Test IronWolf HDD mit HAMR im Test: Seagate presst mit Hitze 30 TB auf nur zehn Platter

ThePlayer schrieb:
Das tun sie jetzt nicht mehr. Mit drängt sich der Verdacht auf das aus Kostengründen die 24/7 NAS Platten und die Konsumer Platten ein und die selben sind.
Du könntest dir mal die Statistiken von Backblaze ansehen um ein deutlich größeres "Versuchsfeld" zu sehen.

NAS und Enterprise Platten unterscheiden sich zu Desktop HDDs in:
  • höherwertigen mechanischen Bauteilen (Motoren, Lager, Aktuatoren)
  • zusätzlichen Sensoren (Vibrationskompensation)
  • Entwicklungsaufwand für Firmware (RAID-Optimierte Fehlerbehandlung)
  • strengere Qualitätskontrolle (engere Tolleranzen und höhere MTBF und Workload-Raten)
  • Längere Garantiezeiträume (höhere Support-Kosten)

Es kann natürlich sehr wohl sein, dass Desktop-Platten auch gut genug für dein NAS sind, doch bieten NAS-Platten eine bessere Zuverlässigkeit und im Notfall eben auch den Support.
 
Aktuell noch zu teuer. In meinem Unraid-System stecken aktuell überwiegend 20 TB Toshiba Enterprise-Platten. 50% mehr Platz auf gleichem Raum sind natürlich gute Aussichten für die Zukunft :)

Geräusche sind mir inzwischen komplett egal. Alle meine mechanischen Platten wurden in ein 19" Rack im Keller ausgelagert.
 
Dark_Soul schrieb:
Das kommt vermutlich daher, weil du dort eine Enterprise Platte vergleichst. Klar, es gibt in der Kompatibilitätsliste keine Alternativen, aber das ist trotzdem ein Äpfel-Birnen-Vergleich. In der Regel stattet man ja keine bestehenden Systeme mit solchen Plattengrößen aus, daher sollte die Auswahl, bzw. Verfügbarkeit von sinnvollen Platten ja beim Kauf berücksichtigt werden. Dann nimmste lieber ein anderes NAS.
(Zumal ich auch davon abraten würde so große Platten in einem 2-Bay zu verbauen)
Es geht doch hier nicht um das 2er NAS.
Bei einem DS1825+ wird auch nur die teure Synology HAT5310-20T in der Kompatibilitätsliste aufgeführt.
Wenn man nun mal gerne 20TB Platten verbauen möchte, egal ob 2 Bay oder größer kommt man wegen der Kompatibilität bei einem ...25+ Synology NAS nicht um die sündhaft teure Synology Platte rum.
Und dieses Verhalten ist halt Abzocke und daher würde ich kein Synology NAS mehr empfehlen.
Die freie Plattenwahl funktioniert bei allen anderen Herstellern ohne Probleme und ging bisher ja auch bei Synology.
 
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ThePlayer schrieb:
Das tun sie jetzt nicht mehr. Mit drängt sich der Verdacht auf das aus Kostengründen die 24/7 NAS Platten und die Konsumer Platten ein und die selben sind. Nur hast du auf der einen Ironwolf stehen und eine bessere Garantie. Und zahlst dementsprechend mehr.

Ein Unterschied soll noch sein, dass bei den fuer RAID gedachten Platten die Firmware bei Lesefehlern frueher die Leseversuche aufgibt, damit dann andere Platten im Verbund einspringen, ohne den Betrieb lange aufzuhalten. Rechtfertigt aber keinen Preisunterschied.
 
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Arboster schrieb:
Es geht doch hier nicht um das 2er NAS.
Bei einem DS1825+ wird auch nur die teure Synology HAT5310-20T in der Kompatibilitätsliste aufgeführt.
Wenn man nun mal gerne 20TB Platten verbauen möchte, egal ob 2 Bay oder größer kommt man wegen der Kompatibilität bei einem ...25+ Synology NAS nicht um die sündhaft teure Synology Platte rum.
Und dieses Verhalten ist halt Abzocke und daher würde ich kein Synology NAS mehr empfehlen.
Die freie Plattenwahl funktioniert bei allen anderen Herstellern ohne Probleme und ging bisher ja auch bei Synology.
Doch. In dem verlinkten Beitrag auf den ich geantwortet habe, geht es explizit um das 725+.
 
zEtTlAh schrieb:
Also ich würde lieber die nehmen, die perfekt gewuchtet sind :)
Tue ich auch, deswegen nehme ich ja QNAP und UGREEN. Mein QNAP ist 13 Jahre alt und da sind noch 4TB HDDs drin, die ich damals recht zeitnah nachgekauft habe. Ich vermute aber mal, das es auch hilft, dass ich das NAS nicht dauerhaft an habe. Angefangen habe ich mit 2x 3TB, welche wegen Defekt ersetzt worden sind. Die 4TB musste ich aber bisher nicht ersetzen. Aber 6TB habe ich nach gesteckt und habe nun jeweils ein RAID1 (4TB und 6TB).
 
Dark_Soul schrieb:
NAS und Enterprise Platten unterscheiden sich zu Desktop HDDs in:
  • höherwertigen mechanischen Bauteilen (Motoren, Lager, Aktuatoren)
  • zusätzlichen Sensoren (Vibrationskompensation)
  • Entwicklungsaufwand für Firmware (RAID-Optimierte Fehlerbehandlung)
  • strengere Qualitätskontrolle (engere Tolleranzen und höhere MTBF und Workload-Raten)
  • Längere Garantiezeiträume (höhere Support-Kosten)

Es kann natürlich sehr wohl sein, dass Desktop-Platten auch gut genug für dein NAS sind, doch bieten NAS-Platten eine bessere Zuverlässigkeit und im Notfall eben auch den Support.
Das mag ja alles Stimmen. Aber wie ich schrieb. Früher sind mir die Platten nach 3-5 Jahren sehr oft kaputt gegangen. Egal ob Seagate, WD, Toshiba, Samsung oder was es da sonst noch gab. Und seit Jahren laufen die Desktop Festplatten bei mir ohne Defekte. Deutlich länger. Früher habe ich vorsorglich Festplatten nach rund 30-35k Stunden ersetzt. Da sie schon in den SMART werten größere Fehler zeigten. Heute laufen alle mit 50k ohne Probleme weiter. Die SMART Werte sind alle i.O.
Jetzt tausche ich die Platten wenn sie voll sind. Früher sind sie mir abgeraucht bevor ich diese voll hatte.
 
Dark_Soul schrieb:
In der Regel stattet man ja keine bestehenden Systeme mit solchen Plattengrößen aus, daher sollte die Auswahl, bzw. Verfügbarkeit von sinnvollen Platten ja beim Kauf berücksichtigt werden. Dann nimmste lieber ein anderes NAS.
(Zumal ich auch davon abraten würde so große Platten in einem 2-Bay zu verbauen)
Magst du das genauer ausführen? Insbesondere den Satz mit dem 2-Bay-NAS? Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie du darauf kommst, aber vielleicht fehlen mir da irgendwo ein paar Infos.
 
@ThePlayer schau doch mal welche deiner Aussagen ich in meiner Antwort zitiert habe. Das war schon Absicht da ich mir wirklich nur darauf beziehen wollte. Auf deine subjektive Wahrnehmung wollte ich nicht eingehen.
 
ThePlayer schrieb:
Jetzt tausche ich die Platten wenn sie voll sind. Früher sind sie mir abgeraucht bevor ich diese voll hatte.
Und ich befülle manche HDDs und SSDs X-fach ohne Fehler, andere sterben schon nach vergleichsweise kurzer Zeit.
Grundlegend haben Enterprise Modelle ihre Daseinsberechtigung. Zumindest ist das mein Erfahrungswert. Ich betreibe aktuell 6 NAS im Haus, ein SAN mit 6 vollen Shelves und noch ein paar kleine Server auf der Spielwiese. 120 HDDs fasst das SAN, SATA 7.2k, SATA 15k, SAS und ein paar SSDs. Jeder Hersteller ist irgendwie vertreten.
Die Statistiken von Backblaze sind super. Deutlich besser als das eigene Gefühl.
 
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wern001 schrieb:
Das Problem sind nicht die MB/sek sondern die Zugriffszeiten. Aus diesem Grund ist in Spielen der unterschied zwischen m.2 SSD und SATA-SSD so gering.
+1! Die Zugriffszeiten sind der Hauptnachteil von "Spinning Rust". Gilt noch mehr wenn auf HDDs zugegriffen wird die im "idle" stillgelegt wurden. Wenn die Dinger mal laufen sind moderne SATA oder SAS Laufwerke gar nicht mal so langsam, aber wenn sie erst anlaufen müssen, ist der Unterschied auch zu SATA SSDs schon ziemlich krass.
Ergänzung ()

Tronix schrieb:
Meine 5 Jahre alte WD Gold 18TB, mit mittlerweile 40.000h, schafft ebenfalls 275 MB/s. Die Stagnation in dem Bereich stimmt schon traurig…
Die einzigen Wege, den Durchsatz bei HDDs nochmals deutlich zu steigern sind (leider) nur 1. höhere Drehzahlen - wird deutlich lauter 2. höhere Dichte auf den Platten - trifft bei HAMR zwar zu, ist momentan aber eher "evolutionärer" Fortschritt und 3. Multiple Aktoren. Multiple Aktoren können den Durchsatz tatsächlich deutlich erhöhen, allerdings wird's dann kompliziert wenn man eine HDD als eine einfache Partition behandeln will.
Auch deshalb sind zB die "X2" Drives nur begrenzt angenommen worden.
 
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Dark_Soul schrieb:
Doch. In dem verlinkten Beitrag auf den ich geantwortet habe, geht es explizit um das 725+.
Nein, es ging um die Platten. Das NAS war nur als Beispiel für eines der neuen problematischen 25er + NAS genannt.
Synology ist einfach nicht mehr empfehlenswert.
 
Sehr beeindruckend. Im moment schaue ich noch eher auf die 18tb platten aber insgesamt eine sehr positive Entwicklung. Schade das die dann doch etwas lauter sind. Macht sie etwas weniger praktikabel für ein NAS.
 
@MichaG : Leicht OT, aber ich fand die Messungen des Stromverbrauchs beim Anlaufen der HDDs sehr interessant. Erklärt auch sehr gut, warum es (soweit ich weiß) kaum bzw keine 3.5" HDD Caddys gibt, die nur durch den USB Anschluss mit Strom versorgt werden. Vielleicht kommt sowas ja noch mit USB C, aber auch damit würde ich v.a. bei Laptops zögern, mal eben so transient > 30 W aufzurufen.
 
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ebc^BIOHAZARD schrieb:
Wollen wir mal schauen, ob Synology die Platte für die neue 25er NAS-Serie zertifiziert.. ;-)
das ist irrelevannt - mit so einem mist kauft man einfach kein synology mehr.
dass das überhaupt noch in betracht gezogen wird....
(und dann wundert man sich wie es sein kann dass hersteller mit ganz offensichtlich für den kunden benachteiligenden geschichten durchkommen....)
 
@eastcoast_pete Das fand ich auch! Das gebe ich an dieser Stelle gerne an @Jan weiter, der sich da ausgetobt hat und mal HDDs zu testen statt SSDs auch sehr spannend fand. 😀
 
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RcTomcat schrieb:
Die Statistiken von Backblaze sind super. Deutlich besser als das eigene Gefühl.
Die Statisken von Backblaze kenne ich und finde die immer sehr interessant.
Natürlich sind die deutlich besser als meine Erfahrungen. Die haben auch paar mehr Festplatten als ich. Und trotzdem bleibe ich bei meiner Behauptung das meine Erfahrung und nicht wie behauptest Gefühl. Mit Zeigt das zumindest für mich die Desktop Festplatten ausfallsicher genug sind. Und sie es früher nicht waren.
Ich rede hier von etwa mindestens 1 Festplatte alle zwei Jahre die unvermittelt gestorben ist zusätzlich zu den Platten die ich aufgrund der SMART Werte aussortieren musste.
Und jetzt seit bestimmt 8 oder mehr Jahren keine einzige Festplatte mehr gehabt die unvermittelt gestorben ist oder die SMART Werte so schlecht waren das ich diese ersetzt habe. Und ich Spreche hier von mindestens 20 Festplatten die ich in den letzen 10 Jahren durch größere ersetzt habe da sie voll waren nach 5 Jahren. Da ist alles von 5-14TB dabei gewesen.
 
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SANDTIGER schrieb:
Jetzt muss ich aber mal so fragen diese Laserdiode ist doch "besonders" Alterungsanfällig oder ?
Das würde mich auch einmal interessieren und sind die Festplatten nach Laserausfall wenigstens noch readonly? Schätze mal der Laser ist auf 5 Jahre Garantie oder wie bei SSD auf so und soviel TBW ausgelegt.
 
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