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NewsGlasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern
Im Endeffekt ist die gesamte Internetinfrastruktur überbucht, nur dass sich die Last irgendwann auf unterschiedliche Routen verteilt und nicht Alles durch einen Punkt muss.
Wenn jetzt im hypothetischen Fall ganz Europa mit der maximalen Geschwindigkeit seiner Anschlüsse gleichzeitig Daten aus den USA laden würden, dürten auch die knapp 600 TB/s der Transatlanitkverbindungen überfordert sein. Da würde dann halt ein Teil des Traffics über andere Verbindungen geroutet werden, ggf sogar andersum um den Globus, also Europa -> Asien -> USA.
D/EU haben FTTH entschieden und die Leerrohe dazu halten ewig, die Fasern min. 40 Jahre.
Klar könnten auch die Klingeldrähte durchhalten, aber wie lange wird noch g.fast hergestellt - weltweit nur für geizige Germanen?
g.fast ermöglicht nur Wettbewerb via OpenAccess, könnte aber als Überbauschutz z.B. auf 5 Jahre gewährt werden. In der Zeit schon Rücklagenbildung, wie 7€ * 60 Monate = 420€ für Teil der Umrüstung. Zum Vergleich, für Festnetz alleine zahlt man in 60 Monaten ca. 60x 35€ = 2.080€.
Wir reden über Migrationskosten, die marginal die Hauptkosten erhöhen.
#retro schrieb:
Vielen Vermietern ist GF oder Klingeldraht wurscht. Bei uns in der Strasse wurde GF verlegt, die Mehrfamilienhäuser werden bestimmt da nicht drangehängt, wenn's keinen gesetzlichen Druck gibt.
Um 2030 muss dann gesetzlicher Druck kommen, man wird es aber erst einmal nur in Gesetz schreiben.
Vielfach wird man die Coax-Kabel rauswerfen müssen, dann hat man Sternverkabelung.
https://de.wikipedia.org/wiki/DVB-I - "Unterstützung von SD-, HD- und UHD-Inhalten"
aber auch "Abhängigkeit von stabiler Internetverbindung"
zeigt, dass beim linearen TV allenfalls noch die Programme mit hoher Nutzerzahl linear gesendet werden.
Da wäre auch 'Multicast', also es gibt es einen Sender, der zu einer definierten Gruppe von Empfängern Signale, Daten und Informationen überträgt. Hier spielt es keine Rolle, wie viele Empfänger die Daten empfangen.
Bei 20 linearen TV Programmen HD(-ready) und 5 Mbit/s wären 100 MBit/s dauerhaft belegt, so ne Variante von 5G Broadcast, damit aber DSL überfordert und k.o.
Ob Internet, ob TV, die Glasfaser bietet neue Möglichkeiten an energiesparend viele Medien zu bringen.
Ergänzung ()
Fighter1993 schrieb:
Bei DSL ist es doch so das jeder Haushalt wenn er die 100K bucht auch die 100K bekommt egal wie viele Leute in der Straße noch DSL gebucht haben.....
Eine Linecard35b könnte mit 10G LAN angeschlossen werden, meist aber nur 2* 1G.
Sind noch alle 48 Teilnehmer als Kunden vorhanden wäre also 200 MBit/s bzw. 40 MBit/s Gleichzeitigkeit drin.
Bei Combo XGS-PON plus GPON und 40 von 64 im 1:64 Splitting hätte jeder aber bereist 60 MBit/s gleichzeitig zur Verfügung. Der XGS-PON Teil läge bei etwa 7.500/ 25 = 300 Mbit/s, also ähnlich zur voll angeschlossenen Linecard35. Nur, die meist große ungenutzte Gesamtbandbreite kann nur an Einzelne für 2-3 GBit/s temporär bereit gestellt werden.
Es ist so. Beim Kabel kamen die 400K nicht an weil wie du sagst überbucht war. Das kann doch normal nicht sein.
Wenn du 8 Stücke Kuchen hast kannst du es doch auch nicht an 12 Leute verkaufen.
Dann werden die Stücke kleiner für den selben Preis?!
Alle Netze sind überbucht. Es wäre auch sinnfrei, pro Kunde die nominale Datenrate bereit zu halten, denn dann wären die Netze im Schnitt zu 0,x% ausgelastet.
Fighter1993 schrieb:
Bei DSL ist es doch so das jeder Haushalt wenn er die 100K bucht auch die 100K bekommt egal wie viele Leute in der Straße noch DSL gebucht haben.....
Das ist eine fiktive Szenario, eine Hyperbel, die darstellt wie man schnell bei solchen Rechnungen, wie dem FTH Ausbau, zu hohen Zahlen kommt.
Genauso wie der Elektriker, der mir die Wallbox für 1300€ nach Steuern verkaufen will, obwohl sie an diversen Anbieter im freien Markt nur 600 € inkl Steuern zu haben ist.
Die Glasfaserverleger für das 3-Parteien-MFH hier sind vor ein paar Wochen wieder angezogen. Geplant war die GF durch den alten Schornstein (wo schon Wasserrohre hochgehen) zu gehen bis zum Dachboden und vorn dort über mein Wohnzimmer nach unten.
Schornstein ginge dann nicht, weil der wäre ja zu (DANN BOHRT HALT EIN LOCH!!!!) und über die vor wenigen Jahren neu verlegten Stromkabel (in Rohren) ginge auch nicht, weil dürften die Monteure nicht.
steht doch im Artikel - das Verlegen von GF in den ganzen Häusern ist es eben kostenintensiv. stattdessen kann man im Keller an die drähte ein Modul hängen und gut.
Die ganze Welt hat schon erkannt, dass passive Glasfaser jede Lösung mit aktiver Technik im Gebäude kostenmässig schlägt.
Das war k.o. für DSL in vielen Ländern oder Firmen, wie AT&T USA, die zunächst noch Kostenvorteile sahen.
Cool, wenn ein Land der Elektrisensiblen gegen Funkmasten angeht und gleichzeitig starke Funkstrahler direkt in der Wohnung aus Geiz toll findet.
Zudem, welche (jungen) Leute wollen einen Job mit fossiler Technik angehen? Schichtdienst mit Überstunden um g.fast Anlagen bei Ausfällen zu umsorgen?
Ich wünschte bei mir in der Gegend (Berlin - Lankwitz) würde sich mal was tun. Die Straße vor der Haustür wurde schon mal aufgerissen und saniert. Aber an die Infrastruktur für bessere Anbindung ans Netz wurde wohl nicht gedacht.
2025 und ich habe außer VDSL 250 (wovon nur ~180MBit/s ankommen weil die Entfernung zum Kasten an der Straße zu weit ist) nur Kabel mit bis zu 50 MBit/s.
Ziemlich mau! Und dafür zahlt man dann knapp 45€ im Monat.
steht doch im Artikel - das Verlegen von GF in den ganzen Häusern ist es eben kostenintensiv. stattdessen kann man im Keller an die drähte ein Modul hängen und gut.
Ja, für heutige Ansprüche mag das sicherlich völlig ausreichen. Aber G.Fast hat im Prinzip ein aufgedrucktes Verfallsdatum, weil es in Zukunft eben weiterhin nur um 1 GBit/s liefern kann. Es ist also eher eine Übergangslösung oder Notlösung wenn man absolut keinen neuen Kabel im Haus verlegen will. Mittelfristig kommt man also nicht um GF im Haus nicht drum herum.
Wenn es irgendwie möglich ist, wäre es also sinnvoller, direkt GF im Haus zu verlegen, weil man dann für eine sehr lange Zeit Ruhe hat.
Aber selbst wenn ein Anschluss an ein Telekomunikationsnetz zur gesetzlichen Grundausstattung gehören würde, zu denen der Vermieter verpflichtet ist, wäre dadurch ja keine noch konkrete Technologie Pflicht. Da hätte der Vermieter auch seine Pflicht bereits erfüllt, wenn er ne funktionierende Telefondose mit Kupferleitung installiert.
[...] Nach dem Telekommunikationsgesetz hat jede Bürgerin und jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf Versorgung mit einem Mindestangebot an Sprachkommunikation, also Telefon, und einem schnellen Internetzugangsdienst für eine angemessene soziale und wirtschaftliche Teilhabe.
Die Download-Geschwindigkeit muss mindestens 10 Megabit pro Sekunde betragen und die Upload-Rate muss bei mindestens 1,7 Megabit pro Sekunde liegen. Die Latenz, also die Reaktionszeit, soll nicht höher als 150 Millisekunden sein. [...]
Und das sind die Werte von 2022, heute sind es mWn. 15 MBit/s Downstream und 5 MBit/s Upstream. Aber auch da gibt es keine Festlegung auf die Technik. Die Verfügbarkeit einer Datenverbindung via Mobilfunk soll wohl bereits ausreichend sein.
Ja, für heutige Ansprüche mag das sicherlich völlig ausreichen. Aber G.Fast hat im Prinzip ein aufgedrucktes Verfallsdatum, weil es in Zukunft eben weiterhin nur um 1 GBit/s liefern kann.
Bei eigener Faser, also ohne OpenAccess, bietet der rumänische Anbieter 10G (netto 8G) Glasfaser für 15€ monatlich an - zzgl. Telefon etc.
Über den Sinn kann man streiten, aber in der Schweiz haben wir ja auch schon 25G oder 10G von init7 für erträgliche Kosten.
Für die Verlegekosten Glasfaser ist es aber fast egal ob man 0,1 GBit oder 25 GBit/s später darüber anbindet.
Hochflexible Lösung zu fast gleichen Kosten sollte aber immer Vorrang haben.
@mibbio Bekommen die rumänischen ISPs denn auch die Technik für 10% dessen, was deutsche ISPs dafür bezahlen müssen? Warum kaufen Telekom & Co dann nicht einfach XGS-PON OLTs in Rumänien ein, wenn's die dort so günstig gibt? Einfuhrzölle könnten ja keine anfallen...
Genauso wie der Elektriker, der mir die Wallbox für 1300€ nach Steuern verkaufen will, obwohl sie an diversen Anbieter im freien Markt nur 600 € inkl Steuern zu haben ist.
Der rumänische Provider hat in PORTUGAL ein eigenes Teilnetz aufgebaut, ansonsten nutzt er OpenAccess in Portugal, da wird es teurer.
Aber vielerorts sind die 15€ in Portugal buchbar.
Zudem, die 15€ zeigen, dass Combo GPON/ XGS-PON heute in hohen Stückzahlen kaum noch Endkundenaufpreis bewirken.
25 GS von Nokia wird mit etwa +30% über XGS-PON gehandelt, also bald in Rumänien Portugal 25 G Internet (21/21 GBit/s netto) für 20€ monatlich?
Eigentlich völliger Blödsinn, ABER Wifi 7 & 8 sind auf 23 GBit/s max. spezifiziert, die Routerhersteller wollen Interesse der Kunden aufrecht erhalten.
Klar, die Verlegung in Portugal/ Spanien ist abenteuerlich, nur hätten wir in Deutschland separat Leerrohre/ einblasfähige Microtubes in jeden Keller und jede Wohnung wäre auch recht geringe Kosten durch diesen Anbieter möglich.
Ansonsten erhalten Mieter eben das gesetzliche Recht außen Glasfaser zu verlegen - Herzinfakte bei Vermietern würden explodieren, oder?
Genau wie bei gut sichtbarer Außenantenne 5G / 6G - Vermieters Alptraum.