News Linux-News der Woche: Immer mehr Linux-Spieler und SUSE setzt auf KI

LauneBaer86 schrieb:
Spannend, ich hätte PopOS!
Pop_OS! hat grad ein bisschen ein Hänger habe ich das Gefühl. Die haben die Basis immernoch auf Ubuntu 22.04. Gefühlt tut sich da daher wenig. Vielleicht ändert sich das, wenn der Cosmic Desktop released wird.
Ich frage mich auch ein wenig wie gut es allgemein läuft bei System76. Habe die Vermutung, dass Framework denen ein bisschen die Kunden wegfrisst.
 
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end0fseven schrieb:
Dann bin ich neu mit Fedora 42 Workstation (Gnome) auch dabei. Bin aber dieses Jahr schon gewechselt auf Linux auf meinem Ganing PC. Nur hatte ich eine ziemliche Distro Hopping Sesion hinter mir 🙈

Und jetzt schreiben alle von CachyOS, muss ich mir vielleicht auch genauer anschauen 😅

Fedora fand ich persönlich super, ABER die Tatsache, dass man Codes und andere "nicht-freie" Dinge erst umständlich nachinstallieren muss (um am Ende dann doch auch Flatpaks umzusteigen), ist doch sehr ärgerlich. Darum flog es von den Rechnern.

Fürs Zocken bietet sich aber bei dir Bazzite an (weil Fedora basiert) oder Nobara (ebenfalls). CachyOS als Arch-Distribution verhält sich doch etwas anders - aber probier es ruhig aus. Ich mag Arch, weil die Software meist auf dem neuesten Stand ist.
 
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TheInvisible schrieb:
Nicht wirklich, proton baut quasi nur DirectX nach, ein Fortschritt wäre native Linux binaries. Da hätte man aber wieder Probleme mit den zig distros Variationen und deren binary inkompatibilität. Und dann noch die zig Paketformaten.
Ach so nen Quatsch! Dafür gibt es längst tausende Lösungen die Entwickler müssen sich nur entscheiden.

Entweder man macht es wie bei Windows und linkt alles statisch
oder man setzt auf Linux LSB auf welches gewisse Bibliothen garantiert
oder man nutzt ein Framework wie SDL (aktuell glaube ich beliebteste Route)
oder man nutzt Flatpak.

Und dann gibt es noch die Open Source Option wo sich andere mit kümmern.
 
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Pheenox schrieb:
Weil es mich interessiert mit meinem persönlichen Fokus auf Simracing und ich nicht die Zeit habe es auszuprobieren, die Frage an die Experten im Bereich Linux:
  • Wird von Linux so etwas wie AMDs Eyefinity unterstützt, damit man aus drei Bildschirmen eine Auflösung von bspw. 7680 x 1440 fürs Simracing machen kann?
  • Gibt es Erfahrungswerte bzgl. Kompatibilität der Simracinghardware; im Speziellen Fanatec, Moza und Asetec? Ist das quasi wie bei Windows Einstecken und läuft?
  • Laufen Anwendungen wie das LFM-Tool und Simhub problemlos unter Linux?

Danke schon mal an die Profis. :)
Kurz: Lasse es bleiben, Simracing unter Linux ist aktuell noch Krampf :(
 
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Madjack92 schrieb:
Evtl. wäre Winboat was um das auszuführen oder in Zukunft. Alles was GPU braucht ist noch etwas schwierig, soll aber kommen. Habs selber nie ausprobiert, da kein Bedarf, aber scheint mir eine interessante Idee zu sein, für Windows Programme die man noch benötigt.
Ergänzung ()

Randnotiz schrieb:
LLMs kann man doch so oder so betreiben, was ist daran jetzt genau das besondere?
Vermutlich nichts, ausser das man ein bisschen PR hat.
 
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Randnotiz schrieb:
Der einfache Weg wäre, LTSC als Windows 11 Pro mit Einmalkauf für ~200-300€ anbieten.
Für uns jedenfalls.

Rechnet sich aus Microsofts Augen aber wenig, Azure und Benutzerdaten bringen viel mehr Geld.

"Wir" sind zu wenige. Würde auch deinen Vorschlag vollkommen unterstützen. Wenn allerdings
Windows unattraktiver wird und mehr User Linux ausprobieren, sollte die Entwicklung von letzterem profitieren.

Windows hat aber seine Daseinsberechtigung (und wer Fortnite oder BF6 spielt, soll es ruhig nutzen) - für mich passt Linux einfach besser zu meinem Leben.
 
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nyster schrieb:
Dir ist schon bewusst, dass der OSS-Treiber an sich und auch der konkrete Pull Request von AMD kommen?
der pull-request umfasst alles mögliche. besagter vga-patch kommt von valve.
 
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So geil und hackermäßig ich es ja schon finde sich sein eigenes Arch Linux zu stricken, da fehlt dann doch dies und jenes und man muss dann ja wirklich alles selbst machen. Hatte das mal vor einer ganzen Weile in ner VM ausprobiert. KDE hatte ich nicht mal einfach so drauf bekommen.
Na ja, bin dann vor einem Monat mit Manjaro auf dem Hauptrechner gestartet.
Läuft ja auch alles oder für alles gibt es eine Linux Alternative.
Ja, "alles", also bis auf meine neueste Indie Spieleperle "Master of Command". Das friert irgendwann komplett ein, Bildschirm geht aus und nix geht mehr.
 
Schön schön!

Wir sind mitten drin in den Jahren von Linux!
Es war nie der Anspruch Linux Windows abzulösen!

Es war oder ist der Anspruch eine alternative zu sein! Und das ist es allemal!!

İch will auch nicht das Linux DAS dominante OS ist auf'n Desktop!! Bin mit meinem Manjaro vollkommen zu Frieden!

Und gibt ja auch noch MacOS!!

Linux rulez!!
 
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riloka schrieb:
3% ist jetzt nicht überragend.
Warum sollten Leute die mit Windows zufrieden am Spielen sind auch wechseln wenn ein BF6 oder ein Fortnite und was auch immer sie mit ihren Freunden oder alleine spielen nicht funktioniert wegen Anti-Cheat?
Was wenn man auch so zufrieden ist?
Ich glaube da muss man als Missionar und "Linux-Gläubige" realistisch sein.

Auf Linux wechselt man in aller Regel ja nicht nur, um zu zocken. Die Wechselgründe sind schon deutlich vielfältiger, sei es wie bei einigen Bekannten von mir die inkompatible Hardware oder bei anderen (wie auch bei mir) die Datensammelwut von MS, der Verlust der Kontrolle über das eigene System wie auch die Entmündigung des Nutzers, die fehlende Flexibilität aber allen voran die Informationssicherheit UND der Datenschutz.

Und da Spielen unter Linux immer einfacher wird, wird es halt der breiten Masse immer mehr zugänglich gemacht.

Ich habe schon in den 90ern mit Linux rumgewerkelt, und bin sehr glücklich, dass es sich so weiter entwickelt hat. In den Anfängen war Spielen auch nicht das Hauptaugenmerk. Aber irgendwann fing auch ich mit Wine an rumzutesten. Und dank Proton ist das nun alles viel komfortabler geworden. Und da bin ich sehr dankbar für.
 
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Seit 4 Jahren auf Linux (Endeavour OS) unterwegs, seit ich eine AMD Karte hab (2022) auch sehr schmerzfrei, läuft einfach. System rennt und alles toll.

Mein Sohn (9) hat seit kurzem einen PC, auf dem er Minecraft und Spore spielt. Da hat er Bazzite drauf, weil ich weniger managen muss :D

Arch Linux ist ja toll, aber nur wenn derjenige der weiß wie man es verwaltet es auch regelmäßig selber nutzt. Immutable Distros sind super für den Rest der Familie ^^ Steam übernimmt eh den Großteil der Arbeit.
 
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KlausBaerbel schrieb:
Naja, so direkt vergleichen kann man die Verkaufszahlen von Steam Deck und Switch 2 aber nicht wirklich. Die Switch 2 wird überall im freien Handel verkauft und Nintento betreibt auch umfangreiches Marketing. Noch dazu wird die Switch nicht wegen der tollen Technik oder der Offenheit des Systems gekauft, sondern aufgrund der Exklusivspiele wie Mario, Pokemon, Zelda, Donkey Kong usw.

Für das Steam Deck dagegen wird so gut wie kein Marketing betrieben und verkauft wird es exklusiv im Steam Store - außerhalb der Bubble der Steam-Nutzer bekommt quasi fast Niemand etwas dessen Existenz mit. Es war auch nie Valves Ziel, damit fantastische Verkaufszahlen zu erreichen. Valve hatte von Beginn an kommuniziert, dass man damit überhaupt erstmal dieses Marktsegment der PC-Handhelds schaffen möchte, wo dann auch andere Hersteller eigenene Geräte in diesen Markt bringen - Konkurrenz war quasi sogar explizit gewünscht.

Und in der Hinsicht ist das Steam Deck durchaus ein Erfolg, weil eben Lenovo, MSI und ASUS mit mehrere PC-Handhelds auf den Markt gebracht haben und jetzt sogar Microsoft und Partnerschaft mit ASUS das XBox Ally.
 
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Salamimander schrieb:
Simracing unter Linux ist aktuell noch Krampf
Aber es gibt Hoffnung: Bazzite hat mit dem Fedora 43 Update einigen Support für Lenkräder bekommen:
https://universal-blue.discourse.gr...a-gtx/10948#p-30315-steering-wheel-support-11
Ergänzung ()

mibbio schrieb:
Und in der Hinsicht ist das Steam Deck durchaus ein Erfolg, weil eben Lenovo, MSI und ASUS mit mehrere PC-Handhelds auf den Markt gebracht haben und jetzt sogar Microsoft und Partnerschaft mit ASUS das XBox Ally.
zusätzlich: immer mehr Hardware ist mit SteamOS lauffähig, wenn man von Windows weg will.
 
riloka schrieb:
3% ist jetzt nicht überragend.
Das mag sein, aber vor drei Jahren waren wir bei nicht einmal 1% Marktanteil.

@TheManneken hat da schon recht, in über 30 Jahren auf gerade mal 3% bekannten Marktanteil kommen (die Dunkelziffer ist bei Linux wohl etwas größer), ist echt schlecht.

Die aktuellen Umstände um Windows, das SteamDeck und der technische Fortschritt sind in Summe allerdings Faktoren, welche jetzt das Potenzial haben, Desktop Linux mal wirklich wieder nach vorne zu bringen.

Die erste Welle, welche mir bekannt ist, war mit früheren Ubuntu-Releases, aber in keinem medialen Umfang, wie heute.

riloka schrieb:
Warum sollten Leute die mit Windows zufrieden am Spielen sind auch wechseln wenn ein BF6 oder ein Fortnite und was auch immer sie mit ihren Freunden oder alleine spielen nicht funktioniert wegen Anti-Cheat?
Gute Frage, die ich zurück spiele.
Warum sollten sie denn?

Das spielt in Deine Folgefrage, denn...

riloka schrieb:
Was wenn man auch so zufrieden ist?
...das sind einige wohl nicht mehr, oder merken die Leute, dass ihre Gutmütigkeit mit Microsoft überspannt ist.

riloka schrieb:
Ich glaube da muss man als Missionar und "Linux-Gläubige" realistisch sein.
An der Stelle war ich während meiner Pubertät.
Habe mir dadurch viele tolle Spiele entgehen lassen, welche ich damals spielen wollte, wo die Konsolen-Versionen aber einfach zu teuer für mich gewesen wären.

Mit Wine hab ich schon lange vor dem Steam-Port auf Linux gezockt und es lief auch gut, allerdings musste ich mich ehrlicherweise ewig und drei Tage in ein Korsett zwängen, denn Windows 7, 8 und 8.1 hab ich aus Gründen, welche mit dieser von Dir erwähnten Missionarsarbeit zusammenhängen, mit Abscheu ignoriert.

Einhergehend mit dem, was ich weiter oben in meiner Antwort geschrieben habe, haben wir alle aber heutzutage die Option, ob wir auf Linux, macOS oder Android spielen wollen, oder ob es bei Windows bleibt.

Und ja natürlich, vieles ist für Spieler eben auf Windows ausgelegt, allen voran die großen Hype-Titel, welche online auch Anticheat benötigen.
Es gibt jedoch viele Leute, welche nichts mit Online-Multiplayer anfangen können und denen steht die Option jetzt offen, ob man sich wirklich Windows 11 geben muss, ob es auch ein anderes OS sein kann, oder ob man sich einen alten Laptop/PC mit Linux eben für einfache Sachen am Leben erhält und stattdessen auf Konsole weiterspielt.

Gerade den Faktor der weiteren Nutzung finde ich elementar wichtig, mit meinen gut 10 Jahre alten Laptops komme ich abseits von Spielen noch immer klar, da ich ansonsten auch sehr casual nur noch am PC tätig bin (eigentlich schon immer war).
Und darüber bin ich froh, umso mehr, wenn kein unnötiger Elektroschrott wegen Microsoft entsteht.
 
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Gute Nachrichten! 😁

Verwende auf einem Rechner Nobara 42, nicht ganz zufrieden damit, ist aber im Großen und Ganzen OK.
 
TheManneken schrieb:
Will ja nicht sticheln, aber in ~30 Jahren Linux Geschichte sind Sätze wie dieser zu oft gefallen.
Ersetze Linux-Geschichte mit Computer-Geschichte, und pack noch ein paar Jahre drauf. Wilde Orakeleien sind nun wirklich nichts Linux-spezifisches.
 
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Grimba schrieb:
Ersetze Linux-Geschichte mit Computer-Geschichte, und pack noch ein paar Jahre drauf.
Der Desktop-PC stirbt aus, oder wie war das?
 
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@Randnotiz Macht er ja auch langsam aber sicher. Normies nutzen ihre Telefone/Tablets und das reicht ihnen aber das kann Gamern und Leuten, die zu Hause Programme für irgendwelche Zwecke nutzen, ja auch egal sein :)
 
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