Die Stromanbieter verlegen auch keine neuen Stromleitungen. Marktwirtschaft merkwürdig.DLMttH schrieb:Vodafone legt sich als Netzbetreiber in gemachte Nester, wo Zweckverbände zum Bau von Glasfasernetzen gegründet wurden (Steuergelder in zwei und dreistelliger Summe) und verlangt dann noch 10 Euro "Regio-Zuschlag" auf ihre Tarife und keinen stört es.
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News Bis zu 1 Gbit/s: Vodafone macht Glasfaser-Tarife schneller und teils günstiger
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- Zur News: Bis zu 1 Gbit/s: Vodafone macht Glasfaser-Tarife schneller und teils günstiger
hurga_gonzales
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Toll, jetzt schon in 0,01 Promille der Haushalte verfügbar.
@VRAM
Drosselung durch andere User findet erst einmal nur in der PON angesteuerten Faser statt.
Danach geht die Summe der Faserdaten erst mal ungedrosselt weiter, bald in 200 Gbps Datenströmen je 1.000 FTTH.
Es gibt im Labor schon Techniken um 64 x 200 Gbps über eine Faser weit weiter zu leiten. Dann würde erst auf Ebene von Mio. FTTH nochmals gedrosselt.
Drosselung durch andere User findet erst einmal nur in der PON angesteuerten Faser statt.
Danach geht die Summe der Faserdaten erst mal ungedrosselt weiter, bald in 200 Gbps Datenströmen je 1.000 FTTH.
Es gibt im Labor schon Techniken um 64 x 200 Gbps über eine Faser weit weiter zu leiten. Dann würde erst auf Ebene von Mio. FTTH nochmals gedrosselt.
Incanus
Fleet Admiral
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Weil es ja auch alle so toll finden, wenn sich die Politik in die Wirtschaft einmischtHolzkopf schrieb:nur eine frage der Politik.
Die Telekom hat auch erhebliche Teile ihres Netzes vom Steuerzahler finanziert bekommen (alles was noch aus Vor-Telekom-Zeiten stammt).DLMttH schrieb:Vodafone legt sich als Netzbetreiber in gemachte Nester, wo Zweckverbände zum Bau von Glasfasernetzen gegründet wurden (Steuergelder in zwei und dreistelliger Summe) und verlangt dann noch 10 Euro "Regio-Zuschlag" auf ihre Tarife und keinen stört es.
Bei solcherlei Infrastruktur geht's IMHO eh nicht ohne staatliche Zuschüsse. Ist auch in Ordnung so.
craxity
Commander
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In die Preisgestaltung fließen sehr viele Faktoren ein. Der Vergleich mit Kupfer ist schwierig, weil die Kupferleitungen schon lange abgeschrieben sind, während die Glasfaserkabel erst kürzlich mit relativ großem Aufwand verlegt worden sind.RKCPU schrieb:@craxity
Bei Glasfaser sind Preise vielfach via Marketing hoch, nicht weil das Produkt teuer ist.
Bei Systeme die zur Monopolbildung neigen sollte man Rahmenbedingungen schaffen die diese verhindern ja .Incanus schrieb:Weil es ja auch alle so toll finden, wenn sich die Politik in die Wirtschaft einmischt.
Das hat man in Frankreich , der Schweiz und Italien z.b. getan mit sehr gutem Ergebnis. ( Man hat die Verpflichtung zum Zugang der Glasfaser-TAL. )
In Deutschland haben sie stattdessen Höchstpreis vorgaben bei BitStrom Produkten gemacht. 🤡
Die hohen Preise sind bei uns Hausgemacht.
Alexander 65
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Bis jetzt in Oberbayer ist jetzt kein Glasfaser verlegt!
Noch nicht mal im Krankenhaus um die Ecke.
Noch nicht mal im Krankenhaus um die Ecke.
Web-Schecki
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Die Frechheit ist eher, dass es kein staatlicher Zuschuss ist, sondern ein staatlicher Ausbau. Vodafone baut und betreibt die aktive Technik und baut wenn überhaupt nur die Anbindung an ihr eigenes Netz.schmadde schrieb:Bei solcherlei Infrastruktur geht's IMHO eh nicht ohne staatliche Zuschüsse. Ist auch in Ordnung so.
Trotzdem wird ein Regio-Zuschlag erhoben?!
Das kann nur zwei Ursachen haben: Entweder ist die Netzmiete, die Vodafone an den Staat zahlen muss, so hoch, dass der Regio-Zuschlag wirklich nötig ist. Da sich wohl kaum eine Kommune durch den Ausbau bereichert, sondern eher selbst noch draufzahlt, muss es sich um eine extrem unlukrative Region handeln. Das kann ich mir kaum vorstellen, weil gefördert nur dort ausgebaut werden darf, wo es nicht schon einen Gigabit-Tarif gibt - und Kommunen ohnehin wohl eher selbst aktiv werden, wenn es insgesamt einen Mangel (früher mal "Marktversagen" genannt) gibt.
Bleibt als zweite Möglichkeit, dass Vodafone einfach abkassiert, weil sie keine Konkurrenz fürchten müssen. Kann ja keiner Giga-Cable buchen, wenn FTTH zu teuer ist...Und es ist nicht so, dass sich die Preisdrücker wie 1&1 bei Vodafone via OpenAccess-Pflicht einmieten, sondern eher... M-net. Die verlangen auch Regio-Zuschläge und sind ähnlich teuer.
LeckerRK
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Ich habe Vodafone Kabel 1000/50 Mbps und bezahlen 44,99 Euro im Monat ...Lutscher schrieb:Bei der Telekom ist es nicht billiger, ich bezahle 79,99€ im Monat für 1000/500.
Aber es lohnt sich, netto sind es sogar 1082/552Mbps.
Ich spare dadurch sehr viel Zeit, deswegen ist es mir das wert.
DON.HEROUR
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Wären die beiden folgenden Angebote nicht günstiger? I know, keine Glasfasertarife aber 175Mbit/s sollten doch ausreichen und man spart sich auch noch das Geld für den neuen Router mit Glasfaser-Anschluss (hat tatsächlich noch nicht jeder) und man zahlt sogar monatlich weniger, wenn man vergisst rechtzeitig zu kündigen (worauf Verträge ja angelegt sind).
h00bi
Fleet Admiral
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Mimimimi alles so teuer in Deutschland:
https://www.mydealz.de/deals/teleko...cashback-100eur-telekom-startguthaben-2629816
https://www.mydealz.de/deals/teleko...cashback-100eur-telekom-startguthaben-2629816
blende11
Lt. Commander
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Ich bin nicht anmaßend, sondern habe beschrieben, was aus Sicht eines durchschnittlichen Internet-Privatnutzers rational sinnvoll erscheint und was eben nicht.craxity schrieb:@blende11 Warum bist du so anmaßend und glaubst für alle Menschen beurteilen zu können, was sie brauchen und was sie sich leisten können?
Es ist meine Meinung zu den Preisen und zur Übertragungsgeschwindigkeit, du kannst eine andere Meinung vertreten.
Nenne mir bitte ein Anwendungsgebiet in einem Privathaushalt, bei dem eine Übertragungsrate von 1 Gbit/s wirklich notwendig und sinnvoll wäre und sich die teure monatliche Geldausgabe lohnen würde?
Ich persönlich kenne keines.
Für ungeduldige Gamer, denen das Herunterladen von Spielen nicht schnell genug geht, oder für Internet-Piraten, die sich tonnenweise raubkopierte Mediendaten herunterladen, könnte diese schnelle Übertragungsrate nützlich sein.
Von denen schreibe ich aber nicht.
Schon klar, das es denen nie schnell genug gehen kann mit den down- und uploads.
Höher, schneller, weiter ... genau das wird für uns langsam aber sicher zu einem echten ökologischen und auch gesellschaftlichen Problem.
Diejenigen Menschen, die nie genug bekommen können und habgierig immer mehr wollen, obwohl sie im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung schon sehr viel mehr besitzen.
Man sollte auch mal zufrieden sein, mit dem was man hat und nicht ständig immer mehr wollen, damit würden wir alle besser und zufriedener leben.
Wieder nicht anmaßend, sondern meine Meinung.
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h00bi
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Die Telekom hat mit dem Netz auch einen beachtlichen Schuldenberg in die Bilanz bekommen.schmadde schrieb:Die Telekom hat auch erhebliche Teile ihres Netzes vom Steuerzahler finanziert bekommen (alles was noch aus Vor-Telekom-Zeiten stammt).
StevoZsch
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Denke bei uns ist es eher so "teuer" weil viel Geld für andere Sachen, als nur das Glasfaser ausgegeben werden. Sei es Steuern, Marketing oder einfach nur das bereichern einiger weniger Menschen..
Dass es auch günstig gehen kann, sehen wir im Ausland:
https://www.jurj.de/internetgeschwindigkeit-und-preise-im-jahr-2022-deutschland-vs-rumaenien/
=P
Dass es auch günstig gehen kann, sehen wir im Ausland:
https://www.jurj.de/internetgeschwindigkeit-und-preise-im-jahr-2022-deutschland-vs-rumaenien/
=P
Ländliche Gebiete, die teilweise bereits vor 10 Jahren FTTH bekamen, weil sich FTTC nicht lohnte.schmadde schrieb:Ich wollte das erst gar nicht glauben, aber offensichtlich stimmt das tatsächlich. Wo sind nur die ganzen FTTH Anschlüsse?
Ja, für Rathäuser und Schulen gab es, mindestens in Bayern, spezielle Förderprogramme für FTTH.schmadde schrieb:Habe mal bei der Telekom auf der Abdeckungskarte geschaut. Es scheint sogar bei mir im Ort Glasfaser zu geben. Aber tatsächlich nur in genau zwei Gebäuden. Eines davon ist das Rathaus...
Ergänzung ()
Markt regelt ja super, wie man an den Förderungen sieht... Und wenn da jemand wirklich den Preisbrecher spielen könnte: Wieso tut er es nicht, selbst in regional begrenzten Gebieten? Da gibt's ja keine Regularien.Holzkopf schrieb:Diese Preise könnten wir als Endkunden auch in Deutschland haben, nur eine frage der Politik.
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@blende11
schon bei GPON = 20 Jahre alt sind 2,5 Gbps bei Modulpreis 5€ drin - einmalig auf 7-10 Jahre zu zahlen.
Aber in China liegen SFP+ Module bei um 25€ einmalig bei 8,7 Gbps Peakleistung.
Beim LAN ist Gigabit heute Standard, weil Fastethernet nicht günstiger herstellbar ist.
Übrigens, schon der Commodore 64 hat die 64 k RAM - viel zu üppig damals - weil man 8 St. 64kb x1 günstiger waren als 16 St. 16kb x1.
Auch der 2/2 Gbps Standard via XGS-PON ist nicht übertrieben, etwa 200 Mbps anteilig je Kunde und Spitzenwert Faktor 10 ist normal mit Blick auf die 10% Gleichzeitigkeitsregel der EU.
Vielleicht muss man die für die Bundesnetzagentur besser auf min. 400 Mbps typ. Gigabit max. 2 Gigabit umformulieren, aber es lohnt nicht diese Technik abzulehnen.
schon bei GPON = 20 Jahre alt sind 2,5 Gbps bei Modulpreis 5€ drin - einmalig auf 7-10 Jahre zu zahlen.
Aber in China liegen SFP+ Module bei um 25€ einmalig bei 8,7 Gbps Peakleistung.
Beim LAN ist Gigabit heute Standard, weil Fastethernet nicht günstiger herstellbar ist.
Übrigens, schon der Commodore 64 hat die 64 k RAM - viel zu üppig damals - weil man 8 St. 64kb x1 günstiger waren als 16 St. 16kb x1.
Auch der 2/2 Gbps Standard via XGS-PON ist nicht übertrieben, etwa 200 Mbps anteilig je Kunde und Spitzenwert Faktor 10 ist normal mit Blick auf die 10% Gleichzeitigkeitsregel der EU.
Vielleicht muss man die für die Bundesnetzagentur besser auf min. 400 Mbps typ. Gigabit max. 2 Gigabit umformulieren, aber es lohnt nicht diese Technik abzulehnen.
Wobei Netzbetreiber eher nicht bei Temu einkaufen. Die Kosten für Linecard, Shell, Aufbau, Montage samt Räumlichkeiten und Anbindung mal außen vor gelassen.RKCPU schrieb:@blende11
schon bei GPON = 20 Jahre alt sind 2,5 Gbps bei Modulpreis 5€ drin - einmalig auf 7-10 Jahre zu zahlen.
Die ist halt egal, wenn dir ein TKG sagt, das 90% des Spitzenwertes quasi immer verfügbar sein müssen.RKCPU schrieb:Auch der 2/2 Gbps Standard via XGS-PON ist nicht übertrieben, etwa 200 Mbps anteilig je Kunde und Spitzenwert Faktor 10 ist normal mit Blick auf die 10% Gleichzeitigkeitsregel der EU.