Alexander2
Fleet Admiral
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Hab mal grad geschaut, die integriertr Intel Graka dürfte doch Problemloß Wayland bei jedem Wayland Desktop Rendern.Grimba schrieb:Thinkpad W530
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Hab mal grad geschaut, die integriertr Intel Graka dürfte doch Problemloß Wayland bei jedem Wayland Desktop Rendern.Grimba schrieb:Thinkpad W530
Besser ist eben auch wischiwaschi, was besser ist, ist extrem subjektiv. Um das Beispiel Betamax vs VHS zu nehmen. Betamax hat bessere Bildqualität als VHS, aber z.B. kürzere Aufnahmezeit. Welches ist nun besser? Kommt wohl auf den Anwendungszweck an. Aber ja grundsätzlich setzt sich nicht immer das technisch bessere durch. Marketing, Timing und sonstige Zufälle spielen da auch mit rein.kim88 schrieb:In welchem Markt hat sich bisher das "bessere durchgesetzt" BetaMax/VHS
Nun aber du hast es ja wohl getan solange du die gebraucht hattest und das ist der Punkt.Fegr8 schrieb:Ich habe das schon bei manchen speziellen Treiber für Linux erlebt: steht einfach im Handbuch die Applikation und Treiber im Root laufen zu lassen und alles auf 777 zu setzten! Hauptsache es funktioniert
Zum Glück benötige ich die Hardware nicht mehr!
Nein das willst du nicht und linux ist nichts für Normal-Anwender resp die Normal-Anwender instalieren nicht ein X11 packet nach und stellen ihren desktop um.kim88 schrieb:Diesen Aufwand unterschätzt du massiv. Im Grunde willst du bei einem Legacy System dennoch alle Funktionen haben. Da es einem Anwender kaum zu erklären ist, warum er unter X11 weniger Funktionen hat als unter Wayland - der "Normal-Anwender" weiss gar nicht was das jeweils ist geschweige den welches er benutzt.
"Privilege escalation" klingt nicht nach einen Fehler der an der X Archtektur liegt sondern eher an einem Fehler in der speicher Verwaltung. Sofern Wayland nicht in Rust geschrieben ist kann und wird es da auch des öfteren vorkommen LOLPiktogramm schrieb:Es gibt CVEs zu Xorg, da steht was von "Privilege escalation". Das ist normalerweise schon Scheiße.
Solche Dinger sind unheimlich praktisch als Benutzer und wer ein wenig sein Hirn benutzt der startet sowieso Keine Viren auf seinem Desktop welche das ausnutzen würden.Piktogramm schrieb:Na gut, wenn es bei Windows nicht viel besser ist..
Das Steuern und Aufzeichnen anderer Anwendungen aus dem Userspace heraus ist, was Autohotkey ermöglichst und eben auch Keylogger und es Angreifern ohne Rechterweiterung Zugriff auf Alles innerhalb der selben Session gibt.
Solche Dinger führen bei IT-Sec-Menschen immer nur zu großem "Scheiße, nicht SCHONWIEDER!"-Stöhnen.
Da gibt es nicht zu verstehen, das ist einfach kein Argument. Die wollen einfach nicht weils ihnen kein spaas macht ist ein 3 Järigen Argument.Piktogramm schrieb:Was hast du an "Die Xorg Codebasis ist ein eitriges Geschwür, dass (fast) Niemand anfassen, aber dafür fast alle loswerden wollen", nicht verstanden? Xorg weiter zu pflegen ist NICHT einfach.
Die ganzen alten Xorg Devs sind rausgealtert oder abgesprungen um bei Wayland mitzumachen.
Der Punkt ist aber ob das was die tun überhaupt mit Wayland in seiner jetzigen Form gehen kann.Piktogramm schrieb:Ja doch, die Dominanz von Wayland sorgt dafür, dass die Beharrungskräfte nur X11 zu unterstützen schwinden, was Wayland zugute kommt. Remotelösungen, Passwortmanager, Screenrecoder, Nvidia sind zunehmend gezwungen ihr "mit Xorg gehts, wir wollen keinen Aufwand betreiben"-Haltung einstellen.
Und unter Windows kannst du immer noch SMB v1 einschalten wenn du es brauchst.Piktogramm schrieb:Software mit solcher Funktionalität fälle bei Sicherheitsreviews gnadenlos durch und erntet auf Hackercongressen Stöhnen aus dem Publikum.
Schönes Beispiel, welches Du mit der Firewall gebracht hast, kann man sich mit etwas Verständnis der Sache schon herleiten 👍Yosup schrieb:Deine Schlussfolgerung, dass es sich um ein over-engineertes Verfahren oder von vielen Köchen verdorbenen Brei handelt kann ich aus dem Status Quo jedenfalls nicht herleiten.
Da täuscht du dich, bei technischen Angelegenheiten in der Linux Welt geht es fast immer um sachliche Argumente, auch hier in dieser Diskussion (abgesehen von einigen Trollen die es überall gibt).Abulafia schrieb:Ich habe den Eindruck, bei Linux spielt Glauben und Ideologie eine größere Rolle als eine im Marketingmanagement angesehene Kundenorientierung.
Du, ich hab nicht nur geschaut, ich hab die Kiste sogar angemacht und Wayland gestartet. Und dann habe ich gemerkt, dass das eine ganz holprige Erfahrung ist, und bin dann zurück auf X11. Und genau aus diesem Grund sage ich das.Alexander2 schrieb:Hab mal grad geschaut, die integriertr Intel Graka dürfte doch Problemloß Wayland bei jedem Wayland Desktop Rendern.
Bei Linux hat man eben einen tiefen Einblick wie der Kernel und die Software drum herum entwickelt wird.ChatGehPeeTee schrieb:Typisches LinuxUser verhalten….
Es blieb ja nicht anderes übrig, oder?Brrr schrieb:Und die CVEs wurden nicht gefixed? Das würde mich schwer wundern. Dass es bekannte offene Sicherheitslücken gibt wäre mir neu.
Bei mir seit 16 Jahren!Abulafia schrieb:Mir ist es völlig egal, wie es heißt, Wayland oder X11. Hauptsache es funktioniert out of the box und ist für den Benutzer weitgehend transparent. Dieser Zustand ist bei weitem nicht erreicht.
Ganz schlechter Vergleich!Abulafia schrieb:Ich hatte ja Video 2000. Die klar überlegene Technik. VHS kam dann später,
ssh 192.x.x.x
DISPLAY=:0.0 x11vnc
ip netns exec ns2 su - user2 -c urxvt
Video 2000 kam nach VHS. Es war eine europäische Angelegenheit und hat nie die Nutzerzahlen von VHS erreicht. VHS war für die Masse der Nutzer gut genug und deshalb konnte sich Video 2000 nicht durchsetzen.Abulafia schrieb:Ich hatte ja Video 2000. Die klar überlegene Technik. VHS kam dann später, da man sich nicht entziehen konnte.
Bei Linux wird diskutiert. Bei Windows kann man nur motzen.Abulafia schrieb:Ich habe den Eindruck, bei Linux spielt Glauben und Ideologie eine größere Rolle als eine im Marketingmanagement angesehene Kundenorientierung.
Jemand hat vorhin mal behauptet, Xorg hätte Sicherheitslücken die man nicht fixen könne ohne den ganzen Code in Frage zu stellen.ETI1120 schrieb:Es blieb ja nicht anderes übrig, oder?
Die Probleme die ich hatte, waren übrigens auf einem Laptop mit einer AMD GPU.Alexander2 schrieb:Ja, am ehesten vermute ich halt, das ja die Nvidia Grafikkarte benutzt wurde.
Das widerspricht sich doch nicht.Brrr schrieb:Jemand hat vorhin mal behauptet, Xorg hätte Sicherheitslücken die man nicht fixen könne ohne den ganzen Code in Frage zu stellen.
Dann solltest du dich nochmal etwas genauer mit den fstab Befehlen beschäftigen.Donnerkind schrieb:Keine Ahnung. Ich mount einfach nur manuell einen fstab-Eintrag, woraufhin mich mount nach Benutzer und PW fragt. Die SSI werde ich mir aber mal ansehen. Ich hab davon glaube mal im KDE-Blog gehört.
Hab ich noch nicht getestet, da auf der Projektseite explizit steht:kim88 schrieb:wayvnc ist dein Freund.
Gnome, KDE and Weston are not supported
In Gnome hab ich mal versucht, einen Headless-RDP-Server in einer VM (VMWare vSphere) zum Laufen zu bekommen. Da bin ich gnadenlos gescheitert. Ohne Klick in der GUI wollte das nicht klappen. Verwendet hatte ich die Anleitung von James North. Hab ich in der GUI den Bildschirm freigegeben, dann hat's geklappt.kim88 schrieb:Alternativ Gnome und KDE haben RDP direkt in den Desktop gebaut.
Ja Fernzugriff auf grafischen Linux PC ist auch so ein Dauerthema was sich gefühlt seit meinen 25 Jahren Linux Desktop herumschleppt. Am einfachsten ging eigentlich immer "x2go" (geht aber mit wayland nicht mehr bzw hatte Probleme mit "3d Desktops") und nomachine, wobei ich da jetzt auch nicht weiß wie der Stand mit Wayland ist.Pummeluff schrieb:Ich hab mit Wayland noch die Probleme des Remotezugangs:
Das sind für mich die beiden Show-Stopper. Solange ich dafür noch keine Lösung gefunden hab, muss ich zumindest auf einigen Rechnern bei X bleiben.
- Bei meinen Eltern nutz ich als Fernwartung VNC über VPN.
Damit komm ich auf die Kiste, ohne dass mein Vater irgendwas eintippen muss. Interaktionen/Genehmigungen durch ihn sollen ausdrücklich nicht stattfinden. Bisher hab ich da noch kein Äquivalent unter Wayland gefunden.Code:ssh 192.x.x.x DISPLAY=:0.0 x11vnc- Auf meinem Arbeits-PC nutz ich 2 User und 2 Netzwerke mit Netnamespaces. D.h. User1 befindet sich in einem abgeschotteten Netzwerk, User2 befindet sich in einem Netzwerk mit Internetzugang. In KDE log ich mich mit User1 ein. Um User2 mit Netzzugang zu nutzen, verwende ich den Kurzbefehl:
. Das klappt unter X wunderbar. In Wayland bekomm ich keinen Zugriff auf das Display. Als Äquivalent zu su (mit xhost +) gibt's ego. Allerdings schaff ich damit nicht den Wechsel von User1 → root → User2.Code:ip netns exec ns2 su - user2 -c urxvt