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LeserartikelDer Ideale Gaming-PC: Spiele-PC selbst zusammenstellen
Meine Sorge liegt daran, dass sich jemand daran lang hangelt, der eben doch nicht nur eine Gaming-CPU braucht sondern aus Anforderung oder Lust&Laune dann doch einen dicken 16-Kerner reinschraubt, obwohl es da in der Liste gar nicht um sowas geht. Und wo zieht man dann hier die Grenzen.
Wenn man das zu Ende denkt, müsste man auch beim NT direkt mit 850W oder 1000W anfangen, weil die Leute ja nach Lust und Laune könnten, irgendwo muss man dann halt auch die Grenze ziehen.
Davon ab sind die Temps ja auch noch nicht im kritischen Bereich, du verlierst halt ein wenig Leistung weil ASRock das Board bei 160W abriegelt was halt ~300mhz kostet.
Und ab 1000€ sind dann ja auch durchgängig Boards die sämtliche aktuelle Ryzen CPUs ohne PL Beschränkung können.
Es häufen sich wieder Berichte bezüglich sterbender AMD Ryzen CPUs auf ASRock Mainboards, unabhängig von verwendeter CPU und BIOS-Version (obwohl das laut ASRock seit BIOS 3.25 kein Thema mehr sein soll), gibt es daher die Überlegung deren Mainboards für temporäre Zeit nicht mehr zu empfehlen?
@Drewkev
Ich dachte jetzt kommt etwas Neues was ich noch nicht auf dem Zettel hatte.
Bei aktuell 157 unverifizierten Fällen mach ich mir jedenfalls nicht ins Hemd, man sollte meinen das die Zahlen endlich mal steigen um auf einen Serienfehler hinzudeuten.
Im Kontext der Produktionszahlen ist das jedenfalls eine lächerliche Fehlerquote.
Ja, das stimmt schon. Normalerweise sind auch entweder alle bzw. zumindest eine absolute Mehrheit betroffen oder so gut wie keiner, aber hier ist das irgendwas dazwischen. Ich weiß auch noch nicht so ganz, wie ich das deuten soll.
Finde ich super, dass die Core Ultras hier endlich zum Zuge kommen. Aber wäre es möglich in der Wunschliste die Variante mit IGPU zu verlinken? Wer unbedingt die 10-15 Euro in dieser Preisklasse sparen will, kann aus der Tabelle ja die F-Variante ohne IGPU nehmen (wenn er weiß, was er da tut), aber wirklich empfehlenswert ist die Variante bei 10-15 Euro Preisunterschied nicht. Die CPU mit iGPU kann man später irgendwann im Zweit-PC als "Office-PC" nutzen oder für die Nutzung in einem "Office-PC" weiterverkaufen. Die F-Variante ohne IGPU braucht immer eine GPU, damit ist der wiederverkaufswert schlecht und der weiterverwendungszwert (als Zweit-PC oder im Verwandtenkreis als Office-PC) auch, denn es gibt keine dedizierten Grafikkarten für 10 bis 15 Euro, die man sich dann dazu stecken könnte, nach dem man seine dedizierte Grafikkarte verkauft hat.
Wer unbedingt die 10-15 Euro in dieser Preisklasse sparen will, kann aus der Tabelle ja die F-Variante ohne IGPU nehmen (wenn er weiß, was er da tut), aber wirklich empfehlenswert ist die Variante bei 10-15 Euro Preisunterschied nicht.
Schauen wir uns noch mal, verlinkt sind ja klar beide Versionen, zumindest beim 245 kommt dazu, dass dieser ja erst kürzlich im Preis gesenkt wurde (was ja auch ein Grund war warum wir mit den Core Ultra gewartet haben weil bis dahin ein Mittelding fehlte), die Version mit iGPU war zum Zeitpunkt des Updates schlicht noch deutlich teurer, ist wie so oft dann auch der Punkt Tagespreise.
Wenn ich das richtig sehe bzw. verstanden habe, limitiert ASRock die VSOC auf max. 1,20V. Sobald man hier demnach mit schnellerem Speicher und EXPO/XMP anrückt, wäre es je nach CPU zumindest denkbar, dass dann "nur" noch DDR5-5600 o.ä. funktionieren (DDR5-6400 @1:1 z.B. scheint mir da sogar annähernd aussichtslos). Das hielte ich für das stärkere Argument, die Empfehlung von ASRock-Platinen zu überdenken. Alternativ könnte man sonst klar sagen, es gilt in der Kombi AMD/ASRock JEDEC bzw. die Spezifikation der CPU, abseits von OC, und verweist auch ggf. auf entsprechende Speicherriegel. Der Leistungsverlust bei Spielen wäre ja immerhin überschaubar.
Was schon RAM OC ist mit großem Lottoanteil.
Für die Zielgruppe dieses Threads demnach erstmal unrelevant.
Es sind weiterhin 6000CL26 bis CL30 bei den EXPO Profilen anzupeilen, je nach Marktlage sogar höhere Timings (CL32 bis CL40)
rumpel01 schrieb:
Alternativ könnte man sonst klar sagen, es gilt in der Kombi AMD/ASRock JEDEC bzw. die Spezifikation der CPU, abseits von OC, und verweist auch ggf. auf entsprechende Speicherriegel. Der Leistungsverlust bei Spielen wäre ja immerhin überschaubar.
Ich würde das sogar bei Intel tun und Grundsätzlich nur noch auf JEDEC gehen bzw. die Empfehlung so anpassen das RAM OC eine eigene Kategorie ist und in den Listen grundsätzlich JEDEC empfohlen wird.
Die potentiellen Probleme die sich unversierte Nutzer damit ins Haus holen sind nicht zu unterschätzen.
Generell ist das Wissen in diesem Forum zu RAM OC und Herstellerspezifikationen für die Tonne.
Die wenigsten kennen die richtigen Herdtellerfreigaben und Grades von A bis C in der Norm.
Mittlerweile verwende ich gerne folgenden Spoiler in der Kaufberatung.
RAM Kapazität:
• Immer zwei Sticks, keine Vollbestückung (vier Sticks)
• Gaming: 32GB bis 48GB
• Strategie + Simulatoren: 64GB
• Arbeit: 32GB bis 128GB
RAM OC:
AMD Ryzen 7000er/9000er: 6000 MT/s CL26 bis CL30
Intel 200er: 6400 MT/s CL28 bis CL32
Nachteile:
• Längere Bootzeiten
• Stabiler Betrieb nicht garantiert
• Inkonsistente Mehrleistung im CPU Limit
• Mehrleistung nicht linear zum Takt und oder Latenz
Vorteile:
• Mehrleistung im CPU Limit
RAM nach Herstellerspezifikation und Norm DDR5 (JEDEC):
AMD Ryzen 7000er/8000er:
5200 MT/s CL42 1.1V SPD Profil
AMD Ryzen 9000er:
5600MT/s CL46 1.1V SPD Profil
Intel 200er:
5600 MT/s CL46 1.1V SPD
6400 MT/s CL52 1.1V SPD bei zwei verfügbaren RAM Slots.
Nachteile:
• Weniger Leistung im CPU Limit
Vorteile:
• Stabiler Betrieb garantiert
• Niedriger Stromverbrauch im Leerlauf
• Kürzer Bootzeiten
Ich weiß, nur entsprechender Speicher taucht eben in den Empfehlungen durchaus auf. Daher stimme ich zu, dass man ggf. stärker auf JEDEC zurückgehen müsste. Ich würde auch bei den Niedriglatenz-Riegeln bei AMD so geringe VSOC-Spannungen ebenfalls für potenziell schwierig halten. Der Vorteil bei EXPO ist doch üblicherweise: Du klickst die Option, der Rechner übernimmt und es funktioniert, mit annähernd optimaler Leistung (wenn man nicht Stunden und Tage in die Optimierung für wenige Prozentpunkte versenken möchte), und vergisst das ganze bis zum nächsten UEFI-Update. Wenn man aber Boards empfiehlt, die bei sowas aber dann gern Probleme machen können, dann ist die Leichtigkeit erstmal weg. Daher braucht es hier eine Entscheidung, wie man weiterverfährt. Möchte man die Bretter weiter empfehlen, was ich für legitim halte, dann müsste man beim Ram deutlicher kommunizieren und/oder die Auswahl verändern, oder man muss die Boards tauschen.
Was zu beweisen wäre. Das Problem kann doch erst akut werden, wenn sich die aktuellen UEFI-Versionen durchsetzen. Demnach ist das ein zumindest erst mittelfristig relevanter werdendes Problem. Ich halte Boards, die die VSOC bei AMD auf max. 1,20V einstellen (mit LLC dann nochmal weniger), potenziell für problematisch, wenn sie mit DDR5-6000er Kits mit niedrigen Latenzen kombiniert werden (<CL32). Daher: entweder gleich nur JEDEC, oder die Boards tauschen. Irgendwie so wie bisher weitermachen finde ich aber nicht zielführend.
Grundsätzlich: ich habe hier keine Agenda; persönlich würde ich die Asrock-Boards zwar nicht mehr empfehlen, aber hier gehts ja um bestimmte Budgets und Features, die man dafür haben möchte. Und da ist schneller Ram, gerade beim Spielen, eher sekundär. Daher kann ich gut nachvollziehen, warum man dabei bleiben möchte.
Erstmal müssen die öffentlichen Fälle sich verifizieren lassen, wären es zehntausende Fälle würden ASRock und Konsorten nicht nur alle paar Wochen die Updates nachschieben.
Grundsätzlich halte ich Reddit als Quelle für genauso vetrauenswürdig wie Artikel vom Springer Konzern und Twitterposts.