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TestAnno 117: Pax Romana: CPU-Benchmarks mit 10 AMD Ryzen und 8 Intel Core (Ultra)
Der 5800X3D wurde am 14.4.2022 vorgestellt. Wie kann man über die vor dreieinhalb Jahren vorgestellte High End CPU, die damals beste in Spielen, so dekadent berichten, als wäre sie ein zehn Jahre altes Einsteigermodell?
Ich weiß, hier tummelt sich die Elite. Trotzdem, solche Aussagen müssen nicht sein. Kommt total abgehoben und arrogant rüber.
Und genau deswegen interessieren sich immer weniger für PC Gaming.
Ich rüste immer für Anno auf. Und da der Annospieler in der Regel nicht 9-15 Jahre alt ist sondern eher schon ein bisschen länger berufstätig, bin ich sicher nicht der Einzige. Kosten egal, Hauptsache Anno flutscht
Ich behaupte knallhart, dass der Annospieler im Schnitt deutlich mehr Rechenpower hat als der durchschnittliche Lego Games-spieler . Wissen tue ich es aber natürlich nicht.
Es ist absolut nicht zentral bei einem CPU Test, daher stehts auch nicht dran.
Die CPU interessiert die Auflösung nicht,
die Auflösung wird so gewählt, dass die GPU nicht limitiert, das ist das einzig wichtige.
Welche Auflösung das letztendlich ist, hängt vom jeweiligen Spiel ab, das kann bei einem Spiel 720p sein, bei einem anderen mit hoher GPU Last auch mal 360p
Zen3 ist halt auch nicht mehr taufrisch und die Optimierung der Spiele wird dann eben auf neuere Architekturen verlegt. Und ich glaube, einige haben auch die Testumgebung nicht berücksichtigt. Nicht jeder Anno-Spieler wird am Ende mit einer Metropole in dreifacher Spielgeschwindigkeit dastehen. Und selbst wenn, kann er sich beim 5800X3D darauf verlassen, dass er genug FPS in einem Aufbauspiel hat.
Bei Anno 1800 und den damals vergleichbaren Prozessoren musste man wesentlich mehr zittern. Hab mir gerade mal den CPU-Test von damals angeschaut und ein 2700X sah dort bei einer mittelgroßen Stadt die 60fps-Marke nicht mehr. 2019 war das. Da würde ich einen 3600X im Lategame von Anno 117 schon als gut gealtert bezeichnen.
Noch nie habe ich ein Anno gesehen, bei dem Intel gegenüber AMD derart abgeschlagen zurückliegt. Selbst ein alter i5 ist schneller als Intel's aktuelles Flaggschiff. Das ist bitter. Aber immerhin bieten sie jetzt jede Menge Hocheffizienzkerne.
AMD-Flo schrieb:
So wie es aussieht ist bei Anno 117 extrem schlecht auf Multicoreauslastung optimiert.
Da ich Anno bislang noch nicht gespielt habe, die drei Fragen:
1. Ab welcher Bildrate (FPS) merkt man, daß etwas nicht so toll läuft?
2. Wie stark ist der Unterschied zwischen Ray Tracing (und/oder auch) Path Tracing "ein" und "aus"?
3. Werden viele Threads eher zum Vorteil, wenn die Bevölkerungszahl deutlich größer wird?
Daß Punkt 3 in einem Test nicht ohne weiteres beantwortet werden kann ist mir klar, denn das dauert wohl einige (viele) Stunden, bevor man über 500000 Einwohner beisammen hat.
Zen3 ist halt auch nicht mehr taufrisch und die Optimierung der Spiele wird dann eben auf neuere Architekturen verlegt. Und ich glaube, einige haben auch die Testumgebung nicht berücksichtigt. Nicht jeder Anno-Spieler wird am Ende mit einer Metropole in dreifacher Spielgeschwindigkeit dastehen. Und selbst wenn, kann er sich beim 5800X3D darauf verlassen, dass er genug FPS in einem Aufbauspiel hat.
Wie gesagt, bei der PCGH schnitt er vor ein paar Wochen (und in ihrem Spielszenario!) noch erheblich besser ab. Auch relativ zu den aktuellsten Prozessoren. Mehr als eine 20%-Lücke zum schnellsten X3D war da nämlich nicht -- zumindest in den Averages.
Dass die CPU mittlerweile so (stark) zum Flaschenhals wurde war mich gar nicht so bewusst, aber gut, was hab ich in den letzten zwei Jahren auf PC gespielt? Stronghold Crusader Definitive Edition und das gute alte Caesar 3 😂
Vielleicht gibt's dann noch ein RAM Upgrade, passend zum Preisanstieg um 100 % doe letzten zwei Monate 😵💫
Jetzt hab ich mir die 9 Seiten des Themas durchgeschaut und durchgesucht und nirgendswo bei der Diskussion um den 5800X3D wird die Tatsache berücksichtigt, dass diese CPU noch auf DDR4 läuft.
Möglicherweise wirkt sich der Wechsel von DDR4 auf DDR5 durchaus stärker aus als man denkt. Hier könnte man innerhalb der RAM Generation den Takt und die Timings (CAS, tRCD, tRP, tRAS, usw.) und ggf. Rank und Vollbestückung testen.
Ich hab mir die Beiden Tests noch nicht im Detail durchgelesen, aber das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich an unterschiedlicher Komplexität der Gameszenen liegen. Die Absoluten Frameraten liegen bei PCG ja deutlich höher als bei CB. Irgendwann ist der Game State (also alle variablen, die den Zustand der Spielwelt beschreiben und in jedem Frame wieder ausgelesen und/oder geupdated werden müssen) so groß, dass er nicht mehr in den 3D-Cache passt und dann nimmt der Vorteil des X3D-Cache rapide ab, weil halt trotzdem die ganze Zeit aus dem RAM gelesen und in ihn geschrieben werden muss.
* Und ja, die Realität ist natürlich komplexer, aber darauf läuft es letztendlich hinaus
Noch nie habe ich ein Anno gesehen, bei dem Intel gegenüber AMD derart abgeschlagen zurückliegt. Selbst ein alter i5 ist schneller als Intel's aktuelles Flaggschiff. Das ist bitter. Aber immerhin bieten sie jetzt jede Menge Hocheffizienzkerne.
Mir sind die Unterschiede der beiden Testszenarien klar. Trotzdem ist es ungewöhnlich, dass der 5800X3D auf das Niveau des 7500F zurückfällt, während er beim PCGH weit davor liegt.
Es passt nie in den Cache, sonst hätte man keine RAM Zugriffe mehr. Ein größerer Cache reduziert aber die Wahrscheinlichkeit eines Cache Miss und damit die Anzahl der RAM Zugriffe mit Wartezeit. An der Größe des L3 Cache kann es kaum liegen, diese ist bei allen X3D mit 6 bzw. 8 Kernen identisch.
Rhoxx schrieb:
Möglicherweise wirkt sich der Wechsel von DDR4 auf DDR5 durchaus stärker aus als man denkt.
Deshalb habe ich auch die Speicherbandbreite als möglich Ursache genannt. Die Latenzen sind bei DDR5 eher schlechter. Dafür gab es bei DDR5 eine Änderung von 1x64 auf 2x32 Bit pro Kanal.
Leider kann man mit einer Sockel 1700 CPU den direkten Unterschied zwischen DDR4 und DDR5 analysieren.
Sollte der Game Mode nicht nur was bringen, wenn die CPU Probleme hat, das Spiel auf den richtigen CCD zu schmeißen? Ich glaube nicht, dass dieser in Anno einen Unterschied machen wird.
Keine Ahnung, daher Frage ich ja nach :-) Weil laut eurer Aussage: Beim 9950X3D werden aber gleiche viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Keine Gamebar mehr, höhere Leistung und geringerer Verbrauch. Steht also ein Spiele-Wochenende an, kann die einfache Änderung der Option im BIOS direkt auf der ersten Seite durchaus eine Option sein, die es sich zu ziehen lohnt.
Daher war ich sehr Interessiert, wie es sich damit verhält ;-)
@Wolfgang Wird die nächste Sonntagsfrage zufällig eine Abfrage zum ersten Resümee für Anno 117? Wäre interessant wie die Community abstimmt. Mit einer Steam Wertung von gerade mal 73% ist das ein ziemlich schwacher Marktstart für ein neues Anno.
Das wird nicht adressiert, weil es auch gar nicht stimmt. Dass der extra Cache bei wenig fps nichts bringt, ist halt nicht so. Warum sollte das auch so sein? Da werden Daten bereitgehalten, ob bei 10 fos oder 500 fps.
Hohe FPS erreicht so ein Spiel bei einer kleinen simulierten Welt. Wenn die praktisch komplett in den X3D-Cache passt, bringt der sehr viel. Wenn die Simulation so groß wird, dass die immer wieder aus dem RAM geladen werden muss, dann bringt der 3D-Cache halt weniger, die Hit-Rates sinken.
ThirdLife schrieb:
Eher nicht. Die Frames waren ja vorher ohne FG da. Kerne sind ja zwischenzeitlich keine verschwunden.
FG selbst braucht aber auch Rechenleistung. Ist gut möglich, dass mehr Kerne dafür Luft haben, während bei weniger Kernen der Treiber dann die Leistung vom eigentlichen Spiel wegnimmt und dieses ausbremst.
@peDekaa Vielleicht weil der Ingame Benchmark die Spielbarkeit des Spiels prüft und nicht die CPU-Last im Endgame.
Praktischerweise würden die beiden Magazine sich auf ein late-game Save einigen und mit dem gleichen testen.
Inwiefern macht eine Ergänzung eines Test mit realistischen Standardkonfigurationen (in einem separaten Teilabschnitt des Artikels) die Wahl der Komponenten komplizierter?
Was ist denn eine "Standardkonfiguration"? Also die Deine wohl eher nicht (Oberklasse CPU mit nur Mittelklasse GPU der letzten Generation).
Es gäbe hunderte, wenn nicht Tausende Konfigurationen und irgendjemand würde sich immer benachteiligt fühlen. Das ist ja selbst bei den dedizierten GPU und CPU Tests der Fall ("warum ist xyz nicht im Test?"). Irgendwo muss der Aufwand auch begrenzt werden.
Die Kombination aus GPU und CPU Test reicht völlig um sich ein Bild zu machen.
Allenfalls kann man darüber diskutieren, eine Art Tool zu basteln, welches jeweils die getesteten CPUs und GPUs in einer Liste zusammenführt, wo man dann (von den vorhandenen Ergebnissen) auswählen kann was man sehen möchte aus beiden Tests. Wie kompliziert das wäre weiss ich jedoch nicht, vor allem da Tests i.d.R. nicht gleichzeitig rauskommen.
komplett in den X3D-Cache passt, bringt der sehr viel. Wenn die Simulation so groß wird, dass die immer wieder aus dem RAM geladen werden muss, dann bringt der 3D-Cache halt weniger, die Hit-Rates sinken.
Die Hitrate sinkt, nicht aber der Vorsprung gegenüber non X3D. Ganz einfach weil immernoch 96MB primär über den Cache laufen und nicht wie bei Intel 32MB.
Auch wenn die Hitrate sinkt wird die X3D CPU immer noch 3-4x höhere Hitrates erzielen als non-X3D.
Auch nem 400PS Auto gehen irgendwann die PS aus, es hat aber dann trotzdem noch 300PS mehr als ein 100PS Auto.
Dabei erklärt das keineswegs den Unterschied zwischen 5800X3D und 7800X3D, die die exakt gleichen Cache-Mengen aufweisen. Das Argument, dass „die Welt“ irgendwann nicht mehr in den X3D passt wird hier laufend wiederholt obwohl das ganz einfach pure Spekulation ist. Die irgendwann am Anfang mal ein User ohne irgendeine Quelle oder sonst was gepostet hat.
Ich glaube dem ein oder anderen fehlt auch die Relation dazu wie viel Variablen in 96MB Cache passen.