Und nach wie vor halte ich es für viel wichtiger, ob jemand mit der Menüführung und dem Bedienkonzept eines Herstellers klarkommt oder vielleicht eher nicht. Ich stelle mich als Canon-Nutzer seit 20 Jahren mit ner Nikon immer an wie der erste Mensch, würde aber deswegen nie behaupten dass bei Nikon irgendwas schlechter wäre.
 
Du verwechselst Tiefenschärfe mit Lichtstärke.

Mit dem Panasonic Leica DG Vario Elmarit 50-200mm 2.8-4.0 erreichst Du Belichtungszeiten, die Du mit dem Canon RF 100-400 nicht erreichen kannst ohne ISO deutlich anzuheben. UND das Leica ist bei f2.8 scharf...
 
Das verwechsle ich ganz sicher nicht und dass man die ISO da nicht außer acht lassen kann, habe ich auch bereits mehrfach geschrieben. Das gehört selbstverständlich mit dazu. Dass das Leica optisch besser ist habe ich auch erwähnt, wäre auch schlimm wenn nicht, bei dem Preisunterschied.
Also alle Infos liegen auf dem Tisch, aber jeder kann natürlich glauben was er will. ;)
 
Bin vermutlich nicht der einzige der das nicht versteht: Wenn ich ein Tier bei 500s/f3.5/Iso200 fotografiere, sollte das bei allen Sensoreformaten ein ähnlich helles Bild bei rauskommen, klar gibt es da Nuancen und die angesprochene Vergütung der Objektive, Anzahl Linsen o.ä... Bei f5.6 muss ich dann (nicht gerechnet) schon auf 250s gehen. Egal bei welchem Sensor. Oder was übersehe ich?

Ok, die Brennweite habe ich jetzt nicht mit einbezogen...!?
 
Arne schrieb:
Das verwechsle ich ganz sicher nicht und dass man die ISO da nicht außer acht lassen kann, habe ich auch bereits mehrfach geschrieben. Das gehört selbstverständlich mit dazu.

Was Du aber außer Acht lässt ist die Pixelgröße. Wenn die Sensoren gleiche Pixelgröße haben, dann bekommt auch jeder Pixel bei gleicher Blende gleich viel Licht. Die kleineren Sensoren rauschen erst mehr, wenn ihre Pixelgröße abnimmt und der einzelne Pixel weniger Lichtmenge bekommt.
Bei gleicher Pixelgröße spielt dann das 2.8er seinen Vorteil in der Belichtungszeit eben voll aus, ohne, dass man direkt mehr Rauschen im Bild hat.
ISO kommt nur ins Spiel, wenn man gleiche Pixelanzahl hat und dadurch unterschiedliche Pixelgrößen. Und auch dann muss man attestieren, bei den heutigen Sensoren und Entrauschungsmöglichkeiten ist High-ISO im Alltag wesentlich weniger ein Problem, als noch vor einigen Jahren.,

Aber schlussendlich ist die Diskussion Thema für einen eigenen Thread und hier mal wieder völlig fehl am Platz.
 
Das stimmt natürlich, wenn man statt einer 24MP Vollformatkamera eine 12MP APS-C oder 6MP mFT-Kamera nimmt. Das ist aber nicht die Realität sondern gleiche/ähnliche Pixelzahlen und daher eben auch die kleineren Pixel auf kleineren Sensoren, mit all den auch von dir richtig beschriebenen Folgen. Ich lasse hier wie gesagt gar nichts außer Acht. :)
Was auch stimmt, ist, dass man heute vor hohen ISO-Werten keine Angst mehr haben muss. Aber immer und zu jeder Zeit hatten und haben größere Sensoren hier einen Vorteil proportional zur Größe.
 
Guten Mittag zusammen,

vielen herzlichen Dank euch für die zahlreichen Rückmeldungen!

Ich habe mir in der Zwischenzeit noch einige Gedanken gemacht und noch ein bisschen Recherschiert.

Wie es ausschaut haben umliegende Elektronikmärkte wie Media Markt und Saturn nur die kleineren Modelle auf Lager.
Zwar werden die teureren gelistet aber nur auf bestellung verfügbar, die anderen sind direkt abholbereit.
Daher gehe ich davon aus, dass diese auch nur ausgestellt sind. Leider hatte ich aber noch keine Zeit mir vor Ort ein Bild zu machen.

Generell habe ich mich aber entschieden, dass ich in der Kamera einen optischen stabilisator haben möchte einfach das man hier flexibel ist. Auch wenn viele Objektive dies mitbrignen und für meinen Hauptanwendungsfall nciht von Nöten wäre, so ist es dennoch praktisch.

Bei dem Sensor habe ich mich für APS-C entschieden. Mir gefällt das natürliche Bokeh sehr gut und das bedingt ja einen großen Sensor, sofern man es nicht wie die Handys künstlich erzeugen möchte.

Ich hatte sogar mit Vollformat geliebäugelt aber das sprengt leider den Preisrahmen.

Sony finde ich aktuell irgendwie am interessantesten speziell die Alpha 6700 finde ich sehr interessant mit dem erwähnten 70-350 Objektiv. Das bedeutet natürlich einen sehr hohen Zoom durch APS-C was gut ist.
Mit dem Kit Objektiv hätte ich dann auch eines welches ich so verwenden kann aber vielleicht muss man das ausprobieren.

Generell finde ich 16-300mm Objektive Inetressant da man sich den Wechsel sparen kann, ich kann mir aber auch gut vorstellen das man da einige Kompromisse machen muss, das will ich ja auch ungern. Dafür hat man ja dann eine gute Kamera um das best Mögliche herauszuholen an Bildqualität.

Sehr schade, dass Canon so wenig Kameras mit Bildstabilisator im Programm hat. Kann ich nicht so ganz verstehen warum das nur bei den sehr teuren Modellen der Fall ist.

fujifilm fande ich auch spannend aber da wurde auch mit Ki geworben und ich weiß nciht was ich davon halten soll.

Wie bei der X-S20
https://www.fujifilm-x.com/de-de/products/cameras/x-s20/


NEU Hintergrundunschärfe-
Modus

Mach dir keine Gedanken über die technischen Feinheiten, sondern aktiviere einfach den Hintergrundunschärfe-Modus, um den Hintergrund auf natürliche Weise auszublenden – Kino-Look auf Tastendruck.

Aber im nächsten Schritt muss ich mri mal Zeitnehmen die Geräte, zumindest kleinere Serien wenn auch nicht meine Favoriten in einem Geschäft mal anzusehen.
Ich hoffe ja dass diese sich nicht zu sehr unetrscheiden.
Beispielsweise Alpha 6400 zu 6700 aber mal sehen.

Nochmals vielen herzlichen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen.
Leider sagt mir als Einsteiger nicht vieles etwas aber dennoch bin ich Dankbar für euren Input :)

Viele Grüße und einen schönen Tag euch :)
 
Don-DCH schrieb:
Wie es ausschaut haben umliegende Elektronikmärkte wie Media Markt und Saturn nur die kleineren Modelle auf Lager.
Da brauchst du ein richtiges Fotogeschäft. Das sollte sich doch in FFM finden lassen. :) Bei Calumet haben sie z.B. mit Sicherheit nicht nur Einsteigerkameras vorrätig. Vielleicht sogar nen second-hand-Schnapper.

Alpha 6700 + Kit + 70-350mm passt aus meiner Sicht. Das Objektiv ist auch keine Top-Linse aber für den Preis in Ordnung.

Don-DCH schrieb:
Sehr schade, dass Canon so wenig Kameras mit Bildstabilisator im Programm hat. Kann ich nicht so ganz verstehen warum das nur bei den sehr teuren Modellen der Fall ist.
Weil sie den in der Mehrheit der RF-Objektive drin haben. Der Anteil ist auf einen schnellen Blick bei der Konkurrenz überall kleiner. Und Canon verkauft dir natürlich auch viel lieber ne teurere Kamera als ne günstige. ;)
Ich hab z.B. nur noch ein einziges nicht stabilisiertes Objektiv und das ist Jahrzehnte alt. Dafür ist der Stabi schon sehr nützlich, aber ich käme auch ohne gut klar.
 
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Also die Gedanken kann ich nachvollziehen, der Stabi im Gehäuse ist dann halt eine Investition in die Zukunft.
Eine A6700 ist auf jeden Fall eine gute Wahl, der AF ist klasse und das Objektivangebot sehr groß, auch gebraucht.

In Frankfurt gibts Leistenschneider, kann ich nur empfehlen. Da hab ich hier in Duisburg meine A7 IV her.
 
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@Don-DCH
Bitte kein Blödmarkt oder Jupiter! Geh in ein Fotofachgeschäft wie Calumet oder Foto Koch und viele andere ungenannte! Nur dort bekommst du Fachberatung unterschiedlicher Marken.
Und vergiss die von Fuji beworbene KI. Ich denke, damit lassen sie eher den Firmware-Code schreiben. :D
 
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Danke für die Tipps mit den Geschäften, das stimmt, besser ist es sicherlich dort mal vorbeizuschauen :)

Arne schrieb:
70-350mm passt aus meiner Sicht. Das Objektiv ist auch keine Top-Linse aber für den Preis in Ordnung.
Besser als eine 16-300mm oder?

Arne schrieb:
Weil sie den in der Mehrheit der RF-Objektive drin haben.
Das stimmt, da hatte ich auch mal geschaut.

lowrider20 schrieb:
Ich denke, damit lassen sie eher den Firmware-Code schreiben.
Hahahaha das klingt nicht so gut :D
 
Don-DCH schrieb:
Merke: >10x Zoom ist selten gut und ein Kompromiss.
Ergänzung ()

Don-DCH schrieb:
Bei Fujifilm ergänzen sich IBIS und OIS. Es ist kein Fehler, wenn man es hat. Ist halt eine Preissache. Bei Fujifilm bekommst fast keinen Body ohne IBIS (aber aktuell auch nur zwei Bodies unter 1000€ :freak: ).
 
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zandermax schrieb:
Aber die Brennweite verändert sich, wenn der Bildausschnitt gleich bleiben soll
Es geht um Tierfotografie. Und da hilft nur Eines: Brennweite. Oder dessen Äquivalent. Es geht also nicht darum, eine lange Brennweite an KB mit einer kürzeren Brennweite an APS-C zu vergleichen. Es geht schlichtweg darum, wer den Längsten hat. Bei möglichst kurzen Verschlußzeiten, versteht sich, denn Tiere stehen nicht immer still für's Bid.
 
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Don-DCH schrieb:
Besser als eine 16-300mm oder?

Ja, als Daumenregel kannst du dir merken.
Ein Objektiv kann
  • gut sein
  • viel Zoom haben
  • günstig sein
Du kannst aber immer nur 2 dieser Punkte haben. ;)

Das von @Madcat69 vorgeschlagene 18-135 finde ich eine gute Alternative. Da hast du ordentlich Überlappung (70 bis 135mm) und muss nicht so oft wechseln.


Um die Suche nach deinem Kamera-Body einfacher zu machen:
Sony verbaut den Stabi nur in den Top-APS-C Modellen. Heißt A6700 und Vorgänger (A6600 & A6500).

Die Unterschiede von 6600 zur 6700 sind recht gering. Der Sensor löst nun mit 26MP statt 24 MP auf und der AF erkennt nun neben Menschen und Tieren zusätzlich auch Insekten, Vögel, Autos, Flugzeuge, Züge. Die Autofokus-Leistung, also wie gut sie fokussieren, ist bei beiden quasi identisch.
 
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