News Linux-News der Woche: Immer mehr Linux-Spieler und SUSE setzt auf KI

Spannend, ich hätte PopOS! und Ubuntu weiter vorne erwartet, freu mich aber über den Erfolg von CachyOS. Das wird auch mein nächstes OS werden, wenn ich mal Zeit dafür habe.
 
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Proton ist wirklich der Schlüssel zum Glück.

Seit 3 Jahren nur noch Linux zum zocken.
Arch und Proton.

thx gaben.
 
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Ich laufe auf Endeavour Linux. Ich habe damals LFS auf Basis von Slackware und später Arch gebaut und bin seitdem bei Arch basierten Systemen geblieben. Das Arch Wiki und User Repository waren und sind einfach super.
Ich bin allerdings eher der MP Spieler und da scheitert's leider oft am Anti Cheat ... Da sehe ich aktuell leider auch kein Licht am Ende des Tunnels. Abseits von Valve habe ich nicht das Gefühl, dass einer von Activision-Blizzard, UbiSoft, RiotGames oder EA auch nur im entferntesten daran denkt irgendwie etwas in Richtung Linux zu tun.
 
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Finde ich sehr gut, dass der Anteil an Linux Nutzern steigt 👍Am Ende kann es nur für uns alle von Vorteil sein.

Habe mit meinem ROG Flow Z13 nun vor ein paar Tagen auch den Schritt auf CachyOS gewagt. Ja, es ist (vorallem für Neulinge) beim installieren und einrichten hakelig und zickig und bei vielen Dingen noch immer fernab von intuitiver Bedienung. Allerdis ziehe ich IT-Probleme aber auch magisch an. Dennoch kein Vergleich zu meinen ersten Versuchen von vor 20 Jahren. Selbst in den letzten 5 Jahren hat sich viel getan. Vielleicht wird sich auch hier noch einiges zum Besseren wenden.

Aber so es denn mal läuft ist die Performance unglaublich gut. Bisher vermisse ich nur zwei Dinge, nämlich Aion und Trimble SketchUp. Mal schauen ob sich hier eine Lösung finden wird. Wenn ja, wird auch der Desktop seinen Weg zu Linux finden, der Home- und Minecraft-Server hat es vor 3 Jahren schon getan.

Zu Windows 11 werde ich (zumindest auf diesem Gerät) nicht mehr kommen 👍
 
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Was in 10 Jahren ist, weiß niemand. Ich genieße lieber die Zeit jetzt. Noch nie in 2 Jahrzehnten war Spielen auf Linux so einfach machbar. Wieviel Marktanteil es am Ende wird, ist eigentlich egal. Wichtig ist nur, dass es einen gewissen Impact hat als Gegentrend zum Einheitsbrei.
 
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Ich finde es tatsächlich toll, dass auch alte ATi-Grafikkarten noch immer neue Funktionen hier und da bekommen.
Ist natürlich eher ein Sonderfall, da die Mehrheit der Leute so alte Technik hinter sich lässt, doch wenn man irgendwann mal ein altes System wieder verwenden will/muss, vielleicht auch nur so eine alte Gurke gerade da hat, weil noch in der Sammlung, während die aktuelle Graka den Geist aufgegeben hat, ist das schon praktisch.

Der A.I.-Teil bei SUSE ist mir nur etwas unbegreiflich, auch so bei Fedora neulich schon.
LLMs kann man doch so oder so betreiben, was ist daran jetzt genau das besondere?

neutrongummi schrieb:
In 10 Jahren wird Linux DAS Gaming OS sein.
Sag das mal den Spieleentwicklern, die auf Client-Side-Anticheat setzen.

Dass ich Dir aber auch nur diesen kurzen Satz entgegnen kann, der sich dem Erfolg in den Weg stellt, zeigt, wie stark Spiele-Kompatibilität von Code Reavers und Valve seit ein paar Jahren gepushed wird.

Vor dem SteamDeck hätten mich hier auf ComputerBase (und bei PCGH) alle nur mit schiefen Augen angeschaut, wäre ich damals angemeldet gewesen und hätte geschrieben, dass ich unter Linux spiele.

Jetzt wird es immerhin schon von manchen (hochgerechnet) in Erwägung gezogen, andere sind auch komplett umgestiegen.

Aus meiner Sicht ist das ein krasser Wandel.

TheInvisible schrieb:
Nicht wirklich, proton baut quasi nur DirectX nach, ein Fortschritt wäre native Linux binaries. Da hätte man aber wieder Probleme mit den zig distros Variationen und deren binary inkompatibilität. Und dann noch die zig Paketformaten.
Habe es irgendwo schon mal geschrieben, mir wäre es aber echt lieber, dass man es dabei belässt, dass Proton weiterentwickelt wird, bevorzugt dann so, dass sich auch eine Anti-Cheat-Lösung finden lässt, um den Kritikern auch dieses Argument zunehmen.

Wine/Proton/Whiskey als quasi Windows API für andere Betriebssysteme erlaubt einerseits uns unglaubliche Flexibilität, da wir im Idealfall auch einfach auf Android oder macOS wechseln könnten.
Andererseits ist es auch für Entwickler eine Entlastung, da sie wirklich nur schauen müssen, dass ihr Spiel überhaupt gut läuft.
Dass die Spiele da nur für Windows existieren, ist dann nur mehr ein Label, als Tatsache.

Mir ist gerade leider unklar, welcher Artikel es war, doch neulich wurde ja auch ein Spiel nativ und via Proton durch den Testkurs gejagt.
Die native Version lag dabei teils weit hinter der Windows-Version und selbst dann hast Du noch immer das Problem, dass die native Version kompatibel gehalten werden will.

Mit Wine kann ich einfach die passende Version für mein Spiel aussuchen und los kann machen.

Parallel dazu wäre es schön, wenn andere Baustellen auch mehr Beachtung bekommen würden, speziell im A/V-Bereich, doch habe ich das Gefühl, könnte sich das durch einen Schneeballeffekt in den nächsten Jahren wandeln.
 
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Ich wechsle auch gerade zu Linux mit der Hoffnung, Windows 11 völlig zu ersetzen. Spiele funktionieren mit Steam und Heroic top.
Leider hab ich noch nicht die richtige Distro gefunden. Gerade EOS auf dem Desktop, vielleicht wird es doch Cachy oder gar Arch. Im Wohnzimmer verrichtet Manjaro still und fehlerfrei seine Dienste.

Meine Kiddies werden später auch Linux kennenlernen :)

Edit: Bin vom Jünger zum Apologeten von Windows geworden. Microsoft müsste sein Betriebssystem stark verschlanken, um wieder attraktiv zu werden. Im jetzigen Zustand ist es aufgebläht, langsam und unzuverlässig.
 
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Der AMD GPU Treiber Support ist im Kernel hervorragend. Da wird noch eine Karte beatmet die schon Retro ist.
Bei AMD selbst ein Trauerspiel. Bestes Beispiel wieso Opensource so wichtig ist.
 
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Ich plane gerade eine eigene kleine SteamOS Box. Mein Steam Deck hat da gute Überzeugungsarbeit geleistet.
 
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Dann bin ich neu mit Fedora 42 Workstation (Gnome) auch dabei. Bin aber dieses Jahr schon gewechselt auf Linux auf meinem Ganing PC. Nur hatte ich eine ziemliche Distro Hopping Sesion hinter mir 🙈

Und jetzt schreiben alle von CachyOS, muss ich mir vielleicht auch genauer anschauen 😅
 
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Weil es mich interessiert mit meinem persönlichen Fokus auf Simracing und ich nicht die Zeit habe es auszuprobieren, die Frage an die Experten im Bereich Linux:
  • Wird von Linux so etwas wie AMDs Eyefinity unterstützt, damit man aus drei Bildschirmen eine Auflösung von bspw. 7680 x 1440 fürs Simracing machen kann?
  • Gibt es Erfahrungswerte bzgl. Kompatibilität der Simracinghardware; im Speziellen Fanatec, Moza und Asetec? Ist das quasi wie bei Windows Einstecken und läuft?
  • Laufen Anwendungen wie das LFM-Tool und Simhub problemlos unter Linux?

Danke schon mal an die Profis. :)
 
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bsmx schrieb:
Bin vom Jünger zum Apologeten von Windows geworden. Microsoft müsste sein Betriebssystem stark verschlanken, um wieder attraktiv zu werden.
Der einfache Weg wäre, LTSC als Windows 11 Pro mit Einmalkauf für ~200-300€ anbieten.
Für uns jedenfalls.

Rechnet sich aus Microsofts Augen aber wenig, Azure und Benutzerdaten bringen viel mehr Geld.
 
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Ich hoffe das breitet sich noch weiter aus.
Ein enormer Pluspunkt unter Linux ist auch der Sound für Spiele, gerade auch weil Soundkarten gescheit angesprochen werden, womit man wieder ordnungsgemäß alte Spiele der pre Windows Vista und DirectX10 era wieder spielen kann.

Die ganze Windows Sound API laggt bis zum abwinken und kein Spiel kann ordentlich viele Tonquellen abspielen, damit man auch etwas mitbekommt.
Am Auffälligsten sind tatsächlich sogar die alten Windows Spiele, wo 90% fehlt.
Eigentlich hat Windows das Playstation4 Problem, wenn zuviel über den Softwarecodec gemacht werden würde, dann würden die ganzen Prozessoren elendig langsam werden, weil sie vom Design her nicht dazu gemacht sind, die Klänge realistisch zu berechnen.

Ich zocke mittlerweile alles was lauffähig ist auf Bazzite und es funktioniert super.
Sogar The Finals ließ sich spielen, wenngleich das überhaupt nicht meine Sorte von Game ist.
Alle alten Spiele funktionieren im Ton wieder ordentlich und rein Windows konzipierte Spiele wie Death Stranding haben dann asynchrone Tonspuren, sprich die Gesichtsanimationen laufen noch aber der Ton ist fertig. Sind gute 300 Milliesekunden Verzögerung die da nur durch Windows kommt.

Bei früheren Spielen sind die Gesichtsanimationen fertig aber der Ton laggt bei Windows enorm nach.
Auf Linux dann wieder synchron.

Das Schlimme ist eigentlich aber die Möglichkeit, entsprechende Töne zu verorten mit Windows.
Counter Strike 2 zB hat einen extrem schlechteren und extrem unpräzisen Sound auf Windows und auf Linux ähnelt es einem Wallhack für die Ohren.
Man hört ganz klar die Richtung, Höhe, Distanz und welchen Gegner man zuerst bekämpfen muss, während 5 Gefahren in den Ohren geistern.
 
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LikeHike schrieb:
Also kann man festhalten, dass ohne das Steamdeck Linux weiterhin absolute Nische ist.
Ja, so ist es.
zur News:
Wie viele Spieler das in absoluten Zahlen sind, lässt sich schwer ausmachen. Offizielle Zahlen und Datenauswertungen gehen von 130 Millionen Spielern aus, manche Schätzungen reichen bis 170 Millionen. Von den 130 Millionen ausgehend kann man an der Stelle mit ca. 4 Millionen Linux-Spielern rechnen. Allerdings werden auch die Steam-Deck-Verkäufe auf ca. 4 Millionen geschätzt. Selbst wenn einige Nutzer ihr Steam Deck auf Windows umstellen, dürfte die reale Zahl der Linux-Steam-Nutzer höher liegen. CachyOS würde somit bei mindestens 240.000 Nutzern liegen, realistisch betrachtet aber deutlich mehr.
Da stimmt doch was hinten und vorne nicht.

Im vorherigen Absatz wird von (aufgerundet) 28% Anteil SteamOS gesprochen, also quasi jeder vierte Linux Nutzer auf Steam hat also ein Steamdeck. Bei 4 Millionen ergibt das eine Million Steamdeck Verkäufe.


Was erschreckend wenig sein dürfte auf die gesamte Verkaufszeit.

Das Steamdeck ist so gesehen also ein Flop und wird von Steam nur schöngeredet.
 
konkretor schrieb:
Bei AMD selbst ein Trauerspiel. Bestes Beispiel wieso Opensource so wichtig ist.
Dir ist schon bewusst, dass der OSS-Treiber an sich und auch der konkrete Pull Request von AMD kommen?
Aber ja, OSS spielt da wohl mit, dennoch: Selbes Unternehmen, verschiedene Teams und Technologien.
 
Ich benutze seit 20 Jahren Linux (anfangs noch Dualboot). Ich habe noch nie so einen gefühlten Push richtung Linux gesehen wie seit diesem Jahr insbesondere seit dem Windows 10 Aus.
Auf Youtube wird man praktisch überschwemmt mit Videos von Leuten die auf Linux wechseln und es sind nicht nur Programmierer. Bin oft überrascht was für Leute den Wechsel vollziehen.

Ich hoffe der Trend hält an und die Windows Dominanz bricht soweit, dass man Linux nicht mehr ignorieren kann.
 
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ButterDieb schrieb:
Es können gerne noch mehr Spieler unter Linux hinzukommen!
Mit welchen Spielen (außer denen mit Anti-Cheat auf Kernel-Ebene) hast Du Probleme?
Bis jetzt habe ich spätestens mit Lutris alles zum Laufen bekommen :)
 
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Ironischerweise hab ich erst gestern aus älterer Hardware (Coffee Lake + Polaris 4. Gen AMD GPU, ggf. Upgrade auf RDNA 2) und auf Basis von CachyOS einen potentiellen Low Budget Gaming PC zusammengeknaupt. Aber just for fun zum Testen. Bin zufriedener Windows Anwender, aber Alternativen testen ist nur ein nicht zu unterschätzender Lernfaktor.

neutrongummi schrieb:
In 10 Jahren wird Linux DAS Gaming OS sein.

Will ja nicht sticheln, aber in ~30 Jahren Linux Geschichte sind Sätze wie dieser zu oft gefallen.
 
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Ich bin schon seit nahezu der ersten Version von SuSE bei denen.
Erst nur aus technischem Interesse.
Die ersten Versionen waren nur was für Leute die sich damit beschäftigen wollten, mittlerweile läuft das sehr gut und ich bin nun seit vielen Jahren nahezu nur noch unter Linux unterwegs.
Mittlerweile starte ich Windows nur noch aus technischem Interesse um zu sehen wie das so läuft, letztens habe ich das mal gestartet und dann wurden die Updates von mehr als einem Jahr installiert, so selten starte ich das nur noch.
Eigentlich brauche ich das nicht mehr.

Zugestehen muss man aber auch, das Windows nicht so richtig schlecht war und ist, stellenweise hat es aber natürlich auch so seine Tücken.
Bei den meisten Firmen läuft Windows recht passabel.

Einen deutlichen Schub dürfte Linux und Opensource durch die aktuelle amerikanische Regierung bekommen.
In der letzten CT war ein Bericht über Schleswig Holstein, deren Behörden auf einem guten Weg weg vom amerikanischen Einfluss sind.
 
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Reaktionen: Deinorius und Brrr
3% ist jetzt nicht überragend.
Warum sollten Leute die mit Windows zufrieden am Spielen sind auch wechseln wenn ein BF6 oder ein Fortnite und was auch immer sie mit ihren Freunden oder alleine spielen nicht funktioniert wegen Anti-Cheat?
Was wenn man auch so zufrieden ist?
Ich glaube da muss man als Missionar und "Linux-Gläubige" realistisch sein.
 
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