News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

robert_s schrieb:
@mibbio Bekommen die rumänischen ISPs denn auch die Technik für 10% dessen, was deutsche ISPs dafür bezahlen müssen? Warum kaufen Telekom & Co dann nicht einfach XGS-PON OLTs in Rumänien ein, wenn's die dort so günstig gibt? Einfuhrzölle könnten ja keine anfallen...
Das nicht, aber auch die Lohnkosten sind entsprechend niedrig und auch andere Posten (z.B. Strom) sind deutlich günstiger. Wobei meist auch die Technik an den entsprechenden Markt angepasste Preise besitzt.
 
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Und dazu eben auch, dass Deutschland fast Alles unterirdische mit teurerem Tiefbau verlegt, während Rumänien oder auch andere Länder eher oberirdisch verlegen. Das senkt die Kosten für den Auf- doer Ausbau der Infrastruktur ja zusätzlich.
 
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Es gibt auch in Deutschland immer noch oberirdische Verlegung von Leitungen, allerdings haben Gemeinden und Städte ein Mitspracherecht.
Gemeinde- und Stadträte in Deutschland beschließen in den allermeisten Fällen eine unterirdische Verlegung bei neuen Leitungen, auch wenn es teurer ist.
Oberirdische Leitungen sind anfälliger bezüglich Wetterereignissen; da fliegen schon mal Äste drauf bei Stürmen.
Mittlerweile werden in Deutschland aus diesem Grund bereits Hochspannungsleitungen unter die Erde gelegt. Die Leute akzeptieren keine Ausfälle mehr nach Stürmen... Vielleicht ist das in anderen Ländern anders.

Ausserdem:
Wo sollen Leitungen oberirdisch verlegt werden? Das ist mittlerweile in Deutschland nur auf öffentlichem Grund unkompliziert möglich, über Privatbesitz dürfen Leitungen nur noch mit Zustimmung der jeweiligen Grundstücksbesitzer verlegt werden... und ein hoher Prozentsatz würde dem wohl nicht zustimmen, bzw. nur unterirdischer Verlegung zustimmen. Leitungen die zur Versorgung des eigenen Gebäudes dienen erfordern nicht (mehr) der Zustimmung.
 
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mibbio schrieb:
Und dazu eben auch, dass Deutschland fast Alles unterirdische mit teurerem Tiefbau verlegt, während Rumänien oder auch andere Länder eher oberirdisch verlegen. Das senkt die Kosten für den Auf- doer Ausbau der Infrastruktur ja zusätzlich.
In Frankreich wird auch alles sauber unter die Erde gelegt, und trotzdem kostet da Multi-Gigabit nur ein Bruchteil dessen, was Wucherkom & Co dafür sehen wollen.

Aber abgesehen davon rechtfertigt NICHTS, die teuer aufgebaute Infrastruktur nur mit minderwertiger, veralteter Technik zu beleuchten. Auch das Argument der angeblichen Mehrkosten zieht nicht, wenn sich anderswo XGS-PON OLTs für 15€-Anschlüsse einkaufen lassen. Denn an den Tiefbau- oder Lohnkosten ändert sich nichts, wenn statt GPON-OLTs gleich XGS-PON OLTs eingesetzt werden.

Die Wahrheit wird wohl eher sein, dass man die Privatkundenbandbreiten bewusst niedrig hält, damit bloß kein Geschäftskunde von seinem mehrere-hundert-Euro/Monat Gigabit-Anschluss zu einem erheblich günstigeren Privatkundenanschluss wechselt.
 
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Die eigentlich aufwendige Tätigkeit ist die Glasfasern zu verlegen. Die Glasfasern selber haben noch eine große Reserve was deren Übertragungskapazität betrifft. Die Datenrate kann durchaus auf 100 Gbit/s (oder höher) skaliert werden, dazu muss lediglich Technik ausgetauscht werden.
Allerdings je höher die Datenrate desto kostspieliger die erforderliche Technik. Da für Privathaushalte 1 Gbit/s als ausreichend angesehen wird reicht dafür recht preiswerte Technik; die Glasfaser selber kann jedoch mehr.

Ganz im Gegensatz zu den verlegten Kupferdrähten, hier begrenzen diese die mögliche Datenrate sobald es um längere Strecken geht.
 
WinnieW2 schrieb:
Allerdings je höher die Datenrate desto kostspieliger die erforderliche Technik. Da für Privathaushalte 1 Gbit/s als ausreichend angesehen wird reicht dafür recht preiswerte Technik; die Glasfaser selber kann jedoch mehr.
Da schließt sich dann der Kreis zum Thema: Wenn nur die allerbilligste GPON-Technik verwendet wird um mit einem mickrigen Gbit/s herauszukommen, müssen sich die Glasfaserbauern auch nicht wundern, wenn die Eigentümer keinen Sinn darin sehen, da solche Geschwindigkeiten mit bereits vorhandenen Koaxialkabelnetzen erreichbar sind.

Wer einen Glasfaser-Innenausbau rechtfertigen will, soll sich mal überlegen, ob man nicht vielleicht einfach mal am falschen Ende gespart hat, wenn man bei der Technik kleckert statt klotzt.
 
Dieser Rumänische Anbieter baut eigene Netze in Portugal, Spanien und Belgien obwohl es dort auch BitStream gibt, welches er auch nutzt und schön das schlechte Preis Leistungsverhältnis widerspiegelt.

Er verlangt für 10G auf dem eigens gebauten Netz
Portugal 15€
Spanien 25€
Belgien 20€
 
Yumix schrieb:
600-1400€ bzw. 1000€ Durchschnitt pro Wohnung scheint mir sehr hoch gegriffen. In den meisten Fällen muss nur das Kabel vom Anschluss im Keller durch bereits existierende Röhren hochgezogen werden.

Welche bereits existierenden Röhren? Sollen wir für Glasfaser neue Häuser bauen? Will nicht wissen wieviele "neue" Häuser keine geeigneten Schächte haben. Weil so etwas kostet Geld. Und Häuser sind auch eine Wertanlage. Wobei. Streiche das auch. Mit Häuser verdient man heutzutage Geld. Das heißt, man baut so billig wie möglich, zugleich so Bürokratisch wie mögilch., mit soviel Rendite, investement Return wie möglich... da ist dann nicht mehr viel Raum für Luxus!

Und dann darf fürs Upgrade nochmal vom Hauskäufer, Wohnungseigentümer, Gemeinschaft, gemeiselt werden und neue Schächte angelegt werden. Und die sind sicher in dem ungefähren Wert dabei.

Und 1k durchschnitt ist auch schon irreführend. Weil mman hier wohl kaum von Binomenal verteilung ausgehen kann oder? Solche Pötte unterliegen ja Wahrscheinlichkeits Rechnungen, Riskobewertungen, und haben dann nen BestcaseSzenario, hier 600 welches sehr schöne, aber praktisch nicht erfülbar ist, und ein Worstcascenario, welches aber auch unrealistsich ist nur nur 1400€ beträgt, weil man sonst die Ausschreibung nciht bekommen hätte. Und ann stellt sich raus "upsi, ..." so wie beim BER, SG21

Daher gehe eher davon aus, das es eher 2000k wen nicht 3000k pro Haushalt kosten wird. Der Pott ist dann halt irgendwann leer. Aber wen Vermieter schon oft nicht bei FTTB mitspielen. Wie soll das dann bei FTTH funktionieren. Und für nen Mieter machts erst recht keinen SInn in ein Objekt zu finanzieren was einem nicht gehört.
 
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robert_s schrieb:
Die Wahrheit wird wohl eher sein, dass man die Privatkundenbandbreiten bewusst niedrig hält, damit bloß kein Geschäftskunde von seinem mehrere-hundert-Euro/Monat Gigabit-Anschluss zu einem erheblich günstigeren Privatkundenanschluss wechselt.
Telekom Q1 2025 Earnings Call

The key driver and we said this earlier on for the growth – broadband growth is upselling into higher speeds and we have seen an ARPA increase of 3% on an annual basis and we continue to focus on the upselling of higher speeds as we are trying to achieve – as we will achieve our guidance numbers
💰💰💰
Als alleiniger Netzbetreiber ist man marktmächtig und man nutzt es aus.
 
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WinnieW2 schrieb:
Es gibt auch in Deutschland immer noch oberirdische Verlegung von Leitungen, allerdings haben Gemeinden und Städte ein Mitspracherecht.
Sicher?
WinnieW2 schrieb:
Gemeinde- und Stadträte in Deutschland beschließen in den allermeisten Fällen eine unterirdische Verlegung bei neuen Leitungen, auch wenn es teurer ist.
...und müssen es dann halt auch bezahlen oder die Differenz zu oberirdisch begleichen.
WinnieW2 schrieb:
Oberirdische Leitungen sind anfälliger bezüglich Wetterereignissen; da fliegen schon mal Äste drauf bei Stürmen.
Stimmt, aber scheinbar stört das nicht ernsthaft. Ich kenn hier eine ca. 4km lange oberirdische Strecke mit Gf und Kupfer, am Waldrand. Die Muffen wegen Reparaturen sammeln sich langsam an den Masten... Man hätte ja auch über die (parallel verlaufende) Bahnstrecke das Bahn-Glasfaserkabel nutzen können, aber da müsste man ja zusammenarbeiten...
WinnieW2 schrieb:
Mittlerweile werden in Deutschland aus diesem Grund bereits Hochspannungsleitungen unter die Erde gelegt.
Hochspannungsleitungen werden selten von Ästen/Bäumen bei Stürmen getroffen, weil freigeschnitten. Im Mittelspannungsbereich hab ich das bei mir aber schon erlebt, netterweise.

Die verlegt man ja eher aus optischen Gründen in der Erde, auch wenn da dann trotzdem kein Baum drauf wachsen darf.
WinnieW2 schrieb:
Ausserdem:
Wo sollen Leitungen oberirdisch verlegt werden? Das ist mittlerweile in Deutschland nur auf öffentlichem Grund unkompliziert möglich,
Reicht doch?
WinnieW2 schrieb:
über Privatbesitz dürfen Leitungen nur noch mit Zustimmung der jeweiligen Grundstücksbesitzer verlegt werden... und ein hoher Prozentsatz würde dem wohl nicht zustimmen, bzw. nur unterirdischer Verlegung zustimmen.
Treibt halt die Kosten nach oben. Oberirdische Gf-Leitungen zu Häusern sind jedenfalls auch nichts ungewöhnliches. In der Regel natürlich nur dann, wenn die Kupfer-Leitung auch schon oberirdisch ist.
 
rezzler schrieb:
Falls es auf das Mitspracherecht der Gemeinden bezogen ist, stimmt das tatsächlich. Die haben im Grunde nicht nur ein Mitspracherecht, sondern die Planungshoheit an sich liegt auf kommunaler Ebene. Die jeweilige Stadt oder Gemeinde entscheidet also letzlich, wie öffentliche Infrastruktur wo verlegt wird.

Landesbauordnunge oder Bundesgesetze regeln dann nur die (technischen) Rahmenbedingungen, die bei der jeweligen Verlegeart erfüllt werden müssen oder steuern es durch gezielte Förderungen.
 
mibbio schrieb:
Falls es auf das Mitspracherecht der Gemeinden bezogen ist, stimmt das tatsächlich. Die haben im Grunde nicht nur ein Mitspracherecht, sondern die Planungshoheit an sich liegt auf kommunaler Ebene. Die jeweilige Stadt oder Gemeinde entscheidet also letzlich, wie öffentliche Infrastruktur wo verlegt wird.
Wäre mir erstmal neu, bin da aber auch kein Profi. Mein Stand ist, das eine Kommune nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat, die Verlegung eines TK-Netzes zu verhindern und es prinzipiell abnicken muss.

Das man als Anbieter natürlich erstmal den Dialog sucht wäre schön, aber das muss ja nicht immer sein.
 
rezzler schrieb:
as eine Kommune nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat, die Verlegung eines TK-Netzes zu verhindern und es prinzipiell abnicken muss.
Naja, ablehnen an sich können sie es vielleicht nicht, denn da dürften die spätesten vom TKG überstimmt werden. Was sie aber können, ist, bei der Baugenehmigung eine bestimmten Verlauf der Trasse vorzuschreiben oder eben ob ober- oder unterirdisch.

Hat man beim Stromnetz doch auch schön beim "Südlink" gesehen, der teils Umwege nimmt oder teils unterirdisch verlaufen wird statt durchgehend als Überlandleitung. Denn da gibt es eben Gemeinden, die die Strippe entweder generell nicht vor der eigenen Haustür wollen oder zumindest nicht oberirdisch.
 
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rezzler schrieb:
Bei einer Erweiterung von vorhandenen oberirdischen Bestandsinstallationen.

rezzler schrieb:
...und müssen es dann halt auch bezahlen oder die Differenz zu oberirdisch begleichen.
Praktisch alle Unternehmen bestehen darauf dass die Glasfaser unterirdisch verlegt wird, es gibt höchstens lokale Ausnahmen von dieser Regel.

rezzler schrieb:
Stimmt, aber scheinbar stört das nicht ernsthaft. Ich kenn hier eine ca. 4km lange oberirdische Strecke mit Gf und Kupfer, am Waldrand.
Ausserhalb geschlossener Ortschaften kann es immer noch Ausnahmen geben, da gibt es Risikoanalysen wodurch die Leitungstrasse beschädigt werden kann.
Nicht nur Äste die auf die Leitung(en) fallen können, es können auch Masten duch LKWs beschädigt werden.
Und es kommt darauf an ob da lediglich Privathaushalte oder Gewerbebetriebe versorgt werden, weil da wirkt sich ein Internetausfall deutlich stärker aus, da geht es um konkrete Einnahmeverluste.
Und die Internetverbindung muss innerhalb weniger Stunden wieder instandgesetzt werden... und das Reparieren von gerissenen Glasfasern ist zeitaufwendig.

rezzler schrieb:
Hochspannungsleitungen werden selten von Ästen/Bäumen bei Stürmen getroffen, weil freigeschnitten. Im Mittelspannungsbereich hab ich das bei mir aber schon erlebt, netterweise.
Ja, sorry, ich meinte Mittelspannungsleitungen.

rezzler schrieb:
Die verlegt man ja eher aus optischen Gründen in der Erde, auch wenn da dann trotzdem kein Baum drauf wachsen darf.
In Städten werden die Leitungen wohl auch unterirdisch verlegt weil diese dann besser gegen Vandalismus geschützt sind.
Bei den Kupferkabeln gibt es noch das Argument des Gewichtes. So eine Telefonleitung mit 200 Doppeladern wiegt doch nicht gerade wenig.

rezzler schrieb:
In sehr vielen Fällen gibt es keine komplett zusammenhängenden öffentlichen Grundflächen, bedeutet das Kabel muss irgendwo mal private Grundflächen durchqueren.
Wo sollen die Leitungen oberirdisch verlaufen? Über Straßen und über Gehwege? Es gibt nicht wenige Gebiete da sind das die einzigen öffentlichen Flächen und sonstige Flächen sind Privatbesitz.
Sollen die Leitungen mit an die Masten von den Straßenlaternen angebracht werden, oder wie?

rezzler schrieb:
Treibt halt die Kosten nach oben. Oberirdische Gf-Leitungen zu Häusern sind jedenfalls auch nichts ungewöhnliches. In der Regel natürlich nur dann, wenn die Kupfer-Leitung auch schon oberirdisch ist.
Oberirdisch verlegte Telefonleitungen sind in Deutschland, zumindest meiner Erfahrung nach, nicht mehr so häufig anzutreffen.
Die Glasfasern sollen einfach austauschbar sein, deshalb werden diese fast immer in Leerrohren verlegt, und zu jedem Gebäude wird ein separates Leerrohr gelegt.
So sieht jedenfalls die Planung in meiner Umgebung aus.
Ergänzung ()

robert_s schrieb:
Da schließt sich dann der Kreis zum Thema: Wenn nur die allerbilligste GPON-Technik verwendet wird um mit einem mickrigen Gbit/s herauszukommen, müssen sich die Glasfaserbauern auch nicht wundern, wenn die Eigentümer keinen Sinn darin sehen, da solche Geschwindigkeiten mit bereits vorhandenen Koaxialkabelnetzen erreichbar sind.
Koaxialnetze sind nicht überall vorhanden. TV-Kabelnetze erreichen in Deutschland nur etwa jeden zweiten Haushalt, und diese werden in der Fläche kaum noch weiter ausgebaut,
weil die Anschlusswilligen die Ausbaukosten dafür tragen müss(t)en.
Gerade die Gegenden ohne TV-Kabelnetz sind oft schlecht mit Breitbandinternet versorgt.

In meinen Fall ist mit 50 Mbit/s über die normale Kupfer-Telefonleitung das Maximum erreicht. Bislang reicht mir die Datenrate, aber es gibt keine Möglichkeiten evt. zukünftigen höheren Bedarf zu ermöglichen.
Es gibt auch Haushalte bei denen gehen nur 30 bis 40 Mbit/s,
und die Telekom wird nicht mehr in den weiteren Ausbau der VDSL-Technik investieren.
Argument der Telekom: Noch mehr VDSL-Technik verursacht höhere laufende Betriebskosten da die VDSL-Technik einen zu hohen Stromdarf hat.

Ohne den weiteren Ausbau von VDSL bleibt nur die Glasfaser um alle Haushalte mit min. 50 Mbit/s zu versorgen, auch in Gebieten ohne TV-Kabelnetz.
Und Haushalte über Mobilfunk zu versorgen ist nicht realistisch, zumal auch die Mobilfunkbasisstationen eine vernünftige Anbindung ans Netz benötigen.

Ok, die Glasfaser kann 10 Gbit/s (u. mehr), weshalb aber sollten sich Haushalte dafür dann Router kaufen welche 500 € (o. mehr) kosten wenn diese mit 1 Gbit/s zufrieden sind und der Router dafür nur 200 € kostet?
 
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WinnieW2 schrieb:
Ok, die Glasfaser kann 10 Gbit/s (u. mehr), weshalb aber sollten sich Haushalte dafür dann Router kaufen welche 500 € (o. mehr) kosten wenn diese mit 1 Gbit/s zufrieden sind und der Router dafür nur 200 € kostet?
Du gehst von falschen Annahmen aus. Nur kurz gegooglet wirft eine Fritz!Box XGS-PON für 265€ aus: https://www.amazon.de/-/en/FRITZ-Fibre-XGS-PON-International-Version/dp/B0BSLMD149

Das Upgrade-Modul für die Fritz!Box 5530/5590 ist für 69€ zu finden.

Immer noch zu teuer? Dann bleib bei DSL.
 
WinnieW2 schrieb:
Praktisch alle Unternehmen bestehen darauf dass die Glasfaser unterirdisch verlegt wird, es gibt höchstens lokale Ausnahmen von dieser Regel.
Telekom wäre so eine Ausnahme.
WinnieW2 schrieb:
Und die Internetverbindung muss innerhalb weniger Stunden wieder instandgesetzt werden... und das Reparieren von gerissenen Glasfasern ist zeitaufwendig.
Neues Stück reinflicken, spleißen, fertig. Ja, das ist keine Sache von Minuten, aber alleine kann man das schon in ca 2-3 Stunden (reine Montage) schaffen.
WinnieW2 schrieb:
Wo sollen die Leitungen oberirdisch verlaufen? Über Straßen und über Gehwege?
Klar, so ist es üblich.
WinnieW2 schrieb:
Sollen die Leitungen mit an die Masten von den Straßenlaternen angebracht werden, oder wie?
Eigene Masten kann man ja dazustellen. Also klar, im Neubau eher nicht. Aber im Bestand ist es so.
WinnieW2 schrieb:
Oberirdisch verlegte Telefonleitungen sind in Deutschland, zumindest meiner Erfahrung nach, nicht mehr so häufig anzutreffen.
Je nach Region und Bebauungsdichte ist das nicht unüblich. Hab ich sowohl im ländlichen Bayern als auch im ländlichen Thüringen immer mal wieder gesehen.
WinnieW2 schrieb:
Die Glasfasern sollen einfach austauschbar sein, deshalb werden diese fast immer in Leerrohren verlegt, und zu jedem Gebäude wird ein separates Leerrohr gelegt.
So sieht jedenfalls die Planung in meiner Umgebung aus.
Ja, das ist der Standard bei unterirdischer Verlegung.
 
robert_s schrieb:
Du gehst von falschen Annahmen aus. Nur kurz gegooglet wirft eine Fritz!Box XGS-PON für 265€ aus: https://www.amazon.de/-/en/FRITZ-Fibre-XGS-PON-International-Version/dp/B0BSLMD149
Ok, dann bin ich was Preise betrifft nicht mehr auf dem Laufenden.
Aber was bringt es wenn dir der Anbieter dann nur max. einen Tarif mit 1 Gbit/s freischaltet? Dann sind nur 10% deiner Leitung ausgelastet.
Ist jedenfalls in meinem Fall so. Mehr als 1 Gbit/s Tarif können Privathaushalte nicht buchen.
 
@WinnieW2 Na, der Anbieter wird dir ja genau deshalb nur 1Gbit/s anbieten, weil er nur den alten GPON-Ramsch verbaut hat. Hätte der XGS-PON OLTs eingebaut, gäbe es sicher auch Multi-Gigabit-Tarife.
 
WinnieW2 schrieb:
Aber was bringt es wenn dir der Anbieter dann nur max. einen Tarif mit 1 Gbit/s freischaltet? Dann sind nur 10% deiner Leitung ausgelastet.
Bei XGS-PON steht den Anschlüssen an dem Segment dann mehr Gesamtkapazität zur Verfügung, kommen sich also seltener ins Gehege, wenn mehrere ihren Anschluss mal ausfahren.
 
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