• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

Test Anno 117: Pax Romana: CPU-Benchmarks mit 10 AMD Ryzen und 8 Intel Core (Ultra)

Performator schrieb:
Der Intel 2500k auf 4,5GHz geprügelt, dann durch einen Intel 2700K@4,9 GHz ersetzt. Ruhe kam dann durch Aufrüstung auf 32GB RAM ins Spiel. Jedenfalls bis 1 Mio. EW. Dann juckte es wieder, der 5600X musste ran. War aber nicht so Renner, erst der 5800X3D brachte die Erlösung.
Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag, hat mich voll abgeholt :-). War bei mir genau so, nur vom 8700k, dann 3700x kommend. Erst der 5800x3d hat genug Power gehabt und jetzt eben für 1800 mit allem einfach noch einmal in die Vollen :D

Was ich nicht wissen konnte ist, dass "unsere" aktuellen Builds Schnäppchen waren im Vergleich zu dem, was jetzt kommt. GPU würde ich auch noch schnell austauschen, das wird auch nur noch teurer :mad:
 
Schon irgendwie traurig das wir in 2025 noch immer wenig Games kriegen die mehr als 4-6 Cores effektiv ausnutzen können. Spiele aktuell auch mit 2160p 60fps Limiter 245kf+rx9070xt mit 43k Einwohner, bleibt alles schön Kühl und stabil bei 60 fps.
 
Ja leider, sonst könnte ich meinen alten i9-10980XE auch noch nutzen.
 
ThirdLife schrieb:
So oder so, dein Erlebnis wird kagge sein.
"You must be fun at parties" :D

30 FPS lassen sich bei Anno noch gut aushalten. Wenn du davon seekrank wirst, empfehle ich einen Gang zum HNO.
 
shysdrag schrieb:
Schon irgendwie traurig das wir in 2025 noch immer wenig Games kriegen die mehr als 4-6 Cores effektiv ausnutzen können.
Das wird auch in Zukunft nicht wesentlich mehr werden, weil das schlicht technische Gründe hat. Die in Spielen relevanten Berechnungen lassen sich schlicht nicht beliebig unterteilelt parallel abarbeiten aufgrund von Abhängigkeiten untereinander.

In Spielen hat man in der Regel einen Renderthread, die Physikberechnung, die Eingabeverarbeitung und die Spiellogik an sich. Diese 4 kann man prinzipiell weitestgehend parallel laufen lassen und die Spiellogik kann man evtl. nochmal in 2-3 unabhängige Threads unterteilen - macht also 4-6 Threads.

Die Berechnungen noch weiter zu unterteilen bringt dann keinen Mehrwert mehr, weil die Threads dann durch Abhängigkeiten in den Berechnungen auf Ergebnisse aus anderen Threads warten. Man hat es zwar unterteilt, es wird dann aber effektiv trotzdem sequentiell abgearbeitet, nur dass mal der eine Thread rechnet und dann wieder der andere. Da ist es dann sogar effizienter, es gleich auf einem Thread sequentiell ablaufen zu lassen, weil mehr Threads auch mehr Verwaltungsoverhead mit sich bringt und den Zugewinn durch die Parellelisierung wieder auffrist oder den sogar übersteigt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RedDragon83
Schrotti schrieb:
Das es auch anders geht, zeigen Battlefield oder die Total War Serie sehr gut.
Die Frage ist, wie viele Leute einen 16-Kerner haben, wenn das Spiel auch noch auf einem 4-Kerner laufen soll. Also wird für 4-6 Kerne optimiert und nach oben hin fällt der Vorteil dann mehr oder weniger ab.

mibbio schrieb:
Das wird auch in Zukunft nicht wesentlich mehr werden, weil das schlicht technische Gründe hat. Die in Spielen relevanten Berechnungen lassen sich schlicht nicht beliebig unterteilelt parallel abarbeiten aufgrund von Abhängigkeiten untereinander.
Strategiespiele bzw Simulationen sind eigentlich auch das einzige Genre, in denen CPU-Limits noch ernsthaft Folgen für die Spielbarkeit haben. Tempest Rising ist ein gutes Beispiel. Da hänge ich mit acht Kernen bei 45-50% Auslastung im CPU-Limit, weil das Spiel extrem empfindlich auf L3-Cache reagiert, aber nicht für mehr Kerne optimiert wurde. Trotzdem ist es gut spielbar und wahrscheinlich würden mehr Kerne bei einem Echtzeit-Titel zu genau den von dir genannten Problemen führen, weil die Threads aufeinander warten müssen und das Spiel dann auf einmal mit dem Speichertakt skaliert, wenn die RAM-Zugriffe zunehmen.
 
Schrotti schrieb:
sonst könnte ich meinen alten i9-10980XE auch noch nutzen.
Das Ding krankt primär an (mesh-bedingten) extrem schlechten Latenzen und der mittlerweile vorsintflutlich langsamen Skylake-Architektur. Da bringen auch 18C/36T nichts mehr...
 
mibbio schrieb:
Das wird auch in Zukunft nicht wesentlich mehr werden, weil das schlicht technische Gründe hat. Die in Spielen relevanten Berechnungen lassen sich schlicht nicht beliebig unterteilelt parallel abarbeiten aufgrund von Abhängigkeiten untereinander.

In Spielen hat man in der Regel einen Renderthread, die Physikberechnung, die Eingabeverarbeitung und die Spiellogik an sich. Diese 4 kann man prinzipiell weitestgehend parallel laufen lassen und die Spiellogik kann man evtl. nochmal in 2-3 unabhängige Threads unterteilen - macht also 4-6 Threads.

Die Berechnungen noch weiter zu unterteilen bringt dann keinen Mehrwert mehr, weil die Threads dann durch Abhängigkeiten in den Berechnungen auf Ergebnisse aus anderen Threads warten. Man hat es zwar unterteilt, es wird dann aber effektiv trotzdem sequentiell abgearbeitet, nur dass mal der eine Thread rechnet und dann wieder der andere. Da ist es dann sogar effizienter, es gleich auf einem Thread sequentiell ablaufen zu lassen, weil mehr Threads auch mehr Verwaltungsoverhead mit sich bringt und den Zugewinn durch die Parellelisierung wieder auffrist oder den sogar übersteigt.
Ja und nein, gerade in Simulationsspielen mit mehreren Simulations- und KI-Agenten gab es in der Vergangenheit (Total War oder Cities Skylines) zig Positive Beispiele in denen über 12 Threads oder mehr positiv skaliert werden konnte. Makro Simulationen (Wegfindung, Economy, Handel, Krieg, Ki usw) lassen sich super auf Asynchrone Worker Threads/Tasks/Stealing Queues aufteilen, es machen nur die wenigstens Spiele Entwickler weil immer noch auf ein 4-6 Thread Basiskundschaft optimiert wird, der Overhead den nutzen negiert, und im aktuellen Szenario eben auch immer die GPU das Bottleneck bildet.
Das Problem dabei ist der Fokus aufs aktuelle Zeitframe; die Zuwächse der Single Thread Leistung stagnieren seit Jahren während der Core Count weiter ansteigt => langfristig ists halt die einzige Möglichkeit für stetige Performancezuwächse immer schnelleres Caching (teuer) zu verwenden aber auch immer mehr in Rendering und Logik zu parallelisieren.
Aber ja, wir leben im hier und jetzt, kaufmännisch macht es noch keinen Sinn vom klassischen Thread per Aufgabe Szenario zu Task Scheduling zu wechseln. Was sich hoffentlich demnächst mal ändern wird.
 
Die Unity bietet ja mit dem Data-Oriented Technology Stack (DOTS), bestehend aus dem Entity-Component-System (ECS), dem C# Job System und dem Burst Compiler auch schon eine Grundlage, um gut skalierbare, multithreaded Spiele zu bauen. Wird bspw. von "Diplomacy is not an Option" nutzt das für die riesigen Einheitenmengen und auch bei "V Rising" kommt die Technik zum Einsatz.

Aber das bzw. generell eine stärkere Parallelisierung ist halt auch nicht bei jeder Art Spiel machbar oder sinnvoll, weil sie sich die dortigen Berechnungen eben nur begrenzt in unabhängige Unterschritte aufteilen lassen.
 
Backfisch schrieb:
"You must be fun at parties" :D

30 FPS lassen sich bei Anno noch gut aushalten. Wenn du davon seekrank wirst, empfehle ich einen Gang zum HNO.
Man kann mit allem irgendwie leben und es "aushalten".

Wenn ich mich allerdings in meiner Freizeit hinsetze und ein Game zocken will, dann ist der Maßstab allerdings nicht "kann man schon irgendwie aushalten". Steht dir natürlich frei deine Freizeit so mühselig wie nur irgend möglich zu gestalten.

Bleiben wir dennoch bei den Tatsachen: 30fps sind zum Zocken 2025 objektiv gesehen kagge :daumen:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RedDragon83
ThirdLife schrieb:
30fps sind zum Zocken 2025 objektiv gesehen kagge :daumen:
Mit stabilen Frametimes und in einem Aufbauspiel ist das total in Ordnung. Mit FG hat man ja meistens eh mehr Ausgabeframes als 30. Als meine GPU abgeraucht war, hab ich auf dem 5700G Anno 1800 auf mittleren Details bei 35fps gezockt. War optisch anfangs gewöhnungsbedürftig, aber am Ende total egal.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Backfisch
Kalsarikännit schrieb:
Die x3d können echt richtige Biester sein :-) Schöner und sehr interessanter Test, Danke dafür!
Auf jeden Fall, einfach die beste CPU wenn man mit einer 2000€ GPU auf 720p zockt
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Backfisch
Boimler schrieb:
Mit stabilen Frametimes und in einem Aufbauspiel ist das total in Ordnung. Mit FG hat man ja meistens eh mehr Ausgabeframes als 30.
Wie gesagt. Gewöhnen kann man sich auch daran in einer Höhle zu wohnen. Ist das objektiv nun toll ? Zum Überleben langts ja schliesslich ?

Boimler schrieb:
Als meine GPU abgeraucht war, hab ich auf dem 5700G Anno 1800 auf mittleren Details bei 35fps gezockt. War optisch anfangs gewöhnungsbedürftig, aber am Ende total egal.
Dann kannst du die GPU ja verkaufen oder ? Butter bei die Fische bringen hm ? Spiel ohne dedizierte GPU, ist ja am Ende total egal. Deine Worte. Halte dich auch dran. :daumen:

Wenn bei AoE 4 die FPS vom Early-Game und 170fps auf Late-Game 50fps einbrechen merke ich das. Deutlich. 🤷‍♂️ Vielleicht spielt ihr auch wie wenn Dieter, der 65-jährige mit Zweifinger-System tippt ? Drei Klicks pro Minute max ? Scrollen und Zoomen vermeiden ? 🤣
 
ThirdLife schrieb:
Wenn bei AoE 4 die FPS vom Early-Game und 170fps auf Late-Game 50fps einbrechen merke ich das. Deutlich.
Dann solltest du deine Einstellungen und die Taskverteilung beim 9950X3D überprüfen, denn im Lategame ruckelt bei mir ebenfalls nichts und ich komme mindestens auf 50-60fps. So viel zu deinem Dieter.
 
@Boimler Ich habe damals mit dem 7950X3D gezockt und es lief einwandfrei auf dem richtigen Die. Nur hab ich mit 7/8 KI Gegnern auf großen Maps gespielt.

Müsste schauen wie das jetzt auf dem 9950er läuft, vermutlich besser, aber sofern da nicht einiges In-Game gefixt wird an der Taskverteilung wird der Lead-Task das analog dem FS2020 komplett niederschiessen.

Ist halt wie es ist, hat mit Dieter nichts zu tun. Dürfte aber für dich eh egal sein, 30fps reichen ja. Merkt ja sowieso keiner mehr wenn mans lang genug macht. :daumen:
 
Conqi schrieb:
Ich kann momentan nur von einem Durchlauf des Ingame-Benchmarks sprechen. Da bin ich mit meinem 5800X3D und einer 6900 XT auf Sehr Hoch bei 3440x1440 mit FSR Quality bei 62 FPS gelandet. Größtenteils GPU-limitiert, aber laut Auswertung auch 18% der Zeit im CPU-Limit.

Der Ingame-Benchmark fährt dabei auch keine gewaltigen Städte auf die meiste Zeit, aber schon etwas mehr als in der Demo. Ich bin also (unter anderen Umständen!) definitiv näher am CB-Ergebnis als den 137 FPS bei PCGH.

Leider die nächsten Tage keine Zeit zum Spielen, aber nächste Woche schaue ich dann mal, wo ich Performance-technisch wirklich lande.

PS: Benchmark lief unter Linux. Das kann natürlich auch nochmal einen Unterschied machen.
PPS: Wird es mal wieder Zeit für einen Community-Benchmark?
Hab jetzt 4 Inseln, eine extrem gut ausgebaut mit 5k Einwohnern und Albion auch schon 2 Inseln besiedelt.
Hab in 4k max und Raytracing mit DLSS 4 max Qualy Mode (Transformer) ca 75 fps. Schwankt zwischen hohen 60-80. voll herausgezoomt und in den Einstellungen den „extra Zoom“ aktiviert.

Das Game hat aber im Endgame auch einen Memory Leak, sei es RAM (vermut ich mal). Nach 2 Std+ merkt man das die fps drastisch sinken, hab mich gestern gewundert warums zwischen 40-60fps schwankt, nach Spiel neustart wieder 75ish.
 
JahJah192 schrieb:
Das Game hat aber im Endgame auch einen Memory Leak, sei es RAM (vermut ich mal). Nach 2 Std+ merkt man das die fps drastisch sinken
Jetzt versteh ich endlich den Sinn der Ingame-Meldung, dass man bereits 2 Stunden spielt 😅
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stefan92x
Diese Meldung gibt es schon immer in Anno, soweit ich weiß. Ich war immer erschrocken, wie viel Zeit man schon versenkt hat und gefühlt war nichts erreicht :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RedDragon83
JahJah192 schrieb:
Das Game hat aber im Endgame auch einen Memory Leak, sei es RAM (vermut ich mal). Nach 2 Std+ merkt man das die fps drastisch sinken, hab mich gestern gewundert warums zwischen 40-60fps schwankt, nach Spiel neustart wieder 75ish.
Hab ich nicht und ich hatte wesentlich mehr als 4h am Stück.
 
Zurück
Oben