Joobix schrieb:
Sarkasmus als polemisches Mittel bringt gerade online immer richtig geile Likes, schießt sich dann aber doch meist ins eigene Knie, da sachliche Argumente fehlen. Es ist damit dann auch nur noch ein Nörgeln übers Nörgeln.
Stimmt schon, aber andererseits hat er auch recht. Du musst nur den Thread studieren ... von dieser Art Kommentar gibt es haufenweise. Andererseits sind aber auch viele schon ins Aquarium gewandert, wenn sie zu unsachlich wurden. Die siehst du also logischerweise nicht mehr hier.
Joobix schrieb:
Aber um es mal sachlich zu betrachten, ob Apple doof oder supi ist, ist eine rein subjektive Einschätzung.
Ich weiß, was du meinst, aber irgendwie ist das auch ein wenig selbstwidersprüchlich xD Recht hast du dennoch.
Joobix schrieb:
Ob Apple zu teuer ist, liegt am Betrachtungswinkel. Betrachtet man die reine Technik, ist Apple wohl unbestritten zu teuer.
Weiß ich nicht ... früher hätte ich das vielleicht auch mal so gesehen. Heute aber sind Premium-Androiden genauso teuer wie ein iPhone. Bieten sie dabei auch wirklich mehr? Teilweise und in mancher Nische vielleicht (Beispiel: Samsungs Stylus beim Ultra), aber ganz sicher nicht durchgängig.
Betrachtet man also die konkurrierende Technik als Maßstab, ist Apple insgesamt also eigentlich nicht unbedingt zu teuer, zumindest nicht bei jedem Modell. In diesem Jahr ist diese Ansicht tatsächlich überdurchschnittlich schwer zu vertreten, besonders beim iPhone 17, das bei größerem Speicher nicht teurer als sein Vorgänger ist, aber deutlich mehr bietet.
Leichter vertretbar ist diese Ansicht über Apple bei Macs, Vision Pro und co., im Smartphone- und Wearable-Bereich ist man ironischerweise und entgegen jeder Erwartung (die du hier ja ganz offenbar auch hattest) aber fast schon moderat unterwegs, den Preisbestrebungen der versammelten Konkurrenz in beiden Bereichen sei Dank
Joobix schrieb:
Das sieht man schon allein an der Gewinnmarge im Vergleich zu anderen Herstellern.
Von welcher Marge sprechen wir? Die konzernweite Bruttomarge wenigstens ist bei Apple zwar gut, aber gar nicht mal unbedingt rekordverdächtig. Nvidias ist zum Beispiel enorm viel höher. Daher nur meine Frage. Und eine Weitere: Woran misst du das?
Joobix schrieb:
Man zahlt hier haupsächlich fürs Zusammenspiel im eigenen Ökosystem, Softwaresupport (den inzwischen aber auch andere bieten) und vor allem für die Marke. Das kann persönlich einen höheren Preis rechtfertigen.
Da hast du recht, das kann es. Nur ist der Preis eben gar nicht unbedingt höher als bei anderen. Diese Zeiten sind für das iPhone tatsächlich vorbei. Es mag wertbeständiger sein als Konkurrenztelefone, aber diese kommen trotzdem zu ähnlichen Preisen auf den Markt.
Joobix schrieb:
Ein Pixel 3a hatte ich leider nie, aber mein Pixel 4a war super - bis auf den Akku. Vor allem für den Preis. Ich würde an der Stelle trotzdem eher andere Vergleichsmodelle heranziehen. Schwer wegzuargumentieren ist, dass andere Geräte ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis haben. Je nach Einsatzzweck mal mehr oder mal weniger, aber nur sehr selten gar nicht.
Das lässt sich meiner Meinung nach so ehrlich gesagt nur dann vertreten, wenn du nicht in derselben Preisklasse vergleichst. Ja, es gibt etliche Androiden, die zu weit niedrigeren Preisen ein vergleichbares oder gar besseres Datenblatt vorweisen können. Nach diversen Kriterien sind sie in der Praxis aber nicht wirklich besser - oder auch nur gleichwertig. Oder möchtest du tatsächlich auch ein Poco F7 / Pro / Ultra mit dem iPhone vergleichen? Auch Xiaomi selbst würde sicher nicht sagen, dass ihre Einsteiger- und Mittelklasse-Monster besser oder gleich gut sind wie ihr High-End - und damit auch nicht als das iPhone.
Eines ist klar: Aus niedrigeren Preisbereichen kommend wird das Preis-Leistungs-Verhältnis bei
keinem Hersteller besser, wenn man sich in Richtung Oberklasse und High-End bewegt. So gesehen hast du natürlich recht. Dieses Problem hat aber nicht nur Apple. Samsung würde sich mit dem Galaxy A16 oder A56 da auch selbst ausstechen, was die Verkaufszahlen im Übrigen auch zeigen.
Auf selbem Preisniveau verglichen sind die Unterschiede dagegen gar nicht mal so groß, wenn sie denn überhaupt vorhanden sind. Nur bietet Apple eben keine Einsteigermodelle an.
Joobix schrieb:
Jedes Produkt wird aber aus einer Mischung aus Kognition und Emotion gekauft, wobei Letzteres sogar oft eine größere Rolle bei der Kaufentscheidung spielt. Damit ist allein mit Preis und Leistung schwer zu argumentieren.
Das ist so völlig korrekt. Trifft aufs High-End natürlich erst recht zu.
Joobix schrieb:
6,3 Zoll ist systemübergreifend schon mit die kleinste Größe, die es momentan gibt. Damit kann es einem natürlich zu groß sein, aber viel Auswahl hat man nach unten nicht mehr. Ich selbst bin inwzwischen ja schon über alles froh, das noch unter 6,9 Zoll ist. Und ja, auch bei den Pixels wäre ich über 6,1 Zoll glücklicher gewesen als über 6,3 Zoll. Wenn das meine Einzelmeinung ist, komme ich damit auch klar, und nehme halt das, was der Markt bietet. Aber ich feier es nicht.
Absolut verständlich. Ich habe meiner Freundin vor nicht allzu langer Zeit ein iPhone 13 Mini "Refurbished" mit neuem Akku besorgt, weil ihr 11er defekt war und sie etwas Kleines probieren wollte. Kleiner aber mit guter Hardware geht es beim iPhone halt nicht mehr ...
Glücklicherweise liebt sie es, aber ich habe für mich selbst dann festgestellt, dass 5,4" mir längst zu klein sind. Von einem 6,7"-Androiden kommend, habe ich mich dann für das iPhone 17 Pro mit 6,3" entschieden. Für mich fühlt sich das handlich an. Für meine Freundin wirkt es nun direkt gigantisch. Sie wird das Mini wohl möglichst lang nutzen müssen, denn Vergleichbares gibt es heute nicht mehr ...
Gut allerdings, dass es von Apple noch einige Jahre Support erhalten wird, bevor es rausfliegt.
Lange Rede, kurzer Sinn, kleinere Bildschirme und kompaktere Formfaktoren würden auch heute ihre Käufer finden, auch wenn es scheinbar nicht genug sind. Ich kann gut nachvollziehen, wenn man den Markt da lieber anders hätte.