News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

rezzler schrieb:
Neues Stück reinflicken, spleißen, fertig. Ja, das ist keine Sache von Minuten, aber alleine kann man das schon in ca 2-3 Stunden (reine Montage) schaffen.
Insgesamt dauert es länger, denn solange niemand vor Ort die Position der Unterbrechung kennt muss diese zuerst mal lokalisiert werden.
Und dann sind dann oft mehrere Fasern beschädigt. Die erforderlichen Techniker schweben sicherlich nicht selbständig auf Höhe der Leitung sondern dafür wird ein Fahrzeug mit Personen-Hebebühne dafür benötigt.
Zeit der Anfahrt muss ebenfalls bedacht werden.
Tagsüber bei gutem Wetter mag das noch einfach machbar sein, aber mitten in der Nacht, bei schlechtem Wetter, unter freiem Himmel Glasfasern spleisen. Das möchte ich selber miterleben.

rezzler schrieb:
Klar, so ist es üblich.
Wie werden die Leitungen im Luftraum befestigt, wie überqueren diese die Straße in min. 4 Meter lichter Höhe über der Straßenoberfläche? Die Leitungen hängen doch durch von Mast zu Mast.
Da müssen ja LKWs drunter durchfahren können ohne an den Leitungen hängen zu bleiben.

Weiterhin GPON ist von der Verteiltechnik her schwierig mit Mastmontage zu vereinbaren wg. den erforderlichen Spleißgehäusen.
Ergänzung ()

robert_s schrieb:
@WinnieW2 Na, der Anbieter wird dir ja genau deshalb nur 1Gbit/s anbieten, weil er nur den alten GPON-Ramsch verbaut hat.
Und wenn es so ist, du kannst als Kunde daran nichts ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, dann mache das, andere Leute sind froh überhaupt schnelles Internet zu haben, und können auf keine geeigneten Alternativen zugreifen.
Kein Internet über TV-Kabel, wenn kein TV-Kabelnetz ausgebaut... aber selbst wenn, welcher Anbieter stellt mehr als 1 Gbit/s zur Verfügung und bricht nicht zur Rush-Hour die Datenrate spürbar ein?
und schnelles Internet über Mobilfunk? Was bleibt da pro Haushalt wenn sich 100 Haushalte 300 Mbit/s teilen müssen?
Bleibt noch Starlink...
 
Zuletzt bearbeitet:
WinnieW2 schrieb:
Insgesamt dauert es länger,
Sehr wahrscheinlich.
WinnieW2 schrieb:
denn solange niemand vor Ort die Position der Unterbrechung kennt muss diese zuerst mal lokalisiert werden.
Kann man ja messen bzw. dürfte bei Baumschaden offensichtlich sein.
WinnieW2 schrieb:
Die erforderlichen Techniker schweben sicherlich nicht selbständig auf Höhe der Leitung
Man kann die Masten hochklettern und/oder das auf dem Boden liegende Ende auch so nutzen. Aber gleiches Problem wie bei Kupfer.
WinnieW2 schrieb:
Zeit der Anfahrt muss ebenfalls bedacht werden.
Natürlich, aber auch hier unabhängig ob Kupfer oder Glas.
WinnieW2 schrieb:
Tagsüber bei gutem Wetter mag das noch einfach machbar sein, aber mitten in der Nacht, bei schlechtem Wetter, unter freiem Himmel Glasfasern spleisen. Das möchte ich selber miterleben.
Dafür gibts, wie bei Kupfer, Arbeitszelte, in die man auch (Akku-)Lampen reinhängen kann. Hat jeder (Gf-)Monteur auf dem Auto.
WinnieW2 schrieb:
Wie werden die Leitungen im Luftraum befestigt,
An Masten?
WinnieW2 schrieb:
wie überqueren diese die Straße in min. 4 Meter lichter Höhe über der Straßenoberfläche? Die Leitungen hängen doch durch von Mast zu Mast.
Dementsprechend müssen die Masten dann höher sein. Das ist alles kein Neuland.
WinnieW2 schrieb:
Weiterhin GPON ist von der Verteiltechnik her schwierig mit Mastmontage zu vereinbaren wg. den erforderlichen Spleißgehäusen.
GPON ist damit sehr gut zu vereinbaren, man stellt das Spleißgehäuse/NVt einfach neben einen Masten und führt die Kabel vom Mast runter, dann 1-2m in die Erde und dann in den ganz normalen NVt, wo man wie sonst auch spleißt.
 
WinnieW2 schrieb:
und schnelles Internet über Mobilfunk? Was bleibt da pro Haushalt wenn sich 100 Haushalte 300 Mbit/s teilen müssen?
Kommt auf den Standort an. Habe hier in Berlin auch schon 800/140Mbit/s (5G Vodafone-Netz) gemessen, und das mit einem Mittelklasse Handy (Samsung Galaxy A54) und einem billigen Prepaid-Tarif (CallYa S für 9,99€/4W).
 
rezzler schrieb:
Dementsprechend müssen die Masten dann höher sein. Das ist alles kein Neuland.
Dafür gibt es sogar Normen oder zumindest (interne) Richtlinien der Netzbetreiber. Bei öffentlichen Straßen sollte die Leitung typischerweise in mindestens 4,50 bis 5,50 m Höhe hängen und über Bahnanalgen gibt die DB sogar mind. 6 m vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
rezzler schrieb:
Man kann die Masten hochklettern und/oder das auf dem Boden liegende Ende auch so nutzen. Aber gleiches Problem wie bei Kupfer.
Mast hochklettern? Wer soll das bitte heute machen? Das gehört nicht mehr zur Ausbildung und zum Aufgabengebiet von Servicetechnikern... und ist vermutlich auch nicht durch Versicherungen abgedeckt falls sich da jemand verletzt. Nicht realistisch.

rezzler schrieb:
Dafür gibts, wie bei Kupfer, Arbeitszelte, in die man auch (Akku-)Lampen reinhängen kann. Hat jeder (Gf-)Monteur auf dem Auto.
Ok, und wie kommt das Arbeitszelt auf die Höhe in der die Arbeiten am Mast erfolgen?

rezzler schrieb:
ementsprechend müssen die Masten dann höher sein.
Also eine Hebebühne mit noch größerem Hebebereich erforderlich.

rezzler schrieb:
GPON ist damit sehr gut zu vereinbaren, man stellt das Spleißgehäuse/NVt einfach neben einen Masten und führt die Kabel vom Mast runter, dann 1-2m in die Erde und dann in den ganz normalen NVt, wo man wie sonst auch spleißt.
Ok, aber dann doch vom Mast aus bis zu jedem einzelnen Grundstück Glasfasern unterirdisch verlegen, oder wie?
Ergänzung ()

robert_s schrieb:
Kommt auf den Standort an. Habe hier in Berlin auch schon 800/140Mbit/s (5G Vodafone-Netz) gemessen, und das mit einem Mittelklasse Handy (Samsung Galaxy A54) und einem billigen Prepaid-Tarif (CallYa S für 9,99€/4W).
Deutschland besteht aber nicht nur aus Berlin... es gibt Gebiete mit weniger gut ausgebauter Versorgung... aber auch in Berlin würden die Datenraten bei Mobilfunk deutlich herunter gehen wenn deutlich mehr Leute auch ihre heimische Internetversorgung über das Mobilfunknetz erledigen würden.
 
WinnieW2 schrieb:
Mast hochklettern? Wer soll das bitte heute machen? Das gehört nicht mehr zur Ausbildung und zum Aufgabengebiet von Servicetechnikern... und ist vermutlich auch nicht durch Versicherungen abgedeckt falls sich da jemand verletzt. Nicht realistisch.

WinnieW2 schrieb:
Ok, und wie kommt das Arbeitszelt auf die Höhe in der die Arbeiten am Mast erfolgen?

WinnieW2 schrieb:
Also eine Hebebühne mit noch größerem Hebebereich erforderlich.
Dürfte alles kein Problem darstellen. Telefonleitung, also die aus Kupfer, und Stromleitung im Niederspannugnsnetz laufen schon seit Jahrzehnten über solche Masten (aus Holz oder Stahl) - in ländlichen Gegenden auch heute noch. Die entsprechenden Arbeitsgeräte und Arbeitsweisen existieren also schon längst, da muss für Glasfaser an Masten nichts neu erfunden oder neu angeschafft werden. Auch muss man die Faser nicht oben am Mast spleißen, sondern man kann die runternehmen, unten im Arbeitszelt spleißen und danach wieder raufhängen.

Aber wie heißt es so schön: Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.
 
WinnieW2 schrieb:
Mast hochklettern? Wer soll das bitte heute machen? Das gehört nicht mehr zur Ausbildung und zum Aufgabengebiet von Servicetechnikern...
Aber zum Aufgabengebiet der Subs, die für das Oberirdische zuständig sind. Bessere (Gf-)Monteure können das auch, dürfte aber im erwähnten Schadensfall (Leitung durch Baum gerissen und damit bereits am Boden) auch nicht soo wichtig sein.
WinnieW2 schrieb:
Ok, und wie kommt das Arbeitszelt auf die Höhe in der die Arbeiten am Mast erfolgen?
Gar nicht. Das Spleißen erfolgt auf dem Boden mit entsprechender Überlänge, die dann am Mast mit aufgehängt/aufgewickelt wird. Gleiche Methode wie bei geplanten Muffen.
WinnieW2 schrieb:
Also eine Hebebühne mit noch größerem Hebebereich erforderlich.
Oder halt auch nicht.
WinnieW2 schrieb:
Ok, aber dann doch vom Mast aus bis zu jedem einzelnen Grundstück Glasfasern unterirdisch verlegen, oder wie?
Kann man so machen, gibt aber auch oberirdische Hauszuführungen ab NVt.
 
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WinnieW2 schrieb:
Mast hochklettern? Wer soll das bitte heute machen? Das gehört nicht mehr zur Ausbildung und zum Aufgabengebiet von Servicetechnikern...
Die Telekom hat laut eigenen Angaben in Deutschland 100.000 km Leitungen auf drei Millionen Holzmasten. Die müssen auch gewartet werden, egal ob Glas oder Kupfer.
 
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@T1984 Ok, dass es welche gibt war mir klar, nur die Anzahl nicht... Bislang habe ich nur welche als reine Punkt-zu-Punkt, bzw. Ortschaft-zu-Ortschaft-Verbindungen gesehen, ohne Abzweigungen dazwischen.
 
@WinnieW2 : Ja, denkt man vielleicht garnicht dass es noch so viele oberirdische Leitungen gibt. Die Zahlen finden sich u.a. in diesem Artikel, in dem es vor allem um spezielle Steckverbindungen für oberirdische Glasfasernetze geht, die den Aufwand für Spleißen verringern sollen.
 
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DLMttH schrieb:
Also hier sehen viele Eigentümer auch trotz fehlendem Coax und lediglich Verfügbarkeit von VDSL 100 den Sinn nicht.
Nachvollziehbar, nur beide Techniken sind Auslaufmodell.
Die Umrüstung auf DOCSIS 4.0 erhöht den Stromverbrauch, Rückkanalverstärker sind zu tauschen.

Bei VDSL ist völlig offen wo zukünftig Chips und Wartung herkommen sollten.
Zudem wird 5G viel schneller und trotzdem kostengünstiger werden, aber das bei meist hohen Bandweitenproblemen.

Auch TV setzt bald auf DVB-I was performantes Internet benötigt.
 
@T1984
Gut, ich gebe zu dass ich wohl noch zu wenige Glasfaserausbaugebiete selber gesehen habe, allerdings wurde in allen(!) Ausbaugebiete die ich bislang gesehen habe die Glasfaser unterirdisch verlegt.

Wenn die Masten mal weg sind, wer sollte wg. Glasfaser wieder welche neu aufstellen? Das muss eine Stadt oder eine Gemeinde seinen Bürgern erstmal kommunizieren.
Zum Thema Kosten, der Ausbau wird auf Kredit und mit Fördergeldern finanziert, die einzelnen Bürger wurden da überhaupt nicht gefragt.
Die Ausbaukosten werden über einen Zeitraum von 20+(?) Jahren über die Anschlussgrundgebühren der Haushalte u. Gewerbebetriebe abbezahlt.
Es gab auch keinen Kostenvergleich (oberirdisch vs. unterirdisch) den ich oder meine Nachbarn einsehen konnten. Es wurde entschieden, es sind keine Masten da, die bisherigen Kabel verlaufen unterirdisch, da werden auch die Glasfasern unterirdisch verlegt.
Ich würde zudem Wetten dass die Anwohner gegen das erneute Aufstellen von Masten juristisch vorgegangen wären.
 
WinnieW2 schrieb:
@T1984
Gut, ich gebe zu dass ich wohl noch zu wenige Glasfaserausbaugebiete selber gesehen habe, allerdings wurde in allen(!) Ausbaugebiete die ich bislang gesehen habe die Glasfaser unterirdisch verlegt.
Wie groß der Anteil oberirdischer Leitungen bei Neuausbau ist weiß ich auch nicht. Das wird sicherlich ein kleinerer Teil sein.

Hier gibt es zwei Beispiele bei der Nutzung von Masten bei gefördertem Ausbau, in einem Fall auch Strommasten. Oder diese Präsentation zum geförderten Ausbau im Landkreis Rostock, wo ab Seite 32 Karten der Projektgebiete gezeigt werden aus denen ersichtlich ist wo auf oberirdischen Ausbau gesetzt wird. Auf Seite 29 gibt es eine schematische Darstellung, inklusive Nutzung der MastBox. Laut dieser Seite wurden in diesem Fall auch keine neuen oberirdischen Linien gebaut, sondern nur vorhandene genutzt und auf Glasfaser umgerüstet.

Es gibt auch Regelungen für die Mitnutzung von Masten, insbesondere Masten der Telekom durch andere. Aber natürlich auch Regeln für die Neuerrichtung.
WinnieW2 schrieb:
Zum Thema Kosten, der Ausbau wird auf Kredit und mit Fördergeldern finanziert, die einzelnen Bürger wurden da überhaupt nicht gefragt.
Der Ausbau wird von der Kommune oder dem Landkreis ausgeschrieben. Der Einsatz von oberirdischen Leitungen kann die notwendigen Fördergelder und auch die Kosten für Kommune/Landkreis verringern. Inwieweit Kommune/Landkreis da über die Ausschreibung Einfluss nehmen können weiß ich nicht. Die Kosten müssen jedenfalls nicht das alleinige Kriterium sein. Vielleicht kann man auch "ausschliesslich unterirdische Verlegung" zur Bedingung in der Ausschreibung machen. Wird dann eben im Zweifelsfall teurer.
 
@ WinnieW2: So sieht das vor unserm Gartenzaun aus.
 

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CyrixMII schrieb:
Das leidige Thema Glasfaser als Mieter.
"Neubau" 2020, Mehrfamilienhaus. Keine Leerrohe, voll auf Kupfer gesetzt. 3 Mehrfamilienhäuser eines Eigentümers teilen sich ein hausinternen Verteilerkasten (oder wie das heißt ;)). D.h. in Haus 1 (links) kommt die Leitung an und verteilt sich auf Haus 2 (mitte) und Haus 3 (rechts). Vermieter will Glasfaserkabel hausintern nicht nachrüsten. FTTB nicht möglich weil 2 von 3 Mehrfamilienhäuser keinen eigenen Hausanschluss haben (also das Haus wo ich mitwohne) - einen eigenen Hausanschlüss für alle drei Mehrfamilienhäuser will er nicht.

P.S. Sonstige alternative Verlegemöglichkeiten von FTTH will er aus optischen Gründen auch nicht.

Willkommen in der digitalisieren. Zukunft vor der Tür, aber nicht im Haus.
*Update Mieter im Mehrfamilienhaus (Eigentümer ignoriert Hausausbau weil er doch keine "baulichen Veränderungen" will - trotz Beginn der Baumaßnahmen: Bei mir wurde nun der Glasfaser-Antrag das 3. storniert und direkt wieder neu aufgesetzt (neue Bestellnr., selber Inhalt), durch die Telekom. Auffällig punkt genau nach 4 Wochen und identischen Uhrzeit. Ich habe nun mal die Telekom Hotline angerufen. Glasfaser sitzt vor dem Haus, Vermieter sitzt aber seit dem den Hausausbau aus (bei Interesse, obiges Zitat lesen). Laut jede "neue Aufsetzung des Vetrags", durch die Telekom, ist eine Art Anmahnung des Eigentümers. Wenn nach dem 4. Mal der Eigentümer bewusst nicht zur weiteren Hausverlegung reagiert, wird endgültig der Vertrag storniert und dem Hauseigentümer in Rechung gestellt (800-900 EUR). Danach liegt das Glasfaser vor dem Haus und der Eigentümer muss dann irgendwann, wenn notwendig, auf eigene Kosten den Hausausbau zahlen @Telekom hilft - so die Glasfaser Hotline
 
CyrixMII schrieb:
Wenn nach dem 4. Mal der Eigentümer bewusst nicht zur weiteren Hausverlegung reagiert, wird endgültig der Vertrag storniert und dem Hauseigentümer in Rechung gestellt (800-900 EUR).
Halte ich für rechtlich schon recht gewagt. Es gibt doch (noch) gar keineen Vertrag zwischen Eigentümer und Telekom, auf dessen Basis sie da eine "Strafgebühr" verlangen können.

Ich bin ja durchaus dafür, renitenten Vermietern an geeigneter Stelle im Gesetz eine gewisse Pflicht aufzuerlegen, aber die Telekom kann halt nicht einfach zum Vermieter gehen und von ihm Geld verlangen, wenn er 4. deren Antrag ablehnt. Es gibt in Deutschland immer noch eine Verrtagsfreiheit und entsprechend kann er einen Verrtag zum Verlegen eines Anschlusses und von Leitungen in seinem Eigentum ablehnen, so oft er will.
 
WinnieW2 schrieb:
Wenn die Masten mal weg sind, wer sollte wg. Glasfaser wieder welche neu aufstellen?
Ich hab bisher auch noch keinen oberirdischen Neubau für Glasfaser gesehen bisher. Wenn die Glasfaser oberirdisch verlegt wurde dann war auch bereits die Kupferzuführung oberirdisch und man hat die Gf nur dazugehängt.

Mir sind aber auch Beispiele bekannt, wo bei oberirdischer Kupferverlegung die Gf unterirdisch verlegt wurde. Dürfte wohl abhängig von den Vorgaben sein.
mibbio schrieb:
Halte ich für rechtlich schon recht gewagt. Es gibt doch (noch) gar keineen Vertrag zwischen Eigentümer und Telekom, auf dessen Basis sie da eine "Strafgebühr" verlangen können.
Aber zwischen Mieter und Telekom, den die Telekom wegen dem Vermieter nicht erfüllen kann. Den Ausfall dem Vermieter in Rechnung zu stellen ist mir aber auch neu.
 
rezzler schrieb:
Aber zwischen Mieter und Telekom, den die Telekom wegen dem Vermieter nicht erfüllen kann. Den Ausfall dem Vermieter in Rechnung zu stellen ist mir aber auch neu.
Eben, der Vermieter hat mit dem Verrtag zwischen Telekom und Mieter rechtlich überhaupt nichts am Hut. Die Telekom hätte halt vor Eingehen eines Vertrages abklären können, ob sie den überhaupt erfüllen kann - also mit dem Vermieter über das Verlegen des Anschlusses einig werden.
Wenn die Telekom aber einen Vertrag eingeht, ohne sicher zu sein, den auch erfüllen zu können, haben sie sich das Ei im Prinzip selber gelegt und nicht der Vermieter.
 
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