RKCPU schrieb:
Uns stehen also absehbar hohe Bandbreiten zukünftig zur Verfügung und die 'alte VDSL 35b' Auslegung mit 200 Mbps je Haushalt FTTH schafft locker Peakwerte für Privathaushalte um 2-3 Gbps.
Welcher private Internetnutzer benötigt eine Bandbreite von 2–3 Gbps?
Ich verstehe die Logik dahinter nicht.
100 bis maximal 250 Mbit/s reichen doch vollkommen aus. Dafür sollten die Provider faire Tarife anbieten.
Damit wäre privaten Internetnutzern viel mehr gedient als mit teuren, superschnellen Bandbreiten, die den allermeisten Privatnutzern keinen wirklichen Mehrwert bieten, sondern ihnen nur das Geld aus der Tasche ziehen für eine Leistung, die sie nie benötigen werden.
Wir alle wissen, wie solche Drückerkolonnen arbeiten!
Gerade selbst wieder im Freundeskreis erlebt: Die Deutsche Glasfaser hat einem Bekannten von mir den teuersten Tarif für 90 € im Monat verkauft, obwohl er noch eineinhalb Jahre einen Vertrag bei Vodafone mit einer 100-Mbit/s-Anbindung hat. Zwei Tage vor Ablauf der Widerrufsfrist habe ich davon erfahren und wir haben den Vertrag sofort widerrufen.
Mein Bekannter nutzt das Internet nur zum Surfen, Shoppen und Filmstreaming.
Dafür reicht ihm der 100-Mbit/s-Anschluss dicke aus, und er bezahlt dafür aktuell pro Monat 20 € (24-Monats-Angebotsvertrag).