News Tuxedo: Aus für Linux-Notebook mit Snapdragon X Elite

RedPanda05 schrieb:
ich prophezeie schonmal 50% Marktanteil für Apple im Notebooksegment.
Das wird aus denselben Gründen schwer werden, wegen denen Qualcomm nicht die großen Marktanteile eingeheimst hat: Das x86 Duo ist eben nicht stehen geblieben. Neben AMDs Zen4 und dann Zen5 Ryzen AI APUs kam auch Intel mit zunächst Meteor Lake und dann Lunar Lake und Arrow Lake H der geplanten ARM Palastrevolte im portablen Windowsland zuvor, und auf einmal war der SD EliteX nicht mehr alleine auf weiter Flur als effizientes SoC, sondern mußte sich gegen starke Konkurrenz der etablierten x86 ISA bewähren. Und auch Dank Umstellung auf EUV Fertigung ist die mittlerweile genauso effizient wie die Snapdragons.
Auch deshalb wäre es gut für Qualcomm, sich hier zu strecken und nicht darauf zu hoffen, daß Redmond ihnen Schützenhilfe leistet. MS hilft nur einer Firma: sich selbst.

Abschließend: Wenn Qualcomm tatsächlich Ernst machen will mit Server CPUs und KI Beschleunigern wären gut laufende Linux Notebooks mit SD Elite Mk. 2 eine gute Werbung vis-a-vis den Leuten, die bei Server und Beschleuniger die Kauf- oder Leasingentscheidungen treffen; denn die allermeisten Systeme da laufen eben auf Linux.
 
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Solange die Linux Deceloper Fraktion faul rumsitzt und die großen Distributionen nichts unternehmen, um die Qualcomm Hardware zu unterstützen, wird das nichts.

Hier im Forum denkt jeder, "Linux ist open source, da wird bestimmt jemand schnell mal die Unterstützung für lau schreiben"

Nein meine Herren, Geld regiert die Welt. Wenn Canonical und RedHat da nicht einsteigen (Valve zählt ja außerhalb der Gamingblase nicht), dann wird das nichts. Ein Treiber allein macht noch keine OS Integration.

Man kann von Windows halten was man will, aber die unterstützen die Snapdragon X Hardware vorbildlich. Die waren auch die einzigen, die bei Spectre/Meltdown innerhalb 72 Stunden sämtliche ARM Hardware gepatcht hatten, sämtliche Windows Phone/Mobile und Windows RT Tablets.

Nur zur Info: Windows unterstützt seit fast 30 Jahren ARM.
 
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cypeak schrieb:
außerdem: natürlcih würde ich als linux nutzer gerne mehr "taugliche" arm geräte auf dem markt sehen wollen, aber zur wahrheit gehört dazu dass auch apples arm-silicon unter linux nicht besonders gut unterstützt wird.

Eigentlich gar nicht. Weil Apple nicht will. Zwar haben die Asahi-Linux-Leute mit heroischem Aufwand bei betraechtlichen Teile von M1 und M2 herausgefunden, wie die Hardware angesprochen werden muss, und haben dadurch etwas gebaut, was zumindest halbwegs funktioniert, aber Apple liess schneller neue Chips nachfolgen, als die es schafften, die ersten fertigzuunterstuetzen, und daher werden M3 und folgende gar nicht unterstuetzt. Und inzwischen haben auch einige Asahi-Linux-Leute aufgehoert, da wird also nicht mehr viel kommen.

Und beim Snapdragon X schaut die Sache fuer mich genauso aus: Qualcomm will nicht, und da haben sich auch keine begeisterten Amateure gefunden, die sowas aehnliches wie Asahi Linux auf die Beine stellen wuerden, und Tuxedo konnte das auch nicht stemmen, also gibt's kein Linux fuer die Snapdragon X laptops.

Wer ueberlegt, sich so einen Laptop zu kaufen, sollte uebrigens einpreisen, dass er kein langes Leben haben wird:

Wie lange wird Qualcomm den X noch verkaufen, wenn der X2 auf dem Markt ist? Vermutlich kurz.

Wie lange wird Qualcomm noch Treiber fuer den X updaten, wenn der X nicht mehr verkauft wird? Vermutlich kurz.

Wie lange werden neue Windows-Versionen noch mit den alten Treibern arbeiten? Vermutlich betraechtliche Zeit, aber das kann auch schnell vorbei sein, wenn Sicherheitsschrauben angezogen werden (siehe Windows 11-Support).

Wer wird den Laptop noch benutzen koennen, wenn Windows nicht mehr darauf laeuft? Niemand, weil ja auch nichts anderes darauf laeuft.

[edit]
Wer wird so einen Laptop dann kaufen wollen? Niemand.

Was wird der Restwert so eines Laptops sein? 0.
[/edit]

In der Zwischenzeit verwende ich einen Lenovo E130 von 2012 mit Ubuntu 24.04, und er tut alles, was ich brauche.
 
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flaphoschi schrieb:
ARM mit Windows ist falsch. Es läuft halt nichts wichtiges nativ. Steam? Spiele? Videoediting? Der Rest muss durch Zwischenschichten und Emulation. Das entfernt den einzigen Vorteil von Windows, Rückwärtskomptibilität zu Win32. Wenn ich nur eine Browser will, ist jedes Chromebook besser. Wenn ich Flexibilität und Kontrolle möchte, Linux und X86_64.

Das ist aber nicht so, diese ganzen Zwischenschichten und Emulation funktioniert prima. Und Rückwärtskomptibilität ist bei Computer alles das A und O ohne Rückwärtskomptibilität ist jedes Produkt egal wie technisch ausgefeilt einfach Mist!
Ergänzung ()

igi666 schrieb:
S&P500 Konzern hier....es gibt sehr viel Linux knowhow (klar, wird ja serverseitig eingesetzt), aber auf den User Endgeraeten nur noch Windows 11 oder MacOS. Der Zwang zu Sicherheitssoftware die es fuer Linux nicht gibt bzw. die nur steinalte Distributionen kennt schreibt das OS vor, frueher gab es hier auch Linux...

Im Unternehmensbereich ist das aber wohl auch einfach dem Compliance/Security-Checkbox-Abhaken geschuldet.

Aber ich behaupte einfach mal, dass es den Kram auch nicht fuer Windows on Arm gibt......keine Ahnung wie je etwas anderes als x86-64 Windows im Firmenbereich exisitieren soll -_-

Also mein sandboxie von x64 auf ARM64 zu portieren waren einpaar monate arbeit für nur mich, ARM64 is also für keine große Firma ein Hinderniss wenn das ein einzelner Entwickler in kürze auch selber schaffen kann.
 
ETI1120 schrieb:
Im übrigen ist die sehr gute Situation für die AMD GPUs-Treiber in Linux, nicht unbedingt AMDs verdienst. Manchmal machen andere Leute für einen die schwere Arbeit. Das ist das schöne an Open Source.

Dass es nicht nur AMDs Verdienst ist, mag sein, aber es ist tatsaechlich unbedingt AMDs Verdienst. Das sieht man schoen bei Nvidia. Da waren genuegend Leute bereit, schwere Arbeit zu leisten, und haben das Nouveau-Projekt auf die Beine gestellt, aber ohne Informationen ueber die Schnittstellen zur Hardware ist das, was da herauskommt, eben doch beschraenkt.

Angeblich haben sie ihre Politik inzwischen geaendert (wobei sie einen Gutteil der Sachen, die sie geheim halten wollen, in einen Blob verschoben haben), aber bis das Fruechte traegt, dauert's halt. Jedenfalls haben Qualcomm und Nvidia zu Linux 6.17 mehr Zeilen beigetragen als AMD, die Frage ist halt, ob dabei Unterstuetzung fuer den Snapdragon X und die Nvidia-Desktop-Karten dabei war.
Ergänzung ()

igi666 schrieb:
S&P500 Konzern hier....es gibt sehr viel Linux knowhow (klar, wird ja serverseitig eingesetzt), aber auf den User Endgeraeten nur noch Windows 11 oder MacOS. Der Zwang zu Sicherheitssoftware die es fuer Linux nicht gibt bzw. die nur steinalte Distributionen kennt schreibt das OS vor, frueher gab es hier auch Linux...

Im Unternehmensbereich ist das aber wohl auch einfach dem Compliance/Security-Checkbox-Abhaken geschuldet.

Liegt aber offenbar auch daran, von wem man sich dafuer zertifizieren laesst. Bei uns gab's offenbar aus diesen Gruenden Druck, dass jeder Mitarbeiter einen Online-Sicherheitskurs absolvieren muss, aber dass die Mitarbeiter zwangsweise auf Windows und MacOS umgestellt werden, das ist noch keinem eingefallen.

P.S.: Ich vermute einmal, dass MacOS von den Security-Checkbox-Dienstleistern unterstuetzt wird, hat mit Nachfrage zu tun. Dass Linux (z.B. in Form von Ubuntu) nicht unterstuetzt wird, auch.
 
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ARM mit den typischen Problemkomplex Treiber, "Bios" etc. Wir sind entsetzt, empört und erschrocken. QCom zudem unfähig wie immer. Am Ende kommt der Chinese und bringt ein ganzes Ökosystem mit.
 
icetom schrieb:
Die Zielgruppe dafür gibt es außerhalb solcher Foren wie cb nicht. Weiß schon die posts hier zeigen dass keiner was von Zielgruppenanalyse versteht.
Wenn es die geben würde dann würde Linux/Desktop selbst nach 30 Jahren nicht bei ~4% Weltmarktanteil rum krepeln.
Linux Desktop interessiert eben nicht. Wenn dem anders wäre dann würde der Markt mit Rechnern und LinuxOS Überschwemmt sein, ist aber nicht so und dafür gibt es mehrere Gründe, außer in den Köpfen einer Handvoll Ideologen die glauben mit Linux/Desktop könne man die Welt verändern.
Selbst im Gaming hat man Linux teils komplett aufgegeben. Ja aufgegeben, denn ganz ehrlich Gaming unter Linux geht nur mit Windows Spiele und Wine/Proton. Linux hat damit so gut wie gar nichts zu tun. Das ist Schade, denn damit Untergräbt man die Weiterentwicklung für echte Native Spiele für Linux. Nur das die ganzen Geblendeten daran nicht denken und weiter so schön daher quasseln wie toll doch Linux in Gaming ist.
 
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Das zeigt einmal mehr, was für eine gigantische Leistung der damalige Wechsel von x86 zu Apple Silicon bei Apple war.
Ich konnte damals ohne Probleme von einem Intel MacBook auf das damalige M1 MacBookPro wechseln und habe außer dem fehlenden Lüftergeheul und der deutlich besseren Akkulaufzeit nichts davon gemerkt, dass mal eben die komplette CPU Architektur gewechselt wurde.
Ähnlich gut lief auch damals der Wechsel von PPC zu Intel.
 
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Gullveig schrieb:
Solange die Linux Deceloper Fraktion faul rumsitzt und die großen Distributionen nichts unternehmen, um die Qualcomm Hardware zu unterstützen, wird das nichts.
Ok. Hast du nachverfolgt wie Asahi verlaufen ist? AMD, Intel und jede Menge andere Schuppen machen das was was jeder macht, der möchte das seine Hardware unter Linux läuft: Sie steuern selbst Code bei oder fördern externe Entwicklung durch gute Dokumentation. Oft tun sie beides.
Mit faul herum sitzen hat das wenig zu tun. Bei Qualcomm sind sie einfach der Meinung, das der Linux Desktop ausgelassen werden kann, um proprietären Code vor Mitbewerbern zu schützen or whatever.
Und dementsprechend verhalten sie sich. Das bedeutet, externe Entwickler können nur durch trial and error heraus finden, wie man den Kernel patchen muss damit alles halbwegs läuft und bekommen dann mit der Rechtsabteilung von Qualcomm zu tun.
Gullveig schrieb:
Ein Treiber allein macht noch keine OS Integration.
Cool. Nur war hier Linux schon so weit als Windows Desktop auf ARM noch völlig unbenutzbar war, mangels dafür compilierter Applikationen. Das gute an freier Software ist ja, dass man sie einfach für x-beliebige Architektur komplilieren kann.
Gullveig schrieb:
Nur zur Info: Windows unterstützt seit fast 30 Jahren ARM.
Nur zur Info: Linux unterstützt setze beliebige Architektur ein seit es Linux und die Architektur gibt.
 
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doalwa schrieb:
Das zeigt einmal mehr, was für eine gigantische Leistung der damalige Wechsel von x86 zu Apple Silicon bei Apple war.
Ja und nein.

Ja, weil es eben nicht alleine damit getan ist die andere CPU einzubauen. Es sind sehr viele weitere Anpassungen erforderlich. Vor allem wenn man nicht auf eine saubere Schnittstelle zwischen Hardware nahen Software und dem Rest der Software sorgt.

Nein, weil es der dritte Wechsel der CPU-Architektur für den Mac war. Also hat Apple diese Schnittstellen geschaffen und deswegen war der dritte Umstieg für Apple sehr einfach. Auch ein hypothetischer vierter Umstieg wäre problemlos.
ghecko schrieb:
Bei Qualcomm sind sie einfach der Meinung, das der Linux Desktop ausgelassen werden kann, um proprietären Code vor Mitbewerbern zu schützen or whatever..
Qualcomm hat sich bisher nicht mit Ruhm bekleckert was den Support von Linux angeht.

Das muss aber nicht so bleiben.
 
Randnotiz schrieb:
Vielleicht bilde ich mir das auch ein, soviel presilich zu einem x86 Laptop nehmen die sich da mittlerweile nichts mehr.
Je nachdem, die günstigsten MacBooks sind sehr kompetitiv, solange man mit 256 GB nicht ersetzbarer SSD zurechtkommt. Immerhin sind es jetzt minimal 16 GB und das ist vollkommen in Ordnung.
Im oberen Segment ist der Unterschied je nachdem nicht nennenswert. Mein derzeitiger Traum-Laptop (ThinkPad P1 Gen8) kostet ohne dGPU, mattem 16" Touch-OLED und 32 GB/1 TB knapp €3150. Ein MacBook Pro 16 mit nur 24 GB und 1 TB verlöteter SSD kostet €3050, aber weil der OLED im ThinkPad matt ist, sollte man mit NanoTextur vergleichen und dann sind es €3240.
Da muss man wissen, was einem wichtiger ist. Reparieren geht bei Apple aber nicht besser und in den ThinkPad kann man selber sogar zwei SSDs einbauen.

fdsonne schrieb:
so funktioniert in vielen Unternehmen aber Business IT nicht. Da heißt es maximale Kontroller der IT Abteilung über das System, der Anwender darf nutzen was ihm bereit gestellt wird und nichts anderes darf gehen.
Wieso sollte das mit Linux nicht gehen?

mae schrieb:
Wie lange wird Qualcomm den X noch verkaufen, wenn der X2 auf dem Markt ist? Vermutlich kurz.

Wie lange wird Qualcomm noch Treiber fuer den X updaten, wenn der X nicht mehr verkauft wird? Vermutlich kurz.
Die eigentliche Frage. QC muss jetzt beweisen, dass sie mehr liefern werden. 7 Jahre für Android-Smartphones (wobei das jetzt nicht direkt für Treiber steht) sind eine Ansage, aber für Laptops ist das jetzt nicht besonders.

mae schrieb:
Zeilen sind nicht unbedingt eine qualitative Aussage. Es gab die letzten Jahre relevante Verbesserungen, die nur ein paar Dutzend, wenn nicht sogar nur ein paar Zeilen gebraucht haben, um zum Resultat zu kommen.
 
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ETI1120 schrieb:
Im übrigen ist die sehr gute Situation für die AMD GPUs-Treiber in Linux, nicht unbedingt AMDs verdienst. Manchmal machen andere Leute für einen die schwere Arbeit. Das ist das schöne an Open Source.
AMD hat zumindest anno dazumal die Kröte geschluckt und offene Treiber gebaut, die mit den Standards vom Linuxkernel konform waren. Genauso wie AMD ihre GPUs halbwegs dokumentiert und so Entwickler entsprechende Möglicheiten haben.


Und was führt Dich zur Annahme, dass Qualcomm so weiter agieren wird wie bisher?
Damit die Qualcomm SoCs interessant werden, müssten ACPI funktionieren, damit man nicht auf jeder Hardware einen eigenen DeviceTree braucht. Bisherhige Patsches für Elite X2 zeigen keinerlei Entwicklung in die Richtung. Entsprechend erwarte ich, weiterhin Notebooks mit allenfalls unvollständigen DeviceTrees.

Für Windows funktioniert ACPI, die Firma könnte also.

Wieso sollte Hans De Goede zu Qualcomm wechseln. Nur viel Cash oder eine interessante Aufgabe?
Weil Intel Stellen gestrichen, Projekte beendet hat. Da kann Qualcomm problemlos grüneren Rasen haben auf den man wechseln will, ohne dass da wirklich viel besser werden muss im Endkundenbereich. Zudem vermute ich, dass Qualcomm sich mit den Margen und Mengen im Endkundenbereich nicht zufriedengeben wird und auch SOCs für Server anbieten wollen wird. Da braucht es dann Mainline und fürs Marketing entsprechend tragfähige Namen für das Versprechen, dass der Kram funktionieren wird.
 
igi666 schrieb:
keine Ahnung wie je etwas anderes als x86-64 Windows im Firmenbereich exisitieren soll -_-
also hier jemand aus einem mdax unternehmen - hier gibt es linux und windows parallel; zumindest die entwicklung nutzt linux auch im produktivumfeld.
dadurch das immer mehr cloud bzw. serverbasierte dienste wie jita, confluence, office-anteile, etc. benutzt werden ist ein hybrides umfeld auch kein großes problem.
die "sicherheitssoftware" die da unter windwos läuft..nunja, die hälfte davon sind fernwartungstooles mit software-intallations-managern und policy-enforcement schnittstellen...
Ergänzung ()

mae schrieb:
Wer wird den Laptop noch benutzen koennen, wenn Windows nicht mehr darauf laeuft? Niemand, weil ja auch nichts anderes darauf laeuft.

[edit]
Wer wird so einen Laptop dann kaufen wollen? Niemand.

Was wird der Restwert so eines Laptops sein? 0.
das ist für die meisten user in der heutigen "wegwefgesellschaft" offenbar kein problem...phones, tablets und so manches hochpreisiges "lifestyle" gerät wird auch nach einigen wenigen jahren aus dem support und der nutzung aussortiert...
für user die etwas mehr wollen oder eben alternative systeme nutzen wollen - und linux und so ein snapdragon oder apples m3/m4 wäre ein traum - ist das leider von vornherein nur halb so interessante hardware...
 
Deinorius schrieb:
Zeilen sind nicht unbedingt eine qualitative Aussage.

Natuerlich nicht. Aus einem Paper (WIMRE ueber Smalltalk): "On a good day, the number of lines of code produced is often negative". Wobei so eine Aenderung wohl auch in der Statistik als positiver Beitrag aufscheinen wuerde, umso staerker, je mehr Zeilen entfernt wurden.

Aber umgekehrt braucht manche Funktionalitaet eben viele Zeilen Code, auch beim besten Programmierer.

Ich denke aber, dass auch der Code von Qualcomm und Nvidia, der im Mainline-Kernel landet, keine Luftnummer ist, sonst wuerde er nicht aufgenommen. Nichtsdestoweniger sind diese Firmen bei Snapdragon X und bei den Desktop-Grafikkarten noch lange nicht dort, wo AMD schon seit vielen Jahren mit ihren CPUs, GPUs, und SoCs ist. Mal sehen, ob sich das aendert, bis dahin sind sie bei mir auf der No-Buy-Liste.
 
Opa Hermie schrieb:
Bei Linux sehe ich noch die größten Chancen, was brauchbares für ARM64 zu schaffen, ist halt nur die Nische in der Nische. Und man ist leider auf Gedeih und Verderb den Hardwareherstellern ausgeliefert, für die Open Source maximal ein Abfallprodukt ist.
Solange man mit Open Source kein Geld machen kann, wer will es den Großen Firmen übel nehmen? Das sind fast alles Börsen Notierte Unternehmen und da ist für Ideologische Kuschel IT kein Platz.
Und dabei ist Linux noch das kleinste Problem. Es ist die Software die einfach nicht da ist. Und da braucht man noch nicht mal nach Arm zu schauen, selbst im x86 Sektor will Linux niemand haben weil eben die Software die die Welt nutzt Großteils nicht für Linux Nativ verfügbar ist.
 
nlr schrieb:
zu viele Problemen seien während der Entwicklung aufgetreten.
Das n am Ende von Problemen ist zu viel. :)
 
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Finde ich sehr schade. Ich suche ein ARM64 Linux Gerät...
 
Piktogramm schrieb:
Apple Books mit M1 oder M2, bedingt M3.
M2 hatte ich getestet. Läuft leider nicht zufriedenstellend. Zu vieles auf TODO-List vom Projekt
 
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Loretta schrieb:
Finde ich sehr schade. Ich suche ein ARM64 Linux Gerät...

Raspi 5. Wenn's ein Laptop sein soll, Pinebook Pro, falls man das noch kriegt. Dann bieten sie auch noch das Pinetab2 an, das findet sich auch im EU shop. Ist aber beides viel langsamer als ein Apple M1 oder auch der Raspi5, aber dafuer ist der Hersteller an Linux interessiert (warnt aber davor, dass Wifi und Bluetooth nicht funktionieren).
Ergänzung ()

Loretta schrieb:
Ich suche ein ARM64 Linux Gerät...

Es gibt auch einen Laptop mit Raspi CM5. Allerdings wohl ohne WLAN.
 
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