flaphoschi schrieb:
ARM mit Windows ist falsch. Es läuft halt nichts wichtiges nativ. Steam? Spiele? Videoediting? Der Rest muss durch Zwischenschichten und Emulation. Das entfernt den einzigen Vorteil von Windows, Rückwärtskomptibilität zu Win32. Wenn ich nur eine Browser will, ist jedes Chromebook besser. Wenn ich Flexibilität und Kontrolle möchte, Linux und X86_64.
Tut mir leid. Ein X13 mit AMD ist viel besser als ein X13 mit Qualcomm. Obwohl letzteres passiv gekühlt ist. Intel ist sowieso raus.
Das mag vielleicht aus der privat Anwender Sicht so sein - aus der Business Brille gibt es noch eine ganze ganze Menge mehr Windows Vorteile. Wobei sich das heuer schon in Richtung MacOS geöffnet hat. Einige der Business relevanten Dinge gehen mit Windows und MacOS - nicht aber mit Linux. Manche auch via iOS und/oder Android.
Generell ist ein Teil der ganzen Thematik sogar maximal konträr zu dem wie ein Linux für den Anwender ist. Nämlich maximale Kontrolle des Anwenders über das System. -> so funktioniert in vielen Unternehmen aber Business IT nicht. Da heißt es maximale Kontroller der IT Abteilung über das System, der Anwender darf nutzen was ihm bereit gestellt wird und nichts anderes darf gehen.
Am Ende ist bei sowas immer die Frage, für welche Märkte möchte ein Unternehmen diese Geräte platzieren. Ob der Markt der privat Leute mit dem Drang da Linux drauf zu bügeln wirklich so groß ist? Ich wage es zu bezweifeln.
flaphoschi schrieb:
ARM macht auf Grund des quelloffenen Codes der meisten Anwendung unter Linux Sinn. Besonders weil es mit Android und RasPI eine große Installationsbasis gibt. Qualcomm hätte nur eines machen müssen:
Der Mobile Markt ist dort aber wieder ne ganz andere Geschichte. Da kommt ein Hersteller, der für den Prozessor samt allem drum und dran dann wahlweise mit dem Hersteller zusammen oder in Eigenregie die Software zusammen baut. Das in großen Teilen sogar noch maximal undurchsichtig bzw. intransparent sowie das Gegenteil von Quelloffen. Hauptsache die Geräte laufen mit allem was notwendig ist, während sie ausgeliefert werden und nicht abgelöst sind - danach wird der Kram meist fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Und RasPi - Pi4 oder 5 mit Videobeschleunigung der GPU? Kannste doch komplett vergessen. Das ist keine wirklich breit vergleichbare Basis. Da kannste auch nen N-irgendwas Intel Prozessor mit 6W hinstellen und hast wenigstens den kompletten Support. Nebenbei auch SR-IOV - was leider bei Ryzen Modellen ebenso nicht geht.
Randnotiz schrieb:
Vielleicht bilde ich mir das auch ein, soviel presilich zu einem x86 Laptop nehmen die sich da mittlerweile nichts mehr.
Aber doch auch nur wenn du mit 8-16GB und 256GB Disk Space leben kannst. Gut die neuen gibts jetzte mit 16GB RAM minimum - aber obenraus wird das unsäglich teuer.
Mein Arbeitsnotebook kommt aktuell mit 1TB NVMe und 64GB SODimm in zwei 32GB Riegeln. Ein adäquates MacBook Air gibts wohl gar nicht. Ab Pro dann mit 48 oder 64GB RAM und ner 4 vorn am Preis.
mae schrieb:
Und beim Snapdragon X ist es wohl auch so, und das wird wohl beim X2 auch nicht anders werden. Da muesste sich schon Qualcomm bewegen.
Oder es müsste sich einer der großen Player in der OpenSource Welt maßgenlich dafür einsetzen, dass der Kram auch sauber supportet wird. Für Qualcomm dürfte das doch auch eine Art Henne/Ei Problem sein. Wenn der Kram unter Linux nicht sauber tut und sie den Aufwand haben, aber am Ende der Markt dennoch ultra überschaubar ist - dann schließt man vielleicht doch wirtschaftlich gesehen eher den Deal mit Microsoft und hat am Ende mehr davon. Inkl. dem dass Microsoft sich dann schon etwas dreht um die Lauffähigkeit zu bekommen.