News KDE Plasma 6.8: Weiterer großer Linux-Desktop verabschiedet sich von X11

@DavidXanatos Wenn du alle Sicherheitsfunktionen einfach so deaktivieren kannst, hast du eingentlich nichts gewonnen und hättest immer theoretisch eine einfache nutzbare Lücke und veranlasst das manche Entwickler einfach nichts für Wayland anpassen, da es ja eine Global X11-Server Option gebe.
Und manche da blockieren bewusst!

Ich habe das schon bei manchen speziellen Treiber für Linux erlebt: steht einfach im Handbuch die Applikation und Treiber im Root laufen zu lassen und alles auf 777 zu setzten! Hauptsache es funktioniert:freak:
Zum Glück benötige ich die Hardware nicht mehr!
 
Zuletzt bearbeitet:
DavidXanatos schrieb:
Was hast Du den gegen die Altlasten oft ist es wenig Aufwand die mit zu schleppen, ganz im gegen teil es ist Aufwand die raus zu nehmen.

Diesen Aufwand unterschätzt du massiv. Im Grunde willst du bei einem Legacy System dennoch alle Funktionen haben. Da es einem Anwender kaum zu erklären ist, warum er unter X11 weniger Funktionen hat als unter Wayland - der "Normal-Anwender" weiss gar nicht was das jeweils ist geschweige den welches er benutzt.

Sprich eine neue Funktion muss man dann immer doppelt implementieren - und hat am Ende dennoch unterschiedliche Ergebnisse. Zum Beispiel Fraktionelle Skalierung: Sowohl X11 wie Wayland kann das, unter X11 hast du aber schnell in vielen Apps verwaschene Schriften und andere Probleme die du unter Wayland nicht hast.

Da kommen nachher Bugreports die sehr verwirrend werden - weil man erstmal herausfinden muss welches Protokoll der Nutzer benutzt.

Zusätzlich kommt das Testing.Die Desktops haben jetzt schon Probleme genug "Tester" zu finden - und damit meine ich richtige Tests - nicht mal jemand der das Ding anschaut und ein Review schreibt.

Sondern verschiedene Dinge während der Alpha/Beta ausprobiert und Bugs meldet. Mit Wayland und X11 hast du doppelten Testaufwand. Zudem immer weniger Menschen die X11 nutzen und daher auch weniger die dort testen.
Da kann man einiges an Aufwand sparen, wenn man Legacy Zeugs aus der Codebasis rausschmeisst.
 
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DavidXanatos schrieb:
Alter ist nicht relevant sondern die wie verbreitet es ist und wie viele workflows davon noch essenziell abhängig sind.
So a'bisserl ist da aber auch ein Anspruchsdenken drin. Den alten Ballast mitschleppen ist vom Aufwand her kein Pappenstil. Gerade KDE hat viele Hobbyisten als Contributer, die haben bestimmt soo Lust darauf sich anzuhören, was sie zu tun haben, damit andere Geld sparen.
Denn "alte Workflows" werden in der Regel erhalten, weil man sich das Geld (oder zumindest die Nerven) für die Modernisierung sparen will. Kann man ja machen, aber man sollte nicht erwarten, dass einem andere dafür gratis das Software-Ökosystem bereitstellen.
 
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Decorus schrieb:
Ich würde einem Fork von jemandem
Du hast den verlinkten Beitrag entweder nicht gelesen oder nicht verstanden, es ist längst nicht mehr nur eine Person die an Xlibre arbeitet und deine Ad Personam Attacken zeigen nur das dir sachliche Argumente fehlen.

Gerade bei Open Source zählt nur der Source Code, die themenfremden Meinungen der Autoren sind so was von irrelevant da du für den Source Code ja nicht einmal was zahlen mußt.

Decorus schrieb:
Die Vielfalt wird immer geringer, weil das Geld spart.
Du verwechselt kommerzielle Produkte mit FOSS.
Bei FOSS ist es unvermeidlich das die Diversität immer weiter zunimmt, genau so wie das schon bisher der Fall war.
 
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Diese Option die es nicht gibt meinst du ne? :D
2025-11-28_00-04.webp


Keine Ahnung wie alt die ist, da ich Manjaro nutze ist die KDE Version was altbacken.
Ergänzung ()

Yosup schrieb:
So a'bisserl ist da aber auch ein Anspruchsdenken drin.
Nicht nur ein Bisserl, hättest mal lesen sollen, als er das als Pflicht für Alle Entwickler bezeichnete.
 
DavidXanatos schrieb:
Sind diese Sicherheitslücken den ansatzweise Wirklich ein Problem?
Es gibt CVEs zu Xorg, da steht was von "Privilege escalation". Das ist normalerweise schon Scheiße.

Klar das jede App auf einem Desktop jede andere App auf selbigem steuern und anschauen kann ist von der Architektur her nicht großartig, aber wie vielen Leuten sind dadurch wirklich Probleme entstanden?
Und auf Windows ist es auch nicht viel anders.
Na gut, wenn es bei Windows nicht viel besser ist..
Das Steuern und Aufzeichnen anderer Anwendungen aus dem Userspace heraus ist, was Autohotkey ermöglichst und eben auch Keylogger und es Angreifern ohne Rechterweiterung Zugriff auf Alles innerhalb der selben Session gibt.
Solche Dinger führen bei IT-Sec-Menschen immer nur zu großem "Scheiße, nicht SCHONWIEDER!"-Stöhnen.

Man könnte einfach zweigleisig fahren und X sein lassen wie es ist,[...]
Was hast du an "Die Xorg Codebasis ist ein eitriges Geschwür, dass (fast) Niemand anfassen, aber dafür fast alle loswerden wollen", nicht verstanden? Xorg weiter zu pflegen ist NICHT einfach.
Die ganzen alten Xorg Devs sind rausgealtert oder abgesprungen um bei Wayland mitzumachen.

Grimba schrieb:
Was ich nicht verstehe ist die Freude, oder gar Häme darüber, oder der Wunsch, dass X11 ganz stirbt. Niemand, wirklich niemand von euch hätte etwas davon. Da ist absolut kein Nutzen drin.
Ja doch, die Dominanz von Wayland sorgt dafür, dass die Beharrungskräfte nur X11 zu unterstützen schwinden, was Wayland zugute kommt. Remotelösungen, Passwortmanager, Screenrecoder, Nvidia sind zunehmend gezwungen ihr "mit Xorg gehts, wir wollen keinen Aufwand betreiben"-Haltung einstellen.

DavidXanatos schrieb:
Da fehlt eine compatybility option um ale security zu disablen wenn der nutzer es so wünscht.
Software mit solcher Funktionalität fälle bei Sicherheitsreviews gnadenlos durch und erntet auf Hackercongressen Stöhnen aus dem Publikum.
 
Grimba schrieb:
Was ich nicht verstehe ist die Freude, oder gar Häme darüber, oder der Wunsch, dass X11 ganz stirbt. Niemand, wirklich niemand von euch hätte etwas davon. Da ist absolut kein Nutzen drin.
Neid und Missgunst waren schon immer typisch Deutsch.
Manche Leute verstehen halt "Leben und Leben lassen" nicht, für sie muß alles ausgemerzt werden was nicht in ihr Weltbild paßt.
 
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SirSinclair schrieb:
Du hast den verlinkten Beitrag entweder nicht gelesen oder nicht verstanden, es ist längst nicht mehr nur eine Person die an Xlibre arbeitet und deine Ad Personam Attacken zeigen nur das dir sachliche Argumente fehlen.

Gerade bei Open Source zählt nur der Source Code, die themenfremden Meinungen der Autoren sind so was von irrelevant da du für den Source Code ja nicht einmal was zahlen mußt.

Sowas wie ein Displayserver funktioniert nur, wenn das Ökosystem drumherum kooperativ ist. Man darf halt bezweifeln, wenn der hauptsächliche Maintainer (schau in die Commits) eines Projektes selber in anderen Projekten eher konfrontativ unterwegs war und deshalb geschassst wurde, die Kooperation erreichen wird. Wobei der Maintainer genauso eine Historie seiner eigenen Wahrheitsfindung zeigt, was Kooperation auch erschwert. Ganz zu Schweigen von Inhalten auf Mailinglisten, Telegram und sonstigen Kanälen des Projektes.. Da nehme ich auch an, das viele andere Projekte Abstand halten werden.
 
Piktogramm schrieb:
Ja doch, die Dominanz von Wayland sorgt dafür, dass die Beharrungskräfte nur X11 zu unterstützen schwinden, was Wayland zugute kommt. Remotelösungen, Passwortmanager, Screenrecoder, Nvidia sind zunehmend gezwungen ihr "mit Xorg gehts, wir wollen keinen Aufwand betreiben"-Haltung einstellen.
Ähm, wo bittschön ist hier eine Begründung dafür, dass X11 komplett das zeitliche segnen muss, wenn och eh derzeit alle bedeutenden Teilnehmer auf dem Feld auf den Wayland Zug aufspringen? Legacy Zweige gibt es doch wirklich überall und sind nix absolut nichts ungewöhnliches? Sorry, ergibt absolut keinen Sinn. Bis es überhaupt eine Chance hätte zu verschwinden, müsste erstmal überall der Support von X11 in allen Distributionen auslaufen. Da reden wir von grob 10 Jahren von jetzt an gesehen vermutlich minimum. Und es kann ja niemand hingehen und das beschließen, weil es diese zentrale Instanz einfach nicht gibt.
 
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SirSinclair schrieb:
Neid und Missgunst waren schon immer typisch Deutsch.
Manche Leute verstehen halt "Leben und Leben lassen" nicht, für sie muß alles ausgemerzt werden was nicht in ihr Weltbild paßt.
Neid? Missgunst?
Worauf? hast du dir den Code von Xorg oder meinetwegen XLibre angeschaut? Neid? Da stellt sich Therapiebedarf ein! :freak:
 
Piktogramm schrieb:
Man darf halt bezweifeln,
Du darfst gerne an allem möglichen zweifeln, nur ist deine Argumentation alles andere als stichhaltig.
Ergänzung ()

Piktogramm schrieb:
hast du dir den Code von Xorg oder meinetwegen XLibre angeschaut? Neid?
Nein wozu soll ich mir den Code anschauen, ich bin weder Xorg noch Xlibre Entwickler.
Aber ich verwende Xorg täglich seit vielen Jahren (in Zukunft dann wohl Xlibre) und es läuft stabil und tut alles was es soll, im Gegensatz zu Wayland was auch nach über 15 Jahren weiterhin eine Baustelle mit etlichen Einschränkungen ist (ja ich habe auch Wayland immer mal wieder auf zweit-PCs getestet).
 
Grimba schrieb:
Legacy Zweige gibt es doch wirklich überall
Wenn es da irgendwo Legacygabastel gibt, ist mir das egal. Das kann von mir aus ein Dasein fristen wie die systemd freien Distributionen. Irgendwo unter ferner Liefen in einer Form, wo man nicht bei jeder Entwicklung von Systemd / Wayland und dessen Externalitäten erneut Grundsatzdiskussionen führen muss, ob, wie, warum, weshalb die bösen bösen Systemd, Wayland Entwicklungen alle üble Verschwörer sind die alles kaputt machen und überhaupt, für was braucht man denn das? Schließlich war früher alles besser und 7bit Wörter waren schließlich auch genug für ne Mondlandung, dieser neumodische 8bit-Kram muss nicht sein. -.-


edit: Ersetze Wayland, Systemd durch jedwede andere, neuere Entwicklung bei der die Fraktion "neeee, die alte Eiterbeule ist bekannt, ich habe mich dran gewöhnt, so schlecht riecht es garnicht" aufschlägt.
 
kim88 schrieb:
Da es einem Anwender kaum zu erklären ist, warum er unter X11 weniger Funktionen hat als unter Wayland
Aktuell ist es umgekehrt, Wayland bietet immer noch nicht alle Funktionen die X11 seit jeher bietet, genau deshalb diese Schmutzkampagne gegen X11 und den Xlibre Fork und das pushen von Wayland, wenn Wayland wirklich besser wäre dann wäre das gar nicht nötig.

Ein Nachfolger der in allen Belangen besser ist würde sich von selbst durchsetzten, ohne Druck zu benötigen.
 
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Piktogramm schrieb:
Grundsatzdiskussionen führen muss, ob, wie, warum, weshalb die bösen bösen Systemd, Wayland Entwicklungen alle üble Verschwörer sind die alles kaputt machen und überhaupt, für was braucht man denn das?
Warum, ernsthaft, WARUM steigst du dann um Himmels willen auf den Punkt ein, bei dem ich kritisiere, dass dieser Todeswunsch für X11 total irrational ist, wenn du keine Grundsatzdiskussionen willst? Deinen Hauptpunkt, nämlich dass die Auslöschung ja Sinn ergäbe, hast du ja in diesem Post wieder komplett vom Tableau genommen, indem jetzt "Legacygebastel" doch okay ist. Ja was denn nun? Das ist alles total widersinnig.
 
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Ich benutze Wayland, weil es für mich tatsächlich besser funktioniert.
 
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SirSinclair schrieb:
Du hast den verlinkten Beitrag entweder nicht gelesen oder nicht verstanden, es ist längst nicht mehr nur eine Person die an Xlibre arbeitet und deine Ad Personam Attacken zeigen nur das dir sachliche Argumente fehlen.
Mangelnde Kompetenz mit Beispielen aufzuzeigen ist kein ad Personam sondern ein sachliches Argument zur ... nun Kompetenz und eine Begründung etwas nicht zu verwenden (Wir reden hier von X11, nicht "mein erstes C Programm").
Die anderen beiden Punkte sind relevent, weil solch ein Verhalten Konsequenzen für die Zusammenarbeit mit anderen Teams und damit die Qualität und Verbreitung der Software hat.
Schau mal, wie viel (bzw fast gar kein) 1st party support von Distributionen und DE/WMs für Xlibre kommt und du verstehst es evtl.

SirSinclair schrieb:
Gerade bei Open Source zählt nur der Source Code, die themenfremden Meinungen der Autoren sind so was von irrelevant da du für den Source Code ja nicht einmal was zahlen mußt.
Gerade bei X11 hast du häufig Sicherheitslücken und dann müssen sich die Leute in Distributionen und angrenzender Software mit solchen Leuten auseinandersetzen. Jetzt darfst du mal raten wie irrelevant dann so ein Mist wie auf den 2 Mailinglistposts ist.

Oder um es noch deutlicher zu machen:
"Gerade bei Open Source zählt nur der Source Code" ist Quatsch sobald das mehr als ein 1-Personen Hobbyprojekt ist.
Einfache Beispiele:

Schickst du ein jüdisches Mitglied deines Sicherheitsteams zu nem Holocaustleugner in den issue tracker für incident response? Zählt doch nur der Sourcecode. Soll sich mal nicht beschweren, der Typ!

Lädst du den Holocaustleugner auf ne Konferenz für deine - k.A. - neue Programmiersprache ein, so samt Swastika Tats? Zählt doch nur der Sourcecode!

Glaubst du wenn ich so jemden sehe, melde ich Bugs oder lass es sein um nichts mit so jemandem zu tun zu haben?

Natürlich extreme Beispiele, aber deine Aussage ist halt ebenfalls extrem und dazu noch nicht haltbar.

SirSinclair schrieb:
Du verwechselt kommerzielle Produkte mit FOSS.
Bei FOSS ist es unvermeidlich das die Diversität immer weiter zunimmt, genau so wie das schon bisher der Fall war.
Bei kleinen Projekten vllt. aber nicht bei grossen, sei es der linux kernel, browser, office, libc, usw.
Shit, selbst bei Community Distros wie Debian hast du jede Menge bezahlte Maintainer (Canonical oder z.B. die Intel Maintainer, die letztens gegangen wurden, IBM für ports zu ppc64el, usw.)
 
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Grimba schrieb:
Ganz ehrlich, ich verstehe ja, dass man Wayland mögen kann, es für moderner und „neu“ hält (Erscheinungsjahr 2008), und ich verstehe auch, dass sich viele derzeit auf die Entwicklung in diese Richtung konzentrieren, und sogar dass dabei der ein oder andere X11 dabei links liegen lässt für die Zukunft der eigenen Software.
Ich denke Wayland ist ein Paradebeispiel dafür, dass es mit Opensource nicht automatisch besser läuft.

Mit Wayland sollte alles viel einfacher und flotter als mit dem behäbigen X11 werden. Wayland hat die Erwartungen die daran geknüpft wurden nicht erfüllt.

Wayland hat gar nicht versucht X11 zu ersetzen. AFAIU wurde einiges in Wayland bewusst gar nicht implementiert. Wayland sollte doch viel einfacher als X11 sein. Eigentlich war der ganze Ärger schon damals vorgezeichnet.

Grimba schrieb:
Was ich nicht verstehe ist die Freude, oder gar Häme darüber, oder der Wunsch, dass X11 ganz stirbt. Niemand, wirklich niemand von euch hätte etwas davon. Da ist absolut kein Nutzen drin.
Die Entwickler von KDE haben etwas davon, weil sie alles was sie ändern in Zukunft nur für Wayland ändern und testen müssen. Es ist immer so einfach, von anderen Leuten vorzuschreiben was sie tun sollen.

Grimba schrieb:
Wer die aktuelle Entwicklung begrüßt, wird doch offenkundig bestens bedient in naher Zukunft. Warum in alles in der Welt muss dafür was anders sterben? In Linux setzt sich nicht eine Sache durch und die andere hört dann einfach auf zu existieren.
Das passiert sehr oft.
 
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ETI1120 schrieb:
Das passiert sehr oft.
Stimmt, das passiert aber nur dann wenn der designierte Nachfolger aus Nutzer Sicht eindeutig besser ist, und genau das ist das Problem von Wayland, es ist eben nicht eindeutig besser, sondern bisher nicht mal so gut wie X11.
 
ETI1120 schrieb:
Die Entwickler von KDE haben etwas davon, weil sie alles was sie ändern in Zukunft nur für Wayland ändern und testen müssen. Es ist immer so einfach, von anderen Leuten vorzuschreiben was sie tun sollen.
Nein, wieso? Die haben den Fahrplan doch schon verfasst, und zwar einseitig auf ihrer Seite: 6.8 EOL plasma-X11-session, 7.0 Entfernung der restlichen Codebestandteile, die X11 unterstützen und kein Support mehr für X11. Das haben die ganz eigenständig entschieden. Da ist es total egal ob es X11 weiter gibt oder nicht, die würden also weder von einer gedachten vollständigen Auslöschung von X11 profitieren, noch etwas verlieren, denn sie sind ab da davon unabhängig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grimba schrieb:
Bis es überhaupt eine Chance hätte zu verschwinden, müsste erstmal überall der Support von X11 in allen Distributionen auslaufen. Da reden wir von grob 10 Jahren von jetzt an gesehen vermutlich minimum. Und es kann ja niemand hingehen und das beschließen, weil es diese zentrale Instanz einfach nicht gibt.
RHEL 10 hat kein xorg mehr, SLES 16 hat kein xorg mehr, Ubuntu 26.04 wird xorg nur noch im universe Repo habenund Gnome ohne X11 ausliefern (Die restlichen Editionen haben keine 10+ Jahre Support).

Es ist halt dann auch ein erheblicher Unterschied, ob du nun alten LTS Kram in der Ecke vor sich hin oxidieren lässt (ich schwöre, kein rust Witz!) oder ob du etwas kontinuierlich mit neuer Software oder gar neuen Features supporten musst.

Dazu dann noch wayback, um alte X11 WMs auf wayland laufen zu lassen und dann läuft der Support ausserhalb von bestehenden LTS Distros schnell auf nen Abgrund zu.
 
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