News Bis zu 1 Gbit/s: Vodafone macht Glasfaser-Tarife schneller und teils günstiger

Reset90 schrieb:
Ich selber zahle seit dem 13 Monat bei der DG 69€ im Monat für 1 Gbit. Muss man sich aber selber drum kümmern.
Finde ich viel zu teuer für einen Internetanschluss - pro Jahr sind das 828 €, das ist eine Menge Geld für´s Surfen, Online-Einkäufe/Bankgeschäfte, Multimedia/Streaming und spielen!
Meiner Einschätzung nach, werden die allermeisten Privatanwender genau dafür ihren Internetzugang nutzen.
 
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blende11 schrieb:
Finde ich viel zu teuer für einen Internetanschluss - pro Jahr sind das 828 €, das ist eine Menge Geld für´s Surfen, Online-Einkäufe/Bankgeschäfte, Multimedia/Streaming und spielen!
Korrekt in Frankreich kostet dich eine 1G symmetrisch 240€ im Jahr.
 
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Ich wohne aber nicht in Frankreich. Wann hören also diese sinnlosen Vergleiche endlich mal auf?
 
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@Incanus
Das ändert nichts daran, dass der Internetanschluss (Glasfaser) in Deutschland weiterhin zu teuer ist – zumindest bei schnellen Übertragungsraten!
Solange die Preise nicht sinken, wird sich schnelles Internet nicht flächendeckend durchsetzen.
Wie ich oben bereits schrieb, benötigt die überwiegende Mehrheit für ihr Nutzungsverhalten keine Übertragungsraten von 1 bis 3 Gbit/s.
100 bis maximal 250 Mbit/s sind schnell genug; alles darüber hinaus ist teurer Luxus.
Wenn schnelles Internet flächendeckend ausgebaut werden soll, müssen die Preise sinken, denn nur dann werden die privaten Internetnutzer umsteigen, auch wenn sie diese hohen Geschwindigkeiten rational betrachtet überhaupt nicht benötigen.
„Brauchen” und „wollen” sind nicht dasselbe!
 
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Und das hat welche weltweit agierende Behörde so festgelegt? Oder bist Du persönlich einfach nicht bereit eine bestimmte Summe zu zahlen? Fleisch ist hier teurer, Erdgas da und die Mieten dort. Es gibt halt keine Einheitspreise.
 
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blende11 schrieb:
Finde ich viel zu teuer für einen Internetanschluss - pro Jahr sind das 828 €, das ist eine Menge Geld für´s Surfen, Online-Einkäufe/Bankgeschäfte, Multimedia/Streaming und spielen!
Meiner Einschätzung nach, werden die allermeisten Privatanwender genau dafür ihren Internetzugang nutzen.
Die meisten die ich kenne nutzen ihren Anschluss auch für Home Office und telefonieren - und er wird von vier Leuten genutzt. Die gesparte Fahrerei uns Büro kostet mehr. Die Sparfüchse haben gar keinen Festnetztanschluss mehr, braucht man ja heute eigentlich nicht mehr.

4 highend Smartphones alle 2 Jahre (oder früher, wenn eins kaputt geht) kosten dann gerne auch mal die 900€ pro Jahr - und das braucht man eigentlich auch nicht.
 
@schmadde
Dafür reichen auch 100 bis maximal 250 Mbit/s locker aus.
Wer glaubt, für „Home Office und telefonieren“ zwingend 1 bis 3 Gbit/s zu benötigen, kann ja den teuren Vertrag buchen, dagegen spricht nichts.
Ich würde es definitiv nicht tun, weil es mir keinen Mehrwert bietet und nur viel mehr Geld kostet - so denken viele andere Menschen auch!
Genau deshalb kommt der flächendeckende Glasfaserausbau auch nicht voran, denn die Leute wollen und brauchen den Glasfaseranschluss im Haus nicht.
Hier in meiner Wohgemeinde haben sich über 2/3 der Einwohner gegen einen Glasfaseranschluss (Deutsche Glasfaser) entschieden, weil schlicht und ergreifend zu teurer Tarif für eine schnelle Anbindung von 1 Gbit/s.
Vor allem wenn dann das Lockangebot der ersten 12 Monate Vertragslaufzeit ausgelaufen ist.
89,99 € pro Monat sind im Jahr dann 1079,88 € und das ist verdammt viel Geld für einen Internetanschluss!
Einmalige Kosten im Detail > Bereitstellungsgebühr: Einmalig 69,99 € inkl. MwSt.
Online-Bonus: 10 € einmalig. Also 59,99 € für die Bereitstellung kommen noch dazu, dann sind wir bei Vertragsabschluss bei 1.139,87 € in einem Jahr = 94,99 € im Monat für 1.000 Mbit/s + Mobilfunk Flatrate.
Plus 299,88 € ein weiteres Jahr.
Gesamtkosten GG giga 1000: 1439,75 € (zwei Jahre Vertragslaufzeit), pro Monat dann 59,99 €.

2025-11-07 07_39_41-Der Anbieter mit FTTH Internet – Deutsche Glasfaser — Mozilla Firefox.jpg
 
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blende11 schrieb:
@schmadde
Dafür reichen auch locker 100 bis max. 250 Mbit/s.
Wer unbedingt 1 bis 3 Gbit/s glaubt zu benötigen, kann ja die teuren Verträge buchen, dagegen spricht ja nichts.
Ich würde es definitiv nicht tun, weil es mir keinen Mehrwert bietet und nur viel mehr Geld kostet und genauso denken viele andere Menschen auch!
Wenn ich mir die Tarife der deutschen Glasfaser anschaue, dann ist bis incl 300 keine Flatrate ins Mobilfunknetz dabei. Das kann dann auch teuer werden je nach telefonverhalten.
 
Für 10 € im Monat bekommst du z.B. bei fraenk einen guten Mobilfunktarif im D-Netz (20 GB pro Monat Datenvolumen).
Also 120 € im Jahr.
 
@blende11 Bei mir im Ort gibt es viele Haushalte ohne Handyempfang im Haus, die haben von dem Tarif nix. Ob die Glasfaser bestellen werden wir ja sehen.
 
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blende11 schrieb:
Hier in meiner Wohgemeinde haben sich über 2/3 der Einwohner gegen einen Glasfaseranschluss (Deutsche Glasfaser) entschieden, weil schlicht und ergreifend zu teurer Tarif für eine schnelle Anbindung von 1 Gbit/s.
Aber die zwingt doch keiner 1Gbit/s zu buchen. Es gibt doch auch kleinere Tarife.
Der DGbasic 100 kostet Listenpreis 39,99€, Das ist nicht absurd weit über den Listenpreisen vieler DSL Anbieter und deutlich unter dem Listenpreis der Telekom.
Dann kommt aber wieder der Gedanke: Wenn es nicht schneller ist als DSL und fast das gleiche kostet, dann brauch ich das auch nicht.
Dass es eine Investition in die Zukunft ist, wird aber nicht verstanden, dazu sind sie zu beschäftigt auf social media zu motzen und zu meckern, wie schlecht und rückständig alles in Deutschland ist.
 
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h00bi schrieb:
Dass es eine Investition in die Zukunft ist kapiert aber keiner
Der Staat sollte den flächendeckenden Glasfaserausbau selbst durchführen und nicht dem Markt überlassen, welcher nur Rendite und Profite maximieren will.
Ich sehe ein Glasfasernetz als Teil der Infrastruktur an und dieses sollte nicht dem Markt überlassen werden.
Die Negativerfahrungen aus der Vergangenheit zeigen uns doch, was Privatisierungen und Neoliberalismus angerichtet haben.
Die Post, die Bahn, Telekommunikation, Energie- und Wasserversorgung, Fernsehen, Gesundheitssektor (Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen), Wohnungsmarkt, Infrastruktur, Schulen/Bildungseinrichtungen etc. – alles wurde viel schlechter und teurer, seitdem Privatunternehmen ihre Finger im Spiel haben inklusive massiver Jobverluste und stagnierenden/sinkenden Einkommen durch einen großen Niedriglohnsektor und Aufkündigung der Tarifbindung.
 
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Ich glaube ehrlich gesagt du weißt gar nicht, wie das vor der Privatisierung war. Schau dir mal das Gehalt eines dienstalten Briefträgers der Bundespost an und rechne hoch, was der heute durch Abstandsgebot bekommen würde. Paketversand mit der Bundespost wäre unbezahlbar teuer.

Und von dem staatlichen Ausbau erhofft du dir dann Gigabit für 24,99€ im Monat mit Gratis Router? Oder was genau wäre da deiner Ansicht nach besser?

Grobe Verfehlungen sehe ich eher im Mobilfunkausbau, wo man jahrzehntelang versäumt hat die Anbieter zum Ausbau in den weißen und grauen Flecken zu zwingen, wenn sie neue Frequenzen ersteigern wollen. Aber da hat man es ja mittlerweile verstanden.
 
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blende11 schrieb:
Der Staat sollte den flächendeckenden Glasfaserausbau selbst durchführen und nicht dem Markt überlassen, welcher nur Rendite und Profite maximieren will.
Ich sehe ein Glasfasernetz als Teil der Infrastruktur an und dieses sollte nicht dem Markt überlassen werden.
Wie sollte der Staat das finanzieren? Da wird ja schon bis aufs Messer gestritten wie die Renten finanziert werden sollen, damit die, die sich 40 Jahre+ lang krumm gebuckelt haben im Alter überleben können.

blende11 schrieb:
Die Negativerfahrungen aus der Vergangenheit zeigen uns doch, was Privatisierungen und Neoliberalismus angerichtet haben.
Die Post, die Bahn, Telekommunikation, Energie- und Wasserversorgung, Fernsehen, Gesundheitssektor (Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen), Wohnungsmarkt, Infrastruktur, Schulen/Bildungseinrichtungen etc. – alles wurde viel schlechter
Stimmt nicht, Telekommunikation ist erheblich besser geworden durch die Privatisierung. Sonst hätten wir heute noch knacksende Telefonleitungen mit 300 Baud Akustikkoppler am Wählscheibentelefon mit festmontiertem Kabel und Hausdurchsuchungen für Nutzer von "nicht BZT zugelassenen" Modems. Nur die Preise fürs Wählscheibentelefon mit festmontiertem 3m Kabel wären inflationsbereinigt auf 50€ pro Monat gestiegen. Wer behauptet, Telekommunikation wäre nach der Privatisierung schlechter geworden hat die Zeiten nicht erlebt, in denen das staatlich war. Das ist Selbstbetrug, der an Ostalgie erinnert.
Ergänzung ()

h00bi schrieb:
Grobe Verfehlungen sehe ich eher im Mobilfunkausbau, wo man jahrzehntelang versäumt hat die Anbieter zum Ausbau in den weißen und grauen Flecken zu zwingen, wenn sie neue Frequenzen ersteigern wollen. Aber da hat man es ja mittlerweile verstanden.
Hat man das? Bei uns im Ort gibt es immer schlechteren Empfang seit die Frequenzen immer höher und die Zellen immer kleiner werden. Liegt aber vermutlich nicht zuletzt an der NIMBY-Einstellung vieler, wenn nach Standorten für Antennen gesucht wird.
 
schmadde schrieb:
Wie sollte der Staat das finanzieren? Da wird ja schon bis aufs Messer gestritten wie die Renten finanziert werden sollen, damit die, die sich 40 Jahre+ lang krumm gebuckelt haben im Alter überleben können.
Kurz „offtopic“ zum Thema Rente!
Weißt du eigentlich, wie sich dein Bruttoeinkommen auf deine zukünftige Rentenhöhe auswirkt?
Um im Jahr 2025 einen Rentenpunkt zu erhalten, musst du 50.493 Euro brutto im Jahr verdienen, was 4.207,75 Euro brutto im Monat entspricht.
Das bringt dir dann 40,79 Euro Brutto-Rente für deinen vollen Rentenpunkt.
Zig Millionen Vollzeitbeschäftigte in Deutschland verdienen jedoch wesentlich weniger als 4.207,75 Euro brutto/Monat.
Der Mindestlohn liegt aktuell bei ca. 2.220 € brutto/Monat, also 1.987,75 € unter dem Durchschnitts-Brutto-Monatseinkommen, das dir einen vollen Rentenpunkt im Jahr bringt.
Genau daran liegt es, dass viele Menschen in Altersarmut landen werden, weil sie trotz Arbeit keine ausreichend hohen Rentenansprüche erwerben konnten/können, weil sie zu wenig verdienen.
Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft auf der Welt, unser BIP lag im letzten Jahr bei 4,47 Billionen Euro, das private Geldvermögen liegt bei 9 Billionen Euro, die Steuereinnahmen lagen bei 948 Milliarden Euro.
Seit über vier Jahrzehnten ist der Politik das Demografieproblem der geburtenstarken Baby-Boomer-Generation (1955 bis 1969 Geborene) bekannt, die zu wenige Kinder bekommen hat.
Die Rentenversicherung ist ein Umlagesystem, das bedeutet, dass die Arbeitnehmer über Sozialabgaben die zukünftigen Renten der Babyboomer bezahlen.
Deshalb brauchen wir gute Jobs, einen starken Binnenmarkt und gute Einkommen, denn nur dann gibt es auch armutssichere Renten. Staatsdiener und Politiker wissen, warum sie für sich das steuerfinanzierte Pensionssystem zusätzlich zum Rentensystem eingerichtet haben: Dort gibt es bis zu 71,5 Prozent Pension, während die Rente bei maximal 48 Prozent gedeckelt ist.
Es gibt also eine Zwei-Klassen-Altersabsicherung, die Pensionäre gegenüber Rentnern stark privilegiert.
 
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Das Thema Rente ist hier off-topic, deswegen gehe ich hier nicht drauf ein. Was ich damit sagen wollte ist: der Staat hat schon nicht genügend Geld, um sich um die überlebenswichtigen Dinge zu kümmern, neue Schulden aufnehmen ist schon für viel wichtigere Themen nicht erwünscht. Die Bahninfrastruktur rottet vor sich hin, Fahrradinfrastruktur, Schulen etc, da fehlts überall - und vom Verteidigungsetat haben wir noch gar nicht gesprochen. Die Kosten hat ja dankenswerterweise in den letzten Jahrzehnten der Ami übernommen, das ist auch Geschichte (wenn die so weitermachen können sie es bald auch nicht mehr, selbst wenn sie wollten).

Da ist für Luxusprobleme wie Gigabit-Internet für verwöhnte Netflix- und Gaming-Kiddies erst recht kein Geld da, das müssen dann schon private Investoren schultern. Und die wollen Gewinne sehen und nicht draufzahlen. Drum halte ich steuerfinanzierte Glasfaser-Infrastruktur für unrealistisch.
 
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@blende11
Das optische Budget bei XGS-PON ist häufig zu gering um Splitting 1:256 umzusetzen, also kalkulatorisch 8.700: 250= 35 Mbps.
Daher meist 1:64 sinnvoller, was die Kosten eh kaum erhöht. Damit sind bei 140 Mbps je Anschluss Peakanschlüsse mit über Gigabit drin.

Beim PCIe konnte 4.0 die Vorgänger leicht ablösen, weil die Kosten nicht signifikant stiegen. Bei 5.0 sieht das aktuell anders aus.

Es 8st absurd Limits zu setzen, die keine technische oder betriebswirtschaftliche Grundlage haben.
 
schmadde schrieb:
Das Thema Rente....
Wenn halt nur 30% einzahlen, wovon 70% etwas erhalten sollen, kann das natürlich nicht funktionieren.

schmadde schrieb:
da fehlts überall
An den Löhnen im Bundestag, fehlt es ja nicht. Ich kann dir sagen, weshalb es anderswo fehlt. Weil mit der Giesskanne verteilt wird. Wenn man ein Projekt plant, dann ist es auch möglich, das zu finanzieren.
Man könnte ja davon ausgehen, dass die Glasfaser eine Investition in die Zukunft ist. Und umso mehr Teilnehmer die Faser wählen, umso schneller amortisiert sich die.
Man könnte von einer Amortisationsdauer von 30 Jahren ausgehen. Auch damit lässt sich Gewinn erwirtschaften.

So rechnete man sich das hier in meiner Umgebung aus. Und was war das Ergebnis? Anstatt in 30 Jahren, wird das Netz in 15 Jahren amortisiert. Das ist hier möglich, weil Glasfaser nicht teurer als Kupfer ist.
 
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