News Bis zu 1 Gbit/s: Vodafone macht Glasfaser-Tarife schneller und teils günstiger

Ich meine fast, man sollte sich verkneifen, überhaupt als Werbeträger für solche unseriösen Drückerbanden wie - im Grunde - sämtliche ISPs aufzutreten.
Allein die Werbegestaltung mit ganz fett gedruckten '19,99€' und dann ganz klein '44,99€ ab dem 10. Monat'... Das ist schon der erste Täuschungsversuch gleich bei der Werbung.
Und da sprechen wir noch gar nicht davon, wie unseriös und willkürlich es ist, eine kontinuierliche Leistung - Internetzugang - zeitlich gestaffelt zu bepreisen in der Hoffnung, der Kunde versäume die Kündigung.
Dass man außerdem alle 2 Jahre wechseln muss, weil man als treuer Stammkunde IMMER schlechtere Konditionen hat als Neukunden, ist ebenso unseriös und widerlich.
Ja, alles 'normal', i.e. gängige Praxis heute, aber das ändert nichts an dem beinahe kriminell unseriösen System...
Und das ganze fußt auch noch auf mit Steuergeld bezuschussten Überbau-Spielereien der Konzerne... danke!

Man stelle sich mal vor, der Handwerker vor Ort berechnete nur 49,99€ / Std. und dann 124,99€ / Std. ab der 10. Arbeitsstunde... dem würde man eine reinhauen und ihn aus dem Haus werfen. Bei ISPs alles normal...
 
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@rezzler
Für die Kunden und Provider wird die Mindestversorgung in den 10%-20% zur wichtigen Kennzahl.
Für viele Privathaushalte sind 10% nur 200 Mbps Im 2 Gbps Tarif wenig relevant. Für Firmen wären min. Gigabit, vielleicht 6-18 Uhr relevant. Für Schulen dto.
Andere buchen 10 Gbps, wollen aber immer min. 3 Gbps.
 
eVoX schrieb:
Jetzt hast uns mit einem mydealz Link aber kräftig das Gegenteil bewiesen.
Du darfst natürlich trotz des Aufzeigens, dass es mit minimalem Aufwand deutlich günstiger geht als die hier proklamierten Listenpreise, weiterhin den beiden Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen nachgehen: Meckern und Jammern.

Nerdpatrol schrieb:
Allein die Werbegestaltung mit ganz fett gedruckten '19,99€' und dann ganz klein '44,99€ ab dem 10. Monat'... Das ist schon der erste Täuschungsversuch gleich bei der Werbung.
Auf der einen Seite würde eine Pflicht zur Angabe des Durchschnittspreises über 24 Monate das Vergleichen deutlich vereinfachen, andererseits muss man dem Endkunden echt nicht alles vorkauen, ein kleines bisschen darf das Ding zwischen den Ohren schon benutzt werden.
 
Die gewählte unterschiedliche Größe der Schriftarten ist ein ganz bewusstes Täuschungsmanöver, das meiner Meinung nach endlich mal vom Werberat oder der Bundesnetzagentur gerügt gehört.
 
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Lan_Party94 schrieb:
Schon mal Kabelkunde gewesen? Von Glück kann da nicht die Rede sein. 🤣

Es ist billig - nicht günstig. Ab und zu mal kleinere Probleme mit dem Internet sind "normal". Nervt, aber für den Preis kann man das verkraften.
Stimmt definitiv!

Letzte Wohnung mit PYUR, kein Tag ohne Reconnect, damit die Verbindung halbwegs läuft. Anschließend wechsel von 250 Mbit Kabel auf 25 Mbit DSL. Aktuelle Wohnung Vodafone, bereits das zweite mal dieses Jahr für 14 Tage ohne Internet. Beim ersten Ausfall "Always On" angefragt, wäre bei mir nicht möglich. Beim zweiten Ausfall erneute Anfrage, Router & Sim wurden angeblich verschickt. Versandbestätigung gab es nie, eine Lieferung kam nie an. Denke gerade darüber nach, wieder auf DSL zu wechseln (250 auf 175 Mbit).
 
Maxminator schrieb:
unseriöser Anbieter! LOL 10GB/10GB für 60€ jaja - kannst hier viel erzählen!

Vor allen Dingen in einem der vielen schweizer Einsiedel, wo selbst das Mobilfunk oftmals nur ein Wunschkonzert ist.
 
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@syntax868
Weltweit klappt es mit Glasfaser, nur bei uns nicht ... Fachkräftemangel?

Glasfaser könnte auch auf Dauer auch 30 Mbps Mindestbandbreite bisx 300 Mbps Breitband via GPON-Anteil im Combo XGS-PON/ 50/25 G-PON / GPON ermöglichen, die Anbieter von Triple-Lösungen halten das im Blick.

Fade-Out aller Kupferlösen wegen 'ich brauche kein schnelles Internet' ist damit klar ersichtlich.
 
Privatanwender > 250 Mbit/s Glasfaser = 25 € dauerhaft und gut ist.
Werbung reduzieren, Marketing reduzieren, Drückerkolonnen abschaffen, dann wäre dieser Preis überhaupt kein Problem.
Damit kann eigentlich jede/r private Internetnutzer sehr gut leben und der Preis ist der Leistung angemessen günstig und von der Übertragungsrate rational sinnvoll.
Dann noch einen High-Speed-Tarif für Leute, denen die Übertragungsrate nie schnell genug sein kann und die dafür dann wesentlich mehr Geld bezahlen wollen.
Zwei Tarifangebote würden vollkommen ausreichen, einen für Normalnutzer mit 250 Mbit/s Übertragungsrate und einen mit schnellstmöglicher Übertragungsrate für die Power-User, der dann deutlich teurer ist.
Dann würden mit Sicherheit sehr viel mehr Verträge abgeschlossen werden und unterm Strich hätten die Provider mehr Umsatz und Gewinn und zwar dauerhaft.
45 Plus Euro pro Monat ist weiterhin ZU TEUER!
Die Tarife mit sehr hohen Übertragungsraten sind etwas für Unternehmen und die bezahlen dann auch wesentlich mehr Geld dafür.
 
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@blende11

Also die regulierten Preise für 199 Mbps liegen schon bei brutto 25€
https://www.grantthornton.de/themen/2025/entgeltregulierung-im-telekommunikationsmarkt/

Zudem möchte die Behörde einen 35€ Basistarif incl. Festnetz (Minutenpreise), was gemäß der Tabelle 'Fiber 75/20' = Summe <99 Mbps sein müsste, oder?
Für 'Gigabit' 999 Mbps statt Mindesttarif wäre plus 14€ zu zahlen, incl. Telflat eher +20€ = 55€ ???

So 199 MBps wären den +3€ für die Daten und +5€ für die Telefonflat = 43€?

Allerdings müssten Nutzer Open Access ja auch noch ihre Datenkosten und Rendite mit rein bringen?!

Der Staat / unsere Regulierungsbehörde macht es teuer ...
 
Ich habe das Glück, ein kleines Ferienhaus auf Fuerteventura zu besitzen.
Seit 2023 Glasfaser 600/600 Mbit zu 43 EUR/Monat, habe 48 EUR/Monat, weil ich dazu 2 spanische SIM Karten mit je 50 GB 5G erhalte. 1/1 Gbit = nur 12 EUR mehr.

Die haben, auf dieser Insel bei Afrika gar nichts anderes mehr und kucken nur doof, wenn man von Kabelinternet oder DSL, noch wilder, wenn man von asymmetrischem Internet spricht.

Ich in Deutschland bei Vodafone:

Mai 2019 - September 2020

Praktisch gar kein Internet von Vodafone. Täglich Zusammenbrüche im Abstand von 15-30 Minuten bei meiner 500/50 Mbit DOCSIS-Kacke. Hinhaltetaktik, keine Rückmeldungen, Lügen Lügen Lügen.
Habe im März außerordentlich gekündigt, Bestätigung und, man höre und staune, meiner Begründung "wegen Nichterfüllung des Vertrags seitens Vodafone" wurde entsprochen.
Es dauerte bis die Bestätigung kam und ich war zwischendurch 2 Monate in Spanien. Als ich Ende September 2020 zurückkam lief das Internet plötzlich ohne Probleme und ich zog meine Kündigung zurück.

2 Monate 2022
Genau dasselbe, nur ohne Kündigung, Dauer der Probleme etwa 3 Monate, aber ich war davon 2 Mo. im Ausland.

Seit Juni 2025 bis heute
Offenes Ticket bei Vodafone, Anrufe, Lügen, Tickets werden einfach geschlossen, keine Rückmeldung, Schweigen und am Telefon schnippische Bemerkungen. Mittlerweile ist das Ticket seit Monaten offen, aber keinerlei Meldungen darin, auch auf mehrmalige Nachfragen nicht. Vodafone hat sich vermutlich schlichtweg dazu entschlossen, die Probleme nicht weiter zu bearbeiten.

Habe nun eine außerordentliche Kündigung mit Rufnummernmitnahme durch die Telekom angestoßen.
Dann zwar mit vDSL 175/40 MBit, aber hoffentlich stabiler als mit Vodafone.

Ursache und Fazit
Nach mehr Recherchearbeit fand ich heraus, das Geschäftsprinzip von Vodafone ist einfach. Ein Gebiet 100% ausbauen und 500% überbuchen. Nach und nach melden sich Kunden mit Problemen. Die lässt man erstmal für Monate im Regen stehen. Einige kündigen, wodurch die Leitungen evtl. entlastet werden. Immer noch melden sich Kunden mit Problemen, die belügt man mit der Vodafone-Lieblingsfloskel "Rückkanalstörer" und hat so wieder Monate lang Zeit, die Sache auszusitzen. Nur die Wenigsten verlangen eine Gutschrift, die man als Kunde jeden Monat aufs Neue anfordern muss.
Wieder kündigen einige Kunden und irgendwann erreicht Vodafone seinen Sweetspot an Kunden in einem Segment, deren Nutzerverhalten passt oder deren Resignation genau den richtigen Grad erreicht hat, mit der miesen Situation zu leben. Dadurch holt Vodafone finanziell das meiste aus seinen Kabelsegmenten heraus.

Wer also eine, wie auch immer geartete Alternative zu Vodafone hat, NUTZE SIE....schließe keinen Vertrag mit dem Vodafone Betrugsmodell ab. Bandbreite ist bei Weitem nicht alles. Sie muss auch funktionieren, was es bei Vodafone vielleicht eine Zeit lang tut, aber wehe, wenn nicht mehr.
 
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hurga_gonzales schrieb:
Seit 2023 Glasfaser 600/600 Mbit zu 43 EUR/Monat, habe 48 EUR/Monat, weil ich dazu 2 spanische SIM Karten mit je 50 GB 5G erhalte. 1/1 Gbit = nur 12 EUR mehr.
Klingt nach movistar telefonica incumbent.
Evtl ist als BitStrom reseller Digi verfügbar, die sind günstiger. 1G 30€
Mit Viel Glück auch mit eigenem Netz, dann werden die Preise so richtig top.

Prüfen kann man das hier -> Link
 
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Das ist aber schon Luxus, soweit ich weiß gibt's schon auf den Nachbarinseln wieder Wohnviertel, wo der Ausbau noch nicht begonnen hat und teilweise auch kein VDSL und Kabel verfügbar ist. Da krebst man dann mit so nervigen Fixed Wireless Lösungen rum, wo Symmetrie das kleinste Problem ist.
 
RKCPU schrieb:
Weltweit klappt es mit Glasfaser, nur bei uns nicht ... Fachkräftemangel?
Es klappt doch hier mit Glasfaser. Jeden Monat werden hunderttausende Haushalte neu angeschlossen. Es kann halt nicht jeder der erste sein.
Zum Glasfaser verlegen braucht man scheinbar keine Fachkräfte, es muss nur billig sein, wie die Güte der wieder verschlossenen Baugruben zeigt.

Ich wäre von Seiten des ausbauenden ISP längst versorgt, wenn die WEG hier nicht Kleinkrieg führen würde.


blende11 schrieb:
Zwei Tarifangebote würden vollkommen ausreichen
Klar, und das in Deutschland, dem Land in dem sich seit Jahrzehnten Autos mit weniger als drei Motorisierungsvarianten schlechter verkaufen als Gefrierschränke in der Antarktis.
 
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Holzkopf schrieb:
Klingt nach movistar telefonica incumbent.
Evtl ist als BitStrom reseller Digi verfügbar, die sind günstiger. 1G 30€
Mit Viel Glück auch mit eigenem Netz, dann werden die Preise so richtig top.

Prüfen kann man das hier -> Link
Oha, interessanter Tipp, Danke.

P.S.: Ja, ist derzeit Movistar, also Telefonica.

EDIT
Leider kann ich die Postleitzahl der Costa Calma, Pájara nicht bei DIGI testen, führt zu einem Fehler. Ich werde da morgen einmal anrufen. Wäre natürlich toll, wenn da etwas ginge.
 
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RKCPU schrieb:
@rezzler
Für die Kunden und Provider wird die Mindestversorgung in den 10%-20% zur wichtigen Kennzahl.
Da sehe ich vom Gesetzgeber bisher keine Aktivität in der Richtung. Weißt du da mehr?
RKCPU schrieb:
Für viele Privathaushalte sind 10% nur 200 Mbps Im 2 Gbps Tarif wenig relevant.
Für viele Privathaushalte ist der 2G-Tarif wenig relevant :D
RKCPU schrieb:
Für Firmen wären min. Gigabit, vielleicht 6-18 Uhr relevant. Für Schulen dto.
Pauschales Wunschdenken.
RKCPU schrieb:
Andere buchen 10 Gbps, wollen aber immer min. 3 Gbps.
Wenn ich 10G buche will ich die auch haben und nicht mit 3G abgespeist werden.
 
Für viele Privathaushalte ist der 2G-Tarif wenig relevant :D
https://boutique.orange.fr/internet/offres-fibre?msockid=216dc8cadd5a63a30f59de5bdcf662b7

Die Gigabit gehen raus für 30€ / 12 Monate, wobei unklar ist wie der Tarif danach aussieht.
Vielleicht schon Auslaufmodell bei Orange France ?

Die 2 Gigabit 12 Monate zum gleichen Preis, danach 43 €.
Jeweils beide Tarife incl. Telefonflat.

Wenn ich 10G buche will ich die auch haben und nicht mit 3G abgespeist werden.
Bei 50/25 G-PON hat man 'nur' 43 Gbps shared verfügbar, bei XGS-PON nur 8,7 Gbps.
Ne Schule min. Gigabit, dabei 3 Gbps Peaks bei Verfügbarkeit, wäre gut versorgt.

Auch hier zeigt sich, dass für Kunden relevant ist, was ihr Bedarf an Mindestversorgung ist.
Bei Privatkunden eh fast immer egal, bei (kurzzeitig) 200 Mbps käme man immer über die Runden.
 
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RKCPU schrieb:
Weltweit klappt es mit Glasfaser, nur bei uns nicht ... Fachkräftemangel?
Die arbeiten vermutlich schon länger dran und hatten keine CDU, keinen Helmut Kohl :D

Wenn man sich überlegt, dass wir wieder Probleme angehen, die seit Jahrzehnten gelöst sein könnten...
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
Reset90 schrieb:
dessen Preise verweisen, was aber halt nicht vergleichbar ist.
Warum nicht ? Die Schweizer haben nur 9 Millionen Einwohner und nicht jeder davon nutzt ein Internetanschluss und dennoch rechnet sich das sie weniger nehmen bei schnellerer Anbindung

Bei uns bekommen die nichtmal ein Glasfaseranschluss fertig , bei mein Pops liegt Glasfaser schon 1-2 Jahre im Garten bzw schaut aus dem Boden vor der Hauswand raus ....und nichts passiert ...mehr mals anrufen brachte nichts , auf Mails wird nicht geantwortet usw

Es handelt sich um deutsche Glasfaser den sollte man Mal auf die Finger klopfen
 
scryed schrieb:
Warum nicht ? Die Schweizer haben nur 9 Millionen Einwohner und nicht jeder davon nutzt ein Internetanschluss und dennoch rechnet sich das sie weniger nehmen bei schnellerer Anbindung
Fehlt die Planung und man hat zudem die Infrastruktur 'Leerrohre' den Kommunen weggenommen.
Da hatte 'natürlich' die Telekom im Hintergrund ein Vetohändchen gehoben, oder?

4-fach Faserbündel sind kostengünstig verfügbar, also ein Einfamilienhaus bis Reihenhaus hätte immer Potential für bis zu 4 Anbieter über dieses Faserbündel. Genau so dachte man in der Schweiz bereits 2008.
 
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