News Apple legt Berufung ein: Urteil von US-Gericht verstoße gegen Meinungsfreiheit

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Für Europa gab es dazu mal eine schöne Ausarbeitung, muss ich mal raussuchen.

TL;DR war ungefähr:
Wenn du als Konzern einen eigenen "Markt" aufbaust, wie es Apple mit dem iOS Ökosystem macht, dann hast du dich auch an die geltenden Gesetze, die für einen Markt in Europa gelten, zu halten. Dazu gehören z.B. auch die Monopolgesetze. Das heißt, du darfst auf dem Markt (auch wenn es dein eigener ist) kein Monopol durchdrücken, sondern musst auch anderen einen fairen Zugang zu diesem Markt ermöglichen. Natürlich darfst du z.B. Gebühren nehmen, wenn jemand deinen Markt nutzt, diese müssen aber fair sein und dürfen andere nicht benachteiligen. So muss ein Appstore eines Dritten ähnlich Gewinn machen können, wie es dein eigener Appstore macht. Und wenn du im eigenen Appstore 30% vom Entwickler nimmst und im externen App-Store 27% haben willst (wo doch der Appstore die Hauptkosten hat), dann ist dies evident nicht fair.

Jetzt geht es hier ja um die Situation in den USA, da gilt ja aktuell eh das Recht des Stärkeren, bzw. das Recht desjenigen, der Trump am meisten hofiert.
 
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Schwabe66 schrieb:
Finde die ganze Diskussion schon spannend und warum dreht es sich eigentlich nur um Apple? Steam macht es doch auch nicht anders, auch da werden 30% genommen. Warum scheint das da okay aber Apple soll am besten gar nichts nehmen?
Steam ist nur ein Appstore. Dir steht es frei auf Windows die Spiele auch über Gog, Epic, EA, im Microsoft Store oder anderweitig zu kaufen. Auf einem iOS hast du im Gegensatz zu Windows diese Wahlfreiheit nicht. Daher wurde Apple ja gezwungen, ihr Ökosystem auch für andere Stores zu öffnen.
Vergleichbar wäre hingegen, wenn du unter Windows Spiele nur im Microsoft Store kaufen könntest und diese nicht aus anderen Stores (wie Steam) kaufen könntest.
 
Bright0001 schrieb:
In den USA ist auch Lobbying und de facto Korruption rechtens, weil sich Unternehmen auf Meinungsfreiheit berufen. Am Ende kann ein Unternehmen ja aus einer Person bestehen, und wenn du die Meinungsfreiheit einer solchen Unternehmung verneinst, dann verneinst damit gleichzeitig die Meinungsfreiheit des Unternehmers/Bürgers.

Aber das nur reingeworfen, ich sag nicht, dass der Ansatz sinnvoll ist.
Wenn man das Recht einer natürlichen Person für sich beansprucht sollte man auch die Pflichten in Kauf nehmen müssen.
z.B. persönlich haften bei Rechtsverstößen. hust Lügen unter Meineid hust
Oder wie wäre es mit persönlicher Haftbarkeit des CEOs bei Verstößen gegen das Arbeits- bzw. Menschenrecht.

Falls das Realität wäre würden Unternehmen ganz schnell Abstand von jeglichen Forderungen nach “Meinungsfreiheit” nehmen.
 
BrollyLSSJ schrieb:
Zumindest in der EU geht das.
das ist aber hier ein thema auf dem us-markt. und da hat apple einen anteil >50% und möchte diese stellung ausnutzen und will keinen weiteren mitspieler bzgl. store und bezahlsystem sehen.
Schwabe66 schrieb:
Steam macht es doch auch nicht anders, auch da werden 30% genommen. Warum scheint das da okay aber Apple soll am besten gar nichts nehmen?
weil steam marktplatz für spiele auf dem pc/mac ist. und da kann jeder ohne weiteres eigene stores und bezahlsysteme anbieten. auf ios geht das nicht.
 
Die Unternehmen können doch schon seit Jahren die Apple Gebühr für In-App Käufe umgehen und das ist ja auch von Apple erlaubt.
Bei bei dem im Artikel genannten Unternehmen Spotify sind Microsoft kann man ja schon immer ein Abo über deren Website abschließen und damit die Apple Gebührt umgehen.
Was aber jetzt von Apple verlangt wird ist, dass sie es erlauben müssen das Anbieter wie Spotify und Microsoft in den Apps anzeigen dürfen das man es direkt bei ihnen abschließen kann.
Darum stellt sich Apple quer und meiner Meinung nach verständlich. Das ist vergleichbar als müssten alle Supermärkte anzeigen zu welchen Preise die Produkte bei der Konkurrenz zu kaufen sind.

Die 30% Gebühren sind schon sehr hoch, aber branchenüblich (siehe Google Play Store und Steam). Eine niedrigere Gebühr würde Apple definitiv nicht umbringen. Für Firmen mit hohen Umsätzen ist die Gebühr sowieso bereits bei 20%.
Komplett die Gebühren verbieten wäre schon hart und würde jeden Plattformbetreiber abschrecken, weil es bedeutet, wenn du zu erfolgreich bist mit deiner Plattform musst du es kostenlos anbietet.
 
chaotium schrieb:
s ist Apple sein Haus, also Hausrecht. Sie können tun und lassen was sie wollen. Ich kann auch nicht zu dir und sagen dass Du aus deinem Haus verpissen sollst weil Ich es haben möchte.
Holy Moly. Selten eine Analogie gelesen die sooooo unglaublich schlecht ist...

Gib die vielleicht noch mal eine Minute und überleg wem das Haus in dieser wirklich katastrophalen Analogie gehört. Spoiler: es ist nicht Apple, war es nie und wie es nie sein.


@Topic
Davon war auszugehen, dass Apple hier die Diktator Bro Karte spielen würde, egal wie sinnlos juristisch das Ganze ist. Einfach akzeptieren dass man seine Marktmacht missbraucht und weiter machen wäre auch zu einfach. So kämpft man aber weiter gegen Windmühlen weil man juristisch schlicht keine Argumente hat. Sollte Trump es aber schaffen die Justiz zu lenken, dann hätte man aber trotz der Müll/ Null Argumente ne Chance weiter Kunden und Entwickler zu Missbrauchen... Was offensichtlich genau das ist worauf das Management spekuliert.

Problem dabei ist aber, dass die USA nur einer von vielen Ländern sind über überall sonst es keinen 6 jährigen Diktator gibt der sich so leicht manipulieren lässt, dass es schon gruselig ist. Also selbst wenn man gewinnt, kostet einen die US Etxra Wurst dann mit am Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich mehr Verwaltungs und Entwicklungskosten anstatt einfach das L zu akzeptieren und die wenigen Devs sowie Kunden die ohne Apple leben möchten zu verlieren.

Ich schreibe es schon seit Beginn der Mi Mi Mi Phase des Apple Management: sie hätten die Öffnung ausgezeichnet als Argument für Apple verkaufen können und nebenbei extra Features wie Sicherheit, einfache Zahlung etc. Für Ihren Store den Kunden sowie Devs bewerben können. PR Sieg und mit etwas besserer Gebühren Struktur, hätte man so sicher auch noch mal mehr Devs und Groß Kunden bei Stange gehalten. So aber gibt's nur negative PR über negative PR und überall juristische Niederlagen weil man schlicht keine Argumente hat die im Gesetz verankert sind.

Sollte Google an ihren Änderungen der erlaubten Apps festhalten, dann dürften sie wohl auch zu recht juristische Probleme bekommen: es sind schlicht nicht die Geräte des OS Herstellers, es sind die des Kunden und da gibt es kein einziges Gesetz was den OS Hersteller ermächtigen würde dass er dem Eigentümer sagen darf, wo er seine Software her beziehen darf. Punkt.
 
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Syrato schrieb:
Verständlich! Ich bin kein Apple Fan aber etwas nutzen und Geld generieren ohne etwas zurückzugeben/zu bezahlen ist asozial.
Das ist nettes framing.
Profitiert Spotify vom iPhone oder profitiert das iPhone, dass Spotify läuft?

Gäbe es mir iPhones und würde Apple die komplette Infrastruktur für Spotify zur Verfügung stellen, dann würde ich mitgehen.
Meiner Meinung nach ist es aber eher so, dass Apple davon profitiert, dass unzählige Apps für das iPhone entwickelt wurden.
Wäre das nicht der Fall, dann würden die Leute eben ein Android Handy kaufen.

Sieht man ganz gut bei Huawei. Die verkaufen sich sehr schlecht, seit der PlayStore nicht mehr so einfach funktioniert.


Das Apple dann noch für nicht selbst getätigte Entwicklung, Vermarktung etc. 30% des Umsatzes haben möchte ist IRRE!
 
@Phoenixxl ist es wirklich Framing?
Man kann es immer von einer Seite oder der Andere sehen.
30% von Apple sind Wucher und 0% ist genau so frech!
Wie du sagst, sie synergieren miteinander!
Und ich denke, dass Apps mehr von Smartphones profitieren als umgekehrt 🫣😋.
 
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Craig1992 schrieb:
Die Unternehmen können doch schon seit Jahren die Apple Gebühr für In-App Käufe umgehen und das ist ja auch von Apple erlaubt.
Erlaubt ist es nicht, aber das geht nur solange gut bis du Apple (aus welchem Grund auch immer) keinen Dort im Auge bist. - Siehe Fortnite. Es wurden auch in der Vergangenheit Apps mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt bzw. Freigabe verzögert und kleinere Entwickler somit unter Druck gesetzt

Craig1992 schrieb:
Bei bei dem im Artikel genannten Unternehmen Spotify sind Microsoft kann man ja schon immer ein Abo über deren Website abschließen und damit die Apple Gebührt umgehen.
Ja, aber peilt das der typische DAU? Der lädt sich die Spotify App runter und schliesst idealerweise dort sein Abo ab. - zu einem 30% höheren Preis. Und selbst nach der ersten „Rate“ verdient Apple passiv dazu, für etwas, was womöglich weder User noch Entwickler nutzen wollen (warum soll ich als Nutzer grundlos 30% mehr zahlen bzw. als Entwickler abdrücken?).

Craig1992 schrieb:
Was aber jetzt von Apple verlangt wird ist, dass sie es erlauben müssen das Anbieter wie Spotify und Microsoft in den Apps anzeigen dürfen das man es direkt bei ihnen abschließen kann.

Craig1992 schrieb:
Die 30% Gebühren sind schon sehr hoch, aber branchenüblich (siehe Google Play Store und Steam). Eine niedrigere Gebühr würde Apple definitiv nicht umbringen. Für Firmen mit hohen Umsätzen ist die Gebühr sowieso bereits bei 20%.
Mit dem Unterschied, dass Google und Steam kein Monopol sind. Sowohl auf Android als auf auf stationäre Betriebssystem, auf denen Steam präsent ist, sind die von dir genannten Stores nicht die einzigen Bezugsquellen. Und Apple hat auf iOS eben einen Monopol. Von mir aus kann Apple auch 99.9% der Einnahmen als Gebühren verlangen. - Aber dann sollen die erst gescheite Alternativen zum AppStore zulassen, und nicht sich mit Händen und Füssen wehren.
Ich weiss nicht in welchem Land du lebst, aber in Deutschland (und den allermeisten andere zivilisierten Ländern) gibt es Kartell- und Monopolgesetze welche solche Fälle - Gottseidank - abdecken/unterbinden zu versuchen.

Craig1992 schrieb:
Darum stellt sich Apple quer und meiner Meinung nach verständlich. Das ist vergleichbar als müssten alle Supermärkte anzeigen zu welchen Preise die Produkte bei der Konkurrenz zu kaufen sind.
Also ich seh oft Produkte wo die UVP aufgedruckt ist. Auch zB bei Büchern, Zeitschriften etc. wenn einer drüber geht, dann wirds halt sehr ungemütlich heutzutage (siehe zB auch den Alternate shitstorm). Und warum? Weil es Alternativen gibt.

Craig1992 schrieb:
Komplett die Gebühren verbieten wäre schon hart und würde jeden Plattformbetreiber abschrecken, weil es bedeutet, wenn du zu erfolgreich bist mit deiner Plattform musst du es kostenlos anbietet.
Warum kostenlos? Man zahlt 99$ im Jahr für den Developer Account. Und nochmals, falls Apple diese Dienste nicht (deiner Meinung nach) kostenlos abgegeben will/soll gut, dann erlaubt die Leute doch einfach ihr Zeugs anders zu vertreiben/beziehen.
 
Hmm, der gute Gabe hat diese Entwicklung wieder mal gut voraus gesehen, und deswegen auch auf Linux gesetzt.

Sollte Apple damit durchkommen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Microsoft darauf anspringt.🙄
Dann gibt es auch nur noch Spiele/Apps über den MS Store, wo die Entwickler dann neben auch min. 28% vom Umsatz abgeben müssen.
Und wer einen eigenen Shop betreiben will, darf dann "gnädiger Weise" nur 25% abdrücken.🤦‍♂️

Wird nicht passieren!, wartet es mal ab.🙁
Wie kann man sich das nur antun, ich verstehe es nicht.
 
Wie, jetzt doch wieder Moderator Whitelisting bei politischen Themen? 🤔

Die Bestimmung, dass Apple Entwickler Out-of-App-Käufe ohne Kommissionen dulden muss, ermögliche es Konkurrenten wie Spotify, Microsoft oder Amazon, das Ökosystem von Apple zu umgehen, aber dennoch ebenjenes zur Generierung von Einnahmen zu nutzen.

Nein, es ermöglicht den Nutzern, die die Geräte von Apple gekauft haben, Software auf ihre bezahlte Hardware zu installieren, wie es ihnen beliebt. Wann versteht Apple endlich, dass die Geräte den Nutzern gehören und nicht mehr Apple? Sie haben ihnen die Geräte abgekauft, es ist ihre Hardware und sie können damit tun und lassen was sie wollen.

Mehrere Bezirksgerichte verfügten sofort bundesweit wirkende einstweilige Verfügungen im ganzen Land („universal Relief“), nach Klagen von mehreren Organisationen. Der oberste Gerichtshof urteilte jedoch: Die Durchführungsverordnung hätte nur für die klagende Partei außer Kraft gesetzt werden dürfen („complete Relief“).

Das finde ich auch spannend: Recht gilt nur für die klagende Partei, nicht aber für alle Betroffenen? 🧐
Die Amis haben manchmal auch eine komische Vorstellung von Recht...

Macerkopf schrieb:
Es ist mein Haus und ich lege fest wer es betreten darf und unter welchen Bedingungen.

Das sehe ich ein bisschen anders: Apple hat das Haus gebaut und dann an die Endkunden verkauft, sie haben Geld für die Geräte bezahlt. Der Hauseigentümer entscheidet wer es betreten darf, nicht die Baufirma die das Dingen irgendwann mal zusammen gezimmert hat.
 
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Craig1992 schrieb:
Bei bei dem im Artikel genannten Unternehmen Spotify sind Microsoft kann man ja schon immer ein Abo über deren Website abschließen und damit die Apple Gebührt umgehen.
Was aber jetzt von Apple verlangt wird ist, dass sie es erlauben müssen das Anbieter wie Spotify und Microsoft in den Apps anzeigen dürfen das man es direkt bei ihnen abschließen kann.
Darum stellt sich Apple quer und meiner Meinung nach verständlich.
Verständlich - What? Das ist doch mehr als krasser Marktmachtmissbrauch.

Apple und Spotify und Co konkurieren direkt im Musikstreaming-Markt, bieten quasi gleiches Produkt an.

Apple setzt die "3 Monate Gratis Apple Musik"-Ad sogar prominent in die Systemeinstellungen.
Spotify und Co dagegen dürfen / durften vergleichbare Ad überhaupt nicht dem Nutzer schicken - selbst nicht in der eigenen (!) App, die sich der Nutzer selbst entschlossen hat heruntergeladen.
Oder müssten überteuerte, marktunübliche Preise verlangen und dürften diese nicht einmal dem Nutzer erklären.

=> Apple nutzt die Vormachtsstellung auf dem Smartphonemarkt aus um sich wahnsinnige Vorteile auf dem Musikstreamingmarkt zu erkaufen

Syrato schrieb:
@Phoenixxl ist es wirklich Framing?
Man kann es immer von einer Seite oder der Andere sehen.
30% von Apple sind Wucher und 0% ist genau so frech!
Irgendein Risiko muss jahrelanger Wucher ja haben... Mein Mitleid über anschließende 0% würde sich genaso in Grenzen halten wie bei den Roaming Gebühren in EU.

Syrato schrieb:
Wie du sagst, sie synergieren miteinander!
Und ich denke, dass Apps mehr von Smartphones profitieren als umgekehrt 🫣😋.
1 App hin oder weg ist dem Smartphone egal. Aber zu wenig Apps und du hast ein Windows Phone.
 
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Apple hat schon Recht. Auf dem Flohmarkt muss ich auch Platzgebühr zahlen, um meine Sachen zu verkaufen. Dafür hab ich dann jede Menge Laufkundschaft. Außerdem will ich eine sichere Zahlungsquelle mit Apple Pay haben anstatt 100 verschiedene Anbieter, die teils richtig unseriös sind.
 
Gaspedal schrieb:
Auf dem Flohmarkt muss ich auch Platzgebühr zahlen,
Was für ein Flohmarkt will den 30% vom Umsatz oder verbietet dir dein Zeugs (auch woanders) zu verkaufen?

Standgebühr wären wohl die 100 Euro, die man pro Jahr für Apple Account zahlt - und die auch Apple niemand untersagen will.
 
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Platzgebühr = Angebot der App im AppStore
Auf dem Flohmarkt verkauft = 30% des Gewinns Abgeben
Nach dem Flohmarkt meldet sich ein Kunde und fragt, ob du auch noch Teil 5 der Filmreihe hast. Die hast du und verkaufst Teil 5 für 15€. Davon will der Flohmarktbetreiber dann auch nochmal 30% haben.

Das fändest du gut?
 
@Gaspedal

Auf dem Flohmarkt bezahlst du einmal, bei Apple mehrmals. Einerseits bezahlst du pro Jahr ca 99 euro, dann zusätzlich noch die 30%. Ausser ich hab da wat falsch verstanden.
 
Vom Flohmarkt mal zu Amazon und co.

Soweit mir bekannt sagt Caseking zu den Herstellern "gerne, nehmen wir, aber 30 % gehen an uns, sonst brauchen wir nicht weiter verhandeln". Ob das so stimmt, keine Ahnung. Ich erinnere mich, dass das mal in einem Video erwähnt wurde, wo es um Caseking geht von der8auer...

Wird wohl auch Amazon ähnlich handhaben.

Standgebühren sind im übrigen pauschale Gebühren. Das lässt sich nicht vergleichen, mit Apple, Caseking, Amazon und co.
 
chico-ist schrieb:
Der Gegenpartei geht es um exakt das gleiche
All diesen großen Konzernen der USA geht es nur um das eine. Sei es Lockheed Martin, Apple, Google, McDonald,Starbuck, NVIDIA, Microsoft usw. Sie sind alle geldgierig. Das ist immer und überall das gleiche.
 
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KeLcO schrieb:
Soweit mir bekannt sagt Caseking zu den Herstellern (...)
Caseking hat vor allem keine marktbeherrschende Stellung oder Monopol.

Amazon Marketplace sind auch keine 30% - z.B. für Computer / Consumer Electronics 8%.
https://sell.amazon.com/pricing

Der Punkt ist halt, du musst nicht über Amazon Marketplace verkaufen - gibt mehrere alternative Marketplace wie ebay, otto, kaufland, etsy usw. oder kannst auch Shopify, Wix und Co nutzen bis hin zu komplett Open Source Lösungen.
 
Schwabe66 schrieb:
Finde die ganze Diskussion schon spannend und warum dreht es sich eigentlich nur um Apple? Steam macht es doch auch nicht anders, auch da werden 30% genommen. Warum scheint das da okay aber Apple soll am besten gar nichts nehmen?
Weil der Vergleich Blödsinn ist, das wäre als ob Steam 30% an Microsoft zahlen müsste für jedes Spiel, das sie unter Windows verkaufen.
 
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