News Im Test vor 15 Jahren: XFX' Radeon HD 5970 brachte zwei GPUs ans Limit

ThePlayer schrieb:
Ich weiß ja nicht wie alt du bist. Aber bis vor wenigen Jahren hat man fürs gleiche Geld immer mehr Leistung bekommen.
Ich bin Baujahr 1992, ich weiß noch genau wie das um die 2004-2016 rum war.
Und ich hab damals auch alles mitgenommen was ging (an Enthusiastischer Hardware) - tatsächlich hab ich in meiner Jugend viel nebenher dafür gearbeitet, mir ist also auch der Wert damals schon bewusst gewesen.
Aus meiner Sicht (ehemaliger Multi GPU System User) muss ich sagen, dass im Vergleich zu früher einiges billiger und einiges teurer ist.
Natürlich ist eine 5090 mit 3000€ teuer genug, maximal unvernünftig und nicht für jedermann das passende Produkt.
Die Erwartungshaltung kann aber auch nicht sein, dass jeder sich das Teil kauft, weil alles wie immer billiger wird.
Könnte NV das Teil für 1500€ anbieten? Vermutlich.
Wird NV das machen, solange damalige Enthusiasten diesen Preis weiterhin zahlen werden? Nein.

Ich möchte nur damit argumentieren, dass diese Sonderklasse an GPUs quasi die damaligen Top-Tier Multi GPU Systeme ersetzt hat - auf die ein oder andere Weise. So gesehen sind die Preise damit nicht "zu" arg gestiegen.

Natürlich hast du recht, wenn die Preise immer weiter anziehen, und man sah ja bei den 6-7K Preisen dieses Jahr für am Anfang wie gut die noch weg gingen, wird mir selber Angst und bange.
Ergänzung ()

Gullveig schrieb:
Microstutter?!? Das erledigt heute die Unreal Engine 5 für dich! 🙆🏻‍♂️
Jemand der es erlebt und gesehen hat, wird der innig wiedersprechen :D
Selbst das schlimmste Traversalstutter ist nicht so schlimm wie Microstuttering bei MultiGPU^^
 
Zuletzt bearbeitet:
ThePlayer schrieb:
Obwohl damals schon bessere Lösungen am Markt waren.
So zB die Sapphire 5970 Toxic. Auch 2x2GB, aber mit Triple Slot Accelero Kühler drauf, dadurch so leise/laut wie die single GPU Referenzmodelle.
Ergänzung ()

zeedy schrieb:
Und heute komplett aufgegeben wurde obwohl man mit den heutigen technischen Möglichkeiten wie ML, Infinity Fabric und FG die Nachteile von Dual GPU viel besser im Griff hätte? Eine 9070XT2 wäre doch für AMD eine relativ kostengünstige Möglichkeit, im Enthusiasten Segment mitzumischen :D
Keineswegs aufgegeben. Im Enterprise Bereich gibt es durchaus noch Lösungen mit mehreren GPUs. Da ist die Skalierung aber auch einfacher und die restlichen Probleme weniger gewichtig.

Enthusiasten hätten heute wohl kaum noch Lust auf diese Nachteile, die Qualitätserwartungen sind tendenziell höher als früher.
 
0x8100 schrieb:
die damaligen 1000€ wären heute 1368€. dafür hat man damals auf einer karte 2x den grössten chip und vram-ausbau bekommen. schafft man das heute auch noch?

Neben der Inflation kommt ja noch dazu das Hardware US Amerikanischer Unternehmen in USD gehandelt wird. Damals lag der Kurs bei 1,40. Hardware war also grundsätzlich 15% preiswerter.

KI:
Im Jahr 2010 war der Durchschnittspreis für eine Kugel Eis in Deutschland noch unter dem Euro, etwa 80 Cent bis 1 Euro, wobei die Preise je nach Region und Eisdiele variierten.

Heute liegst du im Schnitt bei 1,80€. Also dem 2,25 fachen. In München sogar bei 3€.

1000€*2,25+15%= 2600€
Mal die Pi-Mal-Daunen Rechnung Anhang der Kugel Eis.

Nehmen wir mal Gold als den Seismographen in Sachen Inflation. Smart Money antizipiert Inflation im vorraus. Der Goldpreis durch Corona bereits vorweggenommen. Gold ist ein Inflationsindikator.

Am 22.9.2010 lag der Goldpreis bei $1275
Heute bei $3760

Also dem 2,95 fachen zu damals. Bist du also bei 2950€. +15% durch den schlechteren Wechselkurs gegenüber damals. 3400€. Was kostet noch mal die teuersten 5090 Modelle? Ziemlich genau 3000€. Na Zufälle gibts ...
 
Zuletzt bearbeitet:
G3cko schrieb:
Wenn man keine Ahnung von Inflation hat, dann mag das sein.
Die letzen 15 Jahre Inflation kommen etwa beim Faktor 1,4 raus, also 1€ von 2009 sind heut etwa 1,40€. 1000€ sind demnach um die 1400€.
Das ist kein Ratespiel, nur Zins und Zinseszins.

Und 1400€ für nen Multi GPU High-End-Schlachtschiff wär heut durchaus ein "Schnäppchen".

Davon ab gilt Inflation eh nur für die Preise, für die Kaufkraft zählt die Reallohnentwicklung und die ist im selben Zeitraum etwa beim Faktor 1,1 (höchste Schätzung die ich gefunden hab). Was das Geld in der Tasche angeht sind 1000€ von damals also nur 1100€ wert.

TL;DR:
Was vor 15 Jahren 1000€ gekostet hat, kostet heute 1400€. Wer damals 1000€ verdient hat, verdient heute 1100€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich noch nie für Karten mit Dual GPUs interessiert. Die waren von Anfang bis Ende mit
Problemen behaftet (Mikroruckler, Treiberprobleme etc.). Deshalb konnten sie sich nie richtig durchsetzen.
Genauso wie SLI und CrossFire.
 
master030 schrieb:
Die Verpackung von der Grafikkarte war auch sehr geil.

Anhang anzeigen 1660696
Haha, erinnert mich grad an den Typen aus Australien der am Flughafen rausgezogen und vorläufig verhaftet wurde weil er irgendein Asrock OC Mainboard im Koffer hatte dessen Chipsatzkühler ne Pistolenform hatte. :evillol:

Zum Thema Dual-GPU generell: Ich hätte mir gewünscht man hätte diese Frame Desync Probleme irgendwie in den Griff bekommen und dafür eine Lösung gefunden. Hatte mal ne GTX 590 die richtig ordentlich Dampf gemacht hat, aber leider war auch dort leichtes Microstuttering teilweise vorhanden.
 
Ach ja vor 15 Jahren hab ich mir die gekauft und meine 280 in Rente geschickt. Die hab ich sogar hier im Forum verkauft 😄
1000074424.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: LETNI77
G3cko schrieb:
Neben der Inflation kommt ja noch dazu das Hardware US Amerikanischer Unternehmen in USD gehandelt wird. Damals lag der Kurs bei 1,40. Hardware war also grundsätzlich 15% preiswerter.
im artikel wurde als damaliger preis 999 euro angegeben, also vergleicht man damalige euros mit heutigen. wie der wechselkurs zum dollar ist, interessiert da nicht. und irgendwelche eiskugelvergleiche... wirklich...?
 
Unti schrieb:
Jemand der es erlebt und gesehen hat, wird der innig wiedersprechen :D
Selbst das schlimmste Traversalstutter ist nicht so schlimm wie Microstuttering bei MultiGPU^^
Ich hatte diverse MGPU Geräte. Angefangen mit zwei X1800XT, damals noch per Kabelpeitsche zusammengsteckt, bis zu zwei HD 3870XT im Quad-Crossfire.
Und Multi-GPU Microruckler sind eine reine Einstellungssache und sind wegkonfigurierbar.

Ich hab mein 3870X2 System immer noch.
 
0x8100 schrieb:
im artikel wurde als damaliger preis 999 euro angegeben, also vergleicht man damalige euros mit heutigen. wie der wechselkurs zum dollar ist, interessiert da nicht. und irgendwelche eiskugelvergleiche... wirklich...?
Natürlich musst du den Wechselkurs zueinander berücksichtigen. Auch wenn du in Euro bezahlst dein Großhändler kauft diese in USD ein. Ich habe selbst lange Hardware eingekauft. Diese wird in USD bezahlt und mit entsprechendem Aufschlag (Marge) an den Kunden weitverkauft. Der Wechselkurs hat einen großen Einfluss. Zeitweise stand der Euro zum Dollar bei 1,60 bzw im worst Case 1:1 nahe der Parität.

$1000 bei 1,60 = 625€

Als der Euro bei 1,60 stand gab es Hardware wie die GTX260 zum Schnäppchenpreis.
 
G3cko schrieb:
Natürlich musst du den Wechselkurs zueinander berücksichtigen. Auch wenn du in Euro bezahlst dein Großhändler kauft diese in USD ein
Aber beim Vergleich des bereits in Euro angebenen Endkundenpreises ist irgendein Wechselkurs egal. Ich will ja nicht gegenüberstellen, was dem Händler eine damalige und eine heutige Karte im EInkauf gekostet hat, sondern nur, was der Kunde jeweils dafür auf den Tisch legen muss(te).

Wenn Karte A für den Endkunden 1000€ kostet und Karte B 2000€, spielt es für den Vergleich erstmal keine Rolle, ob der Händler die eine Karte in USD zum Wechselkurs von 1,60 gekauft hat und die andere Karte in ner ganz anderen Währung. Beim Endkundenpreis bleiben es trotzdem 1000€ gegenüber 2000€.
 
G3cko schrieb:
Natürlich musst du den Wechselkurs zueinander berücksichtigen.
die 999€ waren ein endkundenpreis. wo auch immer der grosshändler die karten her hatte - der wechselkurs war da drin schon eingepreist.
 
Unti schrieb:
Natürlich ist eine 5090 mit 3000€ teuer genug, maximal unvernünftig und nicht für jedermann das passende Produkt.
Die Erwartungshaltung kann aber auch nicht sein, dass jeder sich das Teil kauft, weil alles wie immer billiger wird.
Könnte NV das Teil für 1500€ anbieten? Vermutlich.
Wird NV das machen, solange damalige Enthusiasten diesen Preis weiterhin zahlen werden? Nein.
Ich rede ja nicht Mal von der 5090 ich denke da an Karten wie eine 5080/4080 eine 7900xtx/9070xt und so weiter. Diese Karten und die Mittelklasse sind mittlerweile sehr teuer geworden. Die Leistung steigt zwar. Aber es kann nicht sein dass auch die Preise steigen. Wenn man diesem Verlauf folgt wird eine 60er Karte irgendwann über 1000 Euro UVP Kosten. Das wird keiner mehr kaufen wollen. Und selbst Enthusiasten winken irgendwann ab. ich weiß ja nicht wo bei denen die Schmerzgrenze ist. Aber ich kenne einige die sind mittlerweile bei den Preisen für eine 90er Karte raus.
 
mibbio schrieb:
Aber beim Vergleich des bereits in Euro angebenen Endkundenpreises ist irgendein Wechselkurs egal. Ich will ja nicht gegenüberstellen, was dem Händler eine damalige und eine heutige Karte im EInkauf gekostet hat, sondern nur, was der Kunde jeweils dafür auf den Tisch legen muss(te).

Wenn Karte A für den Endkunden 1000€ kostet und Karte B 2000€, spielt es für den Vergleich erstmal keine Rolle, ob der Händler die eine Karte in USD zum Wechselkurs von 1,60 gekauft hat und die andere Karte in ner ganz anderen Währung. Beim Endkundenpreis bleiben es trotzdem 1000€ gegenüber 2000€.
Nein, den Endkundenpreis legt der Hersteller in USD fest nicht in Euro. Den Rest regelt der Wechselkurs. Bei den Onlinehändlern bleibt ja kaum was hängen, es sind feste sehr geringe Margen.
0x8100 schrieb:
die 999€ waren ein endkundenpreis. wo auch immer der grosshändler die karten her hatte - der wechselkurs war da drin schon eingepreist.

Es ging um die Aussage, dass 1000€ damals extrem günstig waren. Nein waren sie nicht.

Zum einen aufgrund der Inflation, auch der Döner an der Ecke kostet mittlerweile das doppelte. 1000€ ware damals eben auch ein Arsch voll Kohle, so wie heute 2500€.

Und des weiteren klingt es so, dass die Hersteller massiv die Preise angezogen haben. Nein, das stimmt eben auch nicht. Das Segment der Dual-GPUs bedient nun eine 5090. Und der Listenpreis für diese Produktgruppe ist in USD weiterhin hoch. Der Unterschied ist der Wechselkurs, welcher damals für den Euro-Endkunden etwas günstiger war. Im Maximum lag die Spreiszung durch den Umrechnungskurs bei 60%. Wo es heute für viele nur für Mittelklasse reicht war Zeitweise fur den vergleichbaren Betrag (inflationsbereinigt) eben highendl drin.
 
G3cko schrieb:
Es ging um die Aussage, dass 1000€ damals extrem günstig waren. Nein waren sie nicht.
niemand hat gesagt, dass das damals extrem günstig war (1000€ waren sogar ziemlich viel, eine 5870 hat nicht mal die hälfte gekostet), sondern dass das spitzenmodell im vergleich ziemlich günstig war:
wagga schrieb:
Wenn man das mit heute vergleicht 5080,5090 waren die 1000 Euro doch noch im Verhältnis zu heute ziemlich günstig:)
die 1000€ von damals entsprechen heute 1400€. und damit bekommt man heute eben nicht das absolute spitzenmodell (eine 5090 kostet ~2400€) - mal ganz davon abgesehen, dass man für den preis damals 2 gpus auf einem board bekommen hat. inflationsbereinigt 1400€ zu 2400€ - jetzt verstanden?
G3cko schrieb:
1000€ ware damals eben auch ein Arsch voll Kohle, so wie heute 2500€.
1400€ - ist das so schwer?
 
G3cko schrieb:
Nein, den Endkundenpreis legt der Hersteller in USD fest nicht in Euro. Den Rest regelt der Wechselkurs. Bei den Onlinehändlern bleibt ja kaum was hängen, es sind feste sehr geringe Margen.
Nein, der Europreis ist nicht zwingend nur einfach vom Wechselkurs bestimmt, besondern wenn der Hersteller selbst offizielle Europreise für die UVP nennt. Da wird auch gerne mal zusätzlich die Kaufkraft des jeweiligen Marktes berücksichtigt und auch bestimmte (psychologische) Preisstufen. Wenn es rein nach Wechselkurs bspw. 1050€ wären, wird der Hersteller eher 999€ ansetzen und auf die 51€ verzichten.

Recht deutlich sieht man das auch bei Computerspielen, wo der Preis in Euro und Dollar in der Regel identisch ist, obwohl der Wechselkurs nicht 1:1 beträgt und beim Europreis schon die MwSt. eingerechnet ist.
 
Gullveig schrieb:
Multi-GPU Microruckler sind eine reine Einstellungssache und sind wegkonfigurierbar.
Wenn es doch nur so wäre. Ich fürchte, das redest du dir ein. Die Mikroruckler liegen im Prinzip der (damaligen) Implementierungen und sind auch nach jahrelangen Versuchen der Hersteller und Community nie ganz verschwunden.
 
Die OVP bei dieser speziellen Karte war und ist einmalig! Schade das man darauf nicht im Artikel eingegangen ist. Unter Sammlern allein deswegen extrem begehrt. Habe meine erst dieses Jahr verkauft. Damals fand ich das Teil wie es auf den Markt kam absolut irre und konnte mir einen Kauf überhaupt nicht vorstellen, aber es tat sich viele Jahre später dann eine Gelegenheit auf.
 

Anhänge

  • IMG_20250702_220309.jpg
    IMG_20250702_220309.jpg
    1,6 MB · Aufrufe: 70
  • IMG_20250702_221123.jpg
    IMG_20250702_221123.jpg
    1,6 MB · Aufrufe: 68
  • IMG_20250702_222136.jpg
    IMG_20250702_222136.jpg
    1,6 MB · Aufrufe: 70
  • Gefällt mir
Reaktionen: Benni82, LETNI77 und mrnils3
@grind507
Ach die Karte war das.
Fand das immer ganz lustig wenn sich die Hersteller mal was ausgedacht haben.
Aber was man sich dabei gedacht hat...
 
Zurück
Oben