News VW: ID.3 erhält größeres Display mit ChatGPT und stärkeren Motor

Immer diese Gemaule mit "zu niedrigen PS-Zahlen"...
Am Ende stehen in der Zulassung eh nur zweistellige kW-Werte als Dauerleistung drin, egal ob der Motor für 30 Sekunden bei vollem Akku und 25 °C nur 150 kW, 210 kW oder 300 kW zur Verfügung stellen kann. Vom Reifenverschleiß bei 300 kW über eine Achse fang ich gar nicht erst an zu debattieren. ;)
 
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Jack3ss schrieb:
da wir inzwischen wissen dass sie das auto sogar um 15.000 verkaufen...
Das waren vor knapp einem Jahr insgesamt 7.000 Fahrzeuge in einer Rabattaktion, es ist nicht der Standardpreis. Und bei denen war der Verlust aus Marketinggründen einkalkuliert.
 
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iNFECTED_pHILZ schrieb:
Mich nervt wie verhalten die etablierten mit PS umgehen. Man sieht es doch bei Tesla und den ganzen anderen Newcomern am Markt, 350kW ist kein Hexenwerk und hat mit rekupation auch Vorteile. Aber nein, man könnte sich ja die GTI Fraktion kanabilsieren. So wird das nichts.
Also ganz ehrlich, so geil Leistung im Auto auch ist, aber mehr als 200PS brauchen vermutlich 99% der Leute einfach nicht im Alltag...
Klar ist geil wenn du jemanden den Elektroautopunch demonstrieren kannst aber beim normalen rumgurken von zu Hause zur Arbeit ... 🤷‍♂️
 
Macerkopf schrieb:
Keine Ahnung was für ein Auto du fährst, aber mein BMW (G20) war in fast 4 Jahren noch kein einziges Mal wegen irgendwelcher Technikausfälle in der Werkstatt, OTA-Updates laufen seit Tag eins ohne Probleme. Selber Schuld wenn man den VW Müll kauft, die Probleme waren hinlänglich bekannt.
Hach, wo soll ich anfangen bei meinen Technikproblemen mit meinen BMW, welche ich früher gefahren bin bevor ich wegen zu viel "Premium" zu Audi gewechselt bin (und dort den selben Mist erlebt habe)? Bei der rausgerissenen Hinterachse im 328i E46 Touring? Bei den defekten Klimaanlagen, elektrischen Sitzverstellungen und elektrischen Heckklappen in den späteren Modellen? Kann mich gerade nicht so richtig entscheiden... 😉
 
9t3ndo schrieb:
Tesla Model 3 (Longrange) würde ich weiterhin dem VW vorziehen. Schon alleine wegen der Ladeinfrastruktur und Reichweite. Die 2000€ wären das für mich auf jeden Fall Wert.
Noch dazu ist das Model 3 halt einfach deutlich größer.
Ergänzung ()

Rockstar85 schrieb:
Die böse Überraschung erlebst du dann im Schadensfall
Vollkasko :-)
 
B.XP schrieb:
Das passiert doch gerade?! Die ID.3 gibt es mit mittlerem Akku für 35k€ oder tw. Weniger, je nachdem wie gerade die Angebotslage bei VW ist zwischendurch auch mal für 32k€.
Ja, aber dann bleibt die schreckliche Bedienung. Ich fahre wirklich gerne ein eAuto und habe daran meine Freude, aber die Bedienung von VW bei ID3 & ID4 sind einfach wirklich schlecht. Zum Glück wird auch das ja erkannt und man will es bei den nächsten großen Entwicklungsschritten wieder ändern und weniger Touch. Und daher sehe ich das aktuell einfach als verschwendete Liebesmühe.
Denn die Entwicklungasarbeit nun kosten ja auch Zeit und Geld und die kleinen Schritte lösen nicht die Probleme.
 
B.XP schrieb:
VW updated den ID.3 auf die aktuelle Version des MEB und die Leute drehen durch…
Wundert mich auch bei dem ungeliebten Hobel 😅
B.XP schrieb:
Alle BEVs haben eine andere Spitzen- als Dauerleistung. Tesla „überlädt“ die E-Maschine stärker als alle anderen mit dem Ergebnis dass die Diskrepanz zwischen Spitzen- und Dauerleistung gewaltig ist. Die volle Leistung erhältst du nur unter bestimmten Bedingungen.
Sie reizen ihn besser aus. Und der einzige mir erklärbare Grund ist eben Verbrennerkunden nicht zu vergraulen (besagte GTI Fraktion) die dann im Vergleich sehr schwach rüstung dastehen. Zieht sich halt wie ein roter Faden bei Herstellern die beide Antriebe anbieten. Hyundai/Kia mal ausgenommen.
B.XP schrieb:
Das Ergebnis ist, dass du einen Tesla in die Überhitzung bekommst, einen VW nicht. Ein Model 3 kommt mit unter 20% SOC kaum noch vom Fleck, beim ID.3 spürst du die geringere Batteriespannung kaum.
Also im aller schlimmsten Fall ist mein Model Y dann so lahm wie der ID3 in Bestform. Kann ich mit leben.
B.XP schrieb:
Das ist schlicht eine Auslegungsfrage zwischen „bis zu“ und Konsistenz.
Im Alltag fällt mir das aber null auf. Für Ampelsprints, Überholmanöver oder mal spaßiges Landstraßenräubern (ja das geht mit einem Model Y erstaunlich gut) langt es dicke. Mir ziemlich egal ob meine zweite Nürburgring runde lahm wird.
B.XP schrieb:
Das passiert doch gerade?! Die ID.3 gibt es mit mittlerem Akku für 35k€ oder tw. Weniger, je nachdem wie gerade die Angebotslage bei VW ist zwischendurch auch mal für 32k€.
Aber eben nur mit der Gurkenvariante. Will man ein paar mehr PS kommt man spielend auf die 50k. Die hab ich bei Tesla aber schon in der Billovariante.
B.XP schrieb:
Und welche genau wären das? Tesla produziert immer „auf Halde“ und verkauft gebaute Autos. In China gibt es „Autofriedhöfe“ von Bankrotten Car-sharing-Flotten.
Deine Aussage suggeriert als gäbe es Halfen voll mit unverkauften Teslas, was so nicht stimmt. Ich erinnere mich da aber an so manch Parkplätze vom Flughafen die voll mit VWs waren 😅 Jetzt haben sie die Produktion entsprechend gedrosselt, das Werk läuft glaube ich mit knapp 40% Auslastung.

Noch dramatischer ist es beim IDBuzz. Die werden gerade für 199€ im Leasing verramscht um überhaupt welche loszuwerden.
B.XP schrieb:
Aber als Neuwagen haben auch die kleinsten Verbrenner gegen die größten Elektro-SUVs leider keine chance.
So siehts aus. Vorhandenes Auto lange nutzen, Neuwagen aber bitte Elektro.
 
Tr8or schrieb:
Hach
Mein erstes Auto, den Golf 2 mit 140ps, konnte man größtenteils selber reparieren. Ein altes gammeliges Kassettendeck, mit Bandsalat inklusive, war das höchste der technischen Ausstattung!

Wozu brauche ich ein Auto mit Internet und KI? Lächerlich...

Okay, der Boomer hat gesprochen.

Dein erstes Auto war ein Golf GTi.

In den 1980ern...

Ernsthaft?

Lächerlich finde ich die Abneigung gegen technische Neuerungen die ihr hier abfeiert.

Einen Sprachassistenten mit einer LLM zu verbinden, ist genau das fehlende Puzzleteil das bei Alexa, Siri und Co bisher gefehlt hat um diese Assistenten wirklich nützlich zu machen.

Aber nein, hier wird reflexartig geschimpft da man so einen Schmarn nicht braucht weil man das in den 1980ern auch nicht hatte...
 
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pitu schrieb:
Bitte?! Die 20kW Mehrleistung sind aber wirklich ein Witz so wie die Beschleunigungswerte.
VW ist eben sehr konservativ und möchte durch die geringe Leistung seine Käufer vor Unfällen schützen.

Anders kann ich mir diesen Verhalten nicht erklären.

Der Grund ist Effizienz. Ein E-Motor hat auch eine Effizienzkurve, siehe Anhang, Quelle:
https://www.servax.com/de/14/technologie/energieeffizienz.html

PSM: Permanenterregter Synchronmotor, die häufigste verbaute Variante in BEVs.

Was sehe wir da? Unter 10% Last fällt die Effizienz massiv ab. Im Sinne von 70% Wirkungsgrad statt 90-95%.

Nehmen wir nun mal ein 35kW-E-Auto wie meins (C-Zero). Das verbraucht zum Geradeausfahren bei 50 km/h laut CarScanner etwa 5kW, sind 20% Last, da sind wir im 90-95%-Bereich.

Ein 350kW-E-Auto ist dabei bei 2% Last, der Wirkungsgrad bei vielleicht 70%. Es verbraucht damit schonmal gut 9-10 kW.

Das lässt sich auch auf Autobahn übertragen, bei Tempo 100 werden bei einer kleinmotorigen Limousine etwa 10 kW fällig, das 350kW-Auto ist da schon bei locker 15 kW.

Die 350kW kommen quasi nie zum Einsatz, zu 95% wird der Teillastbetrieb abgerufen. Deshalb ist es Quatsch die Motoren so groß zu machen. Vom Gewicht und Ressourcenverbrauch (vorallem mehr Kupfer für die Wicklungen) mal abgesehen. Wenn dann macht es Sinn zwei unterschiedlich große Motoren zu verbauen, und den großen nur beim Beschleunigen zuzuschalten.

Zur Rekuperation: Klar kann ein großer Motor mehr rekuperieren, aber erstens müssen da alle Komponenten mitspielen (PWR, Batterie, Lademanagement), zum Anderen liegt die Effizienz beim Rekuperieren vlt bei 60%, es geht also viel Energie verloren.
 

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pacifico schrieb:
Lächerlich finde ich die Abneigung gegen technische Neuerungen die ihr hier abfeiert.
Denke nicht das die meisten hier gegen technische Neuerungen sind.
Was halt Scheisse ist , wenn Hersteller Müll Assistenzsysteme raushauen nach dem Bananenmotto "Produkt reift beim Kunden".
Finde ganz gut das hier Boomer rumlaufen, die sich noch erinnern können das es früher langlebige Produkte und eine Qualitätskontrolle gab.
 
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Tommy Hewitt schrieb:
Da fängt es ja schon an. Statt einfach nur etwas vom Gaspedal zu gehen, jedesmal den Fuß zur Bremse heben? Wofür?

Ist einfach angenehm. Im Stadtverkehr brauch ich kein Segeln. Man muss sich einfach umgewöhnen. Wer das nicht will/kann, wird es halt nicht verstehen.

Auf der Autobahn schalt ich dann auf adaptive Rekuperation, da ist Segeln bei freier Bahn erwünscht.
Es sollte eben wählbar sein, je nach Vorliebe des Fahrers. Ist ja nur Software und damit eigentlich kein großer Aufwand.
Ist es aber zB bei Tesla nicht. Dort wird immer rekuperiert, wenn man vom Gas/Strompedal geht und das Bremspedal löst sofort die mechanische Bremse aus.
 
pacifico schrieb:
Lächerlich finde ich die Abneigung gegen technische Neuerungen die ihr hier abfeiert.

Ich habe hier niemanden seine Abneigung feiern sehen. Sie wird eben ein bisschen überspitzt formuliert, aber das machen die Enthusiasten ja ebenso. Sehe da kein Problem. Autos sind meistens kein Hobby, sondern notwendig, und ein Teil der Bevölkerung - zu dem ich und ein Großteil meiner Bekanntschaft sich zählt - sieht sich beim aktuellen Angebot eben nicht repräsentiert. Autos sind immer hier und da ein Thema und ich bekomme die Unzufriedenheit und die Gründe dafür mit.

Meine Abneigung zielt nicht auf die Neuerungen selbst, sondern dass ich keine Wahl habe und sie teilweise mitkaufen muss. Selbst ein Dacia Spring hat ein Dutzend Systeme drin, die ich nicht brauche. Da könnte ich nochmal deutlich Geld und Gewicht sparen. Aber wegen meiner Körpergröße kommt der auch nicht infrage.

Ob Verbrenner oder Elektro spielt da auch keine Rolle, das Problem ist dasselbe.

Ist das so schwer zu verstehen? Soll doch jeder, der es braucht, seinen Wagen mit Vollausstattung kaufen und Spaß daran haben, das könnte mir kaum gleichgültiger sein. Es gibt eben für das andere Ende der Ausstattungskurve keine Optionen mit aktuellem Sicherheitsstandard.
 
klalar schrieb:
Finde ganz gut das hier Boomer rumlaufen, die sich noch erinnern können das es früher langlebige Produkte und eine Qualitätskontrolle gab.
Das einzige was helfen würde, wenn die Kunden einfach mal kein VW kaufen würden.
Wenn der Absatz um 20-30% einbrechen würde, dann würde sich VW auch bewegen.
Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass es an sicht egal ist was die machen.

Nach dem Dieselskandal habe ich damit gerechnet, dass der Absatz bei VW massiv einstürzen wird.
Passiert ist da aber nix, den Kunden ist das scheinbar scheiß egal.
 
Nightmar17 schrieb:
Wenn der Absatz um 20-30% einbrechen würde, dann würde sich VW auch bewegen.

Das einzige, was passieren wird, ist dass VW oder auch jeder andere Autohersteller nach Staatshilfen schreit und sie auch bekommen würde.
 
misterk87 schrieb:
Wir haben allerdings noch ein größeres Problem, und das sind die Stromnetze. Es werden teilweise schon keine Ladeanschlüsse mehr genehmigt, da sie das Netz überlasten würden. Auch größere Wohnanlagen in München bekommen teilweise nur 2 Schnelllader genehmigt. Die Antwort ist also ganz einfach: Wir haben einfach zu wenig Strom und zu wenig Netze.
Ach ja, das „Argument“ der maroden Stromnetze. 🙄
Bis 11kW ist die Installation einer Wallbox Genehmigungsfrei. Man muß lediglich den Energieversorger informieren.

Ok, ich höre schon „aber die schalten dir dann den Strom ab“. 😂
Zum einen kann er höchstens drosseln, nicht abschalten. Viel entscheidender ist aber: wenn dein Energieversorger tatsächlich mal drosseln sollte, verpflichtet er sich automatisch zum raschen Ausbau der Infrastruktur in diesem Gebiet. Er wird sich also schwer hüten, einfach so mal eine Drosselung durchzuführen.
 
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Tommy Hewitt schrieb:
Also umso mehr Fehlerquellen.

Auch eine Batterie ist nicht einfach Schrott. Einzelne Module können da getauscht werden. Die Anbieter dafür werden auch immer mehr. Niemand wirft eine Batterie einfach so auf den Schrott, viel zu wertvoll.

Das ist aber halt nicht so - eher da Gegenteil.

Akkus werden immer mehr tragende Teile und die Zellen werden auch aus Sicherheitsgründen vergossen etc



Es wird zwar immer das gerne gezeigt

https://c8.alamy.com/comp/2H0PFT9/0...to-patrick-pleuldpa-zentralbildzb-2H0PFT9.jpg

Aber die Realaität ist am Ende das hier (beides Model Y)

https://www.notebookcheck.net/fileadmin/Notebooks/News/_nc3/4680_Battery_Replacement.jpg

Wenn man Zellen einfach einzeln tauschen kann ist das eher der billige veraltetet Geiz-ist-geil Schrott im Automotive Bereich.

Recycling heisst deshalb auch Akku schreddern und dann die Schnippsel trennen weil das Auseinanderbauen absurd teuer wäre.
 
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chardy schrieb:
Das einzige, was passieren wird, ist dass VW oder auch jeder andere Autohersteller nach Staatshilfen schreit und sie auch bekommen würde.
Würde ja am schlechten Absatz nicht ändern, außer VW würde dann die passenden Produkte bringen.
Oder meinst du die würden jedes Jahr Milliarden bekommen, weil die ihr Geschäft nicht auf die Reihe bekommen?
 
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