Nvidia-Generationenvergleich: GeForce RTX im Blick
4/4Es fällt schwer an dieser Stelle ein Fazit zu ziehen, mit dem all die verschiedenen Facetten dieses Generationenvergleichs abgedeckt werden. Am Ende geht es in diesem Generationenvergleich allerdings um die Entwicklung zwischen den vier RTX-Generationen und diese zeigt ein eindeutiges Bild: Die Abstände zwischen den Generationen sind kleiner geworden.
Den größten Leistungssprung legte Nvidia mit der Ampere Generation hin. Die RTX 3070 kann sich mit mindestens 50 Prozent in 1080p sowie knapp 70 Prozent in 2160p von Turing absetzen. Die RTX 4070 sichert sich mit 35 sowie 39 Prozent dahinter den zweiten Platz beim Leistungssprung, während Blackwell mit maximal 26 Prozent das Schlusslicht bildet und damit am schwächsten abschneidet.
Bei der Effizienz wiederum legt die RTX 4070 mit 50 Prozent mehr Bildern pro Watt die Messlatte zwischen den Generationen sehr hoch und weder Ampere mit 24 und 34 Prozent noch Blackwell mit 5 und 3 Prozent können diese Effizienzsteigerung überbieten.
Ampere brachte ein ordentliches Leistungsplus bei einem überschaubaren Effizienzgewinn, während Ada Lovelace durch eine stark gestiegene Effizienz zu überzeugen wusste. Schlusslicht ist die RTX 5070, was auch daran liegt, dass Blackwell pro Shader nicht schneller geworden ist.
Bei Raytracing dreht sich das Bild ein Stück und Ada Lovelace weiß zu beeindrucken. Bei den durchschnittlichen FPS legt die RTX 4070 90 Prozent zu und liefert damit fast doppelt so viele FPS wie die RTX 3070. Die neu eingeführten Techniken wie Shader-Execution-Reodering (SER) sowie Oppacity Micromaps (OMM) können ihre Stärke ausspielen. Die RTX 3070 wiederum kann sich immer noch um sehr gute 76 Prozent von Turing absetzen, während Blackwell erneut das Schlusslicht bei der Leistungssteigerung mit 16 Prozent sowohl in Full HD sowie 2160p bildet.
Bei der Effizienz brachte die RTX 4070 erneut den größten Sprung vor Ampere mit maximal 80 Prozent, die RTX 5070 wiederum agiert sogar ineffizienter als die RTX 4070.
Wenn man auch die Hardware betrachtet, hat sich bei Nvidia zwischen Ada Lovelace und Blackwell nicht sehr viel getan. Zwei SM mehr, dazu wird der Boost-Takt von 2.475 MHz auf 2.510 MHz gehoben. Der Hauptteil der Leistung kommt aus dem um 25 Prozent erhöhtem Power-Target von 250 Watt. Blackwell offenbart ein anderes Problem von Nvidia seit Ada Lovelace: Der große Chip in Form des AD102 sowie nun GB202 entfernt sich immer weiter von den anderen Chips. Hatte AD102 144 SM und der kleinere AD103 noch 80 SM, sind es inzwischen 192 beim GB202 gegen 84 beim GB203 und damit 128 Prozent mehr, statt nur 80 Prozent. Dieser Abstand wirkt sich auch nach unten aus.
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