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Test Anno 117: Pax Romana: CPU-Benchmarks mit 10 AMD Ryzen und 8 Intel Core (Ultra)

Zum Sterben des Gaming PC, das ist nur dann relevant wenn man ne Maus/Tastatur an die Konsole anschließt zumindest für alle die Strategiespiele spielen wollen.

Ja es gab auch mal ein Konsolen Anno, aber ich hab jetzt grad für Steamdeck 4X Games gesucht, und hätte z.B. gerne Old World gespielt, aber nen Maus/Tastatur optimiertes Interface mit irgend nem Controllermapping zu spielen suckt. Angeblich soll Civ 7 darauf gut laufen, aber fast alles andere kannst komplett vergessen, auch City Builder sieht sehr mau aus.

Die ganze Anno Reihe kannst da in Müll treten, da hast dann 7 Einschränkungen für die Steam Deck gelistet für 1800 davor wirds gar nicht unterstützt... ja elles eher schwierig.

Selbst Against the Storm das aus irgend einem Grund "verified" ist, ist aus meiner Sicht fast unspielbar mit den Controllern. Achja wollte schon nach nem mini trackball suchen für Steamdeck touchpads sind einfach zum kotzen.
 
AMD-Flo schrieb:
So wie es aussieht ist bei Anno 117 extrem schlecht auf Multicoreauslastung optimiert. Das Spiel profitiert hauptsächlich durch Architektur, Takt und Cache. Vielleicht hängt es auch am Tropf der Speicherbandbreite und der 5800X3D bricht deshalb im späteren Spiel so stark gegenüber dem Test von PCGH ein.
Bei der PCGH war die Stadt wesentlich kleiner im Savegame. Das ist so nicht vergleichbar. Ist doch ein gutes Zeichen, wenn die neuen Architekturen gegenüber der reinen Kernleistung zulegen können. Der Abgesang auf den 6-Kerner dauert gefühlt schon ein Jahrzehnt und entpuppt sich jedes Mal als unberechtigt.
 
Wolfgang schrieb:
Das ist aktuell leider nicht geplant [Ein Test von Europa Universalis V; Anm. d. Verf.].
Ach Mensch, das ist echt wirklich schade! Weil es gibt meines Wissens nach praktisch Niemand, welcher das Spiel seit Release mal technisch getestet hat, geschweige denn auf Herz und Nieren.

Edith meinte gerade; Währe wichtig zu erwähnen, daß es bei dem Beitrag um EU5 und nicht um Anno 117 geht!

Ich hatte echt auf einen klärenden CB-Test erhofft, da das Spiel ein sehr seltsames Phänomen zeigt;
Sämtliche AMD-Prozessoren, insbesondere aber solche mit AMD's 3D V-Cache (sic!), scheinen unerklärlich starke Frame-Einbrüche und unverhältnismäßig geringe Frameraten zu haben.

Hinzu kommt obendrein gar ein eigentlich absolut widersinniges Verhalten bei der Leistungsentfaltung;
Je stärker das (AMD-) System, desto geringer die Leistung und desto stärker sind Ruckler und starke Leistungseinbrüche am Monatsende (3–10s Freezes).

Beispielsweise bringt es ein System mit einem starken 9800X3D und RTX 5080 auf teils geringere Bildraten, als eine Uralt-Konfiguration mit i5 4760 und GTX 1060 3GB (bei entsprechend geringeren Einstellungen), wobei letztere Beispiel-Konfiguration sogar weit unterhalb der minimalen System-Anforderungen ist — Trotzdem läuft Konfiguration Nr. 2 insgesamt flüssiger mit praktisch keinerlei Rucklern oder sonstigen Slowdowns beim Wechsel des Monats …

Interesssanterweise scheint es im Falle von High-End-Systemen wie ersteren Beispiel überhaupt keine größere Rolle zu spielen, welche Grafikkarte verbaut ist: Egal ob AMD (RX 7600/7800 XT) oder nVidia (RTX 2070, 5080).

Meine Vermutung war daher sowas wie Scheduling-Probleme (?) zwischen dem (Haupt-) Worker-Thread (für die Tick-Rate) und dem Render-Thread für die Bildrate bei Prozessoren mit hoher Kernanzahl.

Scheinbar ist Niemand daran interessiert, den Problemen bei dem Titel auf die Schliche zu kommen, geschweige denn überhaupt einen Technik-Test zu machen – Sämtliche Reviews sind bereits Tage vor dem Release erschienen (Unisono mit 5/5🌟, 9/10 oder +90% Wertung), haben das Spiel kritiklos als Meilenstein in den Himmel gelobt und es wurde maximal der Inhalt des Spiels angesprochen, während praktisch keine dieser "Spiele-Tests" auch nur im Ansatz auf die Technik oder die Performance zu sprechen kamen (Thema wurde bezeichnenderweise komplett ausgeklammert).
 
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mit einer RTX5080 würde der Test wohl eher an den Usern liegen
bzw eine Auswahlmöglichkeit für eine andere GPU wäre noch nett im Nachgang

RTX 5090 – 1.280 × 720 ist zwar nett aber den Monitor muss ich mir erst besorgen
Hat wer Empfehlungen ?
 
@TechFA

Hinzu kommt noch das seltsame Verhalten in DSLL mit Framegen:

Edit:

@imperialvicar

Kurzfassung:

Ein Default 9800X3D kommt in DLSS mit Framegen nur auf die Hälfte der 1%-Lows.
AMD z. B. 75 FPS / Intel 150 FPS.
 
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@Tech-Dino alter Falter das ist ja nicht zum anhören
Kannst Du bitte eine vl. einzeilige Zusammenfassung schreiben Danke
 
Der AMD Ryzen 5 7500F (6K/12T) 10% vor dem 5800X3D ist für mich nicht nachvollziehbar.
Noch weniger nachvollziehbar ist der Unterschied vom 7800X3D zum 5800X3D von 50%.
 
SavageSkull schrieb:
Man muß allerdings bei dem Hype um den 9800X3D auch sagen, dass Anno ein Vorzeigetitel und weniger ein Mittel ist.
Naja, würde ich so jetzt nicht unbedingt unterstreichen. Die Anno-Spiele (mit kleiner Ausnahme bei 1800) waren halt eigentlich immer ziemlich sauber (i.S.v. effizient) programmierte Spiele-Titel.

Damals war beispielsweise Anno 1404 für lange Zeit Klassenprimus für Benchmarks (aufgrund der hervorragenden Mehrkern-Auslastung), weil es exzellent (und nahezu linear) mit mehr Kernen skaliert hat, weswegen es relativ lange als Benchmark-Spiel mitgeschliffen wurde, vergleichbar mit der Crysis-Engine.

Wenn Anno 117 also jetzt hier als Vorzeige-Titel herhalten muß (was man auch unterschwellig als implizierter AMD-Favorit verstehen kann, was es eigentlich gar nicht ist), dann doch nur, weil von den Anno-Entwicklern einmal mehr sehr solide handwerkliche Programmierarbeit abgeliefert wurde, zumindest im Vergleich zu vielen anderen Spielen, welche die letzten Jahre auf den Markt geworfen wurden …


Im Vergleich zu dem verbuggten (und seit September toten) Performance-Killer Endzone: A World Apart oder dem kürzlich getesteten Hardware-Ressourcen-Vernichter Farthest Frontier, ist Anno 117 gefühlt wie aus einem anderen parallelen Programmier-Universum von effizienten Programmier-Wunderkindern.
 
SaschaHa schrieb:
Ich hätte noch einen Vorschlag für die Zukunft: in 720p und mit High-End-GPU sind die Werte für die theoretische Leistung der CPUs zwar sehr aussagekräftig...
Theoretisch ist der falsche Begriff, denn eine GPU Leistung in Auflösung X wäre bei der Betrachtung auch nur theoretisch schließlich hat der Durchschnittsuser übertrieben gesagt nen alten FX oder Core2 Quad. Die Werte sind so wie sie sind, nicht theoretisch.Visuell könnte man in der Testszene die AVG FPS von 3-4 GPUs in 4K DLSS/FSR Performance angeben und per Mausklick per overlay transparent über die CPU Werte legen - als Hilfestellung.

Dann sollten CPU und GPU Testszene aber gleich sein und gültig wäre das nur für max Settings. Wähle ich ein anderes Preset sind die Werte der GPUs Essig.

Die Transferleistung muss man am Ende selbst erbringen.
 
@imperialvicar

Habe ich unter dem Video ergänzt.

(Egal wie, das Spiel hängt bei mir nur im GPU-Limit. = 67–70 FPS)
Okay, kann man schwer sagen, wie viele FPS man wirklich hat.
150 FPS beim herangezoomten Hafen / herausgezoomt max. ca. 77 FPS


Das erste Spiel, wo ich überlegen müsste, welche Details herunterzuschalten,
um höhere FPS zu bekommen.
 
Tech-Dino schrieb:
@TechFA

Hinzu kommt noch das seltsame Verhalten in DSLL mit Framegen:

Edit:

@imperialvicar

Kurzfassung: ein Default 9800X3D kommt in DLSS mit Framegen nur auf die Hälfte der 1%-Lows.
AMD z. B. 75 FPS / Intel 150 FPS.

Puh, das ist bitter. Zumindest in BL4 bei diesem User performed der x3D mit Frame-Gen on deutlich schlechter als beim Intel. Wäre auf jeden Fall mal ein wenig Deep Dive von den Jungs hier interessant. Wie wirkt sich Frame-Gen bei AMD und Intel aus und wo hat man das bessere Spielerlebnis? Der 14900KS hat ja deutlich mehr echte Kerne, vielleicht liegt es daran?
 
imperialvicar schrieb:
mit einer RTX5080 würde der Test wohl eher an den Usern liegen
bzw eine Auswahlmöglichkeit für eine andere GPU wäre noch nett im Nachgang

RTX 5090 – 1.280 × 720 ist zwar nett aber den Monitor muss ich mir erst besorgen
Hat wer Empfehlungen ?
Du hast aber schon das Prinzip eine "CPU-Benchmarks" verstanden? Es soll gezielt das Potentiall der verschiedenen CPUs gegenübergestellt werden, also bei welcher CPU man wie früh ins CPU-Limit kommt.

Dabei sind weder praxisnahe Auflösungen noch "schwächere" Grafikkarten relevant, denn bei eine CPU-Vergleich will man mit einer möglichst starken GPU gepaart mit geringer Auflösung ein potentielles GPU-Limit ja gerade ausklammern. Höhere Auflösungen und/oder eine schwächere GPU würden dem entgegenstehen.
 
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Ich hatte selbst einen 9800X3D mit einem X870E Taichi bestellt mit UPS-Expressversand.

MF hatte es irgendwie nicht rechtzeitig gebacken bekommen,
sodass ich am Mo. das System wieder stornieren konnte.

(Dazu kam noch DasMonty, der darüber berichtete, dass Asrock immer noch nicht das CPU grillen
beheben konnte.)

Daher hatte ich mir einen neuen KS gekauft (mein alter ist tatsächlich degradiert und muss eingeschickt werden).

Edit: Also im Prinzip, bevor ich mir neuen Ärger einhandle, bleibe ich lieber bei meinen alten Systemen.
Die ich inzwischen in- und auswendig kenne. (Habe mehrere Z690/Z790 Boards übrig).

Inzwischen bin ich auf dem Stand, einen Großteil des UEFI zu verstehen, und um so das System auf niedrige
Latenzen zu optimieren.
 
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Child schrieb:
@AMD-Flo Müsste man sich genauer anschauen mit welchen Einstellungen jeweils gebencht wurde. Zumindest ist bei CB RT komplett aus und bei PCGH komplett an.

Dann kann man die beiden Tests auch sehr schlecht miteinander vergleichen, finde ich.
 
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Danke für den tollen Test. In FPS/€ dürfte der Sieger 7500F heißen, im Kopf überschlagen. Des is ne Top-CPU für Geldbeuteleffizienz.
 
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AMD-Flo schrieb:
So wie es aussieht ist bei Anno 117 extrem schlecht auf Multicoreauslastung optimiert. Das Spiel profitiert hauptsächlich durch Architektur, Takt und Cache.
Das ist nicht untypisch für eine Simulation. Du kannst zwar diverse Berechnungen parallel machen, aber irgendwo müssen diese wieder zusammengesetzt werden und da ist meist das Bottleneck.
 
fdsonne schrieb:
Hier zeigt sich jetzt halt auch einfach die Schwäche von CPUs, die ihre "Leistung" in einer FPS Messung durch Cache (weil Latenzreduktion) und nicht durch CPU Rechengeschwindigkeit erhalten. Wenn es so langsam ist, dass da eben nicht viele Frames zusammen kommen, dann kann auch der Cache nicht mehr sonderlich viel Latenz reduzieren - absolut auf die Sekunde gesehen. Das ist leider nach wie vor ein Thema, was in den Artikeln absolut gar nicht adressiert wird.
Das wird nicht adressiert, weil es auch gar nicht stimmt. Dass der extra Cache bei wenig fps nichts bringt, ist halt nicht so. Warum sollte das auch so sein? Da werden Daten bereitgehalten, ob bei 10 fos oder 500 fps.
 
NoNameNoHonor schrieb:
Ich weiß jetzt nicht, ob ausgerechnet Anno 117 "der Maßstab" für alle Kauf- bzw. Upgrade-Entscheidungen ist.
Wenn man auf Strategie und Simulation steht schon, hab ich schon öfter gesagt.
 
Quidproquo77 schrieb:
Theoretisch ist der falsche Begriff
Das ist Erbsenzählerei, und zustimmen würde ich dem auch nicht. Theorie gibt an, was unter bestimmten Gegebenheiten eintreten sollte, aber nicht muss. Es berücksichtigt, dass es auch andere Faktoren geben kann, die einen Einfluss auf die Ergebnisse haben, damit sind sämtliche Tests erst einmal nur reine Theorie und nicht zwangsläufig 1:1 reproduzierbar. Individuell gibt es fast immer gewisse Abweichungen.

Verwenden kann man das Wort zudem auch - und genau das war meine Intention - im Kontext der Wahrscheinlichkeit, dass individuell ähnliche Grundbedingungen gewählt werden bzw. im Alltag eine Rolle spielen. In 720p spielt heutzutage so gut wie niemand mehr, es ist also ein Szenario, dass eben keine Relevanz mehr hat und folglich nur "theoretisch" noch gewählt wird.

Der Sinn des Tests ist ja, die Leistungsfähigkeit der CPUs zu beleuchten. Das ist gelungen, dafür ist der Test nahezu perfekt! Was halt bisher fehlt bzw. etwas zu kurz kommt wären Tests in relevanten Szenarien, damit man dort erkennen kann, ob man unter "normalen" Bedingungen einen Vorteil von der jeweiligen CPU hat, oder nicht. Daher mein Vorschlag, solche Szenarien in Zukunft ggf. auch zu testen, ggf. in Form eines eigenen Artikels. Das würde die Entscheidung, welche CPU jetzt die richtige Wahl für die restliche Hardware ist, deutlich erleichtern.
 
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