News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

Die Provider bieten aber heute schon mobil 300 MBit/s an, ab 2030 Gigabit wohl ohne Aufpreis.

Festnetz mit 600/ 400 MBit/s an Combo, also viel höhere Bandbreiten für 10-20€ an 2030 buchbar.
Aber 600/ 400 MBit/s würde 60 MBit/s bei voller Gleichzeitigkeit bieten, eine VDSL Linecard35b an 2x 1 GBit/LAN und 48 Teilnehmer kann hier 40 MBit/s liefern, was die Telekom als kritisch via IPTV im nächsten Jahrzehnt ansieht.
Der Switch in der Linecard35b könnte auch an 10G gebunden werden, hierzu sind aber keine Baugruppen mehr verfügbar- E.O.L.
Er könnte theoretisch aber 2 GBit/s Peak je Haushalt liefern, das VDSL-Modem bremst es aber massiv auf 300 MBit/s ab.
Eigentlich ist GPON leistungsmässig eine Linecard35b ähnlich, also Technologie, die 15 Jahre alt ist.

Schon ein Mittelklasse Smartphone kann 2, 5 GBit/s 5G.
6G wird etwa 20-40 GBit/s je Smartphone packen.
 
areiland schrieb:
Ist das wirklich so, oder gibts einfach nur sehr viele, die sich schlicht nur nicht an entsprechenden Umfragen beteiligen und mit ihren 50 oder 100 Mbit/s zufrieden sind?
Die wird es geben.
areiland schrieb:
Ich kenne z.B. in meinem Umfeld niemanden, der objektiv besehen 250 Mbit/s bräuchte.
Ich denke, ein Großteil der heutigen Gigabit-Kunden (mich eingeschlossen) braucht objektiv das auch nicht. Trotzdem ist es schön zu haben, besonders wenns genausoviel wie VDSL50 kostet. 😊
 
@rezzler
1und1 bietet DSL-50/ 20 für 40€ an,
Orange France Glasfaser 1.000/ 700 zum gleichen Preis.

Wie oben beschrieben würden wir incl. aller Bandbreitenreserven für Überbuchung mit GPON die 600/ 400 MBit/s im Mainstream als Einsteiger via Glasfaser stabil anbieten können.
Damit wären die Mobilfunkangebote mit 300/ 50 MBit/s noch leicht überboten.

Im Bereich 100 - 600 MBit/s bremst WLAN noch nicht zu signifikant aus, also in den meisten Haushalten passen die Daten dann noch.

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https://www.t-mobile.com/news/netwo...lans?msockid=1b4517ed393d6c513a6e02ce38b66df9

T-Mobil USA hat ja über 1 Mio. Interessenten auf Warteliste Home Router und baut nun Glasfaser aus,
seit 03.06.2025 als Aktionsangebot 2/2 GBit/s für $70 mit 10 Jahre Preisgarantie - ohne voice/ Telefon.

Ich bin da skeptisch, die Kunden wären auch meist mit 600/ 400 MBit/s zufrieden.
Aber wenn T-Mobil nur noch XGS-PON statt Combo für neue Netze nutzt kommt eben 2/2 dabei raus.


Ergänzung ()

mibbio schrieb:
https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__20.html

Für Mieter gegenüber seinem Vermieter oder dem Hauseigentümer gibt es so einen Rechtsanspruch dagegen (bisher) nicht.
Hier sind Gesetzesänderungen nötig, Deutschland hat ja Sommer 2024 nur Förderung Glasfaserausbau bei erhöhten (Peak-) Bandbreiten von der EU zugebilligt bekommen,
 
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areiland schrieb:
Ich kenne z.B. in meinem Umfeld niemanden, der objektiv besehen 250 Mbit/s bräuchte.
Ich mache grade ein Upgrade von 100 auf 250. Warum? Wenn ich Files vom Online Video Rekorder ziehe, dauert es nur noch 1,5min statt 3.
Wäre mir das 5€ pro Monat wert? Nein. Aber bei 2,50€ dachte ich: Drauf gesch...... nehm ich mit.
Glasfaser hatte ich den kleinsten Tarif 150/75 vorbestellt. Reicht. Upgraden geht immer, runter nicht.

Selbst beim Spiele runterladen muss man halt abwägen, ob man lieber einmalig länger wartet und dafür jeden Monat etwas weniger bezahlt oder eben die schnelle Leitung bucht und am gleichen Tag noch loslegen kann.
 
rezzler schrieb:
Die wird es geben.
Die werden vermutlich sogar in der Mehrzahl sein, tauchen aber bloss nicht in den Statistiken auf, weil sie sich z.B. auch hier erst gar nicht an spontanen entsprechenden Umfragen beteiligen.

Wie gesagt, in meinem gesamten Umfeld kenne ich nicht einen, der Bandbreiten jenseits der 100 Mbit/s bräuchte. Selbst die wenigen Gamer darunter sind mit ihren jetzigen Anbindungen, die teilweise sogar noch bei 50 Mbit/s liegen, zufrieden und wünschen sich gar nicht mehr, obwohl sie jederzeit mehr buchen könnten. Wir selbst hätten ebenfalls bei 50 Mbit/s bleiben können, ich hab das Upgrade auf die 100 Mbit/s nur wegen des trotzdem attraktiveren Preises und als kleinen Gefallen für den Junior vorgenommen und weil wir trotzdem weniger zahlen als zuvor. Technisch wäre es einfach nicht notwendig gewesen, weil die gebuchte Bandbreite trotz Magenta TV nie zum Flaschenhals geworden ist, auch Magenta TV Gen 2 hätte daran nichts ändern können.

In unserer Wohnung ist selbstverständlich alles GBit-fähig. Nur der derzeit eher sporadisch genutzte und als AP konfigurierte kleine Kellerrouter kann lediglich 100 MBit/s bereitstellen. Aber der bedient ohnehin nur ein 2,4 Ghz Wlan fürs Handy und ein uraltes Notebook, damit ich meine kleine Fräse mit GCode Dateien füttern kann, die ich auf dem PC erstelle und dann über eine Netzwerkfreigabe von dort hole.

Ich sehe halt, wie so viele andere auch nicht, welche Vorteile es mir bringen könnte, wenn ich einen völlig überdimensionierten Breitbandanschluss buche, der mir die gebuchte Bandbreite nur im absoluten Idealfall liefert, auf dessen Realisierung ich Jahre warten darf und von dessen Abschluss nur irgendwelche Provisionsgeier profitieren, die mir den Abschluss an der Haustür aufdrängten, damit sie möglichst schnell viel Geld verdienen können.
Ergänzung ()

h00bi schrieb:
Wenn ich Files vom Online Video Rekorder ziehe, dauert es nur noch 1,5min statt 3.
Wir haben gar keinen Online Rekorder!

Unsere Downloads beschränken sich bei uns auf wirklich gelegentliche Downloads, wie z.B. mal ein Iso File. Und es ist auch immer die Frage, ob die kontaktierte Webseite bei einer Verdoppelung der Downloadbandbreite auch plötzlich doppelt so schnell liefert. Bei den meisten der von mir genutzten Webseiten kann ich das ganz klar verneinen. Die laden trotz des Sprunges von 50 Mbit/s auf 100 Mbit/s genauso schnell wie vorher. Bei einer einzigen Webseite hab ich davon wirklich profitiert und ausgerechnet die suche ich nur gelegentlich auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also schon der Switch einer VDSL Telekom Linecard35b hätte jedem Gigabit als Peakperformance liefen können, wäre nicht der Klingeldraht als Drossel gewesen.

Ob im Mobilfunk, ob in vielen Nachbarländern, Preisunterschiede via Bandbreite sind massiv rückläufig, auch weil im EU Gigabit Act nicht vorgesehen.
 
RKCPU schrieb:
Die Provider bieten aber heute schon mobil 300 MBit/s an, ab 2030 Gigabit wohl ohne Aufpreis.
Und wo soll das nutzbar sein?
Wir haben eine frisch auf 5G aufgerüstete Vodafone Funkzelle auf dem Dach der Nachbarfirma.
Speedtest auf dem S25 aus dem offenen Fenster gehalten 247Mbit/s, bei geschlossenem Fenster 180Mbit/s, andere Gebäudeseite schon nur noch 130Mbit/s.

180Mbit/s ist fast 3x so schnell wie die DSL Leitung hier. Habe viel mehr Datenvolumen als brauche. Trotzdem nutze ich täglich lieber das WLAN.


areiland schrieb:
Ich sehe halt, wie so viele andere auch nicht, welche Vorteile es mir bringen könnte, wenn ich einen völlig überdimensionierten Breitbandanschluss buche, der mir die gebuchte Bandbreite nur im absoluten Idealfall liefert, auf dessen Realisierung ich Jahre warten darf und von dessen Abschluss nur irgendwelche Provisionsgeier profitieren, die mir den Abschluss an der Haustür aufdrängten, damit sie möglichst schnell viel Geld verdienen können.
Stabilität?
Stromverbrauch?
Blick über den momentanen Tellerrand in die Zukunft?
Du musst bei Glasfaser ja nicht Gigabit buchen. Es gibt mehr als genug kleine Tarife und die teilweise auch richtig stark rabattiert. Was zahlst du denn für deine 100er Leitung?
 
h00bi schrieb:
Du musst bei Glasfaser ja nicht Gigabit buchen.
Ich könnte gar kein Gigabit buchen, denn es gibt bei uns derzeit gar keinen Ausbau und der ist auch nicht geplant, ausser von den dummlabernden Provisionsgeiern, die uns Mietern ihre Anschlüsse wie geschnitten Brot verkaufen wollen, obwohl ihre Glasfaser weder in der Strasse liegt noch, dass unsere Hausbesitzer dem Anschluss jemals zugestimmt haben.

Und was für eine Stabilität? Ich hab 24/7 meine 100 Mbit/s und 40 Mbit/s - ich messe das regelmässig!

Der Stromverbrauch? Denkst Du echt, dass die Umstellung auf Glasfaser den Stromverbrauch entscheidend senken könnte? Du brauchst trotzdem einen Router und ein Modem und in der Wohnung oder dem Haus Switches, die das ankommende Internet verteilen müssen. Daran ändert sich rein gar nichts bei der Umstellung auf Glasfaser.
 
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areiland schrieb:
Du brauchst trotzdem einen Router und ein Modem und in der Wohnung oder dem Haus Switches
Ich rede von der Gesamtinstallation. So ein DSLAM ist schon ein ordentlicher Stromfresser.
Muss ich nicht direkt bezahlen, aber is ja alles der gleiche Planet.
 
T1984 schrieb:
Neue Masten gab es glaube ich in allen Fällen keine. :)
Was mich, ehrlich gesagt, auch ziemlich überrascht hätte wenn Gebiete die bislang unterirdisch verkabelt sind nun wieder auf oberirdische Verkabelung wechseln.
Ergänzung ()

areiland schrieb:
Der Stromverbrauch? Denkst Du echt, dass die Umstellung auf Glasfaser den Stromverbrauch entscheidend senken könnte? Du brauchst trotzdem einen Router und ein Modem und in der Wohnung oder dem Haus Switches, die das ankommende Internet verteilen müssen. Daran ändert sich rein gar nichts bei der Umstellung auf Glasfaser.
Auf Seiten der Nutzer ändert sich beim Stromverbrauch wohl nicht sonderlich viel, aber auf Seiten der Netzbetreiber ändert sich da einiges.
Von einem Telekommitarbeiter wurde mir mitgeteilt dass FTTB gegenüber FTTC+VDSL den Strombedarf auf Seiten des Netzbetreibers auf ca. 1/3 reduziert. Die VDSL-LineCards in deren Anzahl brauchen nicht gerade wenig el. Strom. Die Signalverarbeitung in den DSP braucht el. Energie, obwohl die el. Leistung auf den Kupferdrähten nur im Milliwattbereich liegt.
 
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WinnieW2 schrieb:
Von einem Telekommitarbeiter wurde mir mitgeteilt dass FTTB gegenüber FTTC+VDSL den Strombedarf auf Seiten des Netzbetreibers auf ca. 1/3 reduziert. Die VDSL-LineCards in deren Anzahl brauchen nicht gerade wenig el. Strom.
Nicht den Strombedarf, sondern die StromKOSTEN - weil man die FTTB-Technik mit dem Hausstrom versorgt.
 
@robert_s Es enfällt auf Seiten der Netzbetreiber Technik welche mit el. Strom versorgt werden muss.
Was ist auf Nutzerseite der große Unterschied bezüglich des Stromverbrauchs zwischen Router mit VDSL-Modem oder Router mit Glasfasermodem?
 
WinnieW2 schrieb:
Auf Seiten der Nutzer ändert sich beim Stromverbrauch wohl nicht sonderlich viel, aber auf Seiten der Netzbetreiber ändert sich da einiges.
Das kann dann doch aber kein Kriterium sein, nach dem ich mir meinen Netzanschluss aussuche!
 
Richtig, allerdings nur zum heutigen Zeitpunkt, weil in ein paar Jahren wirst du dann langsam Richtung Glasfaseranschluss geschoben werden, weil kein Netzbetreiber für lange Zeit zwei Anschlussnetze parallel betreiben wird.
In allen Gebieten in denen FTTB ausgebaut ist läuft der Countdown für das alte Kupferdrahtkabelnetz.
 
h00bi schrieb:
Wir haben eine frisch auf 5G aufgerüstete Vodafone Funkzelle auf dem Dach der Nachbarfirma.
Speedtest auf dem S25 aus dem offenen Fenster gehalten 247Mbit/s, bei geschlossenem Fenster 180Mbit/s, andere Gebäudeseite schon nur noch 130Mbit/s.
https://www.t-mobile.com/news/netwo...lans?msockid=1b4517ed393d6c513a6e02ce38b66df9

T-Mobile hat sogar das 600 MHz-Band für 5G, große Reichweite, trotzdem über 1 Mio. Interessenten Mobile Home Router auf der Warteliste. Die Analysten wurden nervös, der CEO hat nun Auszeit genommen, ein Neuer soll nun massivst Glasfaser ausbauen.

"Deutschland gegen den Rest der Welt" - möglichst nicht aus den Problemen andere Länder lernen ?!

Schon die Telekom VDSL Linecard35b Bj. ab 2015 hätte uns alle Gigabit bringen können, wenn nicht der simple Klingelddraht ewiglich verbaut worden wäre.
Das Ende von DSL wirft die Drosselung raus, schafft im Falle GPON erstmal keine wirklich neue Welt, lediglich die Gesamtbandbreite wird viel besser den Kunden zur Verfügung gestellt.
Daher wird hier - genau wie beim Mobilnetz - bald die technische Bandbreite jeder günstig erhalten können.

In Spanien bietet PRO-DIGI Fiber auf eigenen Fasern die 10G (also XGS-PON mit 8,7 GBit/s brutto) - Tel. mit Aufpreis - ab 25 € an, in Portugal sogar nur 15€.
Ist eher Show für das WLAN des Routers, aber Wifi 7 & 8 mit bis zu 23 GBit/s sind ja schon genormt.
Über WLAN der Router kommt jetzt die letzte Runde Boost beim privaten Internet.
Ergänzung ()

WinnieW2 schrieb:
Auf Seiten der Nutzer ändert sich beim Stromverbrauch wohl nicht sonderlich viel, aber auf Seiten der Netzbetreiber ändert sich da einiges.
Von einem Telekommitarbeiter wurde mir mitgeteilt dass FTTB gegenüber FTTC+VDSL den Strombedarf auf Seiten des Netzbetreibers auf ca. 1/3 reduziert. Die VDSL-LineCards in deren Anzahl brauchen nicht gerade wenig el. Strom.
Die Stufe Linecard = jeden Teilnehmer zusammen zu führen fällt ja weg, das PON-Netz organisiert sich 'selbst'.
Hier hatten/ haben wir grob 1. Mio. Linecard, jetzt erst ab den Folgeswitches, also vielleicht noch 70-100.000, also minus 90% an Karten.
 
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WinnieW2 schrieb:
@robert_s Es enfällt auf Seiten der Netzbetreiber Technik welche mit el. Strom versorgt werden muss.
Was ist auf Nutzerseite der große Unterschied bezüglich des Stromverbrauchs zwischen Router mit VDSL-Modem oder Router mit Glasfasermodem?
Du schriebst "FTTB gegenüber FTTC+VDSL" - da gibt es keinen Router mit Glasfasermodem. Der Unterschied ist, dass bei letzterem der Netzbetreiber die Stromkosten für den DSLAM bezahlt, bei ersterem der Mieter über die Mietnebenkosten. Sehr sexy für den FTTC-Netzbetreiber, seine Betriebskosten so Stück für Stück auf seine Kunden (und Nichtkunden) abzuwälzen.
 
h00bi schrieb:
Muss ich nicht direkt bezahlen, aber is ja alles der gleiche Planet.
Indirekt schon, denn die Betriebskosten für die Infrastrukur werden sicherlich irgendwie in die Tarife eingepreist sein. Dass GF-Tarife (noch) nicht günstiger als VDSL sind, trotz geringerer Stromkosten für die Netzbetreiber, dürfte primär an der eingepreisten Refinanzierung des Ausbaus liegen.
 
RKCPU schrieb:
@ReactivateMe347
Deutschland ist noch kein Dritte Welt Land
Gerade das macht es ja so teuer.
RKCPU schrieb:
und der Invest in Glasfaser könnte beim Mehrfamilienhaus einmalig 1.000€ bis 1.500€ umfassen.
zeig mir wie du für 1.500€ auch nur in 4 Wohnungen die Wände aufreißt, neue Kabel verlegst, wieder verschließt und anschließend wieder tapezierst/verputzt/... - geschwige denn größere MFH
RKCPU schrieb:
Jetzt haben stockt es un Asien,
?
RKCPU schrieb:
Mein Golf brauch Reifen bis Tempo 240, obwohl er nur Tempo 190 packt, die Reifen könnten da 4x 15€ günstiger sein alle 4 Jahre. Macht auf 3x Tausch im Autoleben somit 180€, wobei ich die Mehrkosten niemals nutzen kann.
Wenn du für 180€ mehr ein MFH mit Glasfaser verkabelt bekommst, dann wird auch keine G.Fast nehmen - das ist aber einfach nicht realistisch.
RKCPU schrieb:
statt Dauerbaustellen mit Ausfall Kupfertechnik zu haben.
Als würde Kupfer jeden Tag ne Stunde ausfallen.
RKCPU schrieb:
Nur, wir haben ja nicht mehr mehrheitlich Coaxkunden in Mehrfamilienhäusern.
Es mag nicht mehr genutzt werden, aber die Kabel liegen in den Wänden und Reaktivierung ist doch jederzeit möglich.
RKCPU schrieb:
Es ist eine wackelige Übergangszechnik und mein Favorit wäre ein Combo 25GS / GPON im Splitting 1:64. Wir oben beschrieben deckt das nahezu allen Bedarf ab. Wer mehr benötigt, Glasfaser und 25G bis 200G legen, kostet nicht die Welt.
Wieso wackelig? Und die Bandbreiten, die du genannt hast, schaffen G.Fast oder coax idR doch auch.
 
@ReactivateMe347
wenn T-Mobile jetzt kräftig via XGS-PON , dürfte auch die Deutsche Telekom intern und via Analysten Im Focus Glasfaser stehen.

Die Glasfaser ist - kein Festnetz mehr.
Für die Telekom mies, wenn die Bürger kapieren, was da auf sie zukommt.

Der Rest Europas hat sich früh mit dem Thema beschäftigt, besonders die Schweiz mit ähnlicher Gebäudeinfrastruktur.

'Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben'
 
RKCPU schrieb:
https://www.t-mobile.com/news/netwo...lans?msockid=1b4517ed393d6c513a6e02ce38b66df9

T-Mobile hat sogar das 600 MHz-Band für 5G, große Reichweite, trotzdem über 1 Mio. Interessenten Mobile Home Router auf der Warteliste. Die Analysten wurden nervös, der CEO hat nun Auszeit genommen, ein Neuer soll nun massivst Glasfaser ausbauen.
Was in den USA geplant ist ist für Deutschland nicht von Bedeutung. In Deutschland (bzw. sogar in der gesamten EU) wird es auf absehbare Zukunft kein 600 MHz Mobilfunkband geben. Viele europ. Länder brauchen die Frequenzen für Rundfunk. Laut mir vorliegender Info der Bundesnetzagentur sind in Deutschland vor 2033 keine weiteren Frequenzen für die Nutzung durch Mobilfunk vorgesehen (im Vergleich zu heute.)

RKCPU schrieb:
Schon die Telekom VDSL Linecard35b Bj. ab 2015 hätte uns alle Gigabit bringen können, wenn nicht der simple Klingelddraht ewiglich verbaut worden wäre.
Also den Infos die ich habe ist schafft VDSL-Profil35b max. 300 Mbit/s, aber kein 1 Gbit/s... oder meinst du G.fast?
Ergänzung ()

robert_s schrieb:
Du schriebst "FTTB gegenüber FTTC+VDSL" - da gibt es keinen Router mit Glasfasermodem. Der Unterschied ist, dass bei letzterem der Netzbetreiber die Stromkosten für den DSLAM bezahlt, bei ersterem der Mieter über die Mietnebenkosten.
Ja, falls die Weiterverteilung innerhalb des Gebäudes mittels Mini-DSLAM im Keller des Gebäudes erfolgt,
was jedoch nicht die einzige Option ist.
Allerdings gibt es da zu bedenken dass die Zuständigkeit von Telekom & Co. am Gebäudeanschluss, welcher sich meist im Keller befindet, endet.
Für die Verteilung innerhalb des Gebäudes, also die gesamte erforderliche Technik, inkl. Leitungen, ist der Gebäudeeigentümer zuständig, bzw. dies fällt in dessen Zuständigkeitsbereich.
Dieser entscheidet also ob neue Leitungen im Gebäude verlegt werden oder ob ein Mini-DSLAM im Keller montiert wird, nicht Telekom & Co.
Wenn die Technik im Gebäude zusätzliche Stromkosten verursacht dann hat der Gebäudeeigner das so entschieden.
Mini-DSLAM im Gebäude ist ohnehin, v.a. aus Kostengründen, nur eine Option in Gebäuden mit mehreren Mietwohnungen, jedoch nicht in EFH.
 
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