News Bis zu 1 Gbit/s: Vodafone macht Glasfaser-Tarife schneller und teils günstiger

Joa, tolle Preise Vodafone... Selbst wenn es bei mir Glasfaser gäbe und ihr der Anbieter seid: Mein DSL-Anschluss kostet mich 35€ pro Monat und rückt reale 285MBit/s im Download raus. Da sind 50€/Monat für 300MBit/s reichlich unattraktiv.

Und wirklich limitieren tut mich der Download auch nicht (meine Güte, dann muss man halt ne Dreiviertelstunde auf dern BF6-Download warten...). Klar, "nur" ein Drittel des Uploads... Nur haben 50MBit/s für mich bisher nie ein Problem dargestellt.

Noch schnellere Anschlüsse brauche ich als Einzelperson schlicht nicht. Ich bin aus dem Alter raus, wo ich einen möglichst schnellen Internetanschluss zur E-Penisverlängerung brauche. Ich bin berufstätig, der Anschluss soll also einfach zuverlässig funktionieren, fürs Videostreaming taugen (von 8K-Streaming sind wir noch sehr weit weg, und dafür würden selbst 100MBit/s reichen...) und Spieledownloads ausreichend schnell abhandeln...
 
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Wir Deutsche werden wieder von vorne bis hinten verarscht mit den Preisen. Mit uns kann mans ja machen..
 
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@VRAM
Es ist ärgerlich, wie das Sharing der Faser nicht zu realistischen Angaben der Bandbreiten führt.
Teils wird das gemacht, weil eh kaum jemand 'echte' 10G Infrastruktur zu Hause aufbaut.
Auch soll erst 50/25 G-PON mit shared netto 43/22 Gbps dann 10G Tarife für Firmen bis Nerds ermöglichen.

Wirklich günstig realisierbar sind für Privathaushalte die 2,5 Gbps wie LAN aber auch für WLAN, was meist netto deutlich geringer ist.
Auch NAS für lokale Daten geht dann noch mit bezahlbarer Hardware im Router.

Es gibt eben Limits.
 
RKCPU schrieb:
Es ist ärgerlich, wie das Sharing der Faser nicht zu realistischen Angaben der Bandbreiten führt.
Was erwartest Du? Dediziertes MPLS zu youtube, netflix & Co? Und am besten noch Geld dafür zurückbekommen, dafür dass Du es nutzt? Ohne "Sharing" wäre so ein Anschluss unbezahlbar, ich weiss auch nicht, wie man bei +/-50€ pro Monat für solche Bandbreiten von teuer sprechen kann. Da will ja nicht nur Dein Kabel bezahlt werden, das mit teurem Tiefbau verbuddelt wurde, sondern auch das ganze Netz dahinter, die Leute, die es am Laufen halten, der Support, wenn mal was nicht geht und ein bisschen Gewinn sollte auch noch rausgucken, sonst beschweren sich Finanzamt und Aktionäre. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo ich 2.000 pro Monat für 2 MB bezahlt habe. Allerdings war das symmetrisch und ich weiss nicht mehr ob es DM oder Euro waren ;)
 
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craxity schrieb:
Ich weiß ja nicht. Ich nutze die Möglichkeiten auch für ein externes Backup und das ist nicht wirklich nice-to-have, sondern Teil der Basics für sichere Daten. Dass ich meinen Datenverkehr von Mobilgeräten ohne Einschränkungen bei der Bandbreite über VPN durch mein Heimnetz leite und dadurch auch in offenen WLANs oder sonstigen nicht 100% vertrauenswürdigen Netzen sicher bin, ist auch ganz nett.
"ist auch ganz nett" trifft es, dafür brauch mein kein GBE
 
@darkcrawler Sorry, aber wenn du meinst, dass externe Backups nur "ganz nett" sind, hast du einfach keine Ahnung.
 
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Ab dem zehnten Monat wird es richtig teuer, da kann Vodafon in den ersten neun Monaten den Preis senken, wie sie wollen.
Für einen Internetzugang gebe ich dauerhaft keine 45 € (150 Mbit/s = 540 € Jahr) bis 70 € (1 Gbit/s = 840 € Jahr) im Monat aus!
+ 44,99 € Bereitstellungspreis
Das ist verdammt viel Geld im Jahr, damit man online sein kann, soviel Geld zu bezahlen, ist mir die Internetnutung definitiv nicht wert.
Dauerhaft 20 € (100 Mbit/s), 25 € (250 Mbit/s) und 30 € (500 Mbit/s) im Monat, dann können wir mal ernsthaft anfangen, darüber zu reden!
1 Gbit/s ist für die allermeisten Privatanwender völlig sinnfrei, weil die Geschwindigkeit nicht benötigt wird.
Selbst 500 Mbit/s sind im privaten Umfeld vollkommen überdimensioniert.
100 Mbit/s bis max. 250 Mbit/s reichen dicke aus, mehr brauchen im privaten Bereich nur Internetpiraten, Influencer/Live-Streamer und Cloud-Uploader. Selbst Gamern reichen 250 Mbit/s vollkommen aus, um Spiele schnell herunterzuladen und sie online spielen zu können. Für Musik- und Filmstreaming reichen 25 bis 50 Mbit/s locker aus.
Warum bieten die Provider nicht Tarife an, die für den Privatanwender sinnvoll und bezahlbar sind?!
So wie jetzt, ist es viel zu teuer und ihr werdet eure überteuerten Tarife nur an die Uninformierten los, die für eine viel zu hohe Übertragungsrate zu viel Geld bezahlen, welche sie für ihr Online-Nutzungsverhalten überhaupt nicht benötigen.
Letztlich verarscht ihr Provider die Gutgläubigen und kassiert sie schamlos ab, anstatt ihnen faire, günstige Tarife anzubieten, die für reine Privatanwender sinnvoll sind!
Sehr teure 1 Gbit-Tarife sind es nicht und die braucht im Privatbereich so gut wie kein Mensch.
20 € (150 Mbit/s), 25 € (250 Mbit/s) und zwar dauerhaft pro Monat - das wären faire Angebote!
 
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@schmadde
So ein XGS-PON für '10G' kann rund 200 Mbps garantieren, wobei auch 2 Gbps Tarife damit verbunden werden können.

Bei 50/25 G-PON will man 10G Profitarife vermarkten, die bei 12-14 Kunden je Faser etwa 3/2 Gbps im Minimum als Garantie erhalten könnten.

Wer die extremen Überbuchungen von Kabelinternet kennt wird um garantierte Mindeswerte froh sein.
Das ist die eigentliche Tarifsufgabe, nicht absurde Abstufungen nach Spitzenbandbreite.
 
Ich bin mal gespannt welche Preise für unsere Glasfaser Vorbestellregion (direkt Vodafone) dann gelten.
Aktuell gilt für das erste Jahr pauschal 44,99€ unabhängig vom bestellten Tarif, danach kostet die 1GBit/s Leitung 79,99€ monatlich, die 500MBit/s Leitung 54,99€ monatlich und die 100MBit/s Leitung weiterhin 44,99€ monatlich.

Die Telefonflat in alle deutschen Mobilfunknetze ist auch neu, bisher ist nur eine Flat ins Vodafonenetz enthalten.

Wenn die jetzt die angekündigten Tarife auch für unsere Region am Sonntag freischalten, wird es deutlich günstiger.
 
Ein normaler Privathaushalt ist mit 100 Mbit gut versorgt. Das reicht für Mehrfachstreaming und Homeoffice. Dafür wird oft schon 29,90€ verlangt. Das finde ich schon teuer fürs Online sein.

Glasfaser ist deutlich teurer und da wundert man sich, warum Privathaushalte hier ungern mitmachen.
 
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Ich bin immer wieder erstaunt, was hier als teuer eingestuft wird. Das gilt dann wohl nur für Menschen, die was den Onlinezugang angeht eh schon in privilegierten Regionen wohnen.
100/40Mbit/s DSL kosten bei uns wie 130/50Mbit/s Glasfaser 59.95€ im Monat, ohne Telefonflat (bei EifelNet).
 
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RKCPU schrieb:
@schmadde
So ein XGS-PON für '10G' kann rund 200 Mbps garantieren, wobei auch 2 Gbps Tarife damit verbunden werden können.

Bei 50/25 G-PON will man 10G Profitarife vermarkten, die bei 12-14 Kunden je Faser etwa 3/2 Gbps im Minimum als Garantie erhalten könnten.
Wozu brauchst Du zuhause eine "garantierte" Bandbreite? Du kannst auch mit dem Auto nicht immer und überall 200 fahren - trotzdem kaufst Du keins, was nur 30km/h fahren kann. Weil Dir der Peak eben auch wichtig ist. Bei Gigabit Bandbreiten und einer Überbuchung von 1:x ist das idR noch kein Problem, solange x nicht dreistellig wird. Da wirst Du zu den meisten Zeiten die volle Bandbreite nutzen können, solange die Gegenstelle das mitmacht. Kannst ja mal ausrechnen wie viel garantierte Bandbreite Du am DE-CIX hast wenn Vodafone da einen 600 GBit/s Port hat für 10 Mio Breitband Kunden. Die DTAG hat angeblich nur 20G dort für schätzungsweise etwa das doppelte an Kunden (angeblich 15 Mio Breitbandanschlüsse, aber Mobilfunk kommt ja auch noch dazu).

Mich als Kunde interessiert der Peak, solange der auch häufiger mal nutzbar ist und nicht oder nur sehr selten auf einen Bruchteil abfällt. Wenn ich von einem GBit Anschluss im seltenen Worst case nur 100 MBit nutzen kann freu ich mich, dass ich nicht immer so langsam dran bin.

RKCPU schrieb:
Wer die extremen Überbuchungen von Kabelinternet kennt wird um garantierte Mindeswerte froh sein.
Bin seit Jahren bei Vodafone (davor Kabel Deutschland) und hatte noch keine Probleme mit Bandbreite. Jedesmal wenn ich tatsächlich mal die Leitung ausreize komme ich auf das Gigabit.

Mein Problem mit Vodafone sind eher die Totalausfälle, die hin und wieder mal vorkommen. Ich würde für einen zuverlässigeren Anschluss durchaus mehr bezahlen und das kann Glasfaser in der Theorie zumindest bieten. DSL war aber noch viel unzuverlässiger (am alten Standort, wo ich mit Kabel angefangen habe waren es maximal 6 MBit mit vielen Bitfehlern, wurde auch ab und zu auf 3 Mbit runtergeschaltet, wenn die Fehler zu häufig waren).
 
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mmmh schade nicht im Ausbaugebiet von LWLcom. Aber vielleicht bekommen wir ja mal irgendwann von irgendeinem anderen Anbieter Glasfaser... 50mbit DSL von denen 35 ankommen sind für 3 Personen im Haushalt doch recht schnell sehr knapp....

Hier wird wohl in nächster Zukunft auch nichts ausgebaut, wir haben ja Breitband.... Willkommen in Deutschland
 
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@schmadde
An 9 von 10 Tagen muss die zugesicherte Bandbreite auch anliegen:
‎EU-Recht und max. Übertragungsgeschwindigkeit | Telekom hilft Community https://share.google/YY2C5PcC5jgvyLeZp

Für Privathaushalte wären 0,2 statt 1 Gigabit inn1 von 10 Fällen kein Problem.
Eine Firma wiederum könnte z.B. fordern, dass stets min. Gigabit verfügbar ist.
Via 50/25 G-PON aber für Firmen realisierbar.
Dann bleiben <1% Risiko dass es nicht klappt, also muss das zufällig dann sein, wenn die Firma es dringend benötigt. Ansonsten hat man eben 10 Gbps via 50/25 G-PON.
 
@blende11 Warum bist du so anmaßend und glaubst für alle Menschen beurteilen zu können, was sie brauchen und was sie sich leisten können?
 
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@craxity
Bei Glasfaser sind Preise vielfach via Marketing hoch, nicht weil das Produkt teuer ist.

Wo sich Techniker austoben, wie SSD im Format M.2, da ist heute PCIe 4.0 und rund 6.000 MByte/s = 50 Gbps schon Budget.
Dabei würde SATA III doch reichen im Mainstream, also 600 Mbps = 5 Gbps ... oder?

Wobei bei QVC kann beim Schreiben auch Einbruch auf 300 MByte/s / 2,5 Gbps erfolgen, also kaum über echter Harddisk.
 
Alles viel zu teuer.
Frankreich 1G symmetrisch 19,99€
10/1G 24€

Versteh nicht das teilweise Leute hier 100€ für ein 10G Internet Anschluss als günstig ansehen.
Das nur ein Internet Anschluss. xD
 
Rechne das mal gegen die Pendelkosten hoch, wenn Du jeden Tag von Frankreich aus zur Arbeit fahren musst.

Was sollen die ständigen Vergleiche mit den Preisen anderer Länder. Dafür werden anderen Dinge dort teurer sein, als hier.
 
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Holzkopf schrieb:
Alles viel zu teuer.
Frankreich 1G symmetrisch 19,99€
10/1G 24€
In Frankreich ist auch der Strom billiger, drum musste der Steuerzahler auch für >50 Milliarden Schulden des pleitegegangenen Stromkonzerns aufkommen.

Blos weil irgendwas irgendwoanders weniger kostet, heisst es nicht, dass das auch hier kostendeckend oder gar gewinnbringend angeboten werden kann.
 
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