Der Retro-Hardware Bilderthread

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Mein altes "Spielzimmer" in 1995, auch schon 30 Jahre her...
Im Gewölbekeller :-)
 
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@konkretor Das müßten dann aber schon 5 ISDN Anschlüsse gewesen sein, wenn das tatsächlich ISDN NTBAs sind.

ISDN gab es an meinem damaligen Wohnort erst ziemlich spät. Die Vermittlungsstelle wurde Anfang der 80ziger Jahre neu errichtet und noch komplett mit analoger Vermittlungstechnik. Somit war lange kein ISDN Anschluß bestellbar, nur analog. Als ich 1999 ISDN bestellt hatte, sagte die Dame im Telekomladen noch, das es schwierig werden würde. Der Anschluß wurde letztendlich über die fast 8km entfernte andere Vermittlungsstelle im gleichen Ortsnetz realisiert.

Auch DSL war erst sehr spät verfügbar. Betriebsbereit war DSL erst Mitte Dezember 2001. Dafür lief es dann aber auch sehr stabil. Heute ist ISDN schon längst wieder Geschichte und DSL auch schon Auslaufmodell ....
 
Ich versuche mal, die Fragen zu beantworten:
Das war die 42er-Box Ludwigsburg (ehemalige User hier?)
Fido-Net 2:246/1500

Das war eine geile Zeit (ich hoffe, irgendwer kann dem zustimmen) :-)

Das "Ende" liegt jetzt ziemlich genau 30 Jahre zurück. Ist mir über Weihnachten beim Krusteln wieder in die Finger gekommen, daher habe ich das gepostet. Da kommt Nostalgie auf...

Die Teile unter dem Tisch sind ISDN-NTBA. (Anschlussdosen für ISDN)

Nach Ende der Mailbox gab es leider einen größeren Zeitraum mit "interessiert mich nicht mehr", dadurch ist viel verloren gegangen.
Hier habe ich versucht, die Geschichte zu rekonstruieren:
https://www.bastel-bastel.de/blog/index.php/2020/05/15/vor-internet-zeiten/

Angefangen hat es mit einem Server mit 2x 250MB Festplatte. Später kam eine "mächtige" 4GB-Festplatte dazu.

Im Endausbau waren es 5 ISDN-Anschlüsse = 10 Kanäle
Das oben im Regal sind Elink 310 / Elsa-Modem (ISDN und analog), sowie die beliebten Zyxel :-)
Fritz-Karten waren wohl auch verbaut.

Der Keller war feucht, deswegen hat ein befreundeter Schlosser uns einen Tisch zur Wandmontage konstruiert. Der hat sonst nur in "massiv" gemacht, entsprechend wäre das Gestell auch als Panzersperre durchgegangen.
Am Boden haben wir Steinplatten verlegt und darauf ein Holzbrett als Ausgleich.
Der Rest war gestampfte Erde :-)

Anfangs waren es noch mehr PC, da lief es mit DOS und Novell-Netware. Pro Leitung ein PC mit 386DX-33 mit Boot-Rom. Später dann OS/2 und Lanserver, das hat einigen Strom gespart.

Die Filebase war teilweise auf CD :-)
Hier noch 2 weitere Fotos:

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Siran schrieb:
gäbe bei der Speicherkrise sicher einige Abnehmer für ein DDR4/DDR5 Kombiboard
Es gibt schon Leute, die nutzen SO-DIMMs mit Adaptern (oder löten sich ihre DIMM gar selber), weil sie zu geizig sind, ein paar Euro für richtigen Speicher auszugeben.
32 GB DDR4 kosten heute nicht viel mehr wie ich 2019 bezahlt habe. Da brauche ich keine Panik zu haben, wenn mal ein Modul kaputt gehen sollte. Bei den Preisen für moderne CPUs inkl. passendem Mainboard/Netzteile sind die paar hundert Euro Aufpreis für 64 GB DDR5 Ram auch irrelevant, wenn ich unbedingt einen R9 9950X(3D) haben möchte.

zogger CkY schrieb:
weil wir uns plötzlich so alt fühlen: Sandy Bridge war doch erst nen paar jährchen her und nicht knappe 15 Jahre her
So habe ich mir das auch gerade gedacht. Wobei mein i7-2600K erst 08/2011 gekauft wurde und heute noch mehrmals im Monat genutzt wird. Zum Glück hat er eine IGP, denn, im Gegensatz zur sonstigen Ausstattung, habe ich damals leider am Mainbaord gespart und musste 2019 die Grafikkarte für ein 10 GBase-T Karte opfern.

Damit das ganze nicht bildlos bleibt, hier (m)ein HP 67, seit Ende der 1970er im Familienbesitz, jetzt in mein Erbe übergegangen. Mit Absicht nicht gereinigt und aktuell nicht funktionsfähig/geprüft. Der Akku ist natürlich wieder mal tot (das Gerät wurde mind. seit 2001 nicht mehr genutzt) und ohne Akku soll man ihn auch mit dem original Netzteil lieber nicht betreiben.
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gymfan schrieb:
Wobei mein i7-2600K erst 08/2011 gekauft wurde und heute noch mehrmals im Monat genutzt wird.

Ich überlege auch das Setup weiterhin als Homeserver zu nutzen, allerdings weiß ich nicht ob mir dann doch die nur 2 vorhandenen Sata-Ports einen Strich durch die Rechnung machen.
 
Ein neuwertiges IBM USB-Portable Disk Drive vom August 2005 inkl. Originaltasche um scharfe € 5,00 gekauft. Dazu noch 3 Originalverpackte Packungen (je 10 Stück) Sony-Disketten um gesamt € 9,00.


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Das neu Einstöpseln am USB-Port bei Diskwechsel nervt. Es konnten alle damals mitgelieferten Disketten meines ersten PC (Pentium 133) gelesen und gesichert werden.

Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
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eines meiner ersten "Netzwerkkabel". Von 1991.
 
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eumel42 schrieb:
Das war die 42er-Box Ludwigsburg (ehemalige User hier?)
Fido-Net 2:246/1500

Das war eine geile Zeit (ich hoffe, irgendwer kann dem zustimmen) :-)
Bei Fido erinnere ich mich nur an Unmengen von Dups im Subnetz weil die uneinsichtigen Fidos keine eindeutigen Message-IDs vergeben wollten.
 
Bei Fido erinnere ich mich nur an Unmengen von Dups im Subnetz weil die uneinsichtigen Fidos keine eindeutigen Message-IDs vergeben wollten.
30 Jahre danach immer noch so erzürnt?
Da hast Du Dir aber ein starkes Feindbild aufgebaut.

Zum Trost ein Retro-Foto.
Wir hatten ja nicht viel mehr als Assembler...
Das Buch habe ich leider nicht mehr gefunden, aber die Disketten - ist ja auch Retro-Hardware :-)

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alphatau schrieb:
Ein neuwertiges IBM USB-Portable Disk Drive vom August 2005 inkl. Originaltasche um scharfe € 5,00 gekauft. Dazu noch 3 Originalverpackte Packungen (je 10 Stück) Sony-Disketten um gesamt € 9,00.
Man darf auch einmal Glück haben :daumen:
Ergänzung ()

Wünsche euch einen guten Rutsch! Und alles Gute für 2026 !
 
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TaxiMirco schrieb:
Ich überlege auch das Setup weiterhin als Homeserver zu nutzen, allerdings weiß ich nicht ob mir dann doch die nur 2 vorhandenen Sata-Ports einen Strich durch die Rechnung machen.
das Board hat doch PCIe Slots. Entweder du wechselst es gegen eins mit mehr Anschlüssen oder du kaufst dir einen PCIe SATA Controller. Die kosten doch nix mehr…

Generell kann man das zwar machen, aber es gibt sicher bessere (sparsamere) Plattformen für das Vorhaben. Für bisse rumspielen langt es aber.

Ich bastel mir aktuell einen i7 4790 mit 4x8gb RAM auf Unraid als Server.
 
Prosit Neujahr !
 
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Frohes neues Jahr
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jo, euch allen ein gesundes Neues!
 
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Tzk schrieb:
Generell kann man das zwar machen, aber es gibt sicher bessere (sparsamere) Plattformen für das Vorhaben.
Dann sollte man aber vollständig rechnen und nicht nur den Stromverbrauch: Mein i7-2600K verbraucht im Leerlauf unter Win 10 inkl. 2*HDD+SSD, 10 Gbase-T und 32 GB Ram, IGP ca. 52,0 W. Mit schlafenden Platten und 1 GB Netzwerk sind es 39 W.

Was verbraucht ein neues Gerät? Unter 10W wird das im Idle nicht kommen. Ein RaspPi ist für mich kein Ersatz, dann kann ich die Platten auch gleich an den DVB-C Receiver hängen und mich mit nur 70 MB/s Übertragungsrate abfinden.

Das wären ca. 30W weniger Verbrauch. HDDs und 10 GBase-T Netzwerk verbrauchen beim neuen Geräte genauso viel, und ersetze ich die HDDs mit insg. 24 TB durch SSD, liege ich unter der Erde bevor ich das wieder eingespart habe.

Das ergit bei 24/7/365 also rund 262 KWh Mehrvrebrauch im Jahr für das Altsystem. Oder real gerechnet (ich brauche es derzeit weder in der Nacht, noch im HomeOffice oder im Urlaub) ca. 1/3 davon. Macht grob 30€ Mehrverbrauch, mit denen ich das Neugerät finanzieren müsste. Kann ich meinen DDR3 Speicher nicht weiter nutzen, dürfte ich noch nicht einmal dort ohne Mehrkosten wegkommen, selbst mit nur 16 GB DDR4/5 SO-DIMM, für CPU+Mainboard gibt es auch nicht viel.

Da muss das neue Gerät also mind. 5-7 Jahre so genutzt werden, damit es sich ansatzweise rechnen könnte. Ob der 15 Jahre alte Rechner das so lange druchhält?

Ähnlich rechne ich mit meinem Q6600, der als Backup-NAS nur ein paar Stunden im Monat läuft und dabei 120W (idle mit laufenden Platten und 1 GBit Natzwerk) verbrät. Der ist jetzt 18,5 Jahre alt und ich warte darauf, dass er irgendwann kaputt geht.

Wenn der Platz im Gehäuse für HDD(s) vorhanden ist und das Netzteil das auch mitmacht, würde ich eher einen PCIe 4x SATA Controller kaufen, der wohl nur einen PCIe x1 Slot benötigt.

pc-1360-newyear-orig.jpg

Und da mein Scanner leider keine Tiefen scannt, ist hier das ganze noch aus der Emulation. Der Scan stammt von einem anderen nicht so ramponierten Exemplar des Sharp PC-1360, nur das Display ist per Emulation eingesetzt.
pc-1360-newyear-emu.jpg
 
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eumel42 schrieb:
30 Jahre danach immer noch so erzürnt?
Da hast Du Dir aber ein starkes Feindbild aufgebaut.
Die Z-Netzer und Maus-Netzer haben das hinbekommen, nur die FIDOs wollten nicht.

eumel42 schrieb:
Anfangs waren es noch mehr PC, da lief es mit DOS und Novell-Netware. Pro Leitung ein PC mit 386DX-33 mit Boot-Rom. Später dann OS/2 und Lanserver, das hat einigen Strom gespart.
Da war Unix eindeutig besser, mit 16550A UARTs und (1) konnte eine Kiste >= 386sx mehrere schnelle Modems bedienen.

(1) https://mirrors.nycbug.org/pub/The_...omp.unix.xenix.sco/1990-September/002560.html

Die 16550A sind Pinkompatibel zu 8250 UART.

gymfan schrieb:
Und da mein Scanner leider keine Tiefen scannt, ist hier das ganze noch aus der Emulation. Der Scan stammt von einem anderen nicht so ramponierten Exemplar des Sharp PC-1360, nur das Display ist per Emulation eingesetzt.
Anhang anzeigen 1692320
Ich fand diese Serie von Sharp wesentlich besser zu bedienen: (Das Interface war primär wie ein Taschenrechner aufgebaut und kein Basic-Interpreter welches zum rechnen lassen eher ziemlich unpraktisch ist.)

EL-5030.jpg
 
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@foofoobar:

ja, Du hast natürlich recht. Z-Netz, Maus-Netz, Unix. Alles war besser.
Jetzt zufrieden?
Was willst Du überhaupt?
Irgendwas ist immer besser.
Wir hatten damals übrigens hervorragende Beziehungen zu Z-Netz- und Maus-Netz-Usern.
Wieso sollte man da 30 Jahre später drüber streiten?
Im Radionetz waren wir auch.Easynet, Gamesnet, SF-Net, usw.
Und auch im Internet. :-)

Ich wollte nur schöne alte Bilder posten.
Dachte, das ist der Zweck des "Der Retro-Hardware Bilderthread",.
Falls meine Bilder nicht gefallen, kann ich das auch lassen.

Das System lief unter OS/2, weil wir damals mit IBM zusammengearbeitet haben.
OS/2 Warp Server gabs für uns gratis. Die Fido-Software lief unter DOS und OS/2, wieso sollte ich da Unix einsetzen? OS/2 war gut.
Unix hatten wir an der Uni, für uns privat war das nix. Gabs da überhaupt FIDO-Software dafür?

16550A funktionierten auch unter OS/2 und ein PC konnte mehrere Leitungen bedienen.
Bin mir gerade auch garnicht mehr so sicher, ob man nicht sogar zwingend einen 16550 auch unter DOS gebraucht hat, um ein Zyxel oder schneller zu bedienen.
Auf dem Foto sind 4 PC für 10 Leitungen. Das war HOBBY!
Gerade in der Chronik geschaut: es waren auch mal 2 Rechner für 8 Leitungen.

Angefangen haben wir mit 80286ern mit DOS, das hat sich halt nach und nach entwickelt.


Und extra für Dich die Tastatur, auf der ich gerade tippe. Baudatum 29.5.1996.
Da gab es sicher auch besseres, die ist aber für mich gut genug.
Aktuell läuft hier Linux Mint. auch da gibt e sicher besseres. Ist mir aber auch egal.

ibm.jpeg

Ergänzung ()

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Ein Bild habe ich noch: 1999 haben wir eine Disco veranstaltet.
Damals war ich ziemlich bekloppt (OK, heute auch noch).
Hatte einen Infocus Projektor für mein Heimkino. Der war damals teurer, als mein Auto.
Den hab ich mit in die Halle geschleppt, einen PC dran. Vorne an der Bühne haben wir eine Leinwand aus Plotterfolie gebastelt, die Bahnen mit Tesa verklebt. Hoch gezogen und mit dem Beamer von hinten angestrahlt. Besonders hell war das nicht, aber cool.

Als "Spezialsoftware" hatten wir WINAMP! :-)

Kam ganz gut an.
 
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