News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

RKCPU schrieb:
Es gibt viele Lösungen Glasfaser in die Wohnungen zu bekommen,
Richtig, das bestreite ich nicht. Allerdings entscheidet der Gebäudeeigentümer wie diese Lösung aussieht. Blöd für Mieter wenn sich dieser für keine der Lösungen entscheidet.
 
@WinnieW2 ...
Grundgesetz 87f: "gewährleistet der Bund ... der Telekommunikation flächendeckend angemessene und ausreichende Dienstleistungen."

Der EU Gigabit Act hat das vorgegeben, der Bund auch schon für Aufgreifschwellen Förderung gesetzt.
Da fehlt die Info an die Eigentümer, dass sie nicht entscheiden, was ausreichend ist.
 
ReactivateMe347 schrieb:
Also leiber 20 MBit ohne G.Fast als 1GBit mit G.Fast
Ich denke die korrekte Lesart wäre lieber 250Mbit/s per VDSL als 300/600/1000 per g.fast, eingeengt auf nur einen ISP und eingeschränkte Endgeräteauswahl.

Bei uns wird bzw. soll nur g.fast ausgebaut werden, mal davon abhängig dass die Telekom das als gleichwertig zu FTTH erachtet und auf aufrechterhaltung der Vorbestellung besteht, haben 1und1 und o2 die Verträge Bestellungen bereits storniert, weil sie hier kein FTTB/g.fast anbieten.
 
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h00bi schrieb:
eingeengt auf nur einen ISP und eingeschränkte Endgeräteauswahl.
Bei nicht geförderter Glasfaser bist du doch immer an einen ISP gebunden?!
h00bi schrieb:
Bei uns wird bzw. soll nur g.fast ausgebaut werden, mal davon abhängig dass die Telekom das als gleichwertig zu FTTH erachtet und auf aufrechterhaltung der Vorbestellung besteht
Wenn die Telekom für normale Haushalte maximal 1 GBit anbietet, dann ist ggf G.Fast gleichwertig zu FTTH.
Am ende hängt FTTH doch an der Hausverwaltung (Ob Vermieter, Eigentümergesellschaft oder sonst wer) , und nicht an der Telekom.
 
ReactivateMe347 schrieb:
Bei nicht geförderter Glasfaser bist du doch immer an einen ISP gebunden?!
Nein.

Telekom FTTH bringt egal ob gefördert oder privat immer o2 und 1&1 und anschließend Vodafone, easybell und ein paar regionale Anbieter mit, die bei G.Fast alle wegfallen.

Deutsche Glasfaser bringt Vodafone und je nach Region einen weiteren Anbieter mit, auch egal ob gefördert oder nicht. Westconnect bringt 1&1 mit, spätestens nach Ablauf der zwei Jahre mit E.on... usw...
 
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Nun, die Telekom selbst mietet sich kaum bzw. eigentlich gar nicht auf fremde Glasfasernetze ein und somit sieht sie es als erforderlich für sich an, selbst ein Glasfasernetz zu bauen, wo es sich wahrscheinlich lohnt.
 
ReactivateMe347 schrieb:
Wenn die Telekom für normale Haushalte maximal 1 GBit anbietet, dann ist ggf G.Fast gleichwertig zu FTTH.
Nein. Upload bei G.Fast maximal 200 MBit/s. Bei FTTH 500 MBit/s.
ReactivateMe347 schrieb:
Welchen Sinn ergibt dann der vielgescholtene "Strategische Überbau" der Telekom ?
Sie hat dort eigenes Netz und verdient mit jedem Kunden Geld.
DLMttH schrieb:
Nun, die Telekom selbst mietet sich kaum bzw. eigentlich gar nicht auf fremde Glasfasernetze ein
Naja, nicht oft, aber sie macht es. Ist mir heute in Regensburg erst wieder bewusst geworden, als ein Bus mit Telekom/R-Kom-Werbung vorbeigefahren ist.

Als roter Faden durch die Kooperationen (und versuchten Kooperationen) zieht sich, das die Telekom gern eigene/für sich reservierte Fasern haben will. Ob die jetzt bis zum Kunden durchgehen müssen oder nur bis Gebäude kann ich leider nicht sagen.

Umpatchen im PoP (bei PtP-Verkabelung) zwischen Telekom-Signal oder anderem Signal scheint sie nicht zu mögen...
 
rezzler schrieb:
Naja, nicht oft, aber sie macht es. Ist mir heute in Regensburg erst wieder bewusst geworden, als ein Bus mit Telekom/R-Kom-Werbung vorbeigefahren ist.
Passive Infrastruktur nutzt sie sogar bei vielen Partner. Es gibt ja mittlerweile ein gutes Dutzend Stadtwerke mit denen die Telekom kooperiert und von denen sie die passive Glasfasertsruktur pachtet und betreibt. Und einige andere Anbieter, z.B. in Fördergebieten. Da gibt es vermutlich wenige Anbieter in D die so viele Kooperationen eingegangen sind.

Bitstream-Vorleistungen nutzt sie aber offensichtlich bei FTTH ungern. Das macht die Telekom mittlerweile anscheinend bei M-Net in München, Augsburg und Erlangen. Und ich bin nicht sicher ob das bei Wilhelm.Tel in Hamburg nicht auch so läuft.
 
DLMttH schrieb:
Also aus dem, was ich dazu finde, kann ich nichts lesen, was auf eine Mitnitzung fremder Netzbetreibertechnik hindeutet.
Muss ja auch nicht. Fremde Fasern ist doch auch gut. Dadurch bringt die Telekom gleich noch ihre ganzen Reseller mit.
 
T1984 schrieb:
Bitstream-Vorleistungen nutzt sie aber offensichtlich bei FTTH ungern. Das macht die Telekom mittlerweile anscheinend bei M-Net in München,
Sicher? Ich hab jetzt ein G.Fast-Gebäude und ein FTTH-Gebäude (EFH) vom Ausbau 2015 geprüft, jedesmal maximal Super-Vectoring.

In München war ja auch mal die Nutzung passiver Infra im Gespräch, aber das Scheitern soll dann wohl politische Gründe gehabt haben, weil dann ja M-Net außen vor wäre...
 
rezzler schrieb:
In München war ja auch mal die Nutzung passiver Infra im Gespräch, aber das Scheitern soll dann wohl politische Gründe gehabt haben, weil dann ja M-Net außen vor wäre...
Ja, ich weiß, und mit dem aktuellen Deal soll die Telekom ja auch nicht glücklich sein, weswegen sie ja zumindest Teile des Münchner Innenstadtgebiets auch selbst ausbauen will.

Dass man trotzdem mit der Vermarktung starten würde ging Mitte letzten Jahres durch die Presse. Habe jetzt auf die schnelle diesen Artikel gefunden. Da ging es neben M-Net auch um Netcologne. Der Artikel wurde offensichtlich dann nochmal aktualisiert weil die Telekom den Aussagen zu Netcologne widersprochen hat, aber eben nicht den Aussagen zu M-Net. Ich hatte auch den Eindruck dass die "FTTH-Flecken" auf der Telekom-Karte im Münchner Innenstadtgebiet letztes Jahr zahlreicher geworden wären und hatte es darauf zurück geführt.

Aber vielleicht stimmt es ja doch nicht, oder es ist nur selektiv verfügbar...

P.S.: Ah, wusste doch dass ich mal etwas konkreteres gelesen hatte...
M-net-Sprecher Hannes Lindhuber sagte Golem.de auf Anfrage: [...]"Die technische Implementierung wurde 2024 abgeschlossen, nachdem sich diese aufgrund der besonderen Anforderungen der Telekom – zuletzt die Einführung der neuen Pro-Bandbreiten – verzögert hatte. Seit 26. September können Kunden bei der Telekom diese Bandbreiten buchen, und die ersten Telekom-Kunden über das FTTH-Glasfasernetz von M-net wurden bereits einen Werktag später aktiv geschaltet."

(Der Artikel geht ansonsten eigentlich um den Streit zwischen Telekom und M-Net...)
 
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