Fireplace April 2026

News Wachsende Zahl von Verfahren: OpenAI in den USA erneut wegen Suizidfall angeklagt

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Gar nicht so einfach den Umkehrschluss zu ziehen, einen Chatbot (mit-)verantwortlich machen zu könnnen. Wäre auch eine Person anklagbar, die nicht die Nummer empfiehlt und das Gespräch beendet? Hm
 
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Chat GPT hat hier natürlich gar keine Schuld, er hat Nummern empfohlen und klar gesagt das er nicht bei Suizid helfen wird. Was die Sache an ein Mitarbeiter weiter leiten geht, würde ich ganz kritisch sehen, wegen Datenschutz. Die KI kann nicht einordnen ob die Situation jetzt wirklich 100% ernst ist oder derjenige nur trollt oder die Grenzen vom Chat GPT ausreizen will. Ich will nicht wenn ich mit Chat GPT intensiv über ein schwieriges Thema schreibe, das irgendwann ein Mitarbeiter den Chat durchliest und sich bei mir dann wie auch immer meldet.

Das wichtigste ist auch der Satz im Text

"Krisendienste sollen dabei teilweise als Stellen beschrieben worden sein, an denen ihr mit Gleichgültigkeit oder standardisierten Antworten begegnet werde"

Also sollte man die Krisendienste zur Verantwortung ziehen und nicht eine KI die wirklich zuhört, zwar in diesen Fall nicht helfen konnte, aber für psychische so schwierige Probleme nicht gedacht ist.
 
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Hauptsache man kann die Verantwortung auf andere schieben.

Das Mütter einen großen Teil dazu beitragen, das ihre Kinder seelische verstümmelt sind, will man natürlich von sich weg schieben.
Eigenverantwortung sollte wieder großgeschrieben werden.
 
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Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass hier im eigenen Schmerz über den Verlust jetzt ein Schuldiger gefunden werden will. Das ist menschlich. Aber die Anbieter jetzt anzuklagen, fraglich, ob das die Lösung ist.
 
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MarcoHatFragen schrieb:
Die KI kann nicht einordnen ob die Situation jetzt wirklich 100% ernst ist oder derjenige nur trollt oder die Grenzen vom Chat GPT ausreizen will.
Sollte sich deswegen auch ein Mensch ansehen, wenn es ausreichend wahrscheinlich ist (was ist schon 100% sicher?).
 
Ich möchte zu dem Thema einmal - falls hier nicht schon geschehen - den Podcast Die OpenAI Story vom Deutschlandfunk empfehlen. Teil 5 handelt von einer Person, die in eine KI induzierte Psychose abgleitet.

Es ist wirklich traurig und gruselig, in was für Tiefen Menschen aufgrund von KIs absinken können. Natürlich sind es hier besonders Menschen, die dafür empfänglich sind, aber das entschuldigt das Ganze nicht.
 
L1nos schrieb:
Es ist wirklich traurig und gruselig, in was für Tiefen Menschen aufgrund von KIs absinken können. Natürlich sind es hier besonders Menschen, die dafür empfänglich sind, aber das entschuldigt das Ganze nicht.
Traurig und gruselig wird es eher bei Menschen die andere Menschen so sehr manipulieren das, die opfer in eine Psychose absinkt.

Wie immer ist nicht KI dafür verantwortlich, das hat ganz andere Ursachen und hat mit dem Mensch als solches zu tun.
Wenn ich für solche "Manipulationen" empfänglich bin, dann kann die KI nichts dafür.
 
dominiczeth schrieb:
Warum öffnen sich Menschen so selten gegenüber anderen?
Weil sie sie mit ihren Problemen nicht belasten wollen. Deswegen wenden sich Leute an anonyme Krusentelefone und neuerdings an eine KI.
 
Das Mädel war 24 Jahre alt, also auch in den USA volljährig. Da kann sie nun wirklich mit ihrem Leben machen, was sie will, also auch sich suizidieren. Mir ist schleierhaft, warum das Thema Suizid derart tabubehaftet ist. Bei jeder Meldung findet man diese Nannyhinweise auf das Angebot religiöser Tendenzbetriebe, denen ist Leben sowieso nur wichtig, bis es auf der Welt ist, weshalb z.B. die katholische Kirche auch so gegen Empfängnisverhütung und Abtreibung ist.
Warum sollte man z.B. als Atheist so ein Angebot nutzen wollen?

Zum selbstbestimmten Leben gehört auch der selbstbestimmte Tod dazu. Ich finde es regelmäßig anmaßend, wie andere entscheiden wollen, ob sich jemand nun umbringen darf oder nicht. Ich bin aber dafür, dass es sich jeder vorher zumindest gründlich überlegt, ob er/sie den Freitod wählt, aber auch das ist letzlich die Entscheidung jedes Einzelnen. Die Entscheidung ist bei erfolgreicher Durchführung allerdings nun einmal endgültig und nicht umkehrbar.

Auch das angebliche Faseln von "Abhängigkeiten" und "Süchte" von zigtausend Dingen, die keine Drogen wie z.B. Heroin sind, angefangen von Zucker bis zu sozialen Netzwerken ist in solchen Zusammenhängen immer beliebt. Es ist halt keiner mehr selbst für sein Verhalten verantwortlich. Ich auch nicht, "die Stimmen" haben mir gesagt, ich soll diesen Text schreiben.
 
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Oshibeats schrieb:
Leider wird das Leben immer Sinnloser, ich überlege auch schon öfter ik was für eine Welt wir leben mit voller Ao Abhängigkeit und die Social Skills der Menschen lassen auch immer mehr mach, denke immer öfter dass es besser wäre zu gehen.
Och, wenn man so an Hexenverbrennung, Weltkriege, Pest und co denkt, sind das doch eigentlich ganz angenehme Zeiten gerade. Das Problem dürfte eher sein, dass der Mensch nicht dafür gemacht ist, die Probleme aus aller Welt in Echtzeit mitzubekommen. Da muss man als Angehöriger unserer Spezies etwas aufpassen, sich nicht mitreißen zu lassen.

Bei den Gedanken sind aber vielleicht die Nummern unten im Artikel ganz hilfreich.
 
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