News KDE Plasma 6.8: Weiterer großer Linux-Desktop verabschiedet sich von X11

SirSinclair schrieb:
Aktuell ist es umgekehrt, Wayland bietet immer noch nicht alle Funktionen die X11 seit jeher bietet, genau deshalb diese Schmutzkampagne gegen X11 und den Xlibre Fork und das pushen von Wayland, wenn Wayland wirklich besser wäre dann wäre das gar nicht nötig.
Dinge die von etablierten Xorg Entwicklern als konzeptionelle Fehler angesehen werden, werden bei Wayland nicht wiederholt. SCHMUTZKAMPAGNE.

Wayland bzw. Waylandcompositoren brauchen auch noch weiter Entwicklung. Die gibt es und die ist mit der deutlich besseren Codebasis auch zu erwarten.

Grimba schrieb:
Warum, ernsthaft, WARUM steigst du dann um Himmels willen auf den Punkt ein, bei dem ich kritisiere, dass dieser Todeswunsch für X11 total irrational ist, wenn du keine Grundsatzdiskussionen willst? Deinen Hauptpunkt, nämlich dass die Auslöschung ja Sinn ergäbe, hast du ja in diesem Post wieder komplett vom Tableau genommen, indem jetzt "Legacygebastel" doch okay ist. Ja was denn nun? Das ist alles total widersinnig.
Ich bin ein Arsch, meine Linie ist ja. X11 grundsätzlich raus aus allen großen Projekten und auf die Spielwiese für all Jene, die es wo wollen. Hauptsache die produktiven Projekte sind die "wir wollen kein Systemd, Wayland, pipewire, ..."-Fraktionen los.

SirSinclair schrieb:
Stimmt, das passiert aber nur dann wenn der designierte Nachfolger aus Nutzer Sicht eindeutig besser ist, und genau das ist das Problem von Wayland, es ist eben nicht eindeutig besser, sondern bisher nicht mal so gut wie X11.
Wer kennt es nicht. Die Menschheit tendiert immer nur zu eindeutig besser. Deswegen wählen alle immer nur die eindeutig beste Partei, fahren alle am aller besten Auto im aller besten Auto..

Grimba schrieb:
Nein, wieso? Die haben den Fahrplan doch schon verfasst, und zwar einseitig auf ihrer Seite: 6.8 EOL plasma-X11-session, 7.0 Entfernung der restlichen Codebestandteile, die X11 unterstützen und kein Support mehr für X11. Das haben die ganz eigenständig entschieden. Da ist es total egal ob es X11 weiter gibt oder nicht.
Ja, die Menschen, die die Arbeit damit haben, haben entschieden, wie sie ihre Ressourcen einsetzen wollen. Ganz böse Buben, Damen und * . Aus Sicht von Entwicklern gibt es halt Tendenzen, was besser ist..
Ergänzung ()

Decorus schrieb:
(ich schwöre, kein rust Witz!)
Bei Rust gibt es ja auch nochmals so eine Fraktion. Der Thread könnte ein Nebenkriegsschauplatz vertragen :)
 
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Piktogramm schrieb:
Ich bin ein Arsch
Das hast du gesagt. Was sowas hier soll, bleibt weiterhin die Frage.
Piktogramm schrieb:
Ja, die Menschen, die die Arbeit damit haben, haben entschieden, wie sie ihre Ressourcen einsetzen wollen. Ganz böse Buben
Das habe ich zumindest nicht behauptet. Meine Kritik richtete sich gegen den immer wieder geäußerten Wunsch, X11 möge doch bitte ganz von der Bildfläche verschwinden, häufig mit eben mit grenzwertigem Vokabular, welches dir ja offenkundig sehr geläufig ist. Ich finde nicht, dass die Leute bei KDE irgendwie böse sind oder was böses tun, im Gegenteil, ich hatte ja zu allererst Verständnis dafür geäußert. Ich setze übrigens aktuell auch primär Wayland mit KDE ein. De facto auch jetzt gerade wo ich das hier schreibe. Also keine Ahnung, wo du da gedanklich unterwegs bist.
Ergänzung ()

Decorus schrieb:
Es ist halt dann auch ein erheblicher Unterschied, ob du nun alten LTS Kram in der Ecke vor sich hin oxidieren lässt (ich schwöre, kein rust Witz!) oder ob du etwas kontinuierlich mit neuer Software oder gar neuen Features supporten musst.
Dir ist es vielleicht nicht bewusst, aber du stärkst sogar meine Position. Hier haben wir doch erneut ein Beispiel, das gut zeigt, dass auch bei weiterer Existenz von X11, unter anderem eben in solchen LTS Situationen, gar kein großer Einfluss auf aktuelle Entwicklungen genommen wird. Dann unterstützen neure Versionen von KDE und Co. X11 eben nicht mehr, und? Der Rest läuft trotzdem weiter.

ABER: Nichts desto trotz kann X11 für sich genommen vor Ablauf sämtlicher Supports jedenfalls nicht verschwinden, so weit, so logisch. Also was bleibt unterm Strich? Es stört einfach nicht, dass es noch da ist, und es wird noch eine lange Zeit da sein. Aber es wird ja auch niemandem aufgezwungen in der Zukunft. Meine Kritik richtete sich gegen nichts anderes als diesen irrationalen Wunsch, es möge doch bitte restlos sterben, am besten gestern.

Dass das aus KDE rausfällt, ist völlig fine. Mich betrifft es nur sehr begrenzt. Allein mein altes Thinkpad W530 hätte wohl damit Schwierigkeiten, aber da wird sich schon was anderes finden. Ist ja noch was hin, ist ja gar nicht gesagt, dass das alte Ding noch so lange hält.
 
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Piktogramm schrieb:
konzeptionelle Fehler angesehen werden, werden bei Wayland nicht wiederholt.
Ganz im Gegenteil, Wayland basiert auf dem fundamentalen konzeptionellen Fehler das man den Anwendungen nicht vertrauen kann.

Dieses Konzept macht bei FOSS allerdings keinen Sinn, das ist eine Idee aus der Closed Source Welt (siehe z.B. Android) wo man den Anwendungen wirklich nicht trauen kann weil der Source Code nicht einsehbar ist.

Wayland wurde im wesentlichen von Redhat konzipiert, einem profitorientierten Unternehmen was inzwischen zu IBM gehört und das Ziel war und ist wohl weiterhin Linux für Closed Source anzupassen.
Aus dieser Sicht macht das Sicherheitskonzept von Wayland Sinn, nur halt nicht für die Privatanwender die nicht an kommerzieller Close Source Software interessiert sind.

Ich gehe davon aus das sich in den nächstern Jahren die Konzern Distros immer weiter von den echten Community Distros entfernen werden, die Interessen sind einfach zu unterschiedlich.
 
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Grimba schrieb:
Dir ist es vielleicht nicht bewusst, aber du stärkst sogar meine Position. Hier haben wir doch erneut ein Beispiel, das gut zeigt, dass auch bei weiterer Existenz von X11, unter anderem eben in solchen LTS Situationen, gar kein großer Einfluss auf aktuelle Entwicklungen genommen wird. Dann unterstützen neure Versionen von KDE und Co. X11 eben nicht mehr, und? Der Rest läuft trotzdem weiter.
Ok, dann lag hier die ganze Zeit einfach nur ein Fall von verschiedener Definition vor. Weil für mich (und scheinbar auch einige andere) ist LTS Software "tot". Da ändert sich quasi nix mehr ausser es gibt eine schwere Sicherheitlücke oder sie versucht durch nen Bug die Weltherrschaft an sich zu reissen. :D
 
Piktogramm schrieb:
Ja, die Menschen, die die Arbeit damit haben, haben entschieden, wie sie ihre Ressourcen einsetzen wollen. Ganz böse Buben
Wird KDE nicht hauptsächlich von Suse Mitarbeitern entwickelt oder ist das nicht mehr so?
Falls ja dann entscheiden eh nicht die Entwickler sondern die Suse Manager.

Aber KDE wurde ja eh schon einmal geforkt (KDE 3.5 -> TDE) insofern ist es gut möglich das das wieder passiert.
 
Decorus schrieb:
Da ändert sich quasi nix mehr ausser es gibt eine schwere Sicherheitlücke oder sie versucht durch nen Bug die Weltherrschaft an sich zu reissen. :D
Ich glaube ein Debian Paket-Maintainer würde dir jetzt was ganz anderes erzählen. Aber ja, ganz grob gesprochen ist das im Vergleich in gewisser Weise natürlich schon so. Zumindest ganz sicher, was Features betrifft, die werden nur in Ausnahmefällen hinzugenommen.

Aber tot ist die Software ja nur in der Distribution. Außerhalb davon hat sie natürlich seinen eigenen Lebenszyklus. Wir reden ja hier vom Extrembeispiel: Wenn heute alle X11 Entwickler alles stehen und liegenlassen würden und nie wieder anfassen, dann gäbe es das ganze eben trotzdem noch sehr lange. Daher stellen diese Supportzeiträume das Minimum dar, die die Software noch existieren wird.

Aber da niemand gezwungen ist, X11 zu supporten, ist es doch völlig egal, ob das X11 Projekt weiterlebt, oder nicht. KDE muss es nicht supporten, Gnome muss es nicht supporten, RHEL10 muss es nicht supporten. Aber wer will, der kann das tun. Es gibt einfach keinen Grund, es ganz verschwinden zu lassen. Es fällt halt einfach aus dem Mainstream, ist in Zukunft dann eher Nische. Und das ist doch völlig okay.
 
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Grimba schrieb:
Dir ist es vielleicht nicht bewusst, aber du stärkst sogar meine Position. Hier haben wir doch erneut ein Beispiel, das gut zeigt, dass auch bei weiterer Existenz von X11, unter anderem eben in solchen LTS Situationen, gar kein großer Einfluss auf aktuelle Entwicklungen genommen wird. [..]
Ein kritischer Bug im X11-Ökosystem und die Supportzusagen im Rahmen solcher LTS-Programme sind gefährdet. Mit den teils sehr langen Supportzusagen würde mir als Verantwortlicher reichlich die Pumpe gehen, wenn ich solche abgekündigten Altlasten unterstützen müsste.

SirSinclair schrieb:
Ganz im Gegenteil, Wayland basiert auf dem fundamentalen konzeptionellen Fehler das man den Anwendungen nicht vertrauen kann.
Das ist eine der Annahmen guten Softwaredesigns seit mindestens zwei Dekaden (länger mach ich das auch nicht).

SirSinclair schrieb:
Dieses Konzept macht bei FOSS allerdings keinen Sinn, das ist eine Idee aus der Closed Source Welt (siehe z.B. Android) wo man den Anwendungen wirklich nicht trauen kann weil der Source Code nicht einsehbar ist.
Weil aus auch überhaupt keine proprietäre Software gibt, die auf Linux läuft. Denn immer wenn sowas sich dem Dateisystem eines GNU/Linux auch nur nähert kommt Onkel Stallman persönlich ums Eck und verteilt Watschen.

Naja und das FOSS Projekte von weniger gutartigen Akteuren stammen (Meta, Google, Oracle), dass FOSS Projekte von bösartigen Akteuren übernommen wurden (xz) oder schlicht bösartige Akteure Packaging betreiben kam noch NIE vor. Es ist alles Kumbaja Blömchenwiese.


SirSinclair schrieb:
Wayland wurde im wesentlichen von Redhat konzipiert, einem profitorientierten Unternehmen was inzwischen zu IBM gehört und das Ziel war und ist wohl weiterhin Linux für Closed Source anzupassen.
Das ist der selbe Bullshit, den das Xlibre Projekt verweigert in ihrer Realitätsverzerrung.

Xorg und Wayland liegen beide bei Freedesktop, die Entwickler sind die selben und RedHat bzw IBM bezahlt ein Großteil der Entwickler. Beide Projekte sind unter der MIT-Lizenz. Bei Wayland ist genauso Open Source wie frei, wie es Xorg ist und war.

SirSinclair schrieb:
Aus dieser Sicht macht das Sicherheitskonzept von Wayland Sinn, nur halt nicht für die Privatanwender die nicht an kommerzieller Close Source Software interessiert sind.
Wie oft wurden hier im Thread "Spiele" und "Teamviewer" genannt? Das ist im Regelfall Propritäre Software.

SirSinclair schrieb:
Ich gehe davon aus das sich in den nächstern Jahren die Konzern Distros immer weiter von den echten Community Distros entfernen werden, die Interessen sind einfach zu unterschiedlich.
Und rein zufällig erkennen wir reinblü ich meine echte Community Distributionen daran, dass sie kein Wayland einsetzen, kein Systemd, kein Rust im Kernel und dem @SirSinclair Echtheitszertifikat?! :D
 
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Piktogramm schrieb:
Mit den teils sehr langen Supportzusagen würde mir als Verantwortlicher reichlich die Pumpe gehen, wenn ich solche abgekündigten Altlasten unterstützen müsste.
Der Punkt ist irrelevant, denn alle, die es jetzt supporten, haben diese Entscheidung ja schon hinter sich und das läuft dann de Facto so weiter bis zum Ende. Pumpe hin oder her. Kritische Bugs, die LTS Systeme gefährden, insbesondere welche, von Paketen, bei denen das ursprüngliche Softwareprojekt sich nicht mehr bewegt oder gar verwaist ist, sind für Distributoren nun wirklich nichts schönes, aber eben auch nichts neues. Muss man dann halt selber ran.
 
SirSinclair schrieb:
Wird KDE nicht hauptsächlich von Suse Mitarbeitern entwickelt oder ist das nicht mehr so?
Falls ja dann entscheiden eh nicht die Entwickler sondern die Suse Manager.
Gib dir Mühe, wenn du verschwörerische Andeutungen machen willst.
https://ev.kde.org/corporate/board/

Zudem müsste die Erzählung eher in die Richtung gehen, dass Tönnies (ja die Schlachthofbude) hier bösartigst Wayland übervorteilt in der Absicht X11 auf die Schlachtbank zu schieben. https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Systems
Ergänzung ()

Grimba schrieb:
Der Punkt ist irrelevant, denn alle, die es jetzt supporten, haben diese Entscheidung ja schon hinter sich und das läuft dann de Facto so weiter bis zum Ende. Pumpe hin oder her.
Die Entscheidung steht doch mit jedem LTS Release neu ins Haus. Als Verantworlicher würde mir da die Pumpe gehen, wenn ich die Altlast jetzt noch für alte LTS-Versionen unterstützen müsste und würde alles dafür tun entsprechende Teile aus kommenden LTS herauszuhalten.
 
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Piktogramm schrieb:
Die Entscheidung steht doch mit jedem LTS Release neu ins Haus.
Bei Major Releases vielleicht, ja. Minors laufen noch ein paar Jährchen, ein paar mehr davon um ehrlich zu sein. Ich hab ein Beispiel für dich: Neofetch. Letzter Commit im Projekt selbst vor knapp 4 Jahren, Dezember 2021. Weiterhin gepflegt im Ubuntu Universe Repository von 24.04, also damit von den Distributoren selber und nicht im community Repo, und offenkundig erhält es von den Maintainern, hier speziell direkt von Debian und dem Ubuntu Dev Team noch weiter Pflege: https://ubuntu.pkgs.org/24.04/ubuntu-universe-amd64/neofetch_7.1.0-4_all.deb.html

Wenn du jetzt mal überlegst, wann das Projekt eingestellt wurde, und wie lange es wohl noch in 24.04 gepflegt wird, zumindest bis zum offiziellen EOL vor dem erweiterten Supportzeitraum, das sind immerhin 5 Jahre, wenn ich mich nicht irre, landen wir also bei 2029, also 8 Jahre weitere Existenz auf eigenes (vermutlich überschaubares) Risiko.

Das ist nur ein kleines Beispiel. Aber sowas an sich ist eben einfach nichts ungewöhnliches. Der Vorteil von X11 im Vergleich dazu ist: X11 hat noch Entwickler :)
 
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SirSinclair schrieb:
Ganz im Gegenteil, Wayland basiert auf dem fundamentalen konzeptionellen Fehler das man den Anwendungen nicht vertrauen kann.
Kann man auch nicht.
Genau wie man als Server keinem Client trauen kann.
Alles potentielle Verbrecher.

SirSinclair schrieb:
Dieses Konzept macht bei FOSS allerdings keinen Sinn, das ist eine Idee aus der Closed Source Welt (siehe z.B. Android) wo man den Anwendungen wirklich nicht trauen kann weil der Source Code nicht einsehbar ist.
Es macht auch bei FOSS keinen Sinn, weil Code Reviews nicht mal ansatzweise 100% aller relevanten Probleme -seien sie absichtlich wie bei Malware oder unabsichtlich wie bei bugs mit Sicherheitsrelevanz- finden.

SirSinclair schrieb:
Wayland wurde im wesentlichen von Redhat konzipiert, einem profitorientierten Unternehmen was inzwischen zu IBM gehört und das Ziel war und ist wohl weiterhin Linux für Closed Source anzupassen.
Du musst Linux nicht für Closed Source "anpassen". Du kannst einfach den Kernel nehmen, deinen Closed Source Kram drumherum bauen und fertig. Nur wenn du was am Kernel selber veränderst UND das an andere auslieferst, dann können die, die du belieferst, den Sourceocde für die Änderungen verlangen.

SirSinclair schrieb:
Aus dieser Sicht macht das Sicherheitskonzept von Wayland Sinn, nur halt nicht für die Privatanwender die nicht an kommerzieller Close Source Software interessiert sind.
Nein es gibt absolut auch Privatanwender, die sich nicht von Jia Tan 2.0 pwnen lassen wollen.

SirSinclair schrieb:
Ich gehe davon aus das sich in den nächstern Jahren die Konzern Distros immer weiter von den echten Community Distros entfernen werden, die Interessen sind einfach zu unterschiedlich.
Darauf solltest du eher nicht hoffen, ansonsten ist der Linux Desktop nämlich genauso tot wie der bei den BSDs. Und er ist jetzt schon nicht gerade der lebendigste Teil des Linux Ökosystems.
Oder der 2.lebendigste...
oder 3.lebendigste...

Grimba schrieb:
Weiterhin gepflegt im Ubuntu Universe Repository von 24.04, also damit von den Distributoren selber und nicht im community Repo, und offenkundig erhält es von den Maintainern, hier speziell direkt von Debian noch weiter Pflege: https://ubuntu.pkgs.org/24.04/ubuntu-universe-amd64/neofetch_7.1.0-4_all.deb.html
Universe und Multiverse sind die Community Repos.
Die Hauptrepos sind Main und Restricted.
 
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Decorus schrieb:
Universe und Multiverse sind die Community Repos.
Die Hauptrepos sind Main und Restricted.
Oh tatsächlich, ich hatte main vergessen bzw. mit universe verwechselt, mein Fehler. Egal, es ging ja darum: Sowas ist nicht ungewöhnlich, und wo X11 jetzt drin ist, bleibt es eben auch bis zum Ende drin, und das kann je nach dem eben noch sehr lange dauern, selbst wenn bei X11 jetzt jeder den Stift fallenlassen würde.
 
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@Grimba

Neofetch ist zwar ~12k Zeilen lang, aber auf den ersten halben Blick halbwegs sinnvoll aufgebaut. Im Gegensatz zu Xorg.
Neofetch läuft nicht als Service, der Zugriff auf alle GUIs hat. Im Gegensatz zu X11
Neofetch hat eine überschaubare Komplexität. Im Gegensatz zu X11

Da liegen in Bedeutung, Auswirkung und Komplexität ein paar Größenordnungen zwischen den beiden Projekten.


Welche Entwickler meinst du bitte bei X11? Meinst du die Totenwächter bei Freedesktop, die mit ihren Silberkreuzen und Pflöcken bereitstehen, falls der Leichnahm zuckt?!
 
Piktogramm schrieb:
Da liegen in Bedeutung, Auswirkung und Komplexität ein paar Größenordnungen zwischen den beiden Projekten.
Ja, ich weiß, darum ging es nicht. Es ging darum zu sagen, dass es für LTS Distributionen nicht ungewöhnlich ist, dass man auf der Software selbst sitzen bleibt und so eben auch sozusagen tote Software noch lange weiter existiert und notgedrungen auch eigene Fixes erhält. Wo sie drin ist, ist sie drin. Bis zum Schluss, gerade weil man sowas komplexes wie X11 nicht einfach rauslösen kann.
Dass man die nicht miteinander vergleichen kann, ist implizit klar und trivial.
Piktogramm schrieb:
Welche Entwickler meinst du bitte bei X11?
Naja, die, die es jetzt entwickeln, maintainen, wie auch immer. Ich werde mich nicht auf dein verbales Niveau begeben, du kannst offensichtlich vor allem eins gut: Polemik. Das wird mir bei dir einfach zu dünn. Gute Nacht. Vielleicht solltest du das auch tun, bevor du wieder im Aquarium landest.
 
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SirSinclair schrieb:
Stimmt, das passiert aber nur dann wenn der designierte Nachfolger aus Nutzer Sicht eindeutig besser ist, und genau das ist das Problem von Wayland, es ist eben nicht eindeutig besser, sondern bisher nicht mal so gut wie X11.
Wayland sollte der neue Display-Server für Windows werden, war aber AFAIU nie als Nachfolger von X11 konzipiert. Es sollte alles viel einfacher und unkomplizierter als X11 werden.

Allerdings hat AFAIU sich niemand darum gekümmert, wie die Funktionen von X11, die Wayland nicht bereit stellt, weiter geführt werden.

Im übrigen ist diese ganze Debatte komplett witzlos. X11 ist ein Zombi.
Alle waren nervös, dass es sich mit Wayland so lange hingezogen hat.

SirSinclair schrieb:
Ganz im Gegenteil, Wayland basiert auf dem fundamentalen konzeptionellen Fehler das man den Anwendungen nicht vertrauen kann.
Wow.

SirSinclair schrieb:
Dieses Konzept macht bei FOSS allerdings keinen Sinn, das ist eine Idee aus der Closed Source Welt (siehe z.B. Android) wo man den Anwendungen wirklich nicht trauen kann weil der Source Code nicht einsehbar ist.
Ok. Du hast wirklich keine Ahnung.

https://www.cs.cmu.edu/~rdriley/487/papers/Thompson_1984_ReflectionsonTrustingTrust.pdf

Das ist übrigens aus demselben Jahr, als des X Windows System veröffentlicht wurde.

Grimba schrieb:
Da ist es total egal ob es X11 weiter gibt oder nicht, die würden also weder von einer gedachten vollständigen Auslöschung von X11 profitieren, noch etwas verlieren, denn sie sind ab da davon unabhängig.
Wenn es Dir nur darum geht, dass einige gesagt haben, dass es an der Zeit ist, dass X11 verschwindet. veraltete Software, die eigentlich niemand mehr versteht und korrekt warten kann, auf Systemen zu installieren ist ein Sicherheitsrisiko.

X11 ist schon lange tot.

XLibre ist eigentlich Leichenschändung.
 
Piktogramm schrieb:
Gib dir Mühe, wenn du verschwörerische Andeutungen machen willst.
https://ev.kde.org/corporate/board/
Kannst du nicht eine Frage ganz normal beantworten?
Mit Verschwörungen hat das überhaupt nicht zu tun, es ist doch keine Verschwörung sondern bekannte Tatsache die von niemanden verheimlicht wird das so manche FOSS Projekte hauptsächlich in der Hand von Firmenentwicklern sind.

Es geht nicht um das Board sondern um die Entwickler. Früher waren die KDE Hauptentwickler soweit ich wusste größtenteils Suse Entwickler, ist es heutzutage immer noch so?
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ETI1120 schrieb:
Wow.
Ok. Du hast wirklich keine Ahnung.
XLibre ist eigentlich Leichenschändung.
Wer so argumentiert hat eh nichts vernünftiges zu sagen, wünsch dir noch einen schönen Tag, bleib ruhig bei deinen paranoiden Überzeugungen und deinen überheblichen Floskeln, ich bin hier raus.
Ergänzung ()

Decorus schrieb:
Darauf solltest du eher nicht hoffen, ansonsten ist der Linux Desktop nämlich genauso tot wie der bei den BSDs.
Es ist völlig egal wie viele User eine echte Community Distro hat solange sie genug Entwickler hat, sogar Community Distros wie PCLinuxOS oder Slackware werden munter weiterentwickelt trotz wohl eher relativ geringer Nutzerzahl.
Die Entwickler arbeiten ja hauptsächlich daran weil sie die Distro selbst nutzen. Zusätzliche passive Nutzer sind da Nebensache.

PCLinuxOS habe ich vor kurzen mal wieder ausprobiert und war überrascht wie gut die ist.
 
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Typisches LinuxUser verhalten….
 
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Piktogramm schrieb:
Es gibt CVEs zu Xorg, da steht was von "Privilege escalation". Das ist normalerweise schon Scheiße.
Und die CVEs wurden nicht gefixed? Das würde mich schwer wundern. Dass es bekannte offene Sicherheitslücken gibt wäre mir neu.
Ergänzung ()

Alexander2 schrieb:
Ich benutze Wayland, weil es für mich tatsächlich besser funktioniert.
Am Gaming-System tue ich das auch. Für Arbeit bin ich mittlerweile auf mac umgestiegen, war bis Plasma 6.3 aber mit dabei und wegen mixed DPI immer wieder Wayland versucht. Es war für mich leider nur schwer benutzbar. Screensharing, Probleme mit der Zwischenablage, Abstürze gehörten zur Tagesordnung. Nicht aber in der X11 Session. Wieviel besser es jetzt ist weiss ich nicht. Dazu müsste ich mal wieder eine Coding Session auf Linux machen..
Ergänzung ()

Decorus schrieb:
Schau mal, wie viel (bzw fast gar kein) 1st party support von Distributionen und DE/WMs für Xlibre kommt und du verstehst es evtl.
Ich denke das hat andere Gründe. Ich als Distributor würde auch nicht auf einen Fork von Xorg setzen, wenn der offizielle "funktioniert", gepflegt ist im Sinne von Sicherheitslücken stopen und man eh vor hat das Ding los zu werden. Warum sich noch Probleme mit einem Fork schaffen. Dass man die Person die den Fork leitet nicht mag, spielt vielleicht mit rein, wäre für mich aber nicht der Primäre Grund.
Ergänzung ()

Decorus schrieb:
Gerade bei X11 hast du häufig Sicherheitslücken und dann müssen sich die Leute in Distributionen und angrenzender Software mit solchen Leuten auseinandersetzen. Jetzt darfst du mal raten wie irrelevant dann so ein Mist wie auf den 2 Mailinglistposts ist.
Der Vertritt vielleicht sehr kontroverse Meinungen, aber scheint ansonsten ein sehr umgänglicher Typ. Zumindest in den Diskussion auf Gitlab und jetzt Github kommt der sehr freundlich rüber.
 
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SirSinclair schrieb:
Aktuell ist es umgekehrt, Wayland bietet immer noch nicht alle Funktionen die X11 seit jeher bietet,
Ich denke du siehst das mit einer falschen Brille. Hier geht es ja um die Desktops als Gnome, Kde, etc und die schauen sich halt ihr Produkt an.

Also relativ simpel: Kann Wayland inzwischen alles was wir auf unserem Desktop bieten. Und da ist die Antwort Ja. Die Antwort bedeutet sogar Wayland kann inzwischen mehr als X11: HDR, bessere fraktionelle Skalierung, 1-to-1 Touchpad Gesten, etc

In der Wayland Anfangszeit war das ja noch nicht so da funktionierte Copy&Paste teilweise noch nicht, etc. Sprich wenn ich Projektverantwortlicher bei KDE oder Gnome wäre muss ich halt sicherstellen: Ob man mit Wayland alle Funktionen meines Produkts nutzen kann.

Und wenn man diese Frage mit Ja beantwortet, den Legacy Code raus-nehmen um langfristig Ressourcen sparen bzw. für neue Funktionen statt für Legacy-Wartung nutzen zu können macht eben Sinn.

Das Leute abseits von den Desktop Funktionen noch andere Dinge mit X11 machen, ist am Ende halt wirklich nicht das Problem von den Desktop Entwicklern.
SirSinclair schrieb:
Ein Nachfolger der in allen Belangen besser ist würde sich von selbst durchsetzten, ohne Druck zu benötigen.
In welchem Markt hat sich bisher das "bessere durchgesetzt" BetaMax/VHS, Es gibt einen Grund warum es Marketing gibt - weil sich eben nicht automatisch das "bessere" durchsetzt.
Decorus schrieb:
Ubuntu 26.04 wird xorg nur noch im universe Repo habenund Gnome ohne X11 ausliefern (Die restlichen Editionen haben keine 10+ Jahre Support).
Du kannst Ubuntu 24.04 LTS - das noch X11 hat, mit Ubuntu Pro und Legacy bis min. April 2039 benutzen. Wenn du bis dann keine Alternativen zu deinen X11 Szenarien gefunden hast - ist es ein reines "Du"-Problem.
 
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