Passt damit wunderbar zu
https://www.computerbase.de/news/wi...enn-der-ai-overview-falsches-behauptet.97837/
Jeder "KI" Anbieter ist haftbar für seinen Käse und weil es hier um so viele Mrd. geht, müssen die Strafen für einen Mangel am Ende auch hoch ausfallen, sonst lernen es die Manager nicht.
mmdj schrieb:
kann jemand sagen wie genau der chatbot den suizid unterstützt hat?
In welchem Fall? Welcher Chatbot? Wo? Im Artikel werden mehrere Vorkommen genannt, so dass deine Frage hier leider nicht eindeutig ist.
Generell gibt es tatsächlich Fälle, wo wir aus Gerichtsakten wissen, dass ein Chatbot aktiv einem depressiven geraten hat "bring dich um". Es gibt auch Fälle, wo dass eher semi-aktiv passiert weil der Chatbot halt einfach alles bestätigt was der Nutzer möchte. Wo genau ein spezieller Fall liegt, musst du den Gerichtsakten oder Zusammenfassungen der Gerichtsakten der speziellen Fälle entnehmen.
Alle diese Fälle sind aber gleich problematisch, weil Nutzer die Depression haben nun mal alle sehr verwundbar sind und es letztlich egal ist, wie aktiv der Zuspruch ist, es darf diesen halt einfach nicht geben. Punkt.
Daher ist dein dritter, etwas verharmlosender Abschnitt hier auch überhaupt nicht passend: es geht aktiv darum, dass ein voll automatisches Tool Selbstmord fördert. Es geht
nicht um Leistungsdruck der Gesellschaft, Einsamkeit der Gesellschaft, Mangel an Empathie der Familie/Gesellschaft etc.
All diese Dinge kann der Chatbot nicht lösen und der Betreiber will es auch gar nicht. Im Gegenteil: er möchte dass du möglichst viel Zeit mit dem Chatbot verbringst weil ihm dass potenziell Geld bringt...
Was einfach mal das komplette Gegenteil eines Psychologen ist, der möchte dich so gut wie möglich geistig gesund sehen.
Auch wenn gerade konservative hier gerne mal behaupten "Die sind unnötig, wollen nur Geld! Sei Tough!", sieht die Realität halt einfach anders aus. Und ja, in den USA ist dass mit dem Gesundheitssystem etwas schwerer als hier, aber auch hier haben wir ja leider einen Mangel an Psychologen und mehr noch einen Mangel an Verständnis gerade in den vorher genannten konservativen Lagern...
Jeder brauch mal psychologische Hilfe (inklusive mir und dir) und je mehr wir die "Technik" überlassen, desto wahrscheinlicher wird dass die Depressions- und Suizid-Rate weiter steigt.
Konstruktiv gesehen, müsste OpenAI, Google & Co. hier für ihre Chatbots intern ein Parameter mit-schleifen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Depression misst. Dass wiederum müsste äußerst kritisch eingestellt sein, so dass man schon bei sehr geringer Wahrscheinlichkeit den Modi der Konversation ändert und aktiv auf psychologische Hilfe hinweist ohne dabei den Nutzer zu bestätigen.
Klar wird sowas nicht perfekt sein und eine gewisse Rest-Fehler-Wahrscheinlichkeit haben... Aber besser als die jetzigen Lösungen wäre es alle male...